Beiträge von Peter_Pan_6666

    Mittlerweile hilft nur noch learning bei doing leider

    Die Originalen Werkstatt-RLF als Ordner, so wie sie in den Werkstätten standen, werden immer wieder auf den diversen Online-Plattformen für (jetzt wieder) viel Geld angeboten.

    Als mein Freund vor ein paar Jahren seinen VAG-Betrieb aufgegeben hat, habe ich ca. 95 % seiner Bestände an RLF einer Abfallmulde "übergeben". Die 11 m³ Mulde war damit gut halb gefüllt. Es gab ja keinen Bedarf mehr dafür. Für ein "Taschengeld" konnte man die platzsparende PDF-Version bei ErWin runterladen.

    :D

    Und nun gilt wieder der alte Grundsatz: "Wer zu spät kommt, ..."


    Bei ein paar "Exoten" wie z.B. Scirocco, Corrado, A2 und natürlich den B-Typen habe ich es allerdings nicht "übers Herz gebracht", diese auch zu entsorgen.

    Haben ist besser als brauchen.

    ;)

    Ich hab wie gesagt keinerlei Erfahrung mit den V6. Es würde mich selbst auch interessieren was die Experten hier sagen wo die V6 hier einzuordnen sind, was Komplexität, Zuverlässigkeit, Wartungs und Teilekosten angeht.

    Ohne mich selbst als "Experten" bezeichnen zu wollen:

    Was soll an einem V6 "komplexer" sein als an einem vergleichbaren 4-Zylinder (z.B. ABK)? Wer damit zurecht kommt oder gar einem 5-Zylinder, der wird mit den zwei Zylindern mehr auch keine Probleme haben.

    Ja, der Motor beansprucht etwas mehr Platz im Motorraum als ein 4-Zylinder, aber alles noch überschaubar. Kein Vergleich zum 3,0 ltr V6 im A4 B6. Da wird es dann richtig eng. Um da an diverse Steurgeräte ranzukommen oder Sensoren zu wechseln, zerlegt man "das halbe Fahrzeug".


    Zuverlässigkeit? Da gibt es n.M. Erfahrung auch keine großen Unterschiede. Mein B4 hatte in sechs Jahren und jetzt gut 250.000 km nur einen echten Defekt. Die Wickelfeder mit Schleifring vom Fahrerairbag. Also auch nichts V6-spezifisches. Ventilschaftdichtungen sind altersbedingt bei allen Motoren nach 30 Jahren "marode". Zum Wechseln müssen die Köpfe nicht zwingend runter.


    Wartungskosten? Zwei Zündkerzen mehr alle 60.000 km und 1 ltr. Öl mehr alle 15.000 km oder ein Mal im Jahr.

    Bremsen, Kupplung, Zahnriemen etc. alles im Bereich der 4-Zylinder. Die eine Lambasonde mehr (original von BOSCH) kostet keine 50 EUR.

    Teu(r)er wird es bei den Hauptscheinwerfern des V6 oder beim Stoßfänger im Coupe und Cabrio.


    Interessant(er) wird es bei den Betriebskosten. Vielleicht 2 ltr. mehr auf 100 km, wenn man den V6 "ran nimmt", geht aber auch unter 10 ltr./100 km.

    Steuer mit EURO 2 206 EUR/a ohne H-Kennzeichen, ein ABK mit H-Kennzeichen kostet auch 191 EUR/a.

    Ich habe spaßeshalber mal die Haftpflicht-Versicherung mit gleichen Parametern (Zweitwagen SF3) gerechnet. B4 V6 AAH 173 EUR/a, B4 ABK 377 EUR/a!

    :D


    Selbst hatte ich einen Avant mit ABK 1995 als Neuwagen (Firmenwagen). Damals mit der Versicherungseinstufung nach Leistungsklassen für "Otto Normalo" schon nahe an der "Oberliga". Heute hat jeder Polo mehr "Dampf". Im Vergleich zum V6, insbesondere mit dem 2,8er AAH langweilig.

    Der AAH mit seinem Schaltsaugrohr (wenn es funktioniert) ist dagegen (für mich) ein echtes Spaßmobil mit (gemessenen) 200 Nm schon bei 2.000.U/min. Aber das ist natürlich rein subjektiv.

    ;)

    Hallo Zusammen,

    mir hats bei meinem Audi 80 B3 1.8S kürzlich während der Fahrt den Heizungswärmetauscher zerrissen, an der oberen Seite war das Plastik gebrochen und dadurch kam dann Kühlwasserdampf überall aus der Heizung. Habe dann den HWT ausgewechselt, hab einen neuen von Febi Bilstein eingebaut.

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ...


    Wenn man was beitragen möchte, sollte man mit dem Thema vertraut sein.

    ob sich so etwas lohnt für jemanden der sich nicht wirklich mit Reparaturen/Fehlersuche an Autos auskennt.

    ....
    (Auto muss alltags tauglich sein)

    Beides Ausschlusskriterien für so ein Fahrzeug.

    Hab viel „negatives“ über den Motor und co gelesen bis jetzt.

    Das ist allerdings "Dummfug". Der Motor ist ein "Gedicht" - vorausgesetzt er läuft richtig.


    Ich weiß auch nicht ob der Preis in Ordnung ist oder ob er fern ab davon ist.

    Letzteres.

    Der Wagen wird schon seit über zwei Jahren - wenn nicht noch länger - für den Preis angeboten.


    Das Fahrzeug ist aber Erstzulassung im Juli 1990 (also eigentlich ein bis zwei Monate vor dem üblichen Modelljahreswechsel) und hat einen NG1. (MJ'91 müsste meiner Meinung nach schon einen NG2 haben).

    Einen "üblichen" Modelljahreswechsel gab es nie. Die ersten Cabrios wurden im Juni 1991 an die Händler ausgeliefert und waren alle Modelljahr 1992. Ein Modelljahrwechsel - weiß gerade nicht genau welches - war bereits im Mai.

    Der NG2 kam Anfang Modelljahr 1992 ab etwa August 1991. Die ersten Cabrios hatten noch den NG1, so wie der Spender, den ich mal gekauft habe.


    Wer weiß wie's richtig ist, bitte Melden

    Wie es beim 5-Zyl. i.V.m. einem Automatikgetriebe richtig ist, weiß ich auch nicht. "Melde" mich aber trotzdem.

    ;)


    Wo ist das Problem?

    Du hast auf dem Schwingungsdämpfer/Riemenscheibe eine Markierung, die mit der Markierung auf der unteren Zahnriemenabdeckung übereinstimmen muss. Noch genauer ist es, wenn die untere Zahnriemenabdeckung demontiert ist. Auf dem Ölpumpengehäuse ist auch eine Markierung, mit der die Markierung auf dem Schwingungsdämpfer fluchten muss.

    Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, steckt etwas in das Kerzenloch Zylinder 1 und dreht ihn dann auf OT.

    ;)

    kommt leider aber immernoch zu viel sprit in den zylinder. (Dauerhaftes einsrpitzen anstatt sequenzielles).

    Warum sollte "sequentiell" eingespritzt werden?

    "K(E)" steht für KONTINUIERLICH! Die Einspritzventile sind druckgesteuert! Solange ausreichend Druck ansteht, öffnen die auch und lassen den Kraftstoff durch!


    hab die Rückleitung vom membrandruckregler auch mal aufgemacht, da kommt auch eine menge sprit raus wenn ich zünde.

    Was denn auch sonst? Der Regler regelt den höheren Pumpendruck auf den Betriebsdruck runter, indem der Rücklauf zum Tank entsprechend geöffnet wird.


    Du hast ganz offensichtlich die Funktion der KE-Jetronic überhaupt nicht verstanden.

    Entweder arbeitest Du Dich mal ganz gründlich darin ein und fängst am besten mal mit dem SSP Nr. 95 zur KE-III-Jetronic an.

    Oder lässt Jemand ran, der sich damit auskennt.

    Mit "Ideen" wirst Du alleine nicht weiterkommen.

    Schöne Theorien, die man dann halt mal an der Praxis beweisen müsste.

    Was aber nicht zu beweisen ist, weil es "Quatsch" ist. Der Verfasser irrt.

    ;)


    Es gibt nicht die EINE oder ANDERE "Regelung". Das Ganze ist das komplexe Zusammenspiel vieler Parameter, die von der Sensorik an das Steuergerät geliefert werden. Und einer der wichtigsten Parameter ist bei der MPFI, wie bereits oben geschrieben, der Saugrohrdruck.

    Ob ein falsches Signal vom Geber für den Saugrohrdruck hier die Ursache ist, kann ich natürlich auch nicht sagen. Andere Ursachen sind immer möglich. Klarheit bekommt man nur, wenn man sich die Werte der diversen Signalgeber über die Meßwertblöcke im Detail anschaut.


    Dazu sollte man wissen, wie die MPFI mit ihren Komponenten arbeitet und sich vorher intensiv mit dem SSP Nr. 150 beschäftigen.

    ;)


    Nachtrag:

    Gerade erst gelesen:


    Der ABC braucht die Lambda.-sonden nicht, ohne läuft er lambda 1 aus der Erinnerung.


    Wie bitteschön soll das denn funktionieren? Sowohl die Luftmenge, die Kraftstoffmenge als auch der Sauerstoffgehalt in der Verbrennungsluft sind doch variabel. Wie soll das ausgeregelt werden, wenn ein Wert als Führungsgröße fehlt?

    ;)

    Das B4 Alpha wurde eher selten geordert und ist dann zum MJ95 aus den Katalogen verschwunden

    Danke für die Richtigstellung. Du hast wieder einmal Recht. :thumbup:


    Das ALFA kannte ich bisher nur von VW. Im Cabrio und Coupe wurde es, soweit ich Unterlagen habe, auch nie angeboten., Beim B4 hatte ich bisher immer nur die Preisliste von meinem MJ 1995 näher betrachtet. Da gibt es das ALFA eben nicht mehr.

    nicht einmal berücksichtigen wenn Du keine elektrische Antenne mit Motor hast.

    Haben die Heckscheibenantennen der Limo nicht auch, wie die Dachantennen im Avant, einen Antennenverstärker, der das Schaltplus vom Radio braucht?


    Ein ALFA hat es n.m.K. im B4 nie gegeben. Wenn das Fahrzeug a.W. ein Radio (mind. BETA) hatte, sollten die vorhandenen DIN-Stecker p&p passen und richtig bestückt sein.

    Nach Hinweis von -marvin- korrigiert. Das ALFA gab es bis einschl. MJ 1994 auch im B4

    Ist das nicht eher die Theorie

    Nein, auch erlebte Praxis. ;)


    Die vom Kühlwasser aufgenommene Wärmemenge bzw. Wärmeleistung ist immer identisch mit der vom Motor abgegebenen Wärmemenge bzw. -leistung.

    Als Formel gilt Q (Wärmemenge) = m (Masse) x c (spezifische Wärmekapazität) x deltaT (Temperaturdifferenz) bzw.

    Wärmeleistung = Massenstrom x spezifische Wärmekapazität) x Temperaturdifferenz

    Also hängt die Austrittstemperatur des Kühlwasser aus dem Motor immer von der Eintrittstemperatur in den Motor ab. Hinzu kommt, dass es unterschiedliche Temperaturbereiche im Motor gibt und die gemessene Temperatur immer eine Mischtemperatur ist.


    Aufgrund der Physik ist es auch Illusion, dass die Kühlwassertemperatur immer konstant 90 °C ist, wie die meisten annehmen. Der Massenstrom ändert sich permanent mit der Motordrehzahl und dem Öffnungsgrad des Thermostat. Die elektrische Temperaturanzeige ist nur zu träge oder bei modernen Fahrzeugen "manipuliert". Hatte ich gerade an unserem TIGUAN. Die Anzeige stand bereits auf 90 °C und blieb da wie angenagelt stehen, während sich die tatsächliche Temperatur von 68 °C langsam nach oben bewegte. Ich bin mir sicher (ohne es ausprobiert zu haben), dass die Temperaturanzeige auch bei echten 100°C (was auch nichts "Schlimmes" ist) da immer noch bei 90 °C steht. Ist aber ein anderes Thema.

    Durch das Kühlmittel sollte der Siedepunkt auch deutlich höher liegen als bei 100 Grad.

    Das ist aber auch nicht der entscheidende Faktor. Bei 50 % Frostschutzanteil erhöht sich bei Atmosphärendruck der Siedepunkt gerade mal von 100 °C auf 108 °C. Entscheidender ist der mögliche Überdruck im Kühlsystem, der durch den Deckel mind. bei 1,2 bar bis max. 1,5 bar liegen soll. Dadurch würde sich die Siedetemperatur bei reinem Wasser bereits auf mind. ca. 120 °C erhöhen, mit Frostschutzzusatz noch etwas höher.


    Kannst ja mal selbst folgenden Versuch machen:

    Lass den Motor mit offenem Ausgleichsbehälter im Stand warm laufen und zieh vorher das Relais der ersten Lüfterstufe. Der Wasserstand im Ausgleichsbehälter wird plötzlich schlagartig ansteigen und der Behälter läuft über.

    Mit funktionierendem Kühlerlüfter, der bei ca. 95 °C anlaufen sollte, passiert das nicht.

    So kann man auch auf einfache Art prüfen, ob die Temperaturanzeige im KI richtig funktioniert.

    ;)


    Das "richtige" Entlüften wird m.M.n. auch überbewertet. Ich lass, wie oben geschildert, bei einer Neubefüllung den Motor mit offenem Deckel des Ausgleichbehälters warmlaufen und hatte noch nie Probleme mit Luft im System. Wenn man über die Entlüftungsschrauben am Kühler oder HWT entlüften will, dann den Motor mit geschlossenem Deckel warmlaufen lassen, damit sich Druck aufbauen kann. Dann den Motor abstellen und kurz warten, bis sich die Luft an den höchsten Stellen absetzen kann. Dann erst entlüften. Wie bei der Zentralheizung zuhause.

    ;)

    Funktioniert aber nur bei Fahrzeugen aus der Zeit, um die es hier geht. Bei den modernen Fahrzeugen wird es ohne Vakuum-Befüllgerät meist schwierig.

    Viele versuchen bei laufendem Motor zu entlüften. Funktioniert nicht, da die Luft immer mit dem Wasser mitgefördert wird.


    Hier liegt das Problem, wie bereits weiter oben geschrieben, eindeutig bei der falschen Anzeige i.V.m. einer nicht richtig funktionierenden Kühlung.

    Der Überdruck kann nur vom Motor selbst kommen

    Das ist so nicht richtig. Auch bei intakter ZKD kann es zu den hier geschilderten Problemen kommen.


    Wenn der Motor nur an einer Stelle überhitzt und das Kühlwasser verdampft, werden aus einem Liter Wasser ungefähr 1.600 (EINTAUSENSECHSHUNDERT) ltr. Dampf. Durch das entstehende Dampfvolumen wird das Kühlwasser in den Ausgleichsbehälter gedrückt und der Druck im System steigt schlagartig an, weil sich Flüssigkeiten nicht komprimieren lassen und der "Luftraum" im Ausgleichsbehälter "überschaubar" ist. Aus der Physik gilt: Das Produkt aus Druck und Volumen bei Gasen ist konstant. Verkleinert sich das Luftvolumen im Ausgleichsbehälter steigt der Druck entsprechend an.


    Das Problem hier ist einmal mehr die falsche Temperaturanzeige im Kombiintrument i.V.m. einem Problem in der Kühlung selbst.

    Selbst wenn kein Deckel auf dem Ausgleichsbehälter ist, darf bei echten 90 °C das Kühlwasser nicht "überkochen". Vorher muss der Kühlerlüfter laufen.

    kann man irgendwo sollwerte rauslesen

    Nein, mit einem Tester kann man nur die IST-Werte rauslesen. In den Meßwertblöcken, Anzeigegruppen 01 bis 10 und 99.

    Dazu müssen die Prüfvoraussetzungen erfüllt sein:


    Zitat

    • Kühlmitteltemperatur mindestens 85 °C.

    • Elektrische Verbraucher ausgeschaltet (Lüfter für Kühler darf bei der Prüfung nicht laufen).

    • Klimaanlage ausgeschaltet.

    • Fahrzeuge mit Automatischem Getriebe: Wählhebel in P oder N.

    • Kein Fehler im Fehlerspeicher.


    Die Sollwerte stehen im Werkstatt-

    "Reparaturleitfaden Audi 80 1992 ➤, MPFI Einspritz- und Zünd- anlage (6-Zylinder),Motorkennbuchstaben ABC; ACZ"

    Falschluft mag ich eigentlich ausschließen. Ich hab alle Dichtflächen am Ansaugtrakt bis zum Filter mit Bremsenreiniger besprüht, bei Falschluft würde er das Bremsenreiniger-Luft-Gemisch ansaugen und ganz Kurz hochdrehen.

    Ich nicht. Der Unfug mit dem Bremsenreiniger mag ja bei groben Undichtigkeiten funktionieren. Bei Fahrzeugen, die vom Unterdruck "leben", ist das Wunschdenken.

    Der ABC gehört dazu, da er keinen Luftmengenmesser hat und der Unterdruck im Saugrohr die Hauptführungsgröße für das Steuergerät ist.

    aber das ist noch ein dreistes Beispiel:

    Das Beispiel sehe ich etwas differenzierter:


    Hier hatte ja Jeder die Gelegenheit von dem Abverkauf bei Tradition zu partizipieren. Und wenn man die Ursprungspreise von rund 1.600 EUR (= ursprünglicher AUDI Thekenpreis) nimmt, sind die 600 EUR ja noch ein Schnäppchen. Und den Frontspoiler gibt es ja immer noch mit rund 75 % Nachlass. Wer also nur Ersatz braucht, ist auf das Angebot nicht angewiesen.

    Wer allerdings auf KAMEI-Sondermodell "upgraden" will, kommt an dem Angebot nicht vorbei und macht m.M.n. gar kein so schlechtes Geschäft. Man sollte dabei auch eines nicht vergessen. Der Bedarf wird nicht mehr so groß sein und der Händler geht das Risiko ein, auf dem Satz sitzenzubleiben, was sich m.M.n. in der Preisbildung wiederfindet. Für den Thekenpreis dürfte der Satz nahezu unverkäuflich sein, weshalb ja Tradition (nicht nur bei dem Teil) die Preise massiv reduziert hat. Lager und Kapitalbindung kosten auch.


    AuTeWo (Björn Wolf, n.m.M. einer der Guten) hatte vor Jahren noch die zu der Zeit nicht mehr lieferbaren Nabendeckel für die Nachproduktion der BOLEROS. Die hat er auch nur zusammen mit den BOLEROS abgegeben, wobei sein Preis für diese nicht höher war als bei Tradition selbst. Die Händler bekamen, zumindest zu der Zeit, noch mehr als 20 % Rabatt auf die Endverkaufspreise.


    Ganz anders sehe ich allerdings die "Händler", zu denen auch MF gehört. Sobald es eine Neufertigung von extrem gesuchten Teilen wie z.B. den "Gummileisten" von Cabrio und Coupe gibt, wird nahezu die gesamte Neufertigung aufgekauft und dann zu extremen Preisen wieder auf den Markt gebracht. Hier ein Beispiel. Der Preis bei Tradition war ca. 85 EUR.

    Da kann ich Jedem nur empfehlen, sich in Geduld zu üben. Die Teile kommen regelmäßig als Neufertigung wieder. Und mittlerweile gibt es ja die Option, sich von Tradition benachrichtigen zu lassen. Ob das aber wirklich funktioniert, weiß ich auch nicht.

    bist Du dir da sicher?

    Sicher kann man sich bei (fast) 50 Jahre alten Fahrzeugen und Dokumenten nie sein.

    AUDI Tradition hat in seinen Identitätsurkunden auch schon nachweislich falsche Produktionszahlen angegeben.

    ;)


    Die Angaben sind aus meiner ETOS-CD von 2003 und entsprechen dem, was auch im ETKA zu finden ist.


    Zitat

    Da ETKA nur an Händler von VAG-Marken verkauft wird, gibt es von LexCom für freie Werkstätten, Fuhrpark- und Tankstellenbetreiber ETOS (Ersatzteile Order System), das gleiche Informationen und ähnliche Bedienbarkeit aufweist wie ETKA, ...


    Auch bei den alten 10-stelligen FIN ist eine Systematik erkennbar. Die ersten 3 Stellen bestehen offensichtlich aus dem Typ und dem Modelljahr. Gefolgt von einer 7-stelligen fortlaufenden Nummer, im neuen Modelljahr immer wieder mit 2000001 beginnend.

    Für den B1 ist da durchgehend 82x angegeben, beim B2 (Typ 81) beginnen die FIN im MJ 1979 mit 819 2000001

    goldesel


    Na klar, der "AUDI-Freund" Michael Fischer. Bekannt aus dem Cabrio-Forum. :rolleyes:


    Augen auf oder Geldbörse. Die meisten Teile, die er als Restposten und/oder Neuware anbietet, gibt es auch bei Tradition - nur deutlich günstiger!

    ;)

    Er hat noch die alte 10-stellige VIN. Decoder helfen da leider wenig.

    Beginnt die FIN mit 828 xxxxxxx, ist es eine Limousine Typ 82, Modelljahr 1978. 827 xxxxxxx wäre dementsprechend Modelljahr 1977.


    Das letzte im Juni (Mai) 1978 gebaute Fahrzeug hatte die FIN 828 2164910 (828 2153588), insgesamt wurden im Juni (Mai) noch 11.322 (11.830) Limousinen gebaut.

    Der letzte Produktionsmonat war der Juli 1978. Wieviele Fahrzeuge in diesem Monat noch gebaut wurden, gibt meine FIN-Übersicht nicht her. Es könnten maximal 35.090 Fahrzeuge gewesen sein, was aber angesichts der Produktionszahlen der Vormonate mehr als unwahrscheinlich ist.


    Hilft Dir jetzt zwar nichts zu Deiner Frage nach dem "Sondermodell", aber zumindest kannst Du schon mal das Produktionsdatum eingrenzen. Das Datum der EZ hat i.d.R. wenig bis gar keine Aussagekraft.

    Hier ein Videolink wie das erste Diagnose-System bei VAG also auch bei Deinem Audi grundsätzlich arbeitet.

    Hier wieder ein Musterbeispiel dafür, dass es sich auch für "erfahrenere" Mitglieder lohnt, mehr oder weniger regelmäßig mitzulesen!

    Der Kollege, der sich die Mühe gemacht hat, die alten VHS-Schulungsvideos zu digitalisieren und online zu stellen, hat noch viel mehr brauchbares Material aus der Rubrik im "Angebot".

    Für mich persönlich sind die Videos zum Golf III Cabrio das "Highlight". Gleich mal auf der lokalen Festplatte gespeichert, solange sie noch online sind.

    ;)


    Vielen Dank goldesel :thumbup:


    Wo genau im Sicherungskasten stecke ich die Stecker ein

    Wenn Du Dir die Mühe machen und Dir die anderen Videos dieses Youtubers zum B4 anschauen würdest, wäre Deine Frage beantwortet!

    ;)