Danke euch erstmal.
Erkentnisse der letzten Stunde:
Wenn das Problem auftritt magert er ab. Der Druckstellerstrom springt wild zwischen 0 und 130mA (+ oder - weiß ich jetzt nicht. Ist aber egal, richtung mager eben) hin und her und der Lambdawert geht dabei auf 1,3.
Ich hatte eben auch versucht mit meinem Oszi die Lambdasondenspannung zu messen aber das Ding ist fast 60 Jahre alt, schlecht einstellbar und so kann ich das vergessen. Das Multimeter zeigt jedenfalls eine Lambdasonden-Spannung an.
Ein kleines Experiment von eben da ich den Temperaturfühler-Gemischaufbereitung nicht heraussschrauben wollte, lege ich einen zweiten in eine heiße Wasserschüssel und schloss diese an (Masseverbindung ebenfalls hergestellt). Keine Veränderung.
Die Widerstandswerte am eingebauten Geber (Bosch) hatte ich im kalten und warmen Zustand auch überprüft.
Auch hätte ich während das Problem auftrat die Lambdasonde abgezogen ohne dass eine Änderung eintrat.
LLRV mit Bremsenreiniger gespült und mit 12v geprüft > Funktioniert.
Einspritzventile und Klopfsensor sind schon neu? Was macht das Kaltstartventil so, ist das dicht oder läuft das Benzin da fröhlich in das Ansaugrohr?
Klopfsensor ist neu, Kaltstartventil und Düsen ungeprüft. Große Kopf-ab-Aktion bei der das alles mit gemacht werden sollte war für nächste Woche geplant nachdem er am Dienstrag auf den Prüfstand sollte.
Ein elektrisches Problem scheint mir plausibel. Zum einen weil das überhaupt kein nachvollziehbares Regelverhalten ist und selbst wenn ich Sensor oder sonst was kaputt wäre, würde er schlecht laufen, aber irgendwie.. nur nicht so denke ich mir.
Dann... wenn das Problem auftritt kommt es mir so vor als ob es innerhalb weniger sekunden schwach anfängt und sich dann aufschwingt.
Könnte natürlich wie du schon sagst ein Kondensator oder eine kalte Lötstelle sein. Ich bin kurz davor mir das Steuergerät einmal anzusehen.
Das Kaltstartventil werde ich nachher zumindest auf Dichtheit prüfen (Wenn es undicht wäre könnte der Mengenteiler im abgestellten Zustand keinen Druck halten).
Das mit dem LLRV könnte gut sein. Die einfachste Methode das zu prüfen ist einfach den Stecker abziehen. Aber bisher war die Reaktion darauf nie wirklich eindeutig. Die Leerlaufdrehzahl ist sehr oft erhöht was auch dafür sprechen könnte und das was ich als "Schubabschaltung funktioniert" wahr nehme, ist vielleicht nur das abmagern über den Drucksteller, nicht aber das abschneiden der Luftzuvor. Die Kabel am Stecker vom LLRV sind auch mehrfach geknickt und zusammengebunden. Kabelbruch nicht unwahrscheinlich.
Ich prüfe das nachher... Danke euch.
Ach ja, Undichtigkeit kann man natürlich nie zu 100% ausschließen, aber ich tendiere dazu dass zumindest saugseitig alles soweit dicht ist. Den letzten undichten Schlauch habe ich zwischen hören und konnte ihn mit Bremsenreiniger genauer lokalisieren. Jetzt hört man nichts mehr und der Motor reagiert auch nicht mehr wenn ich da mit Bremsenreiniger herangehe.