Beiträge von wundergeläuf

    Der Anlasser ist ein Reihenschlußmotor, der dreht egal wie gepolt in dieselbe Richtung. Um die Drehrichtung zu ändern müsste man die Ankeranschlüße oder die Feldwicklung umpolen.

    Wenn die Lichtmaschine solange falsch gepolt angeschlossen wird gehen die Gleichrichterdioden der Statorwicklungen kaputt. Mit Chance nicht alle, weil die ersten beiden die im Himmel sind so einen niedrigen Widerstand erreichen das die anderen meistens nichts mehr abkriegen.

    Hilft aber alles nichts, die LIma muss zerlegt werden, Diodenplatte ausbauen und und und. Da würde ich mir irgendwo eine neue, oder gebrauchte organisieren.

    Der 1,9D hat ja nur das Abschaltventil, dem schadet die Verpolung nicht und der Rest wäre zu prüfen, da wird nicht soviel kaputt sein.

    Ansaugluftvorwärmung überprüfen. Die Steuerung sitzt im Luftfilterkasten, da geht eine dünne Unterdruckleitung hin, die kommt von der Unterdruckleitung zum Bremskraftverstärker. Die Leitung ist mit kurzen Gummischläuchen am Luftkasten angeschlossen.

    Auch kontrollieren ob der Warmluftschlauch der vom Blech am Auspuffkrümmer zum Luftfilterkasten heil ist und angeschlossen ist.

    Die Vorwärmung sorgt dafür das die kalte Ansaugluft erwärmt wird, wichtig um Vereisung in den Ansaugkanälen und an den Einspritzdüsen zu verhindern.

    Zweiter Verdächtiger ist der Luftmengenmesser, taucht beim Auslesen mit Diagnosesoftware auf.

    Das Fehlerbild passt zu defektem Leerlaufsteller. Kannst du hier auch suchen: Stichwort Leerlaufsteller Monomotronic.

    Oder wurde die Einspritzung komplett getauscht?

    Dann solltest du noch die Saugrohrvorwärmung ( der sog. Igel) prüfen. Die sitzt von unten in der Ansaugbrücke, genau unter der Einspritzeinheit.

    Da geht ein rotes Kabel hin (rot, umhüllt mit Teflon), an der Steckverbindung muß bei "Zündung an" 12V anliegen. Wenn 12V da sind, Kabel abziehen und Widerstand messen ob der Igel durchgebrannt is, rotes Kabel gegen Masse.

    Als ich danach das Kühlsystem entlüften wollte, kam immer wieder Wasser aus dem Ausgleichsbehälter geblubbert. Der Motor lief immer ca 10 Minuten oder so, bis die Heizung (hab Heizung und Gebläse voll aufgedreht) langsam warm geworden ist, bis dahin gab's auch keine Probleme. Dan

    wenn das dein einziges Problem ist, muß ich dich enttäuschen, dann hast du kein Problem, diese Luftblasen in der Leitung zum Ausgleichsbehälter sind völlig normal und alltäglich bei diesen Motoren.

    Diese Mätzchen die da manche Leute in anderen Foren beschreiben zum zurücksetzen von MSG etc. sind zu 98% sinnfrei und funktionieren nicht.

    Es geht für diese neueren Motoren nur mit VCDS oder ähnlich leistungsfähiger Software, natürlich auch beim Freundlichen.

    Hier ist es für VCDS beschrieben:

    Grundeinstellung VAG Motoren 92-96++

    Das habe ich vor ein paar Wochen beim ABC Motor eines Bekannten gemacht, der musste auch den Thermofühler tauschen und danach lief das Teil garnicht mehr. Grundeinstellung und schwupps, simsalabim, läuft wieder.

    Er kam damals bei mir an mit dem ausgedrucktem PDF von Audicabrio.info, da war die Arbeit schnell getan.

    fFalsch, ich habe das billige ausprobiert und uns ist eine dünne Leitung abgeschmolzen!

    Wie auch einem Kollegen Audi 80, der unabhängig von mir oder einem Forum den Amazonsatz eingebaut hatte. Bei ihm ist das fast im Totalschaden geendet, Motorraumbrand.

    k.A. warum du hier wieder von vorne anfängst.

    11V sind ja ganz in Ordnung, wenn der Motor läuft werden daraus dann 12V mindestens. Es ist also Lichtstärke gewonnen und der LSS vorm abbrennen geschützt.

    Wenn die Reflektoren gut sind und mit der höheren Spannung ist das Licht beim B3/B4 auch mit 30 Jahre alter Lampentechnik ganz gut.

    Das Maximum holt man natürlich mit ziemlich genau 13,5V an den Leuchtmitteln raus, aber, tatsächlich mit kürzerer Lebensdauer der Leuchtmittel.

    Aber was sind das für Kostenunterschiede zu den ganzen neuen Autos, das schlägt so ein verbrannter Xenonreflektor mal eben mit 500-1000€ ins Kontor. Schlimmer noch bei LED, gerade gebaut, 3 Jahre alt VAG, 1200€.

    Das Bild von marvin zeigt gut den Erfolg dieser Umbauten, in live sieht das noch beeindruckednder aus.

    Genau wegen dieser Effekte habe ich mein Lichtupdate selbst gebaut, also die Relais direkt von der Lichtmaschine gespeist und jede Lampe mit je 2,5qmm weiß gelb und braun (Masse) versehen. Die Masseleitungen sind auch neu und direkt auf die Massepunkte geschraubt.

    Wenn man das so mit LKG einsetzen will muss es deaktiviert werden.

    Ich habe schon wirklich viel KIs von allen möglichen VAG Autos repariert, d.h. vorallem nachgelötet, aber ich hatte noch NIE einen defekten Spannungsregler.

    Die B3 KIs haben auch ein Riesenproblem mit gebrochenen Leiterbahnen, die Haarrisse sind oft schwer zu finden.

    Wie schon geschrieben von Katzenreh, B3 typisch sind die gebrochenen Zahräder.

    Das Relais 30 ist dafür ein heißer Kandidat, ausbauen, öffnen, nachlöten.

    Dieses Relais versorgt nämlich die Peripherie des Motorelektrik mit 12V, da gehört z.b. das Leerlaufregelventil zu und das AKF Ventil.

    Wenn das nichts bringt einen LMM besorgen und austauschen. Der macht beim fahren auch dieses Ruckeln, vorallem beim beschleunigen.

    Zündung richtig eingestellt? Mit gestartetem Grundeinstellungsmodus? Der Motor hat ja zusätzlich eine Leerlaufanhebung über den Zündzeitpunkt (wird dann auf früh gezogen, nennt sich DLS ), das muß zum Zündung einstellen deaktiviert sein. Sind alle Ansaugluftführungen dicht? Evtl. Einspritzdüsendichtungen undicht, kommt aber beim ABK so gut wie nie vor.

    Dei Hauptursachen für Startprobleme, zumindestens bei unseren ABKs sind:

    Relais 30, Hallgeber im Verteiler, Zündspule, Benzinpumpe und Zündanlassschalter.

    Relais 30: macht sporadisch Probleme aber Start ist immer möglich, allerdings im Notlauf

    Zündspule: fällt manchmal sporadisch aus aber auch plötzlich und endgültig. 3x aufgetreten bei uns

    Hallgeber: Ausfall sporadisch, oft nach abstellen vom heißen Motor. 3x aufgetreten bei uns

    Benzinpumpe: Ausfall sporadisch, beim fahren ausgegangen, nach abkühlen Start möglich. 2x aufgetreten bei uns

    ZAS: manchmal Ausfall (Schaltstück abgebrochen), oft erst sporadisch (Schaltstück angerissen). 2x aufgetreten bei uns

    Mein ABK hatte dreimal wirklich nervige Probleme und ich habe lange nach dem Fehler gesucht . Das war einmal die Benzinpumpe, bei mir nicht die Zuleitung lose, sondern die Pumpe selbst hatte gefressen und klemmte dann unmotiviert fest. Nach abkühlen oder z.b. 5 L Reservekanister reingefüllt :pillepalle: , gefahren als wenn nix war. Das hat lange gedauert bis ich auf die Pumpe kam.

    Das zweite war eine defekte Zündspüle, die bei bestimmten Wetterlagen durchgeschlagen hat. Darauf war ich gekommen nachdem das Auto über einer feuchten Rasenfläche parkend nicht mehr ansprang, da habe ich dann bei Starten so ein komisches Knattergeräusch gehört.

    Die zweite Zündspule starb bei diesem Auto ausgerechnet beim überholen und war dann sofort defekt.

    Das dritte Mal war die Ursache ein Nachbau Zünderteilervon ATP, den der Vorbesitzer eingebaut hatte. Da war nach 20tkm das obere Lager so verschlissen daß das Schlitzblech mal mehr mal weniger richtig am Hallgeber vorbei lief.

    Habe ich auch nur durch Zufall gefunden, weil ich mich auf den Verteilerfinger gestützt habe und dabei sich die Welle samt Finger 15mm nach aussen bewegt hat.

    Vielleicht hilft dir die Schilderung bei der Fehlersuche, viel Glück

    Für den ABK passt nur 037907385H bzw. 037907385M (für Automatik). Als Hinweis: die M Version geht auch für Schalter, ein Anschluß bleibt dann offen. Es gab auch nie Nachfolgeversionen mit anderen Buchstaben für diese beiden Typen.

    Momentan ist am Markt nur Ersatz für den H Typ verfügbar: WAGNER THR00034 . Wie da die Qualität ist weiß ich nicht.

    Ich habe bei unseren sowieso nur Original Teile eingebaut, die hat von 6 Jahren in der Bucht mal einer für 20€ das Stück verramscht (hätte ich mal mehr gekauft, jetzt habe ich nur noch eins davon || )

    Katzenreh


    Das ist total falsch eingebaut!!!  =O Die " Lasche" vom Traggelenk wird in den Querlenker reingeschoben, nicht von unten gegengeschraubt !!!

    Ganz gefährlich, weil es nicht richtig festgehalten wird, ausserdem sieht es ein bißchen so aus als wenn R und L vertauscht sind.

    Übrigens hat dieses Traggelenk 17mm Dorndurchmesser.

    Für diese B3 Achsschenkel gibt es m.W. mehrere Varianten die verschiedene Kröpfung haben, du solltest mit der FIN zum freundlichen Audi Dealer fahren und dir die richtige Teilenummer raussuchen lassen (das geht nur bei denen).

    Würde ich sofort umbauen, wenn es überhaupt noch möglich ist, vermutlich ist der Querlenker durch die falsche Montage schon plattgequetscht.

    :fie: :fie:

    Kann nicht sein, dann dreht der Verteiler auch nicht. Die Pumpe wird von der aufgesteckten Verteilerwelle angetrieben. Die Pumpenwelle hat am Ende doch diesen angefrästen Vierkant mit ca. 11mm Breite und 4mm Dicke. Dieser Ansatz greift in einen Schlitz im Ritzel auf der Verteilerwelle.

    Hast du zum testen den Ölfilter gelöst bzw. abgeschraubt? Wenn der Ölfilter voll ist mit Öl haben diese Pumpen oft Probleme das Öl anzusaugen bzw. sich zu entlüften.