Beiträge von Tobner

    Grüß dich,


    zu aller erst: Herzlich Willkommen im Forum. Was noch nicht erfolgt, stelle dich bitte in der Vorstellungsecke kurz vor.

    Zum Thema: Beim B2 sind hier leider wenig Erfahrungen vorhanden. Vielleicht schaust du mal im Urgewalten-Forum nach, die sind alle Spezialisten im T81/85-Game.


    Der JN ist ein Motor mit KE-Jetronik. Aufgrund der Ersatzteilgeschichte und Mangel an Leuten mit Ahnung/Erfahrung, ist es eher nicht angeraten, so einen Motor noch irgendwo reinzubauen, wenn es meiner Meinung nach bessere Alternativen gibt. Ich bin mir recht sicher, dass der DS-Motor genau wie alle 4Zylinder bis mitte der 90er Jahre 827er Motoren waren. Daher würde, finde ich, für den selben Aufwand ein anderer Motor mehr Sinn machen. Ich werfe mal den ABK aus dem B4 oder einen PM aus dem t89 in den Raum. Nur mal als kleiner Hinweis. Oder wenn es richtig geil werden soll einen 1.8T.


    Bremsen: Orientiere dich an einen t81 mit der Leistung des neuen Motors. Also beim JN wären das 90PS. Hier sollten die Trommeln hinten reichen. Ob der GTE ne Scheibenbremse hinten hat, weiß ich nicht genau. Hab zwar einen stehen, aber ich hab gerade echt nicht im Blick ob der hinten Scheiben hat. Zur Not passt hier auch eine B3-Hinterachse mit Scheiben. Wie der GTE-Motor auf die paar PS mehr kommt, weiß ich nicht im Detail.


    Umbau Getriebe: Hier am Besten mal bei den Urgewalten nachfragen/nachlesen. Scheint in der Tat keine einfache Nummer zu sein.

    Man kann in der Tat die Betätigungsstange einstellen. Wenn du mal "Wechsel Geberzylinder" googelst, findest du auch das Maß, wie es eingestellt werden soll. Ich meine es waren 10.7mm. Vllt hat schonmal einer den Geber gewechselt und das Maß verstellt. Luft im System oder ein verschlissener Geber sorgt aber auch für einen sehr frühen Schleifpunkt. Wenn der Geber inne Wurst geht, wird auch das Pedalgefühl am Schleifpunkt matschig.

    Man muss auch dazu sagen, dass es mit einem Motor, einer AGA und bissl Fromms rundherum auch nicht getan ist. Die Vergasertanks haben keinen Rücklauf, da fängt es schon an. Also Tank tauschen samt allen Leitungen, Dann Motor samt Getriebe da reinbauen, Batterie umsetzen, dann braucht man den Luftfilterkasten samt LMM und allen Leitungen dazu, dann muss man die vorher verlegten Leitungen sinnvoll an den 16V draninstallieren. Mal so eben ist das nicht gemacht und mit LowBudget kommste auch nicht weit. Wenn der ganze Käse dann drin ist muss er nämlich auch noch laufen, und dort kannst du dir richtig die Beine stellen mit dem 16V. Und wenn du alle Hürden genommen hast und den Motor eingetragen hast, muss er auch Spaß machen und es Wert sein. Ich persönlich finden den 16V recht ansprechend (siehe Doku und mein Leidensweg mit diesem Aggregat), aber einen Vergaser auf 6A würde ich nicht umbauen. Oder nur wenn ich einen kompletten Spender hätte.


    Für ähnlichen Aufwand gibt es einen 1.8T Motor. Ich würde mich eher da mal einlesen.

    Ist das Poti korrekt eingestellt? Siehe hier die Videos von Steffen alias KE-Fuchs auf Youtube.


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    Lass dich von Peters teils etwas eckigen Umgang nicht stören. Aber auf stur schalten bringt dich auch nicht weiter.


    AUDI 80 B3 1,8 S / SF Motor, Schlauchanschuss an Wärmetauscher im Motorraum.
    Guten Tag sehr geehrte AUDI - Freunde. Fahre über 32 Jahre meinen AUDI 80 b3, Schlüsselnummer 0588 / 385 - Fahrzeug Nr. WAUZZ89ZHA436499-2 Die zwei Schlaucha…
    www.motor-talk.de


    Hier hat auch einer Probleme mit einem KLR am SF, leider ohne Lösung. ABER: Hier sieht man den Temperatursensor im Schlauch zum Wärmetauscher. Schau mal da. Entweder der vom Kopf zum Wärmetauscher oder der, der vom WT runter in die Wassergalerie geht.

    Dumm gefragt: Kann es sein, dass es nur eine Be-/Entlüftung ist? Wie läuft denn der Wagen mit nicht angestecktem Schlauch? Was auffällt: Wenn der Schlauch wo gesteckt hätte, wäre das Ende auch auseinander geformt. Also mit bauchigem Ende. Der lose Schlauch sieht nicht so aus.


    SF ist halt selten, deshalb glaub ich nicht, dass du hier viele Detailfotos bekommst. Mein Tipp: KLR komplett rausbauen und freuen. Diesen Müll braucht kein Mensch. Schon 3mal nicht an einem Vergaser.

    Ich tippe hier mal auf den Spritdruck. Mir ist nicht bekannt, dass Bosch Pumpen für die KE gebaut hat, die sauber die 6.5Bar gedrückt haben. Kann aber auch sein, ich weiß es schlicht nicht. Meiner Meinung nach kamen die Pumpen alle von Pierburg. Angaben ohne Gewähr. Weil die Pierburg pumpen aber teuer sind und weil manche Teiledealer Klopphölzer sind, haben schon Leute in die KE normale Spritpumpen mit 3Bar Betriebsdruck eingebaut.


    1.Wenn der Druck nicht stimmt, machen die Einspritzdüsen nicht auf, weil der Öffnungsdruck (meine ich) bei über 3 Bar liegt. Das Kaltstartventil ist elektrisch, da läuft quasi immer Sprit raus. Passt zum Problem.


    2. Wenn eine 3Bar Pumpe nagelneu ist, kann die vielleicht auch mal den Betriebsdruck zusammenkratzen. Damit läuft das Auto mal ne Weile. Aber meist packen die 3Bar Pumpen den hohen Druck nicht lange. Passt zum Problem.


    Deshalb: Ruhig mal den Spritdruck am Vorlauf am Mengenteiler messen.

    Die Zündspule wirds nicht sein! Meine Vermutung: Ein Sensor (Tempsensor Kühlwasser, Lambdasonde) oder Falschluft. Nutze die "moderne" Technik und lies den Fehlerspeicher aus! Der wird dir verraten, was dem Eimer fehlt.


    Meine Vermutung: Zündaussetzer wegen zu magerem Gemisch.

    Wie ist denn das Pedalgefühl bei der festen Bremse?


    Ich glaube nicht, dass sich durch herumstochern im Nebel hier irgendetwas sinnvoll lösen lässt. Die hydraulische Bremskraftverstärkung ist ein Kapitel für sich und ohne Kenntnis über den genauen Aufbau und Funktion bleibt entweder dummschwätzen (jetzt explizit für dich Peter: ich meine nicht explizit dich!!!! Ausrufezeichen) oder blind Teiletauschen. (auch hier Peter: Bitte nicht angesprochen fühlen)


    Ich habe auch keine Ahnung von der Materie, würde auch ohne Vorkenntnisse nicht wild daran herumschlossern, aber ich würde aus dem Bauchgefühl heraus vermuten, dass es eher was mit der Hydraulik zu tun hat. Wieso sollte die Bremse sonst nicht gleich festgehen, sondern erst nach 20km? Wenn der HBZ inne Fritten ist, dann ist der das immer. Wie gesagt, das ist nur ein Bauchgefühl.


    Einen sehr guten Hinweis kann ich dir aber geben: Die hydraulische Bremskraftverstärkung gab es auch bei BMW und (meine ich) auch bei Daimler. Ich würde bei der Internetrecherche auch mal in diese Ecke schauen. Oder bei den ganzen T43/T44 Jüngern. Da ist die Bremse häufiger als im t89 und dort gibt es sicher regeren Austausch als hier.


    Wovon ich abraten würde: Mit ner festen Bremse rumfahren. Da entsteht so viel Hitze, dass dir erst die Bremsen selbst kaputt gehen, danach die Radlager und am Ende brennt dir die ganze Karre nieder. Mit hängenden Bremsen und deren Hitzeentwicklung ist nicht zu spaßen!!!


    edit:


    audidrivers • 'DAS' Audi Forum • Thema anzeigen - Bremsen gehen fest bei warmen Motor


    audidrivers • 'DAS' Audi Forum • Thema anzeigen - Bremse macht zu, liegt an (HBZ neu)


    audidrivers • 'DAS' Audi Forum • Thema anzeigen - Bremse wird fest nachdem der motorraum heiss wird


    Es handelt sich also um ein bekanntes Problem. Meist ist des der HBZ, manchmal der BKV. Dort steht auch überall zum testen: Wenn die Bremse rammelfest ist, kaltes Wasser über HBZ oder BKV kippen. Meist löst das die Bremse wieder. Damit kann man sicher gezielter Suchen.




    Bitte.

    Das Spritpumpenrelais ist im Sicherungskasten im Motorraum/Windlauf. Auf dem Deckel steht der genaue Steckplatz.


    Meine Idee/Vermutung: Unterdruck im Tank. Würde perfekt auf die Symptomatik passen. Einfach mal fahren und wenn er ausgeht den Tankdeckel öffnen. Wenns zischt und faucht wie doof weißte bescheid. Kraftstofffilter ist auch ein Kandidat.

    Einfach ist das keineswegs und auch nicht mal eben "ich bau da mal nen Sensor dran und dann dreh ich den Schlüssel rum." Für Einsteiger ist das definitiv der größere Aufwand und die größeren Schmerzen. Wenn dir das bewusst ist, kannst du mir schreiben.

    Zeit für wilde Projekte hab ich immer!


    Und hey, wann hat man mal die Chance in einem B300 mitfahren zu dürfen? Die Nummer ist halt schwierig. Lieber was originales haben, was nicht so sauber fährt oder "verbasteln", dafür aber gut laufend und zuverlässig...

    Der TE hat Angst, dass beim Angasen was kaputt geht. Dehalb will er trocken diverse Sachen messen. Finde ich auch verständlich. Der Schwenk zum Besserwissen ins Thema Motronik-Jetronik, LLR, Ausblinkern, NG und Gedöhns finde ich halt wenig hilfreich.


    Meine Antwort zur ursprünglichen Frage war deshalb: Weniger Trockenübung, deren Ergebnisse oft nicht ein zu ordnen sind -> mehr Praxistest mit den gegebenen Messmitteln. Zumal hier keiner (wirklich KEINER), mich inbegriffen, wirklich Ahnung von einem ABT B300 hat. Mehr als Mutmaßungen, was die Truppenteile damals zusammengeschmiedet haben KÖNNEN hier nicht kommen. Dehalb muss der gute TE einfach losfahren und mit Sinn, Verstand und Popmeter probieren, ob die Mühle läuft.


    Wenn die Kiste bei Lambda 1 und 0.6Bar Ladedruck anfängt zu ruckeln, können wir hier gemeinsam aktiv werden, Fehler suchen und durch die Gegend schwadronieren.