Beiträge von FU-OPI :-)

    der Vorfacelift B4 die gleichen Bleche wie der B3. 893615311, 893615312

    ...
    B4 Facelift 8A0615311, 8A0615312.

    Ab / seit wann gab es beim B4 ein "Facelift"? Woran erkennt man das?


    Die Teilenummern sind alle unvollständig, der Index fehlt. Der gehört (sofern vorhanden) schon zur Teilenummer und kann darüber entscheiden, ob ein Teil passt oder nicht.



    Nik80E


    893615311B / 893615312B sind die Deckbleche für die kleine 256er Scheibe, 893615311C / 893615312C waren die geschlossen Deckbleche für die 276er GIRLING G60, die aber für die 280er Scheibe ab MJ 1993 nicht passen. Diese wurden mit Einführung der 280er Scheibe durch durch die 8A0615311B / 8A0615312B ersetzt, um nur noch ein Ersatzteil für die "großen" Scheiben zu haben.

    8A0615311B / 8A0615312B gibt es auch neu bei AUDI Tradition. Nicht verwechseln mit 8A0615311C / 8A0615312C, die sind für den RS2 ---> siehe hier

    ;)

    Baujahr wäre 91

    Genau das ist es, was NICHT gefragt ist, wenn nach dem MODELLJAHR gefragt wird. Mit "Baujahr" wird meistens das Datum der Erstzulassung gemeint, was aber nicht zwingend mit dem technischen Stand (MODELLJAHR) des Fahrzeugs gleichzusetzen ist.

    In Deinem (nur diesem) Fall ist es aber eindeutig, dass es sich um ein MODELLJAHR 1992 handeln muss, was am vorletzen Buchstaben der FIN vor den 6 Zahlen erkennbar ist. In dem Fall ein N (z.B. WAUZZZ8CZNA123456).


    Sofern keiner der Vorbesitzer die Bremse umgebaut hat, dürften noch die Scheiben 256 mm verbaut sein ---> ET-Liste

    Originale Deckbleche für vorne gibt es nicht im freien Teilehandel, nur bei AUDI Tradition. Wenn ich es richtig im Kopf habe, gibt es aber Onlinehändler mit Nachbauten. Mit der OE-Teilenummer suchen!


    Hinten ist es nur die Frage: Trommel oder Scheibe? Aber der ABK hat wohl immer Scheibe hinten? ---> hinten

    Die gibt es original bei Tradition, aber auch im "Aftermarket".

    diese ganzen TSN/HSN Suchmaschinen sagen auch alle was anderes was langsam wirklich nervt.

    Was ganz einfach daran liegt, dass es während des Produktionszeitraums immer wieder technische Änderungen gab - auch an den Bremsen - die TSN aber gleich geblieben ist!


    Würdest Du zu einem örtlichen Teilehändler oder zu AUDI fahren, würde man Dich als erstes nach Deinem Fahrzeugschein fragen. Ohne das MODELLJAHR (ergibt sich aus der FIN) oder ggfs. sogar die FIN selbst wird Dir NIEMAND wirklich helfen können.


    Und wenn Dich das bei dem alten Fahrzeug schon "nervt", leg Dir nie ein neueres Fahrzeug zu. Da geht ohne PR-Codes fast nichts mehr.

    ;)

    Naja, der Name war mir egal, ...

    Der Hinweis, dass es im VW-Konzern nicht als "Longlife"-Öl zugelassen ist, war mehr Selbstkritik.

    ;)


    War mein erster Gedanke zu Deinem Beitrag doch der, dass es vielleicht gar nicht so dumm ist, den "Geiz-Reflex" zu unterdrücken.

    "Warum ein teures LL-Öl verwenden, wenn ich eh nach 3.000 - 5.000 km das Öl wechsel?", wie an anderer Stelle geschrieben.


    Bis ich dann gesehen habe, dass es eben (im VW-Konzern) doch kein LL-Öl ist ...

    ^^

    Dass von VW freigegebene LL-Öl ist über 20 % teurer.


    Die Datenblätter der diversen Öle, die ich einsetze oder eingesetzt habe, habe ich mir noch nicht angesehen. Konnte bisher sowieso nichts mit den Werten anfangen.


    NACHTRAG:


    Sehe gerade MEGUIN ist ja LIQUI MOLY :D

    TBN heißt TotalBaseNumber, das drückt aus wieviel sauere Verbrennungsprodukte das Öl neutralisieren kann.

    Das nenne ich doch mal einen informativen Beitrag abseits der "zu dünn und Gift-Argumente"! :thumbup:

    Wer an mehr Informationen interessiert ist, der sollte hier mal reinlesen, wo auf die diversen Additive leicht verständlich eingegangen wird.


    Ich nehm das Meguin ultraperformance LL ( longlife) 5W40.

    Hat die offizielle VW-Freigabe - allerdings nur in der VW-Norm 502 00/505 00 (1 Jahr oder 15.000 km) und ist somit im VW-Konzern nicht für den "Longlife"-Service zugelassen. Soll heißen, man sollte sich nicht auf Verkaufsnamen verlassen, sondern auch mal genau auf das Ettikett schauen.

    ;)



    Steht aber auch so auf der Verpackung von MEGUIN.

    Ich bin nicht 100 % sicher, aber das scheint nicht mehr die originale Pumpe zu sein.


    Lt. der Quelle hatte die ab Werk verbaute Pumpe die BOSCH-Teilenummer 0 580 254 928, diese Nummer (0 580 254 927) ist die Nummer der "Handelsausführung (IAM)".

    (IAM = Independent Aftermarket)


    Die Produktion wurde eingestellt, Nachfolgenummer war die 0 580 254 921, die auch nicht mehr produziert wird, aber vereinzelt noch zu bekommen ist.


    Beide Pumpen konnten als Ersatz sowohl für die OE-Nr. "B" als auch "E" eingesetzt werden.


    Deswegen würde ich, wie oben geschrieben, bei Tradition die "E" ordern.


    Oder die Bosch 0 580 254 921, z.B. hier. Allerdings liefert der Händler nicht nach Litauen.

    Wenn das eine Alternative für Dich wäre, könnte ich aber für Dich bestellen und Du kannst Dir die Pumpe ab 17.08. in Kaunas oder in der Nähe von Siaulai (kurz hinter Kelme) abholen.

    Oder ich schicke sie Dir. Das Porto kostet aus D versichert 14,49 €. Tradition nimmt für den Versand, wenn ich das richtig sehe, 35,90 €. :huh:

    Wäre es dann nichvdich möglich das EModell zu verbauen wenn es denn lieferbar ist?

    Möglich ist das sicher und ich persönlich neige nach etwas Recherche auch dazu, das "Japan-Modell" als bessere Variante anzusehen.


    Wo der Unterschied zwischen beiden Modellen liegen soll, weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil wegen dem Linksverkehr in Japan die Pumpe andersrum drehen muss?

    :D (NICHT ERNSTGEMEINT!)


    Aber nur weil ein Fahrzeug für den Japanmarkt gebaut wurde, hat man identischen Bauteilen nicht eine neue Teilenummer gegeben. Irgend einen Unterschied muss es geben, den ich aber nicht für relevant halte.

    Warum? Beide Hersteller, die ich für mögliche OE-Lieferanten halte (BOSCH und PIERBURG), liefern als Ersatz im "Aftermarket" nur jeweils ein Modell für beide OE-Teilenummern.


    Da bei Tradition die B-Variante eine Neufertigung aus aktueller Zulieferer-Produktion ist, die E-Variante aber ein "Altteil" aus der ursprünglichen Ersatzteilprduktion, würde ich meinem Gefühl folgen und die E-Variante bestellen. In der Hoffnung, dass es sich dabei noch um ein Teil mit der früher üblichen Qualität handelt.


    NojusK

    Ist bei Deinem Fahrzeug eine Herstellerkennzeichnung auf der Pumpe sichtbar?

    PFUI! 5W-40 im alten 5-Zylinder TURBO? Willst Du den Motor vergiften?

    :D  ;)


    Passt schon.


      


    Das MOTUL 8100-x-cess 5W-40 hat sogar die offizielle VW-Freigabe in der Norm 502 00/505 00, die lt. AUDI-Serviceanweisung "besonders für Turbo-Benzinmotoren geeignet" ist.


    Ich sehe es nicht ein, die Glaspaläste der Hersteller abzuzahlen.

    Ich auch nicht. Deswegen beauftrage ich kleine, inhabergeführte, aber immer noch offizielle VAG-Servicebetriebe, die schon 50 und mehr Jahre am Platz sind. Denen man den offiziellen Händlerstatus entzogen hat, weil sie eben nicht in die "Alupaläste" investiert haben, sondern in einen guten Service, der zudem auch noch deutlich preiswerter ist. Letzte Inspektion in 2026 mit Ölwechsel inkl. Öl und MWSt. knapp 190 €. Das legst Du in einer freien Werkstatt mittlerweile auch hin. Und es verlängert sich dadurch auch immer wieder die "Mobilitätsgarantie", Du kannst Dir den Beitrag für ADAC o.ä. sparen. Der Wagen wird immer noch täglich benötigt und die wenigste Zeit von mir selbst gefahren.

    ;)

    Leider "sterben" diese Betriebe reihenweise weg, werden geschlossen oder von den großen Ketten übernommen. Mit ein Grund, warum der nächste Neuwagen sicher nicht aus dem VAG-Konzern kommen wird.

    Zudem habe ich einerseits keinen "Bock" auf die modernen Karren, anderseits brauchst Du für jeden MKB extra Sonderwerkzeug. 1,4 TSI ist nicht gleich 1,4 TSI und bei den passenden Teilen suchst Du Dir einen "Wolf", weil das richtige Teil fast immer von irgendeinem PR-Code abhängig ist. Und die stehen bei weitem nicht alle auf dem Fahrzeugdatenträger. Die offizielle VW-PR-Code-Liste zu dem Fahrzeug ist ACHT! Seiten lang und für Privatleute mittlerweile nicht mehr zu bekommen, ebensowenig wie die offizielle Werkstattliteratur.

    Die Bremsen oder andere "ersatzteilintensiven" Arbeiten mache ich allerdings schon noch weitestgehend selbst, weil dass, was VW da ab Werk verbaut hatte, schon Schrott war. Ganz abgesehen von den Ersatzteilpreisen.


    Wenn es nur um den offiziellen Stempel im Service-Heft ginge - das könnte ich selbst stempeln.

    ;)

    Allerdings weiß ich nicht, welches Teil ich bei Audi Tradition kaufen soll, da es zwei Varianten gibt: 893906091B und 893906091E, und die Teilenummer meiner Pumpe endet mit B/E. Der Preis ist bei beiden gleich...

    Ein Bauteil kann zur eindeutigen Identifikation immer nur einen Indexbuchstaben haben. Oder zwei, wenn das Bauteil sehr oft geändert wurde.

    Das wäre in dem Fall dann die "893906091BE", die es aber nicht gibt. Aber niemals "893906091B/E".

    Es kommt aber immer wieder vor, dass Hersteller auf identischen Grundbauteilen (hier dem Pumpengehäuse) mehrere Teilenummern aufdrucken, weil es es für unterschiedliche Bauteile (hier Pumpen) verwendbar ist. Die Pumpen unterscheiden sich durch unterschiedliche Pumpenräder und/oder Motoren in der Pumpenkennlinie, also der Förderleistung bei entsprechendem Förderdruck.


    Da hilft dann nur ein Blick in den Teilekatalog.


    893906091B ist danach die richtige Pumpe für Deinen 3A, es sei denn, es wäre ein Re-Import aus Japan. Da wurde die Teilenummer 893906091E verbaut (s. Pos. 13 im genannten Link).

    hatten bei unserem ABT ein total verschmoddertes Saugsieb an der Pumpe,

    Das klingt für mich nach einer plausiblen / nachvollziehbaren Erklärung, warum das Problem beim TE nur bei kaltem Öl auftritt.


    Ich möchte kein Longkife Öl im Auto

    Das Problem ist nicht das "Longlife-Öl" selbst, sondern die langen Ölwechselintervalle von bis zu 30.000 km / 2 Jahren.

    Ich habe meinen TIGUAN auch auf festen Ölwechselintervall (15.000.km / 1 Jahr) umstellen lassen, da er nach Serviceplan eh jedes Jahr in die Werkstatt soll.

    Und warum soll ich dann das teure(re) 504 00/507 00 einfüllen lassen, wenn das günstigere 5W-40 (G052167 - VW 502 00/505 00) dafür vorgesehen ist?

    Das Öl für den ersten Ölwechsel mit "Longlife-Öl" hat 2018 77,80 € + MWSt. gekostet, das Öl für den letzte Service 2026 nur 46,72 € +MWSt.


    Warum ich den Service / Ölwechsel nicht selbst mache? Habe den Wagen als Neuwagen gekauft und beim Verkauf legen viele Käufer Wert auf ein durchgestempeltes Service-Heft.

    Fängst du jetzt auch mit mir an?

    Fühlst Du Dir jetzt auch auf den "Schlips" getreten, weil Fakten nicht in Dein Weltbild passen?

    Es geht um den Austausch von Wissen und Fakten, um nicht mehr und nicht weniger. Dem kann man folgen oder man lässt es.

    Von mir aus kann jeder in seinen Motor reinschütten, was er will. Von mir aus auch Olivenöl!

    ^^


    (Btw.: Wir haben in Motoren mit mehr als 250.000 km schon Diesel zum spülen eingefüllt und das hat gereicht, um mit dem Anlasser genug Öldruck aufzubauen, dass die Ölkontrollleuchte ausging!)


    Das bei Mehrbereichsöle deutlich mehr eine Rolle spielt als nur die Viskositätsklasse, habe ich anhand der Betriebsanleitung eines Golf 3 (1996) versucht darzustellen. Das Zitat ist aus der Betriebsanleitung für "Otto-Normalverbraucher":

    Zitat

    Bei Verwendung des Mehrbereichsöls SAE 5W-30 müssen anhaltend hohe Motordrehzahlen und ständige starke Belastung vermieden werden .

    Diese Einschränkung gilt nicht für Mehrbereichs-Leichtlauföle.

    Bereits mit dem Golf 4 wurde der "Longlifservice" (bis 30.000 km) eingeführt. 0W-30 und 5W-30 waren nach der VW-Norm 504 00/507 00 da Standard. Also keineswegs nur für den skandinavischen oder sibirischen Markt gedacht!

    Die Norm VW 501 01, bis 2008 die Norm für feste Ölwechselintervalle wurde im Golf 5 ab 2008 durch die VW 502 00 als Mindeststandard ersetzt.


    Das sind alles Angaben aus Fahrzeugherstellerunterlagen wie Betriebsanleitungen oder Werkstatt-Serviceunterlagen. Die nennt man Primärquellen.

    Andere Quellen mögen nicht zwingend falsch sein, verfolgen aber oft einen anderen Zweck - siehe "Ölwegweiser" LM.


    Wie gesagt - mag Jeder glauben und tun was er will.

    Aber Aussagen wie "10W-40 ist das einzig Richtige" oder "5W-40 ist viel zu dünn und Gift" stehen ohne die Nennung der Freigabenorm im krassen Widerspruch zu den Herstellerangaben.


    Ansonsten mag man mir gerne mal erklären, warum ein 5W-40 bei kaltem Motor viel zu "dünn" sein soll, aber bei heißem Motor immer noch "dick" genug, um den Motor ausreichend zu schmieren? Ist es nicht so, dass die Viskosität jeder Flüssigkeit mit zunehmender Temperatur abnimmt?

    :/


    Um auf eine Deine verlinkten Quellen zurückzukommen:

    Auch die bestätigt meine Aussagen, dass bei Ölen weit aus mehr zu beachten ist, als nur die Viskositätsklasse.

    Die Grafik zeigt, dass eben ein Mehrbereichsöl der Klasse xW-30 die Anforderungen der SAE(-Norm) nicht genauso erfüllt wie ein Einbereichsöl SAE 30.

    Und

    Zitat

    HTHS-Viskosität (High Temperature, High Shear) ist heute ein weit verbreiteter Begriff. Dünneres Öl sorgt für weniger Widerstand und damit für einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Dünnere kraftstoffsparende Öle haben einen niedrigeren HTHS-Wert. Wenn Ihr Motor dafür nicht geeignet ist, benötigen Sie ein Öl mit einem hohen HTHS-Wert. Die HTHS-Viskosität ist auf der Verpackung des Motoröls angegeben.

    Bei einem HTHS-Test wird die Viskosität immer bei 150 °C gemessen. Die Hersteller verwenden die gleiche Viskosität, aber diese Öle können unterschiedliche HTHS-Werte haben. Zum Beispiel kann ein Hersteller ein 5W-30 Öl mit niedrigem HTHS Wert verwenden. Das Einfüllen dieses Öls in einen Motor, bei dem ein 5W-30 Öl mit hohem HTHS Wert empfohlen wird, kann zu Motorschäden führen.

    Damit ist - zumindest von meiner Seite - ALLES geschrieben.

    ;)

    Schon macht aber kein Sinn die Suche dort, fragst du direkt per Mail nach wird das
    Super Leicht­lauf 10W-40 Art.-Nr.: 1301 Empfohlen.

    Wer schreibt denn heute noch eine Email und hat dazu das Glück an einen kompetenten Mitarbeiter zu geraten?

    Die Regel ist doch, dass gerade solche "Ölratgeber" der Ölhersteller befragt werden, denn dafür wurden sie "programmiert". Oder immer häufiger die sogenannte K"I".


    Das schriftlich empfohlene "Super Leichtlauf" 10W-40 erfüllt nur die Freigabe VW 501 01/505 00 der "Mehrbereichsöle" und ist nach der Betriebsanleitung Deines Fahrzeugs nur für den Einsatzbereich von -18 °C bis +15 °C "geeignet. Bei unseren Sommertemperaturen wäre nach der BA mind. ein 15W-40 der Norm VW 501 01/505 00 das "Richtige", aber dafür hat LM keine Freigabe.

    250109_step_l.pdf  ;)


    Wenn Du Dich damit "gut" fühlst, ist doch alles ok. Nur ist ein Motoröl keine Religion und mit Glauben verbunden, sondern ein technisches Produkt, dessen chemische und physikalischen Eigenschaften sich messtechnisch erfassen lassen. Und das haben die Hersteller sowohl der Fahrzeuge als auch der Öle ausgiebig getan.


    Das 0w hat auch seine Freigabe für unsere Fahrzeuge ist aber eher gedacht für den. Skandinavischen und rausfischen Bereich(Sibirien) gedacht wenn ich das so Recht überlege.


    Ich glaube, hier liegt ein fehlendes Verständnis vor, was die Zahlen der Viskositätsklassen tatsächlich bedeuten?

    Ich empfehle mal den Beitrag hier zu lesen. Vielleicht wird es dann klarer?


    0W-30 bzw. 5W-30 der Spezifikation 504 00/507 00 sind im VAG-Konzern die "Standard-Öle", insbesondere i.V.m. dem "flexiblen Longlifeservice" bis 30.000 km. Wechselt man auf den "festen Ölwechselservice" (15.000 km), reicht ein "normales" (Mehrbereichs-Leichtlauf-)Öl der VW-Norm 502 00/505 00, z.B. 5W-40.

    240912_step_50400_50700.pdf


    Schönen Sonntag

    ;)

    ... werden hier letztendlich Produkte vermarktet, um Geld zu verdienen. Sollte man im Hinterkopf haben, bevor man alleinig auf die Meinung des Experten im Video vertraut.

    Genau das ist der springende Punkt! Hier geht es darum, seine Produkte mit möglichst hohen Profit an den Mann oder die Frau zu bringen.

    ;)


    Hält man sich an die "Ölempfehlungen" der Ölhersteller und nutzt deren "Ölwegweiser" oder "Ölfinder", erlebt man immer wieder das Gleiche, hier am Beispiel von LM explizit für den ABT nach HSN / TSN:



    Ups - ein 0W-30 als erster Vorschlag, natürlich das "Premium-Produkt" der Spezifikation / Freigabe VW 504 00/507 00. Ein freigegebenes Produkt für moderne Motoren mit "Longlife-Service". Die preisgünstigen, vor allem aber "richtigen" Produkte nach Fahrzeug-Herstellervorgabe / Betriebsanleitung tauchen erst am Ende der Vorschlagsliste auf.

    Ein "Schelm", der Böses dabei denkt ...

    :D

    Welche Bedeutung die Spezifikation (VW-Norm) tatsächlich hat, kann man u.a. in der Betriebsanleitung zum Golf III nachlesen:


    Zitat

    Bei Verwendung des Mehrbereichsöls SAE 5W-30 müssen anhaltend hohe Motordrehzahlen und ständige starke Belastung vermieden werden .

    Diese Einschränkung gilt nicht für Mehrbereichs-Leichtlauföle.


    Folglich kann 5W-30 nicht gleich 5W30 sein?

    ;)



    Und ja - für das Fahrzeug gilt das Gleiche wie für die AUDIs aus der Zeit. Wobei die VW-Norm 500 00 entfallen ist und durch die 502 00 ersetzt wurde (s.o.).



    Um aber auf das Problem des Kollegen zurückzukommen:


    Warum der Motor nach längerer Standzeit mit kaltem Öl nicht auf die mind. erforderlichen 0,3 bar kommt, wo normalerweise bis zu 5 bar üblich sind, aber nach dem Motorstart mit warmen / wärmeren Motor keine Probleme mehr hat, erschließt sich mir nicht.

    Am Öl selbst kann das m.M.n. nicht liegen, denn dann würde es umgekehrt sein.

    ich bin der Meinung so dünne Brühe Gift für deinen Motor ist

    Dann empfiehlt AUDI/VW lt. den Betriebsanleitungen der Fahrzeuge also "Gift" für unsere Fahrzeuge?

    ^^



    Danach kann ein 5W-40 genauso richtig wie ein 10W-40 falsch sein kann.

    Entscheidend ist nämlich die VW-Norm (Spezifikation), die ein Öl erfüllt (=Freigabe durch VW/AUDI).

    Und nur die Öle, die in den Freigabelisten von VW stehen, erfüllen auch die Spezifikation.


    241023_step_50101_50500.pdf   241023_step_50200_50500.pdf

    Die Lenksäule ist ja wie ein keil ineinander konisch zusammengesteckt aus 2 Teilen, scheinbar befindet sich deine Befestigung, zb ein paar Haltestifte die dann im Ernstfall als Säulbruchstelle agieren sollen, so dass das Lenkrad rein gezogen werden kann.

    Hier irrst Du.

    Das Lenkrohr ist bis ca. Ende Modelljahr 1991 (bis FIN 8A_M_022450) ein Wellrohr, was sich bei einem Unfall zusammenschiebt und dann ersetzt werden muss.


    Siehe hier und da.


    Vermutlich wird es die Lagerung im Mantelrohr (Pos. 3) "zerlegt" haben. Ausbauen und nachschauen.

    Ich weiß zwar nicht, was unser "ZAS-Beauftragter" empfiehlt, denn um eine seriöse Empfehlung auszusprechen, müsste man erst mal genau wissen, was genau an der Entlüftungsschraube "defekt" ist.

    ;)


    Ich vermute, dass wie bei hunderten anderen Fahrzeugen auch nur das Oberteil der Kunststoffschraube abgerissen, der Schlauch selbst aber dicht ist.

    Sofern dass der Fall ist, besteht keinerlei Handlungsbedarf! Und schon gar kein Anlass, den ansonsten guten Schlauch zu zerschneiden!

    Werkstatt ist der Meinung sie müssten unbedingt mit der Schraube entlüften, da sonst die Gefahr von zu hohen Temperaturen besteht.

    Die Schraube von Renault ist leider auch keine Lösung, da anscheinen das komplette Stück inkl. Gewinde hinüber ist...

    Da erzählt Deine Werkstatt absoluten "DUMMFUG"!

    Wie Kollege AudiS2limo schon schreibt, braucht man die Entlüftungsschraube nicht zwingend.

    Und das Gewinde - in dem Fall eine im Schlauch einvulkanierte Mutter M6 - ist garantiert nicht defekt.



    Wenn man es unbedingt wieder "schön" haben will, demontiert man den Schlauch, kratzt die "braune Pest" weg, sprüht etwas Rostlöser rein und kann den Rest der Kunststoffschraube leicht entfernen.

    Vorher die Schraube von RENAULT (# 7700518589 - sofern noch lieferbar) besorgen und dann einbauen. Übergangsweise tut es auch eine M6-Schraube mit Bund am Gewindeende aus der "Grabbelkiste".

    Nix hält länger als ein Provisorium ...

    ;)

    Das Auto kostete insgesamt nur 600 Euro...

    Das "nur" ist aber relativ.

    Zu der Zeit entsprachen 600 EUR ungefähr 2.100 Litas, für die ein "Durchschnittsbürger" sicher mehrere Monate arbeiten musste.


    Zur Einordnung:

    Für weniger als 40 Litas konnte man mit drei Personen essen gehen und der "Verdauungsschnaps" (5 cl statt der bei uns üblichen 2 cl) war da mit enthalten.

    ;)

    Wie man an seinem Zustand sehen kann, gibt es viel zu tun, um es vorzeigbar zu machen, aber wenn man bedenkt, was ich auf Schrottplätzen gesehen habe, ist es gar nicht so schlecht..

    So schlecht sieht er doch gar nicht aus - zumindest auf den Bildern. Da kenne ich "Neuwagen", die schlimmer aussehen!


    Wenn ich bedenke, dass in 2012, als ich zum ersten Mal in Litauen war, gefühlt jedes zweite Fahrzeug ein AUDI 80 (meist Diesel) war und man heute in einer Woche mit viel Glück noch zwei oder drei sieht ...

    Letztes Jahr habe ich in Kelmė sogar ein Typ89 Coupe gesehen, das sah aber wirklich "schlimm" aus ...

    ;)