Beiträge von schrauberelend

    Knarzen beim Lenken: Schau mal auf die linke Spurstange, verfolgt die von der Außenseite zur Innenseite und schau mal auf einen Halter für die Lamdasonde-Steckverbindung,glaub da sitz auch noch ein Wasserumlaufrohr. Schleift/ schrappt dieser Halter an der Spurstange ?


    Die Lager der Querlenker lassen sich bekanntlich leicht einziehen, durchaus auch mit einem Schraubstock + passende Nüsse/ Druckhülsen. Insofern mag die Handpresse gehen.


    Das Knacken und Rupfen kann dann natürlich auch von den verschlissenen Querlenkerlagern kommen. Aber eigentlich müßtest Du doch schon längst starke Vibrationen bei ca. 50-80 km/h wie bei einer Unwucht haben ? Möglich auch nicht ausreichend angezogene Querlenkerverschraubung.


    Aber 15 mm ? Das ist schon heftig und klingt nicht gut, eher sehr bedenklich. Das könnte auch erklären, warum du glaubst es läge am Getriebe/Diff..

    das Einbaubeispiel von Tobi, bzw. der Link, zeigt doch den Umbau S2 G60 Zangen in einem Scirocco mit Befestigungspunkt vor der Achse. Ich denke, das tatsächlich der kleinere Kolben bzw. die Position von der Drehrichtung der Bremsscheibe abhängt ? Der "Rocco" hat nach meinem Verständnis deshalb einfach den Sattel quasi um die Achse um 180° gedreht im Vergleich zum S2. Dadurch liegt der Hauptanschluß nun unten, und der Entlüftungsnippel wurde dank einer Blindschraube am unteren Bremssattelgehäuse S2 nun auf die Oberseite am Scirocco getauscht. Oder hab ich das doch nicht verstanden ? Heißt doch, der kleine Kolben, G60, sitzt beim S2 also normal unten ?


    Manschetten bzw. Dichtungssatz, wäre ich kritisch, würde klären von welchem Hersteller die kommen. Eventuell vielleicht auch mal bei Nordmann nähe Hamburg oder anderen Bremsenspezialisten nachfragen ? Denke da gibt es auch unterschiedliche Qualitäten / Haltbarkeit der Gummiware.

    Wie anfangs gesagt, sehr frustrierend... das geht wohl aus wie das Hornberger Schießen.


    Das klingt plausibel, wenn es auch meiner Meinung nach hätte früher erkannt werden müssen. Wie oben erwähnt, haben die das alte Öl wohl nicht unter die Lupe genommen ?


    Wenn der Lagerschaden sich also angekündigt hat, Du mit dem bereits geschädigten Motor vorgefahren bist, hätten die entsprechende Rückstände des Lagerwerkstoffes der Pleullager im Öl bemerken müssen. Im Ergebnis hätte man dann vorher weitere kostenpflichtige Arbeiten unterbrochen und mit Dir Rücksprache halten sollen.


    Vielleicht kommt Dir ja die Werkstatt irgendwie endgegen ? Was sagen die zur Ölkontrolle ?


    Wenn zunächst Öl im Wasser festgestellt wird, würde ich selbst immer auch das Öl ablassen und überprüfen auf Wasser und Späne.

    kann da Sam, Don Brake und The Mind nur beipflichten, eigentlich, wenn man den Job sauber macht, gehört eine Bestandsaufnahme nach einen derartigen Vorfall Wasser im Öl resultierend aus einer defekten Zylinderkopfdichtung zwingend dazu.


    1 Soll heißen, man überprüft grundsätzlich den Zustand der Zylinderbohrung und Kolben, Kolben soweit eben möglich.


    2 Man überprüft das abgelassene Motorenöl auf möglichen metallischen Abrieb.


    3 Wenn man einen Zahnriehmen erneuert, dreht man immer zunächst den Motor von Hand zum nochmaligen Überprüfen, ob auch wirklich Alles paßt.


    Man informiert den Kunden, sofern unerwartete Probleme auftreten selbstätig und klärt den weiteren Umfang der Arbeiten, bzw. voraussichtliche Mehrkosten. Und klärt das Einverständnis des Auftraggebers dazu ab. Egal, ob Werkstatt vor der Tür, oder Werkstatt 300 km entfernt.


    Aber gerade jetzt bekomme ich einen modrigen Beigeschmack...


    Droht weiteres Ungemach, kannst Du auch die Schiedsstelle der zuständigen Handwerkkammer dazu einschalten...aber erwarte nicht zuviel...Versuch ist es wert.

    Das ist sicherlich frustrierend und bestimmt werden sich noch andere User hierzu äußern.


    Ich bemühe mich neutral zu bleiben. Aus meiner Sicht 2 mögliche Ursachen.


    1. Der Schaden an der Zylinderkopfdichtung hat zu einem Kolbenfresser auf einem oder gar weiteren Zylindern geführt, weil der Schaden zu spät erkannt wurde. Schmierfilmabriss, Riefen an den Kolbenflächen / Zylinderwand. Möglicherweise erst auf Deiner fahrt in die Werkstatt so richtig "falsch" gelaufen.


    2. Ursache, die Werkstatt hat möglicherweise beim Zahnriemen nicht aufgepaßt, sollte eigentlich nicht passieren, kann ich von hieraus aber nicht ausschließen.


    Aus Ursache 2 folgt eigentlich, das das Schadensbild dann anders ist. Hier müßten, weil kein Freiläufer, die Ventile krumm sein, bzw. Abdrücke auf den betroffenen Kolbenbodenflächen zu sehen sein.


    Also, jetzt kommt es auf das Schadensbild an. Wenn möglich, also Fotos bei geöffneten Herz machen. Möglicherweise einen Bekannten als potentiellen Zeugen bei der Begutachtung mitnehmen.


    Und erstmal in Ruhe und Sachlichkeit die Sache klären und beiderseitige einvernehmliche Lösung suchen.

    hm,... also hab das bei mir "Avant" angeschaut. Ich denke es ist vermutlich das Sicherste zunächst die Schraube während des Drehens mit einem Hebel zusätzlich nach außen zu "ziehen" um erstmal die Schraube nach Möglichkeit heraus zu bekommen. Dann steht die Überlegung an, ein Gewindereparaturset / Gewindeeinsatz in Anwendung zu bringen. Möglicherweise hast Du dann bei dieser Schraubenverbindung, lies Dich da ein, - Festigkeit-, nicht die volle Tragfähigkeit.


    Wenn Du die Schraube aufgrund einer abgerissenen Schweißmutter nicht mehr raus bekommst, hilft wohl nur ein Radikalschlag. Vielleicht indem Du zunächst die Position der Schweißmutter lokalisierst. Beim Avant kann man zumindest nach demontieren der Seitenverkleidung und umklappen der Rücksitzbank die oberen beiden Anschweißmuttern klar erkennen, -vor und hinter dem Gurtautomat-, und hätte zumindest mal die vertikale Bezugslinie. Kann mir Vorstellen, das das bei Limo ähnlich/gleich ist. Vermutlich, vielleicht wirklich mal auf einem Schrottplatz probieren, kommst Du in Höhe der Sitzbank / Rückenlehne, so zu sagen vom Kofferraumbodenblech oder von "vorn" Übergang Kofferraumboden/Fahrzeugboden durch eine Zugangsbohrung von der Innenseite in den Holraum bzw. an die Lochposition und könntest zumindest eine Mutter reinfummeln, oder gar eine Anschweißmutter neu installieren. - Vorteil, Du riskierst keine Schweißorgie im Außenbereich/Radhaus, die mitunter schlecht konserviert Probleme schafft.


    Die waagerechte Bezugslinie ist ja vom Radhaus herzuleiten. Ob im oben erwähnten Hohlprofil weitere Aussteifungen / Anschlüsse im Weg stehen ? Keine Ahnung.


    Daher währe ein Besuch auf dem Schrottplatz nicht verkehrt. Wenn Du selber aber unsicher bist, solltest Du besser fachkundige Unterstützung holen.


    Ist das Gewinde der Anschweißmutter nicht defekt, also nicht der Auslöser allen Übels, hilft der Ratschlag von Marko.

    Ja, das könnte so gehen wie matze schildert. Kleb noch Kreppband in dem Bereich auf die Lackflächen als Schutz, natürlich vor dem Abdeckbereich der Leiste. Vielleicht hilft noch ein Stückchen die Leiste mit Fön warm machen + Flutschizeug ?


    Vorher vielleicht auch mal im Spalt nach übergequollenen versperrenden Dichtmassen schauen , ggf. platz schaffen ?


    Drück die Daumen

    Nun, für die jenigen, die Ihre B4 Avant - Seitenscheibe aus bestimmten Überlegungen selber kleben möchten meine gemachte Erfahrung.


    Habe einen Klebesatz vom Hersteller Würth genommen. Dort ist die Kanüle bereits V-förmig vorbereitet. Nach Anleitung Klebeflächen Scheibe + Rahmen zunächst gereinigt, Primer aufgetragen. Kleberaupe auf die Scheibe gemäß Formgebung der Kanüle aufgetragen. Habe die Raupe unmittelbar am Scheibenrand aufgetragen. Beim nächsten mal würde ich ca. 3 mm nach innen auftragen. An der C Säule sind 3 Kunststoff - Halteclipse befestigt. Die empfhele ich beim Einkleben vorerst zu demontieren. Eine Poppnietenzange + Nieten griffbereit zu halten.


    Scheibe mit unterer Gummileiste ansetzen, auf Sitz des hinteren dreiecksförmigen Gummiswulst achten,-Abschluß Karroserie-, Scheibe andrücken. Unmittelbar die Halteclipse der C-Säule auf Scheibe schieben, vernieten. -Nochmaliges Andrücken der Scheibe-,hinteren und oberen Gummikeder in die Halteschiene/Dichtleiste einschieben.Zur Unterstützung habe ich einen stumpfen flachen Schaber verwendet. Scheibe möglicherweise zusätzlich mit geeigneten Klebeband fixieren.


    Unten links Gummilippe an C Säule mit Niete befestigen, oben links auf anliegenden richtigen Sitz achten.


    Während der Montage darauf achten, das die Scheibe nicht aus der Nut der unteren Dichtleiste "kippt".


    Blende C - Säule vom Türausschnitt her auf zuvor genannte Clipse aufschieben, innenseitig nieten. Zuvor sollte die Türdichtung in diesem Bereich für besseres Handling entfernt sein.


    -Durchatmen-


    Mögliche Kleberreste mit geeigneten Reiniger entfernen, Nähte innenseitig kontrollieren, aushärten lassen nach Herstellerangaben.

    hm,... Steckverbindungen und Anschluß des Drehzahlmessers im Träger/Platine gecheckt ? - Korrodiert/Übergangswiderstand ?


    Vielleicht auch mal die elektr. Verbindung vom Schrittmotor checken ?


    Spannungskonstanter mal getauscht ? Paßt die Sprit.- /Tempanzeige ?

    versteh nicht so ganz, heißt, du haust den Hebel mit dem Hammer zurück?


    achte mal auf die Kolbennachstellung. Unter Umständen kann die auch schwergängig - fest sitzen. Wenn das so ist, kannst Du nur versuchen den Kolben mittels geeigneten Werkzeugs zu drehen. In der richtigen Drehrichtung kannst Du den Kolben demontieren und das Trapezgewinde, das über den Handbremshebel betätigt wird, reinigen.


    Achte dabei aber darauf, das Kolbenfläche, Zylinderfläche, Dichtring und Staubmanschette nicht beschädigt werden, und ebenfallls sauber sind.


    Bekommst Du den Kolben nicht raus, oder stellst gar Undichtigkeiten oder Spiel an der Hebelwelle fest, ist der Sattel sehr wahrscheinlich unwiderruflich Schrott.


    Beim Zusammensetzen die ATE - Paste nicht vergessen.


    Und wenn das schon öfter da hinten "richtig warm" wurde, kann ein Überprüfen des Radlagers + ausreichend Fett und nicht verklumpt, nicht schaden.

    shorty_94


    klingt danach als ob eines der inneren homokinetischen Gelenke fertig ist. Offensichtlich klappt der Längenausgleich während des Ein.- Ausfedervorganges bei der Gelenkwelle nicht mehr. Schadensbild ist nur schwer der bestimmten Seite zuzuorden.


    Meistens, wenn man bemerkt das die Manschette eines Gelenkes defekt ist, ist es schon zu spät. Früher oder später kommt's zum Schaden. Manchmal kann man aber Glück haben. Den Schaden sehen kann man in der Regel nur, wenn man das Gelenk komplett vom Fett befreit. Dann machen sich ausgeschliffene Stellen erkennbar, oder das Gelenk harkt. Defekt oft auch nur in einer Innen.-/Außenlaufbahn der Kugeln sichtbar.


    Luft, bzw. Spiel ist nicht zwingend ein Hinweis auf Defekt.

    hmmm. Im Falle, das Du hinten möglicherweise größere Kolben statt denen der ausgetauschten Sättel hast, verlagert sich der Druckpunkt am HBZ. Du mußt ja ein größeres Volumen fördern = größerer Pedalweg. Bei mir, wenn ich das richtig überflogen habe sind die Kreise überkreuzt, aber habe kein ABS. Aber eigentlich gibt es doch nur die 38ziger Sättel für hinten ? Prägung,-38-, erhaben, steht auf dem Gußgehäuse.


    Einen defekten HBZ kannst Du ausmachen, indem Du kräftig auf das Pedal drückst. Fällt das Pedal langsam aber stetig nach einem ersten Druckpunkt durch, kann das ein Zeichen eines defekten HBZ sein, aber das gilt auch eben für andere Leckagen. Habt ihr mal auf das Regelventil an der Hintersachse geachtet ? Sitz das vielleicht fest ? Was ist mit den Gummileitungen rundum, sind die i.O. ? Achtet auf Blasen unregelmäßige Aufweitungen. Sind die Entlüftungsventile i.O., Kegelsitz beschädigt, angerissen, Gewinde i.O ? Sind die Leitungen, auch die an den getauschten Sätteln, wirklich fest/dicht angezogen ? Sind die Staubmanschetten und die Simmeringe /Oringe am Bremshebel für die Handbremse an den getauschten Sätteln trocken, oder schwitz es an den Stellen ? Funktioniert die Nachstellung der hinteren Sättel, oder ist die Schwergängig ?


    Es klingt aber eher danach das Ihr Luft im ABS Block bekommen habt. Die werdet Ihr ohne Werkstattequipment nicht heraus bekommen.


    Und bitte holt euch fachkundige Unterstützung !

    hm... warum wußte ich, das jemand aus G.M. Hütte mir so eine Antwort gibt ? :pillepalle:


    naja, dann könnte ich den ja gleich an der Hansastr. fürn fuffi abstellen, aber ich möchte das selber machen.

    Servus Gemeinde,


    wie kürzlich in meiner Vorstellung beschrieben, beschäftige ich mich mit dem Entrosten hinteres Seitenteil. Dabei habe ich die Seitenscheibe vorsichtig herausgeschnitten.So ist es mir gelungen die Gummidichtung weitesgehend ohne nennenswerten Schaden zu erhalten. Nun ist es Zeit, das Fenster wieder einzusetzen.-Aber-


    Ich war sehr erstaunt, das da so viel Kleber zwischen Stahlrahmen und Gummidichtung verwendet wurde, ca. 4-5 mm Stärke. Hat jemand Erfahrung, einen Tipp, wie ich am Besten den neuen Kleber gleichmäßig umlaufend dosiere / auftrage ? Kanüle für die entsprechende Auftragsbreite zuschneiden ? Möglicherweise Außenfläche umlaufend schützend abkleben ? Wie kann man das Fenster in der Position und für die Dichtigkeit am Besten zum aushärten des Klebers fixieren ?


    Für Ideen Tips dankbar


    Gruß


    Peter

    Steffen2310 meinte jetzt eigentlich keinen elektr. oder pneumatisch betriebenen Schlagschrauber, sondern eben den guten alten mechanischen Schlagschrauber.


    Eine Vorrichtung, zylindrischer Abmessung, die beim Schlag mit einem Hammer eben über die Mechanik gleichzeitig eine Drehung, links / rechts einstellbar, vollführt. Soetwas benutzt man zum Beispiel auch gerne bei dem Lösen der Fixierungsschrauben von Bremsscheiben.


    Möglicherweise geht aber auch ein gut sitzender Bit mit 1/2 Zoll oder 1/8 Zoll Ratsche. Ein beherzter Schlag zuvor mit einem Hammer und ordentlich gegendrücken beim Lösen. Dann sollte der Schraubenkopf wiederverwertbar überleben.

    gelegentlich sollte man vielleicht auch Bremsflüssigkeit nachfüllen und das rechtzeitig, bevor der Vorratsbehälter leer ist ! :phat:


    Das der HBZ schaden nimmt muß nicht sein und geht in vielen Fällen gut. Es kann aber auch durchaus schonmal schiefgehen. Zustand / Alter /Wartungsintervalle


    Und erlaubt mir eine Anmerkung: Auch mit Überdruck arbeitende Entlüftungssysteme können HBZ'z an den Primärmanschetten zerstören. Im Zweifel immer zunächst auf das WHB zum Fahrzeugtyp zurückgreifen und lesen ! Das sollte man auch zum Thema Verträglichkeit DOT 5. Das möchte ich allgemein und marken.- und konstruktionsalterübergreifend verstanden wissen.


    Insofern, wer das noch nicht gemacht hat, sollte sich fachmännische Unterstützung holen, sonst gibt das nur Frust und das Risiko das was völlig aus dem Ruder läuft und Andere zu schaden kommen.