Nach meiner Erfahrung und Deiner Fehlerbeschreibung denke ich nicht, dass das "Spiel" der Führungsstifte hier das eigentliche Problem ist.
Ich denke, dass es eher ein Problem unterschiedlicher Drucke in den Bremssatteln ist. Also entweder tatsächlich ein angerosteter Bremskolben oder aber eine "Verengung" in dem entsprechenden Bremsschlauch.
Nach Deiner Beschreibung, dass das Problem in den letzten sechs Jahren zugenommen hat, bin ich eher bei den Bremsschläuchen. Die hast Du zwar im Rahmen Deiner Teilrestauration mit erneuert, aber da könnte zum Einen ein Produktionsfehler vorliegen oder es handelt sich um ein Teil aus "Low-Cost-"Produktion, ggfs. sogar eine Fälschung.
Hat schon seinen Grund, warum ATE selbst so preiswerte Produkte wie Bremsschläuche (um 10 EUR) mit einem einmaligen MAPP-Code versieht, um damit Produkt-Piraterie etwas entgegenzusetzen.
Obwohl ich bekanntermaßen kein Freund von "wechsel mal dies, kostet ja nicht viel" bin, würde ich in Deinem Fall tatsächlich bei den Bremsschläuchen ansetzen.