Beiträge von ScottyDont

    Wenn der Motor schon ein paar KM drauf hat, dann wird auch die Kompression nicht mehr die eines Neuwagens sein.


    Grad die V6 haben konstruktionsbedingt eine höhere Verlustreibung an den Zylinderwänden als die Reihenmotoren.


    Ein Motor mit 100k+ KM kommt mit dem Wechsel von ein paar Verschleißteilen nicht an seine Serienleistung, da muss viel mehr gemacht werden.


    Ich habe auch noch nie einen 2.8er gefahren, bei dem die Öffnung vom Schaltsaugrohr zu 100% funktioniert hat. Da kommt einfach nix mehr im oberen Drehzahlbereich. Da ist halt immer Verschleiß dabei, aber das ist bei dem Motor nur eines von vielen kleineren Problemen.


    Ich persönlich halte ihn für einen Marketing-Gag vom VAG-Konzern, um eine "leistungsstarke", konstengünstige Alternative zu die damaligen Reihen-6Zyl von BMW und Mercedes auf den Markt zu drücken. Darum hat man diese Gurken auch mit Ausstattung vollgestopft, um sie an den Mann zu bringen.


    Ich hatte bei meinem 20V auch erst nur 159 PS auf dem Prüfstand. Nachdem ich den kompletten Motor überholt hatte (Hohnen, KW-Wuchten, Ventilsitze und -führungen neu, planen, Injektorwechsel, etc.) kam ich auf knapp 179 PS mit ca. 223 Nm bei 4470 1/min auf dem Prüfstand.


    Allein schon SuperPlus tanken bringt bis zu 2% Mehrleistung - wenn der Motor für den Sprit entwickelt oder die Verdichtung angepasst wurde.


    Und ganz nebenbei wurden die meisten größeren Motoren ja eigentlich auch für den damals hochwertigeren SuperE5 konzipiert und nicht für E10. Ethanol hat eine ca. 10.000 kJ/l schlechtere spez. Energiedichte als Benzin (ca. 1/3).

    Der 80er hatte in der Ausführung Spezial und Young Edition mit bestimmter Farbkombi aufgeklebte Streifen, beim 90er ist mir nichts bekannt.
    Aber: Bei Ausstellungsmodellen von Händlern wurden oft solche Streifen, Audi-Ringe oder Audi-Schriftzüge angebracht.


    Die wurden meines Wissens aber häufig im Werk, kurz vor der Auslieferung für den Händler aufgeklebt.

    Die Anhängerkupplung ist viel massiver als der Kofferraum vom T89, dass es dir bei einem Aufprall direkt die Karosse staucht. Der Haken fängt da leider garnix ab, sondern gibt die Energie direkt weiter.
    Dein Plan wird also diesbezüglich nicht aufgehen.


    Jaein. Es kommt ganz auf die Aufprallenergie an, die wirkt quatratisch mit der Geschwindigkeit.


    Mit dem Haken wird die Aufprallenergie gleichmäßiger Verteilt. Der starre Querträger gibt sie schon an die Karosserie weiter, aber ein Schaden kann bei niedrigen Energien schon gut geschluckt werden. Die AHK ist auch so konzipiert worden, dass die Kräfteverteilung so optimal wie möglich auf den Blechhintern wirkt.
    Kommt auch drauf an was hinten drauf ballert. Ein schwerer alter Benz mit großem Querträger oder ein kleiner Meriva, wo quasi nur ein Stück Draht um den Grill gespannt ist. Letzterer ist mir reingefahren und bis auf eine kaputte AHK-Kugelkappe gab es nichts zu beanstanden. Der Meriva hingegen war ein Totalschaden.

    Ist so beim G38, der G36 hat einen Sprengring drin. Der muss raus und dann muss man meist mit einem Abzieher - in meinem Fall was selbst gebautes aus dem alten Kolben - ran, und kann dann die Spindel rausziehen.


    Soweit kein Problem.


    Nur der Korb des Kolbens ist ein Problem in dem das Gewinde der Spindel drin sitzt. Nach der Explosionszeichnung ist da sowohl eine Feder als auch ein Spannring drin, aber wie man das genau zerlegt....?
    Ich vermute die Feder muss mit der Spindel reingedrückt werden um dann den Spannring des Korbes zu lösen, aber sicher bin ich mir da nicht. Vorallem weil sich da doch recht wenig bewegt.


    Vielleicht ist es hilfreicher ein Bild der betreffenden Sättel hoch zu laden und eine Teilenummer, damit das Rätselraten einfacher ist. ;)
    Ich habe zumindest Bremssättel aus Stahl für unter 100€ gefunden.


    Nachdem die Handbremsnachstellung nach kurzer Zeit wieder fest war hab ich das Ding zerlegt. Für die 36er musste ich erstmal einen Abzieher aus dem alten Kolben basteln. Spindel ist ja dummerweise eingepresst. Darum sind die wohl ausgestorben. Aber mit passendem abzieher geht das recht schnell. Überholsatz für die Handbremse jetzt von Budweg genommen, bleibt ja nix anderes mehr übrig. ATE Kolbenmanschette und Dichtring hatte ich noch von einem Golf rumliegen.


    Hängt grad noch alles beim trocknen in der Lackierbox. Mache dann mal Fotos um das mal zu zeigen was mein Problem ist. Hoffe mal der Dichtsatz von Budweg taugt.


    Also aufbereitet und neu gibts da schon noch welche. Aber ein paar sind falsch gelistet. Da geht dann das zurückschicken wieder los, da die Halteöse für die Handbremse stets an falscher Stelle ist. Zerfetze nächste Woche noch einen fertigen B3 quattro. Der sollte die G38 drin haben. Mal sehen ob bei denen die Handbremse so eingehängt wird, wie bei der Gurke jetzt.

    Ya Lagebernd, zu G38, G54, G56 und G60. Für G36 gibts drei Threads die sich im Sand verlaufen.

    Die Girling/ Lucas 36 Bremssättel gibt es auch aus Stahl von anderen Herrstellern, u.a. von Brembo oder ATE.
    Liegen preislich zwischen 50 - 100€.


    Bei der 38er sind nur die Kolben etwas größer, was sich auf die Bremskraft nicht so sonderlich bemerkbar macht.
    Da sie von der bauart ähnlich aufgebaut ist, wird sie auch ähnliche Probleme haben.
    Ich würde passende neue holen um Ruhe zu haben.


    Die Preisrange ist eher 120-250,- für die G36er. Die Alu sind die für 60-100 von ABS, Budweg und Co. zu haben.


    Also dass die Kolben größer sind ist mir schon bekannt. Auch, dass normal einfach auf 38er umgebaut werden kann auch.


    Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es unterschiede zwischen Quattro ohne ABS und Quattro mit ABS gibt.
    Beim Q-Coupé mit ABS zumindest habe ich die G38er drin. Da ist aber die Bohrung für die Bremsleitung an komplett anderer Stelle und er Winkel der Handbremsführung ist um wenig Grad verdreht.


    Sind die Handbremshebel dann beim G36er gleich lang? Irgendwie werden die Reperatursätze für den Handbremshebel und Simmerring unter unterschiedlichen Teilenummern geführt, drum frag ich lieber mal nach, ob da die Bohrung für die Kolbenspindel evtl. anders ist.


    Genau darauf will ich hinaus. Wenn die Probleme gleich sind, warum dann umbaun. Ich habs irgendwie gern original. Evtl. ist ja auch ein H drin bei der Gurke.

    Hab schon ein paar andere Posts gelesen aber so richitg schlauer bin ich jetzt auch nicht geworden.
    Richte grad einen Quattro für den Winter her. Einer der ersten typ89, der noch die Girling 36 hinten drin hat.
    Natürlich springen die Hebel der Handbremse nicht zurück.
    Am Samstag alles ins Säurebad geworfen und am Sonntag zerlegt. Wie üblich ist der Simmerring undicht gewesen und das Fett in der Hebelkammer ist jetzt ein Rostschlamm. Alles wieder gangbar für den TÜV gemacht, aber ich würds jetzt schon gern noch richtig überholen, da es sicher nicht lange hält. Finde nur Zeug von Budweg Caliper und da find ich die Qualität der Gummiteile schon unterirdisch.


    Auch sind jetzt Sättel für Quattros ohne ABS und Bj. 86 nicht gerade häufig anzutreffen. Das Zeug was man neu kriegt sind oft Alusättel und mit denen kann ich mich so garnicht anfreunden. G38er gibts zwar auch zu kaufen, aber ich habs gern so wie vom Werk aus. Abgesehen davon fühlt sich eine überbremste Hinterachse ohne ABS nicht gerade gut an.


    Jetzt wird oft zum Wechsel zu Girling 38 geraten und ich versteh nicht ganz warum. Was ist an den G36ern so schlecht?


    Die G38er sind nach meiner Erfahrung auch nicht das gelbe vom Ei, da das Handbremssystem das gleiche ist.


    Gibt es da noch ganz wilde Erfahrunen gegen was man tauschen könnte ohne jetzt arg viel umzubauen?


    Danke, bin auf Ebay-Kleinanzeigen fündig geworden. Aber erschreckend, dass offiziell nichts mehr erhältlich ist.


    Find ich bei einem 30 Jahre alten Fahrzeug jetzt nicht wirklich erschreckend.
    H-Kennzeichen lohnen sich irgendwie eh nur bei Fahrzeugen mit viel Hubraum. Für einen Daily-Driver-Oldie ist das risiko, dass es aberkannt wird, nicht gerade gering. Vorgaben vom KBA werden sowieso immer strenger.

    VAG produziert keine Lager, die verkaufen nur. Man muss nur den Originalhersteller finden und hat die passende Qualität zu häufig sehr kleinem Preis.


    Bei den Querlenkerlagern war Corteco einer der Lieferanten.


    Erkennt man auch sehr gut an den weggeschliffenen Auditeilenummern am Ersatzteil.


    Ich habe noch nie einen Originalquerlenker gegen einen aus dem Zubehör ausgetauscht.


    Die Gummilager würde ich aber nicht auspressen, sondern erstmal den Gummiring um die Führungsbuchse mit Bohrer oder Dremel entfernen und die Führungshülse entfernen.


    Dann die Innenhülse mit einem breiten Schraubenzieher und Hammer ringsrum einschlagen und zuletzt einfach rausdrücken. Da geht i.d.R. nichts kaputt.

    Du weißt schon, dass du die alte Variante an Domlagern ausgebaut hast (Ersatzlos entfallen) und die neue Variante eingebaut hast. Die sitzt viel höher auf als die alte Variante.


    Gratulation, dein Sturz ist jetzt offiziell verstellt.

    Danke schonmal für die Tipps! Warum genau sollte man Ultimate tanken (gerade bei den Spritpreisen :wacko: )? Damit der besser anspringt nach der Zeit? Höre ich nämlich zum ersten mal.


    Das jetzige E10 hat zwischen 10-25% biogene Anteile im Kraftstoff. Die angedeuteten 10% im E10 sind leider keine verbindliche Beimengenbeziehung mehr.
    Unter diesen Anteil fallen die Fettsäuremethylester, kurz FAME genannt. Das sind Verbindingen aus Alkohol/Methanol/Iso- & Propanol und pflanzlichen- wie tierischen Fetten.


    Die lachsen Mindestanforderungen unserer Behörden haben die Industrie dazu eingeladen, viele ihrer chemischen Abfälle in diese "10%" zu mischen.
    Je nachem wie viel die Raffinerie beigemengt hat, verharzt dir der Kraftstoff im System und wirkt lösend auch Metalle und Kunststoffe.


    In Deutschland haben wir dank überbordender Schweinemast recht viel Beimengungen von tierischen Fetten drin, insbesondere Talg. Da hält der Kraftstoff auch nicht so lang, gesprochen wird von 1-3 Jahre Haltbarkeit mit abnehmender Zündfreudigkeit.


    Premiumkraftstoffe haben i.d.R. diese Beimengung nicht und halten deshalb länger. Ich kann auch aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen, dass ich mit hochwertigerem Sprit auch weiter komme. Da wird der Mehrpreis eigentlich recht gut kompensiert. Ob es genau auf 0-0 raus geht, kann ich nicht sagen. Premiumsprit verleitet mich schon zu einer etwas flotterer Fahrweise, da das Ansprechverhalten etwas besser ist (merkt man eher bei Hoch-PS-Motoren). Da zahlt man dann evtl. doch drauf.


    Wenn du den Audi länger abstellst, ist es halt von Vorteil, wenn das System nicht voll mit dem minderwertigen Sprit ist. Ich kann gern mal ein Foto von einem FAME Schaden hochladen, den ich bei meinem 16V Avant hatte. Der stand 3-4 Jahre mit E10 im Tank. Fazit: Pumpe tot, Steuerkolben vom Mengenteiler festgeklebt, Kraftstofffilter aufgelöst und verharzt, Kunststoffleitung vom Tank zum Filter zerbröselt.
    Bei einem Diesel werden da immer die Flügelzellen der Verteilerpumpe fest.


    Das ist ein eher jüngeres Problem, da die Bioanteile in den Kraftstoffen immer weiter zunehmen, ohne das es mal kommuniziert wird.

    Du musst eigentlich paarweise tauschen sonst stimmt der Sturz nicht mehr.
    Die sind beide eingedrückt, das neue wird gut 1 mm höher sein. Das merkst du dann spätestens an einseitig abgefahrenen Reifen.


    Da wäre dann Sturz einstellen lassen richtiger Blödsinn, da auf kurz oder lang das andere Lager auch getauscht werden muss und du dann wieder einen verstellten Sturz hast.

    Bei Kurzstecke mal auf der Autobahn ausfahren damit es Ölkohle wegbrennt.
    Leer fahren und mit Ultimate Diesel/Benzin tanken.
    Es muss nix neu angelernt werden, wenn die Batterie weg kommt.
    Wenn möglich mit Wegwerfreifen abstellen um einen Standplatten bei guten Reifen zu vermeiden.

    Korrektur. Es bleibt genau ein Stecker bei der alten ZV übrig. Der für das verzögerte Innenlicht, falls man das Relais dafür nicht hat.
    Dieser wäre rot mit zwei rot/grünen und einem roter Kabel, welche in einen 2-poligen, grünen Stecker übergehen.
    Der zweite rote Stecker der eigentlich übrig bleibt passt nicht bei Kabelbäumen vor 1988, da die Stecker der Zentralelektrik geändert wurden. Kann aber immernoch angeschlossen werden, man muss nur den Stecker in einen passenden umpinnen. Es ist ein 2-poliger roter Stecker in dem nur ein Pin mit einem roten Kabel besetzt ist. Dieser ist für den Warnsummer von Standlicht und Radio.


    Das dazugehörige Kabel ist in jedem B3 drin, nur ist es statt eines 1-poligen Rundsteckers (ab Bj.88, neue Lenkstock) eben ein zweipoliger Flachstecker (Bj. 86, alter Lenkstock) mit zwei roten Kabeln die auf einen Pin gehen.
    Strom kommt übrignes original vom Pin 30az im Sicherungskasten. Ist ca. unter der Sicherung 19 im M-Steckerblock. Sicherung 19 muss natürlich auch gesteckt werden, damit die ZV funktioniert.

    Da ich es auch grad hinter mir habe noch etwas genauer:
    Der Sicherungskasten ist in Sektoren unterteilt, damit die Anschlüsse am Stromlaufplan richtig zugeordnet werden können.
    Der für die Bestromung (rot-blaues Kabel) der Spiegel liegt auf M (insgesamt 7 Flachstecker-Anschlüsse). Original gehört er da auf 75as, liegt in der Linie mit Sicherung 19 (unten natürlich), direkt neben dem J Steckerblock.


    Am besten man nimmt sich entweder einen zweiten Sicherungskasten als Muster oder man druckt sich ein Bild von der Unterseite aus, dann geht da nichts schief.

    Nachrüst ZV? Igit.


    Frage evtl. nicht gelesen? Es geht um eine originale ZV und dafür hätt es keinen neuen Thread gebraucht :/ das Geschreibsle davor ist von 2018 und hat nix mit meiner Frage zu tun.


    Teppich, Himmel und Co. sind extra raus um alles nachzurüsten was geht (Elektrische Spiegel/Fenster, Lichtpaket, Fontheizung, etc). Material ist von mind. 8 Fahrzeugen da, Spender brauche ich da also nicht, hab mein Zeug immer sauber sortiert.


    Verlegen ist jetzt auch nicht wirklich das Problem, es ging darum ob ein B4 Kabelbaum komplett in die B3 Elektrik integriert werden kann, ohne lose Stecker übrig zu lassen. Die Antwort lautet bei mir gerade nein. Um die Konfortsteuerung (Licht geht an beim aufsperren an und geht 10 sec. nach absperren aus, save-modus) muss einiges mehr verlegt werden, was im Zentralarmaturenkabelbaum eines B4 teilweise integriert ist. Einen guten Kabelbaum dafür auftrennen und wohlmöglich gegen eine Wand zu laufen war es mir letzendlich nicht wert.


    Der Kabelbaum passt, es bleiben aber zwei Stecker übrig beim B3. Funktionieren tut es trotzdem.

    Ich schreib mal hier weiter.


    Ich rüst grad die ZV für einen B3 nach.


    In der Lagerhalle mal den erstbesten Kabelbaum für ZV rausgezogen und schnell festgestellt, dass es wohl mind. 3 unterschiedliche Varianten gibt.
    Im typ89 war wohl eine mit 7 poligem (in Reihe, 5 belegt) Pumpenanschluss.


    Im B4 dann eine mit 6 Polen (2x3er Reihe, alle belegt) und entweder mit einem weißen bzw. zwei weißen Komfortsteckeranschlüssen. Der eine steuert wohl Licht und Gedöns und der andere ist vermutlich für eine Alarmanlage, oder?
    Hab jetzt schon alles mal original irgendwann mal nachgerüstet, nur die ZV noch nie.


    Jetzt finde ich grad keinen Kabelbaum für den typ89 im Lager, also einen vom B4 genommen. Beim zusammenstecken bleibt da natürlich ein bisschen was übrig, was ich nicht ganz zuordnen kann. Ist der Kabelbaum von einem B4 da schon kompatibel mit dem Innenraumkabelbaum vom typ89? Für die Zentralelektrik im Zusatzrelaisträger findet sich z.B. kein Gegenstück für einen biegen Zusatzflachstecker, der wohl Lichtverzögerung steuert und wohl ein Relais braucht.
    Sollte ja auch so funktionieren, ohne die anderen Stecker zu belegen, oder?


    Bisher noch nicht an den Strom gehängt das Monster.