Beiträge von albert_10v

    Natürlich sind die KW nicht egal, immerhin ist das die LEISTUNG. Die ist das Produkt aus Drehmoment und Drehzahl. Und genau deshalb verwendet man Getriebe. E-Motoren haben auch einen Drehmomentverlauf. Und man ist im Moment begrenzt, da das vom Strom abhängig ist, und die Motorwicklungen irgendwann durchbrennen würden. Und ein begrenztes Moment bei sehr geringer Drehzahl gibt eine gringe Leistung. Deshalb ist ein Getriebe nicht so uninteressant, vor allem, wenn man vllt. doch einen (nicht so toll geeigneten) Asynchronmotor nimmt, den man dann auch nicht komplett Stufenlos betreiben kann, sondern irgendwo zwischen 20 und 100 Hz.
    Der Umrichtertyp muss dann halt zum Motor passen, und dann sieht man ja, ob man dafür ein Getriebe braucht.


    Wir haben so chinesische Radnabenmotoren verwendet, permanentmagneterregte Synchronmaschinen. Hatten immer schöne Anfahrschwächen aus dem Stand, siehe oben. Und ab einer gewissen Drehzahl, hat einfach die Spannung gefehlt, um noch mehr rauszuholen. Vielleicht wäre ein Reihenschlussmotor interessant, hat man früher in Straßenbahn & co. verwendet. Ist halt nicht verschleißfrei (Motorkohlen) und nicht so EMV verträglich (Bürstenfeuer).


    Wofür man viele KW braucht, ist es auf der Autobahn zu rasen. Die Leistung benötigt man einfach zum Überwinden des Luftwiderstandes (und auch der Reibung).
    Zum Gewicht bergauf schleppen braucht man auch viel Leistung. Ich meine aber nicht ganz so viel.
    Ich denke, mit 40kW ist man gut dabei, aber wie geagt, das hängt vom Drehmomentverlauf bzw. Leistungsverlauf ab, wie man das nutzen kann. Mit Getriebe bestimmt einfacher, aber wohl nicht nötig.


    Das kann man echt schwer pauschalisieren, Elektromotoren sind genau wie Verbrennungsmotoren eine Wissenschaft für sich (die Form der Wicklungsnuten, deren Lage z.B., das ist ähnlich wichtig wie Brennraumform und Verdichtungsverhältnis beim Verbrenner).



    Zum Akku:
    Die GBS Batterien mit den 4 kleinen Schrauben pro Pol waren gut, dazu gabs auch so Ladebalancermodule zum draufschrauben (Überspannung verheizen, Alarm bei Über- und Unterspannung). Kosten halt Geld.



    Hybrid:
    Hybrid ist interessant, weil man weit weniger Akku braucht. Und der kostet. Also gerade die Range-Extender Hybride.
    Ein Range-Extender Hybrid ist interessant, damit lät man nur mit einem kleinen Generator den Akku nach. Quasi selbstladend, nur hat der Generator-Motor einen besseren Wirkungsgrad, weil er immer auf Optimaldrehzahl läuft.
    Und beim Audi wäre noch ein Parallelhybrid interessant, also ein "Hilfsmotor" quasi. Man könnte nämlich Quattro eine Fronti-Hinterachse einbauen, und statt der Kardanwelle einen Motor an den Kardanwellenausgang hängen (Mitteldiff sperren). Dann könnte man direkt am Antriebsstrang beim Abbremsen die Bewegungsenergie in el. Energie umwandeln und die Akkus laden, und bei "ungünstigen" Drehzahlen des V-Motors könnte man mit dem E-Motor nachhelfen, ebenso bei Vollast. Dafür benötigt man dann nur eher kleine Pufferbatterien. Und ausgekuppelt könnte man rein elektrisch fahren. Ist halt etwas tricky zu steuern.



    Zum Auto:
    Der Typ-44 ist gar nicht so schwer. Schön groß ist er auch. Für die Größe ist er leicht und hat auch einen guten CW-Wert. Ist halt eine labbrig weiche Karosserie (so what).




    So overall wirds schwer, das dicke Auto kostengünstig zu mobilisieren. Nicht umsonst sind die meisten E-Autos so Minikackdinger (Twizzy...).
    Dafür braucht man einfach Leistung und Akku. Sonst wird das eher schneckig und kurz von der Reichweite.



    Rechnen wir mal:
    Wir wollen 10% Steigung mit 80 kmh fahren. Macht 8000 Höhenmeter in 3600 Sekunden, also 2,2 m/s. Nehmen wir an, die Gurke hat mit Fahrer und Fracht 1500kg.
    E = m*g*h, also P = m*g*h(t), P = 1500 kg * 9,81 m/s² * 2,2 m/s = 32373 kg*m²/s³
    Was ca. 32 kW entspricht. Die Leistung benötigt man also zum "klettern", nur für die Hubarbeit, ohne Luftwiderstand, ohne Reibungsverluste.


    Der Typ44 hat einen CW Wert von 0,3. 1,8m ist die Gurke breit, 1,4m hoch. Weiß der Geier, ob sie die 0,3 auf dieses Quadrat der Maximalabmessungen, oder auf die echte Frontquerschnittsfläche (die näherungswiese eher 1,5m Breite x 1,3m Höhe entspricht) gerechnet haben. Macht 2,52m² im ersten Fall, 1,95m² im zweiten Fall. Rechnen wir mit 2m², die paar % machens ja nicht aus. Luftdichte sind roundabout 1,2 kg/m³. Unsere 80 km/h sind jetzt 22,2m/s
    Die Luftwiderstandskraft Fw = Cw * A * 1/2 * Luftdichte * v²
    Arbeit ist Kraft x Weg, Leistung ist daher Kraft x Geschwindigkeit. P_luft = Cw * A * 1/2 * Luftdichte * v³ = 0,3 x 2 m² * 0,5 * 1,2 kg/m³ * 22,2*22,2*22,2 m³/s³ = 3939 kg*m²/s³
    Das sind etwa 4 kW
    Bei 40m/s (144km/h) wären das 23 kW


    Nun mit 40kW können wir also mit 80 km/h 10% bergauf fahren, oder mit 144 km/h 5% - Reibung und sonstiges, was einem noch einfallen könnte (was denn, Vorschläge?) vernachlässigt.
    Jetzt rechnen wir noch 10% für Reibungsverluste drauf (weiß der Geier, wie man die berechnet, wohl irgendwie über die Schleppverluste am Leistungsprüfstand?), und nochmal 10% Reserve, weil irgendwie wollen wir ja noch beschleunigen auch.


    Man sieht also, mit (echten, optimal ausgenutzten) 50kW kann mach sich souverän fortbewegen.
    Der 5-Zylinder hat diese Leistung bei ca. 3000 rpm unter Volllast, bei so ca. 4000-4500 rpm kurz-vor-Vollastschalter - wohl der Grund, warum der 2,3E auch soweit souverän wirkt im 80/90/100er.


    edit: Rechnen wir noch die Leistung für ein Drag von 0 auf 100. Angenommen wir wollen von 0 auf 100 in 12 Sekunden, so ist das 1/300 Stunde. E = m*v²/h, also 1500kg * 27,8m/s^2, macht ca. 580J, was 0,16 kWh sind. Und diese 0,16 kWh muss man in 12 Sekunden, also 1/300 Stunde, aufbringen. In einer Stunde würde man das mit 0,16 kW schaffen, in 1/300 Stunde demnach mit 48 kW. Da sind wir wieder bei den 50kW. Bei 100km/h benötigen wir ca. 8 kW zur Überwindung des Luftwiderstandes, wobei der ja erst bei hoher Geschwindigkeit gegen Ende signifikant merkbar wird. Dann haben wir noch div. Reibungsverluste. Also werden es mit 50 kW die 12 Sekunden nicht ganz werden, so die ~14 Sekunden von ABT und TDI wird man wohl schaffen. Wohl gemerkt: Wenn man es schafft, den Elektromotor sehr ideal zu betreiben, damit man über das ganze Drehzahlband seine 50kW hat. /edit



    So, weiter zum Akku. Eine Volllaststunde sollte man schon mitführen, um eine brauchbare Reichweite zu haben. Wenn man normal fährt, wird man damit ein paar Stunden auskommen. Vielleicht reicht auch nur 1/2 Volllaststunde im "Tank", wenn man nicht so weit fahrt, nicht so schnell fahren will (siehe oben, v³), wenn man keine Berge erklimmen möchte (siehe Hubarbeit).
    Macht aber immer noch 25 kWh bei der halben Volllaststunde. Dazu kommen dann noch die ~40A (bei 12V), die die Lichtanlage, Lüftung etc. braucht. Kommt auf 500W, wenn man jetzt Umwandlungsverluste und noch so Zeug wie Frequenzumrichterverluste dazu nimmt, ist man schnell bei 1kW. Heizung exklusive, die ist ein böses Kapitel, die frisst richtig Leistung. Am besten Warm anziehen. Frontscheibenheizung gibts für den tÜV, in der Praxis dürfte das eher traurig sein. Wobei, ein 3kW Heizregister dürfte funktionieren (wären so 1,5 handelsübliche Heizlüfter).


    So, diese 50kW Motorliestung sind die Abgabe, nicht die Aufnahme. Mehr als 75% Wirkungsgrad gib ich den Motoren nicht. Macht 67 kW Aufnahme, plus die ~ 4 kW für Licht und Heizung von oben (wobei man die Heizung einschränken könnte, das Licht nicht so, wobei das ja eine eher vernachlässigbare Größe ist... LED würde schon Sinn machen, wenn man dürfte...).
    Nun sind wir also bei 70 kW angelangt, die wir bei Volllast brauchen. Wollen wir zumindest eine Volllaststunde mitführen, sind wir bei 35 kWh. Bei 144V wären das 243 Ah.
    Wenn wir in Anbetracht dieser Größe nun ein 144V System wählen, mit 200Ah, also 2 100Ah Batteriestränge parallel, dann benötigen wir pro Strang immer noch einige Akkus. 3,2V haben die LiFePo Nennspannung, das macht 45 Akkus pro Strang.


    Also 90 Stück 100Ah LiFePo Zellen. Mit ca. 29 kWh Inhalt, also ca. 25 "Volllastminuten".




    Einer Zelle 100Ah Zelle kostet so 150 $=€, 10€ für den "Überladeschutz", macht ca. 15.000€ für die Akkus, ohne Ladegerät oder "intelligenter" Überwachung.
    http://www.batteryspace.com/li…wh-un38-3-passed-dgr.aspx
    Wenn ich mich jetzt an den Fleck und seinen 2x 28kW Motor samt Controller halte, wird das Motor-Controller Package inkl. Kabel (damn unterschätz das nicht, 50kW @ 144V sind 350A Gleichstrom, be afraid, be very afraid, dieser Lichtbogen tötet!) irgendwo um die 10.000€ kosten.
    Mit Servopumpe, Zuheizern, BKV, div. Elektrik etc. versemmelt man sicher nochmal 2500€.
    Weitere 2500€ budgetierst du für diversen Kleinscheiß und kleinere Dienstleistungen, sowie allgemeine Instandhaltung. Die sind schnell weg, wirst sehen.


    Dann bist du mal bei 30.000€ Material.
    Ohne Dienstlseitungen, die du vllt. brauchen wirst (und auch in Anspruch nehmen solltest, wäre schade, wenn etwas vom Material durch unsachgemäße Verwendung beschädigt wird).
    Und ohne TÜV, wobei, ich da die geringste Angst hätte. LiFePo brennt nicht (außer der Lichtbogen bzw. Kurzschlussstrom zündet das ganze Auto an, und noch besser den Treibstoff des Unfallgegners), und Abgase gibts keine, lärmen tut auch nichts.



    Nun, gegen c) würde es vllt. helfen einen ohne-nix E30 (auch schon teuer) oder einen Polo 86c etc. umzubauen, wenn man sich dann noch mit einer geringeren Vmax zufrieden gibt, kommt man da wohl mit der Hälfte durch. Einfach weil, siehe oben, andere Werte einsetzen.



    Noch Fragen? :phat:

    Been there, done that, hab div. Prototypen gebaut.



    Motor raus, E-Motor der Wahl ans Getriebe (weil ohne Getriebe wirds nix, bzw. wäre sehr tricky).
    Gaspedal mit Poti.
    Frequenzumrichter mit Drehmomentbetrieb.
    Akkupack mit Ladebalancer und geeigneter Überwachung (Ah-Zähler, gibts z.B. für Boote).


    Dann noch so kleine Späße die keinen Spaß machen:
    BKV?
    Front- und Heckscheibenheizung?
    Halogen-Scheinwerfer?
    ... zieht alles gut Strom, der knapp ist.


    So grob gesehen ist das recht easy.
    Und wenn man einen Roller, ein Kart, einen Stapler umbaut, dann wirds auch nicht all zu kompliziert.



    Aber: Ein guter E-Motor, also einer, der einen anständigen Drehzahlbereich und ein anständiges Leistungsgewicht hat, kostet Geld. Richtig Geld. Den baut man nicht aus irgend einer alten Industriemaschine aus.
    Akkus kosten. Und zwar so richtig. Und wenn man die Balancing-Elektronik nicht sauber macht, hat man nicht lange Freude daran.
    Frequenzumrichter in der Größe kostet auch. Und das parametrieren davon ist auch... etwas tricky. Bis sich das "angenehm" fährt.


    Wenn man dann eine Straßenzulassung will, dürfte es gar nicht so schwer sein, denke ich. EMV Prüfung kann man vielleicht umgehen, wenn alle Kernkomponenten EMV geprüft sind, kein Plan. Aber Emissionen gibts ja nicht, und der aktuellen politischen Linie nach, ist so ein Umbau ja nicht "böse".



    Aber: E-Fahrzeuge leben auch sehr vom Gewicht. Und da ist der Audi 80 eigentlich eine richtig schlechte Wahl. Der B3 ginge da noch eher.
    Ein Hybrid wäre interessanter, ist aber vor allem ein großer Software-Aufwand, damit man die E-Leistung dann bekommt, wenn man sie auch will. Wäre auch praktischer bei einem heckgetriebenen Fahrzeug, da könnte man den Motor/Generator an die Kardanwelle anbinden, oder ans Diff (indem man das Diff der 2. Achse eines 4x6/6x6 Fahrzeuges nimmt).




    Kurz:
    Wenn man:
    a) viel zu viel Zeit hat
    b) sich auch auskennt
    c) viel zu viel Geld hat (RS2-Step ist sicher billiger)
    ... dann kann man das schon machen.

    Salzgork hat hier recht, recht und nochmal recht.


    Ob man nun besondere Ventilferdern braucht oder nicht, ich meine, man braucht sie nicht, das ist eine andere Sache. Nocke ein medium-Dings nehmen.
    Ob man einen Benzindruckregler braucht... na du wirst das schon passend einstellen!



    Fächer würde ich nur unter 2 Voraussetzungen vorschlagen:
    1. billiges China-Fabrikat erhältlich
    2. Schweißskills und Equipment vorhanden
    Dann könnte man sich den Spaß erlauben. Aber ein 800€ Ding, das eigetnlich nix bringt ausser Bastelspaß (und dann sicher nicht so recht passt), Finger weg - wird dir keine Freude machen.

    Wenn du 5% Spannungsabfall hast, wie viel % mehr Strom werden aufgenommen um die Leistung zu halten? Roundabout 5%, vernachlässigbar das alles. Und ja, längenabhängig, gerechnet auf ~6m. Die haben wir ja auch in 90% aller KFZ-Anwendungen, sowie in etwa 98,5% aller Audi-80-Anwendungen.
    Im Stand hast du 12V belastet aus der Batterie, wenn er läuft mal +/- 14V, und dann wegen 0,5V Abfall rumeiern? Ist ja nicht so, dass die Spannung ohne Netzteil direkt die Endstufe antreibt, und somit eine Leistung limitierende Größe wäre.


    Sorry, aber wenn man denkt, ein Verstärker geht deshalb ein, dann war das einfach ein Kackverstärker, egal wie teuer der war. Und wenn ein PWM Verstärker den FM-Empfang stört, sollte man sich eben ein EMV geprüftes Gerät besorgen (evtl. kein vom deutschen TÜV geprüftes, das würde natürlich erklären, warum es trotzdem "unverträglich" ist, hehe).



    Ich meinte ja nur, dass man nicht gleich 50mm² Kabel zur Endstufe legen muss, die einem der HiFi Fritze verkaufen möchte, ebenso kann man sich die versilberten 4mm² (Alu-)Kabel zum Frontsystem sparen.
    Sorry, ich weiss ja, was du grundsätzlich aussagen wolltest, aber es ist halt einfach ... naja.
    Spart kosten, blutige Finger und viel Frust. Weil wurschtel mal so ein steifes, mangelhaft bunt isoliertes 50er Kabel wo rein.





    PS: Nett, wie herablassend du dich hier als frischer BE über "Elektriker" auslässt, inklusive dieser "du weisst aber schon wie ... funktioniert" Floskel, die ja sehr verbreitet ist in deutschen Foren. Ja alter, ich weiss, wie ... funktioniert, und drum hab ich das auch so vorgeschlagen. Nein, mich schüchtert weder ein Bologna-Titel noch ein Moderatoren-Status ein.


    Geh mal Anlagen bauen (planen), die du dann auch persönlich in Betrieb nimmst. Das liegt näher am Auto basteln als Bullshitbingo im Konzern. SCNR.

    30A bei 10mm²Cu sind 0,6V / 5% Spannungsabfall. Is eh ein Schaltnetzteil im Verstärker, also wayne? Und die thermische Belastbarkeit ist unabhängig von der Länge.


    Mehr schadet ja nicht, hab ich ja gesagt. Aber reichen würds für so einiges.

    Ich meine, das ist keine so tolle Idee.


    Weil wie schon gesagt die Blinker doch an der Ecke sitzen, und die NSW nach vorne gerichtet. Von der Zulassungsgeschichte mal abgesehen. Wenn dir hier jemand einfährt, und sagt, er hat dich nicht blinken gesehen, dann kann er evtl. glaubhaft machen, dass er es wirklich(!) nicht gesehen hat. Tut auch der körperlichen Gesundheit nicht gut, die nur bedingt in Geld aufzuwiegen ist.


    Kauf doch ne passende Stoßstange bzw. passende Leisten mit Blinkern.

    Joa, 4x LiFePo4 Zellen ersetzen wunderbar eine 12V Bleibatterie.


    Hab ich eh schon mal geschrieben, hier oder im e30, keine Ahnung. 14V / 4 Zellen macht 3,5V pro Zelle, super Ladeschlussspannung, 3,6-3,7 wäre Nenn/Max, aber es macht keinen Sinn das auszureizen.
    Das mit dem Balancer wäre das größte Bauchweh. Z-Diode mit Widerstand ist wohl am besten. 3,3 und 3,6 gibts, vllt. wäre eine Transistorschaltung, die sowas macht, anständig. Diese ganzen "Umverteilgeschichten" funktionieren imho nicht zuverlässig. Einfach das überflüssige "weggrillen" ist imho der rechte Weg. Falls es mittlererweile anständige, einfache, robuste und günstige Systeme gibt, dann unterrichte mich bitte darüber.


    Hab auf jedenfall haufenweise 12V Batterien durch Custom 4-Zellen LiFePo4s ersetzt - hat immer wunderbar funktioniert - zur not auch mit der alten Ladeelektronik.


    Achtung: Kapazitätsanzeige per Spannungsmessung funktioniert dann (fast) nicht mehr.


    http://www.batteryspace.com/li…---un38-3-passed-dgr.aspx
    Diese Zellen waren 2013 recht gut, wies jetzt aussieht, weiss ich nicht.
    Die von "Hipower" waren utter crap. Dürfte es aber eh nimmer unter dem Namen geben.


    Ist halt so eine Sache, bei den Chinesenakkus der Preisklase Weizen und Spreu zu trennen. Its not that easy. :D

    Ja, schöne Theorie.


    Die Spannung ist dann eh irgendwo, im KFZ hast du so viele Toleranzen, dass 14V +/- 10% irgendwo im Rahmen sind. Ob du eine AGM jetzt auf 14.8V, 15V oder 14V lädst, tut nicht so viel. Bei der Blei-Säure auch nicht, gast halt etwas. Beim Blei-Gel... naja... soll ja nicht ewig leben.



    Wenn du dir anschaust, wie viele ältere oder günstigere Batterieladegeräte funktionieren, wie "Sauber" eine LiMa lät (egal welcher Laderegler)... solange da nicht was im argen ist, passt das schon. Gerade der letzte Spannungsbereich macht nicht so viel Kapazität aus, ob man nun bis 2,46V/C oder bis 2,30V/C lät, ist relativ egal. Weniger ist mehr, in einem gewissen Rahmen.


    edit:
    Been there, done that.
    Jahrelang Traktionsbatterien konfiguriert und gewartet, meist AGM und LiFePo4.



    edit2:
    Soll nicht heissen, dass irgendwas davon falsch ist, was du da schreibst.


    Soll aber heissen, dass man so wie es ist eine AGM reinwerfen kann, und hier die vollen Vorteile genießen kann.
    Besserer Peukert-Exponent, weniger Selbstentladung (1/2 Jahr stehen lassen und er springt ohne Zicken an), wesentlich mehr Kapazität bei einer mäßigen Entladung (im Stand licht brennen lassen und HiFi laufen lassen für Stunden, etc.), weniger Innenwiderstand (springt viel williger an), weniger Kälteanfällig.


    Es gibt - ausser dem Preis - keinen Grund, so etwas nicht zu verwenden.


    Bleibt mir mit deiser "Alte Autos brauchen alten Mist" Mentalität vom Hals, ist doch immer das gleiche, beim Öl, bei der Bremsflüssigkeit, beim Kühlerfrostschutz. Ich weiss, du hast es bestimmt nicht so gemeint, aber das ist eben dieses blöde Stammtischgelaber. Kommt ja nicht von irgendwo, dieses "ja der große Akku wird sonst nicht voll".

    Danke, aber ich denk, dass irgendwann die Lima die auf normalen Fahrten die nicht mehr voll bekommt... War das nicht so?


    Nein. Das ist Unsinn.
    Es gibt nur eine geiwsse Größe, die einfach "unnötig groß" ist, also schleppt man unnötig viel Gewicht herum und zahlt unnötig viel.


    Das Problem ist auch die Angabe der Ah. Das ist nicht so einfach zu messen / zu bestimmen, und hängt auch stark von der Qualität und vom Zustand ab.
    Eine hochwertige 40Ah Batterie kann im realen Einsatz besser sein als eine minderwertige / verschlissene 70Ah Batterie.


    Wenn du Geld hast kauf dir eine gute AGM mit 60-70Ah die von der Größe her passt.
    Wenn du knapp bei Kasse bist, und echt nicht investieren willst/kannst, kauf dir irgendwas. Die schlauere Investition ist aber eine gute AGM.

    Batterie kannst lassen, die Varta AGM sind gut. Etwas teuer, aber wirklich gut. Haben zwar die gleichen Ah, haben aber weniger Selbstentladung und weniger Innenwiderstand. Super Teile.


    500 € ohne Sub halt. Aber ja, gibts alles von billig bis teuer, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Car-Hifi ist eh "out".


    Der Staub im A-Brett ist egal. Bei den Lautsprechern ist normal eh so ein Schutzgitter dabei (bei den meisten), einfach mit verbauen.

    Die kleine ist Digital (vorne), da wäre wohl die Abwärme auch ned das Problem.


    Bei 10mm² mit 25/30A bleiben einem immer noch 400W elektrisch, bei 50% Wirkungsgrad 200W RMS am Lautsprecher. Reicht für einen Skisacksub bestimmt. Aber wie geagt, wenn man "vorsorgen" will, kann man ja etwas mehr legen, ist ja alles kein Problem.

    On with the show...
    Verkabelung:
    Wenn man die Verstärker alle im Kofferraum sammelt (wobei der Digitalverstärker vorn ganz interessant wäre, unter der Mittelkonsole, sollte sich eigentlich ausgehen (oder?), braucht man ein Stromkabel nach hinten. An der Batterie absichern (je nach Querschnitt, so 25-60A sind wohl ein guter Bereich). Ein 10mm² Kabel schafft so 60A je nach Verlegeart im Drehstombetrieb (ABB Schaltanlagenbuch), wenn man nun für die blöde Verlegeart einen Deratingfaktor von 0,5 nimmt, ist man immer noch bei 30A, was etwa 400W sind. Man kann natürlich auch ein 16er oder 25er nehmen, ist in meinen Augen aber Overkill.


    Also 10mm² Kabel mit 25/30A Sicherung, oder 16mm² Kabel mit 40-50A Sicherung verlegen. Größer geht natürlich immer. Für den Skisackwoofer reicht ersteres mMn locker (billiger und einfacher zu verlegen, da dünner), aber wenn du klotzen willst, dann kloze mal.
    Ich würde im übrigen keine bunten "Car-Hifi" Kabel nehmen dafür, sondern H01N2, gutes Material, anständige Isolierung, schön weich und biegsam. Bekommst bei Conrad und anderen üblichen Verdächtigen, google ist dein Freund.
    https://www.google.at/search?n…2...0i131k1.0.sF7mWyXcyMA
    Große Kabelschuhe mögen Schrumpfschlauch mit Innenkleber. Muss natürlich nicht sein, ist aber schön. An möglichen Scheuerstellen etc. auch. Zumindest ein billiges Schrumpfschlauchsortiment wäre zu empfehlen.


    Den kleinen Verstärker würde ich, sofern möglich, eher vorne einbauen. Müsste gehen unterm A-Brett und der Mittelkonsole, quasi "Hinter den Zusatzinstrumenten". 2,5mm² Versorgungsleitung wäre im Rahmen, ~20A Sicherung.
    https://www.amazon.de/Ett-5050…rds=flachsicherung+halter Praktische Sache, gibts auch als 6mm².


    Chinch Kabel auf einer Seite nach hinten legen, Stromkabel auf der anderen. Mit dem Miniverstärker für die normalen LS bleiben die Signalwege vorn kurz, wäre schlau es so zu machen. Ich hab hinten große Verstärker im Kofferraum, dan rennen Signal und Strom nach hinten, nur um dann wieder vor zu laufen. Evtl gibt mir das auch gewisse Störungen rein, die ich noch nicht restlos los bin (nur extrem geringfügig, drum hab ich noch nix getan).



    Hm, noch Fragen?

    - Vorne ein 10er Koax 2er Set
    Ich kann keine Empfehlung aussprechen, entweder du gehst wo Probehören, oder du baust irgendwas ein, wo das P/L Verhältnis sowie die Rezessionen im Rahmen sind.
    https://www.amazon.de/Kicker-4…=1-4&keywords=kicker+10cm die Vorgänger davon hab ich im Audi, da kannst die Ecken so wegbrechen, dass es passt wie die originalen es tun. Zuerst auf den Magnet-Korb achten, ob sich das ausgeht, sollte aber passen.
    - Hinten ein 16er oder 13er Set aus Hochtöner und Tieftöner getrennt, originall sinds 13er, mit etwas Loch nachbearbeiten bekommst 16er rein.
    https://www.amazon.de/gp/produ…_detailpage?ie=UTF8&psc=1 diese hab ich im E30 vorne, sind für die kleine Größe ganz nett. Ich tät auf 16cm aufbohren, wenn man keinen Sub hat, wenn man aber darüber nachdenkt geht das mit den 13ern bestimmt klar.
    - Verstärker und Kabelblabla...
    Kleiner Digitalverstärker kann schon ganz empfehlenswert sein, die Autoendstufen sind so naja.
    https://www.amazon.de/gp/produ…_detailpage?ie=UTF8&psc=1 Class D hin oder her (wäre ja nicht so der Freund davon), hab das im E30 laufen, wo die erwähnten 13er Eton dranhängen (vorn) und hinten irgendwelche anderen 13er Koaxe. Den kann man auch gut wo verstecken, Hitzeprobleme hätte ich noch keine beobachtet.
    Das Ding hat zwar nicht riesig viel Leistung pro Kanal, für 10er und 13er sollte es aber pro Kanal voll ausreichend sein (BMW Soundsystem hab ich noch nicht so 100% fertig, wirkt aber schonmal anständig). Man könnte 2 nehmen und Brücken, ich denke aber, das wäre nicht nötig.
    Verkabelt würde das dann mit 1,5mm² werden für die hinteren Türen, das Armaturenbrett mit 1,5mm² oder 0,75mm² (würde überall eigentlich auch reichen, wenn man ehrlich ist...). Einfach einen Bund 1,5mm² Kabel kaufen (Kupfer, kein Kupferbeschichtetes Alu ausm Chinesenbeschissladen, Hornbach hat sowas z.B. in der Elektroabteilung, falls man zu wenig gekauft hat).
    Frequenzweiche ist eh beim Split-Lautsprecher-Set dabei.
    - Radio würd ich ein teures (~250) Alpine nehmen. Kannst das Display in RGB Farben einstellen, hast ausreichend viele Ein- und Ausgänge, Einstellmöglichkeiten, ne App die ich noch nicht getestet hab und blabla. Billiges Radio nervt, trust me. Die paar gesparten Euro sind gleich verflossen, wenn man noch irgend einen extra Pegelregler etc. braucht weil man irgend ne Einstellung am Radio nicht machen kann.
    - Dämmen und so:
    Alubutyl ist so ein Bitumen-Zeug (also klebrig und zäh, sehr temperaturabhängig) mit einer Folienschicht oben drauf. Hat ziemlich schwingungsdämpfende Eigenschaften. Wenn du ein dünnes Blech hast, neigt das zum Vibrieren. Klingt schieße. Wenn du das Alubutyl Zeug draufklebst, wird es schwerer, und träger (gedämpft...) und neigt nicht mehr so dazu.
    https://www.amazon.de/RECKHORN…&sr=1-3&keywords=alubutyl sind von allen Anbietern recht teuer..
    Verarbeitung: Einfach mit einer Schere/Cutter schneiden und aufkleben, mit einem Fön kann man es erwärmen um es besser formbar zu machen. Im B4 verwendet man es hauptsächlich in der hinteren Tür, an den Blechen der Tür selbst, und auf der Innenseite der Plastikverkleidung, die ja sowiso ein total ungeeigenter Lautsprecheraufnahmepunkt ist, aber ist nunmal so. Vorne im A-Brett kann man zwar etwas rumfummeln, wird aber sinnvoll nicht viel machen können. 2m² reichen sicher dick. Aber etwas Alubutylreste daheim sind immer nett, z.B. im PC-Gehäuse, damit das weniger zum dröhnen neigt, etc...
    Achtung: Das Zeug schmiert, vor allem Warm, wie blöd. Aufpassen, dass man damit keine Stoffe bekleckert, Arbeitskleidung tragen. Von Schere, Fingern etc. bekommt man Bitumen am besten mit Terpentin(Ersatz), wohl nicht ganz gesund, aber was willst machen.

    - Subwoofer ist eine Extra Angelegenheit.
    Der benötigt einen Extra Verstärker, extra Audio-Kabel und extra Strom fürn Verstärker (also in nennenswertem Umfang). Ich würde die Sub-Sache etwas getrennt vom Rest behandeln, da das so möglich ist. Wie das Funktioniert weiss ich wohl, meine Anlagen hab ich bis jetzt aber immer ohne Sub gebaut (aus div. Gründen).


    Wie du das am besten machst, entnimmst du dem Forum. Es gibt genug Subwoofer-Threads (Bauform etc.).



    Aufwand:
    500€ +/- für Komponenten inkl. LS und Radio ohne Subwoofer, plus so 6-30 Stunden Arbeitszeit, je nach dem, wie gut du im Zerlegen bist und wie hoch deine eigenen Ansprüche an die genaue Ausführung sind.
    Fürn Subwoofer kommt dann eben extra nochmal was dazu, Preise sind relativ abhängig vom gewählten Material, aber so mit 300€ bist wohl erstmal ganz gut dabei.
    Ist nicht ganz billig, wenn mans ordentlich macht, dafür klingt das dann nach irgendwas (so wie neue teurere Autos von Haus aus klingen, oder vielleicht sogar besser...).


    PS: Hohlräume als Resonanzraum verwenden wird nix. Die ganze Car-Hifi in Autos dieser Zeit ist keine Rocket-Science.
    Mit guten Komponenten und sauberer Arbeit bekommt man ein befriedigendes Ergebniss (ohne Sub), mit Skisacksubwoofer ist, je nach dem, was man da baut, bestimmt ein gutes Ergebnis drin, je nach Anspruch und Geschmack.

    Naja, ein "Loch" beim Umschlaten ist ansich nicht soo verkehrt. Der eine Kontakt öffnet sich, der andere schließt. Sollte sich nur im Millisekundenbereich abspielen, und keine 1-2 Sekunden brauchen.


    Klingt für mich nach Lenkstockschalter + Kontaktspray (oder WD40).

    Entweder hat der Thermostat was (der schaltet mechanisch den Wasserkreislauf über den Kühler wenns zu warm wird), und das Wasser wird immer "voll gekühlt",
    oder der Temperaturfühler für die Tachoanzeige hat was.


    Nachdem sie im Stadtverkehr aber auf 80°C steigt, tippe ich aufs Thermostat.
    Ist eigentlich auch "normal", dass die alle 10 Jahre kaputt werden, manchmal öfter, manchmal seltener.


    Kostet nicht viel, und dürfte bei deinem Motor auch keine Rocket-Science sein sowas zu tauschen. Vorher bissl lesen und sich das ansehen, sollte man hinbekommen (oder recht günstig in einer Werkstatt machen lassen, wenns nicht viel arbeit ist).




    Zum Kühlwasser entfernen:
    Ich kann hier zum logisch Denken motivieren, man muss kein Mechaniker sein, einfach kreativ sein :) .
    Also: Wasser fließt von oben nach unten => unten irgend nen Schlauch aufmachen, dann rinnts dort raus (schwer kontrollierbar).
    Oder: Wasser durch die Einfüllöffnung absaugen (man bekommt natürlich ned alles raus). Wie? Naja, mit dem Mund, oder (eleganter) einer Spritze und etwas Schlauch etc. (ne 100ml Spritze gibts für 5€ in der Apotheke).


    Wenn man nicht genau weiss, welche Kühlflüssigkeit drin ist / reingehört einfach alles ablassen und mal mit Leitungswasser durchspülen. Aber das hast du ja alles schon geschafft :) .