Beiträge von schrauberelend

    Die Schilderung ist noch recht ungenau.


    Was Du aber mal nach schauen könntest wäre :


    Liegt die Lamdasonde zu nahe an Karosse / Abschirmblech
    Antriebswellengelenke prüfen, wenn vermutlich eher radseitig und dann bei eingeschlagener Lenkung reproduzierbar, Ausnahme Du vernimmst auch eine Unwucht über das Lenkrad dann eher Innengelenk(e)
    Drehmomentstütze Gummipuffer defekt, verschoben, falsch eingestellt ?
    Abschirmblech der vorderen Bremsscheiben verzogen ?
    Befestigung Abgasrohr an Getriebe gerissen , weitere Aufhängung Auspuff defekt ?
    Auch mal alle Lagerungen Motor/Getriebe und Hilfsrahmen prüfen, porös, gerissen ?
    Hitzeschutz inneres Antriebsgelenk rechts fest ?


    Wenn das Geräusch abrupt mit treten der Kupplung aufhört ist vielleicht auch etwas im Bereich der Kupplung selbst. Möglicherweise ist es aber eben "einfach" ein verzogenes Abschirmblech der vorderen Bremsscheibe ?

    Hmm... schwer zu sagen.


    Kann es sein, das der Zahnriemen zu lose ist ? Es gibt zwei verschiedene Spannelemente und dazu passen dann nur die jeweiligen Spannrollen, was man an der Flucht Spannrolle zum Verstellblech Thermospannelement sehen kann. Dem Foto nach sollte das bei Dir aber passen.


    Soweit ich das kenne läuft der Riemen mit zunehmender Spannung nach innen. Zumindest ist das bei mir so, steht minimal bei Stand + Leerlauf nach außen, geht dann aber mit zunehmender Drehzahl nach innen.
    Dem zur Folge würde ich nochmal die Zahnriemenspannung überprüfen, zu lose ?


    Man könnte auch meinen, aber schlecht zu sehen, das der Zahnriemen nicht wirklich frisch aussieht, sieht so'n bisschen mehr bräunlich aus ?


    Und ja, die Spannung lässt sich über die Spannrolle, exzentrische Führung, einstellen. Klingt mir aber so, als ob Du da besser jemanden dran lässt, der weiß was er da macht.

    Der Verteiler dreht rechts herum wie Herr Doktor schon schrieb. Wenn also ZZP vor OT dann wird Dir klar, das wenn NW / KW auf OT stehen, muss der Verteilerfinger kurz hinter OT Markierung 1.Zyl. gemäß Markierung Verteilergehäuse stehen, sofern die 6° vor OT angestrebt wird. Die Zündung eilt ja vor !

    Also, das kann schonmal in ein Gefummel ausarten. Aber eigentlich, wenn man den Zylinder ohne Leitung und mit geöffneten Entlüftungsventil in die Bohrung einfädelt, sich der hinteren Kontur des Nehmerzylinders in die entsprechende Kontur am Getriebegehäuse als Anschlag bedient und unmittelbar die Schraube einsetzt, geht es eigentlich.


    Die Kupplung bzw. die Druckplatte ist hierbei nicht im Wege, die ist hier noch entspannt.

    Wenn die Lagerschalen sich gedreht haben, wie Du schreibst und wie man auf dem Foto erkennen kann, dann ist vermutlich das Pleuel und die Kurbelwelle zunächst mal tot.


    Vermutlich ist Dir dadurch der Eindruck entstanden, das die Lagerschale von Vier breiter ist, dürfte aber nicht sein, vermutlich gedreht und zerkloppt.


    Ob sich das lohnt, die KW schleifen und läppen zu lassen auf das nächste Untermaß ? Würde das mal einen Motoreninstandsetzer zeigen. Dazu, wie sehen die Maßhaltigkeiten der Hauptlager aus ?



    Spätestens wenn kein Kreuzschliff mehr vorhanden ist, oder Riefen & Co an den Zylinderwänden, solltest Du besser nach einem besseren Motor suchen.
    Dazu kommen dann Ventilschaftführungen und Abdichtungen sowie der weitere Zustand des Kopfes bzw. seiner Zutaten wie Ventile, Sitze und Nockenwelle.

    Wenn Du die Motorlager ersetzt hast, dann glaube ich nicht, das nun der Antriebsstrang sich verschoben hat. Die Ausrichtung wird auch über die beiden Getriebelager bestimmt. Ausnahme die Getriebelager sind gerissen, oder anderweitig defekt oder lose.


    Habe das Thema bei mir wegen kompletten Tausch des Antriebstranges und neue Motorlager gehabt. Bin der Meinung, wenn die vertikalen Schrauben in die Karosse der Getriebelager sich leicht ohne verkanten eindrehen lassen,


    die Stehbolzen der Motorlager ebenfalls in den Langlöchern der Motorhalter stehen, sollte das ausreichen.


    Möglicherweise, wegen dem neuem Lager am Motor, ist die Auflagefläche der Befestigungsmutter vom Lager auf dem Motorhalter verschoben. Das habe ich auch gehabt. Wobei wie geschildert, der gesamten Antriebsstrang ebenfalls geändert wurde.


    Die Getriebelager sollten dazu aber selbstredend i.O. sein und nach meiner Meinung nicht unter Spannung stehen.

    Klingt verdächtig nach der Schnittstelle Lenkgetriebe - Spurstangenverbindung, auch da Du gerade dort gewerkelt hast.
    Prüf nochmal die Schraubenverbindung, auch ob die Kontermuttern von unten wirklich richtig angezogen sind.


    Vermute nein. Dadurch kann sich die Spurstangenverbindung am Lenkgetriebe verschieben. Dann hättest Du genau den beschriebenen Effekt. Wechsel die selbstsichernden Muttern.

    Was Dir dort gesagt wurde stimmt so nicht, oder Du hast da was falsch verstanden.


    Die Domlager sind schwimmend eingebaut, nicht fix mit der Karosse verschraubt. Sind die Domlager fitt, dann muss auch im ausgefederten Zustand das Federbein über das Domlager stramm im Dom sitzen. Wenn man über das Rad das Federbein bewegen kann im Bereich Domlager, sollte das Domlager getauscht werden. Eigentlich bewegt man dazu am Besten das Federbein an den Federn hin und her und schaut dabei zum Dom.


    Es ist aber nach Deinen Schilderungen nicht 100%tig genau zu verstehen, was nun genau Spiel hat, bzw. wo sich das zeigen soll. Wechselt man die Traggelenke, so sollte eine Werkstatt selbstredend sofort auch die Querlenkerbuchsen und Spurstangenköpfe in Augenschein nehmen.


    Eine Achsvermessung wird im belasteten Zustand durchgeführt. Dazu gibt es Drehteller, auf denen die Vorderräder stehen. Und bei unseren Schätzchen sollte man immer auch die Spurstangengewinde fit halten.
    Diese gammeln gerne fest und dann kommt die nächste Möglichkeit, eine Vermessung abzulehnen.

    Uff....


    Kontrollier mal den Gaszug, ist der richtig eingestellt, Klammer vorhanden und ohne Tadel ? Dazu achte nochmal auch das Kunststoffgaspedal. Es gab/gibt da wohl zwei Ausführung. Eine Ausführung ist mit einem Gelenk zwischen Pedalarm und Pedalfußfläche, federbelastet, ausgestattet.
    Die Andere ist fest. Achte vielleicht auch hier auf Brüche und ausgeschlagener Lagerung, defekten Lagerbock.

    nö, hatte mich vertan.


    Oder doch... der runde DIN Stecker scheint an den Wechsler-Iso Anschluß zu gehen, Block C oder ???, wenn ich das richtig sehe/erkenne. Ist in dem Wagen noch ein CD Wechsler verbaut ?
    Wo geht der Gegenstecker hin, den man da im Radioschacht sieht ?

    Hab mich jetzt nur nochmal kurz überschlägig umgeschaut. Dabei habe ich die Seite der Firma T&S gefunden. Hier gibt es auch Anleitungen für die Instandsetzung.


    Denke, das werde ich mir mal merken und bei denen den Dichtsatz kaufen. Zudem würden die dann einen bei Fragen sicherlich Unterstützen über die Anleitung hinaus.



    Ansonsten, Trail and Error, so ist eben auch hier und da mal in unseren Hobby. Man muss bereit sein auch mal etwas zu wagen. Nur so lernt man eben dann auch und ist bei der nächsten Aktion erfolgreicher.

    Uhui, Du hast Dir gerade aus meiner Sicht was Großes ausgesucht. Die Überholung vom Mengenteiler. Das ist nicht unmöglich, aber Du wirst da sehr sehr sauber arbeiten müssen.


    Es gibt im Netzt diverse Beiträge zum Überholen, zumeist wie ich meine zu Mercedesfahrzeugen. Das würde ich mal googlen und anschauen.


    Selbst habe ich mich, fahre K Jetronik auf einem Forcht, noch nicht dran getraut. Kenne aber durchaus Leute, die auch den alten Guß-Mengenteiler wieder flott bekommen haben.


    Und,... laß Dich nicht beirren, versuch macht klug und erst recht, wenn der Motor zuvor eh nicht angesprungen ist bei 7 Jahren Stillstand und wenn offenkundig der Fehler im Kraftstoffsystem liegt.


    Und ich glaube, ein Aluminium Mengenteiler ist da noch etwas freundlicher der Überholung gegenüber eingestellt.

    Tja, wenn Du schon die Pumpe gewechselt hast, lässt das vermuten das die eben fest saß. Damit vermute ich jetzt auch, das der Steuerkolben vom ME fest sitzt, das ändert auch keine freigängige Stauscheibe.


    Du müsstest also mal den ME vom Luftmengenmesser abnehmen und schauen, ob der zentralliegende Steuerkolben fest ist. Ist er das, wird es sehr sehr schwer den ohne Schaden am ME wieder gängig zu bekommen.
    Da kann man nur mit Ultraschall und kräftigen lösenden Reiniger und Druckluft versuchen den frei zu bekommen. Aber Vorsicht, bleib im Systemdruckbereich mit der Druckluft.
    Die Chancen stehen allerdings schlecht. Achte auf Verträglichkeit bezüglich diverser O-Ringe am Schlitzträger etc. mit Blick des Reinigers.


    Gleiches gilt für die Kraftstoffeinspritzventile, auch die mal überprüfen, notfalls versuchen im Ultraschall frei zu bekommen und anschließend das Strahlbild checken. Ist das Strahlbild ungleich, tropft nach oder ähnliches, kann man nur die Einspritzventile nur austauschen.


    7 Jahre Stillstand kann die KE mit all ihren Bauteilen stark beschädigt, korrodiert oder verharzt haben.


    Löse nochmal vorab den Kraftstoffzulauf am ME. Kommt dort Sprit dann sollte obiges gelten.

    Das sehe ich eben genau so. Es handelt sich hier um ungünstige Strömungsverhältnisse welche zu einem Microjet führen, Kavitation, und somit strömungserzeugte Dampfblasen an der Alufläche zerplatzen und Material abtragen.
    Dieses Phänomen ist bei Systemen der Hydraulik zu finden, wie zum Beispiel Wasserpumpen etc., Kavitation an den Schaufelprofilen, tritt aber auch auf bei z.B. Windkraftwerken bzw. deren Flügelprofil auf. - Rotation der Flügel durch feuchte bis zur übersättigten Umgebungsluft.-


    In meinen Augen hat das hier nichts mit Frostschutz zu tun. Sondern eher mit den ungünstigen Auslegungen des freien Querschnittes zum Durchmesser und Stärke des O-Ringes mit den hydraulischen Strömungsvorgängen am Stutzen/Kopf. Gleiches Bild finden wir auch an dem Flansch quer zum Kopf liegend, wo die Geber für Wassertemperatur sitzen.

    Meine Idee wäre, die Flansche der Nabe/Scheibe/Räder mal richtig sauber machen, die Gelenkwellen ziehen und die inneren Gelenke überprüfen, im Zweifel erneuern und ebenso die äußeren Anlageflächen der äußeren Gelenkwellen sowie die Anlageflächen an den Radlagern reinigen.


    Möglicherweise wenn es dann nicht weg ist, auch nochmal die Radnaben und Scheiben vermessen. Natürlich kann es auch von den Felgen/Reifen kommen. Möglicherweise andere Felgen & Reifen probehalber draufstecken und
    schauen wie sich der Vorderwagen verhält.


    Aber Deiner Beschreibung nach kommt mir als erstes, inneres oder innere Gelenke defekt, daher Winkelfehler und Vibrationen. Schau mal auf die Laufflächen der Kugeln, gibt es dort Ausbrüche oder rauhe Flächen ist der Fall klar.



    Setze voraus, das die Querlenkerbuchsen und Traggelenke i.O. sind. Aber der Geschwindigkeitsbereich lässt auch hier defekte Querlenker oder/und Traggelenke erwarten. Also auch hier nochmal ganz genau hinschauen.

    Die Leiste ist geclipst. Vorsichtig hinten anhebeln. Dabei darauf achten das sie nicht vorne anschlägt und auch vorne abhebeln. Bei diesen Temperaturen etwas anwärmen.
    Die Leiste hat glatte Stifte, die in kleine Spreiznieten aus Kunststoff greifen und diese aufweiten.


    Habe selbst dort mal Butylschnur zum Abdichten eingesetzt.


    Schau vielleicht auch nochmal auf die Heckklappendichtung, gerade in den Rundungen der Karosseriefalz. Ist die Dichtung dort platt = müde ?


    Und falls Du noch nicht gelesen / gefunden hast, achte auf die Abdichtung der Zwangsbelüftung, seitlich hinter der Stoßstange bzw. in den Hohlräumen Seitenblech zum Boden hin.



    Und, man soll es kaum glauben, aber ich denke, es kann auch an der Abdichtung der Schiebedachkassette zur Dachhaut dazu kommen, das Wasser über die Dachhaut nach hinten läuft.
    Speziell dann, wenn man ein Hundegitter mit Spannvorrichtung zwischen Boden und Dachhimmel verbaut hat oder hatte. Die Drainagerohre/Schläuche/Sitz/Freigängigkeit selbst natürlich auch.
    Mitunter kann es aber auch über das/die Seitenfenster und deren Kleberaupe eindringen. Erst recht, wenn dort mal ein Anprall / Unfallschaden war oder die Scheibe ersetzt wurde.

    Die "Glaubensfrage" war von mir eher eine Anspielung auf Produkte zur Korrosionsbekämpfung / Korrosionsschutz.


    Der Artikel, den ErikS anspricht, sollte sich mal jeder zur weiteren Meinungsbildung durchlesen. Bestätigt im Übrigen meine persönliche Erfahrung.


    Überleg Dir einfach mal, was Du für einen Aufwand betreiben müsstest, die betroffenen Flächen zu bearbeiten. Die gebördelte Kante auf zu treiben, die Flächen zu säubern, zu behandeln, zu versiegeln.
    Dazu käme die anschließend sicher fällige Lackierung und vorherige Egalisierung der inzwischen welligen Außenhaut. Mal abgesehen davon, das man halbwegs brauchbares Werkzeug dazu bräuchte, angemessen wäre dann eben vermutlich auch das Ergebnis. Fäustling, Karosseriehammer etc..


    Da sind die Chancen, eine Tür in LY7T ohne Rostbefall zu bekommen meiner Meinung nach besser, das Ergebnis stimmiger und kostengünstiger.

    Das ist jetzt wieder eine Glaubensfrage.


    Das von Dir angeführte sehe ich kritisch. Wenn dann eher Richtung Brunox-System aus Roststopper & Epoxydgrundierung. Oder Korrosionsschutzmittel aus Fett, Wachs oder Öl um den Vorgang ohne Lackierarbeiten auf zu halten.


    Langfristig sind Türfalze schlecht zu schützen, wenn es erst einmal angefangen hat. Da hat dein Karosserieexperte wohl recht. Noch bekommst du gute & gebrauchte Karosserieteile für einen schlanken Kurs.