Beiträge von katze56633

    Zitat

    Im Moment fehlt mir noch der Kabelbaum im Motorraum, ist nicht einfach was passendes zu finden.

    Der kabelbaum Klimaanlage (beim ABC´93) steckt im Motorkabelbaum. D.h., du brauchst einen kompletten Motorkabelbaum. Ich habe mir damals einen Wagen mit Klima gekauft und dann ohne klima verkauft. Und den Kabelbaum Klimaanlage aus dem KAbelbaum ausgebaut und bei mir eingebaut. Das war wirklich viel Arbeit....
    Nebenbei, das Handschuhfach ist anders, und das Schloss vom Handschuhfach auch.....


    Hast du einen Schaltplan?

    Scouter, das hört sich gut an was du vorhast.
    Mit den Lösemitteln hat jeder halt so seine eigenen Erfahrungen oder Meinungen. Nicht falsch verstehen, ich behaupte absolut nicht, dass ich der alleinige Wissende bin.
    Als Physiker, der auch mit UHV (Ultrahochvakuum kleiner 10-7 mbar) arbeitet, weigere ich mich fast von Vakuum bei Klimaanlagen zu sprechen (beim befüllen) :) . Meines Wissens wird bei Klimaanlagen im Pumpprozess nur ein Druck kleiner 1 mbar gefordert. Und dass behaupten für meine Begriffe die Klimaservicegerät nur messen zu können.
    UHV und Bremsenteilereiniger geht absolut nicht, aber wir haben hier kein UHV.


    Berichte mal wie es funktioniert hat.


    Vakuum brechen, d.h. du willst belüften und neu pumpen. Dann aber mit dem trockenen Stickstoff belüften und nicht mit Luft. Sonst saugst du die Feuchtigkeit wieder rein. Sonst gute Idee.

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    Kann man nur die HD-Seite abdrücken, ohne das der hohe Druck auf die ND-Seite "durchschlägt"?

    Nur wenn du die Leitungen trennst und verschließt, z.B bei der Drossel. Aber der Kompressor ist für meine Begriffe nicht dicht. Blöde Frage: "Warum willst du das machen". Der Druck in der Anlage hängt übrigens nur von der Temperatur ab und nicht von der Füllmenge (solange sich flüssiges Kältemittel im System befindet).


    Der Zexel Kompressor beim V6 hat nebenbei einen Anschluss unten, mit einer Mutter/Kappe mit Rändelung. Da kann man über einen Adapter das Klimaservicegerät ND anschließen. Die Anlage selbst wird flüssig über den HD Anschluss befüllt. Mal die Dichtung im Deckel anschauen, die "Reifenventile" sind nicht dicht, sondern habe eine erhebliche Leckrate. Das kann man mit einem Lecktester leicht überprüfen.


    Es ist besser, auch bei ND zu pumpen. Denn das Vakuum erzeugen oder pumpen über/durch die Drossel geht eigentlich nicht, aber da redet halt der Physiker.


    Mal in die Kunstoffkappe/Ventil beim Kondendator schauen ob da noch die Dichtung vorhanden ist. Wenn dort die Dichtung im Schaubverschluss fehlt, ist deine Anlage deutlich früher leer (s.o)

    Genau, die Ölmenge im System kann man nicht messen und muss sich auf das richtige Verhalten der Servicetechniker verlassen. Da bei dir eh das Öl mit Feuchtigkeit in Kontakt gekommen ist (es ist hygroskopisch) solltes du das Öl wechseln.


    Wenn du alles zerlegt hast mach folgendes:
    -kein Bremsenteilereiniger oder dergleichen nehmen. Das hat alles einen zu hohen Dampfdruck. Ich reden von innen in den Leitungen.


    -Pressluft in die eine Öffnung blasen bis auf der anderen Seiten nicht mehr öliges rauskommt. Ein Lappen oder sonstiges kann den Ölnebel lindern.
    -Klimakomprssor wie beschrieben leerlaufen lassen
    -neues PAG46 (gibts z.B. hier http://www.lexxan.de/ )in den Kompressor -Ölmenge ist glaube ich 250ml+50 ml, ich kann aber noch mal nachsehen.
    -Drossel (schau dir die alte an, dann weißt du warum man die tauscht- in der Drossel ist eine sehr dünne Bohrung und wenn diese verschmutz ist kann u.U. das Kältemittel noch durch aber nicht mehr das Öl) auch beim lexxan -Trockner neu
    -Anlage mit R134a füllen und frieren.


    Ein längere Pumpphase könnte bei diesem Prozess nicht schaden. Da wird dein Servicetechniker beim füllen aber wenig Interesse daran haben.....

    Den Kompressor zu zerlegen ist kein Problem. Ersatzteile sind zu bekommen. Adresse kann ich liefern. Ich habe bei meinem den vorderen Dichtring erneuert. Explosionszeichnung anbei. Aber der Zexel geht selten kaputt, und bei mir kamen die Geräusche von einer ganz anderen Stelle.




    Frage 1. Wie hast du den Ölstand beim Umbau des Kompressors eingestellt? Da gibt es ein Verfahren, wie man die richtige Ölmenge einstellt.




    Bei mir war u.a. der Trockner defekt. Der Trockner ist ja gleichzeitig Kältemittelsammler.
    Er sitzt, Leitungsmäßig gesehen, vor dem Kompressor. Sollte sich flüssiges Kältemittel vom Verdampfer auf den Weg zum Kompressor befinden, so fällt dieses in den Trockner und sammeln sich unten am Boden an. Oben ist dann der Saugschlauch der zum Kompressor führt, der nur das gasförmige (also verdampfte) Kältemittel ansaugt, so die Idee. Der Trockner ist auch nicht ohne Grund im warmen Bereich des Motorenraumes (Abgasanlage) angeordnet. In ihn gelandetes flüssiges Kältemittel soll verdampfen.
    Wer Bilder sucht, soll mal Kältemittelsammler "googeln"


    Bei meinem Trockner war genau das Alurohr welche das Kältemittel zum Boden leitet abgerissen. Damit war der direkte Weg für flüssiges Kältemittel zum Kompressor frei. Das könnte die Geräusche verursacht haben. Das ist aber nur eine Vermutung.


    Denn außerdem habe ich die Ölmenge im Kältemittelkreislauf richtig gestellt. Das ist leider eine Wissenschaft für sich:
    Der Kompressor muss ausgebaut werden. Nach entfernen der kleinen Schraube dreht man den Kompressor auf den Kopf und lässt ihn über Nacht leer laufen. Die Drossel wird ausgebaut und die eine Leitungen vom Kompressor mit dem Klimaservicegerät über Adapter verbunden. An die andere Leitung vom Kompressor wird an eine leere Kältemittelflasche angeschlossen. Der Trockner muss aus obigen Gründen überbrückt werden, sonst kommt das flüssige Kältemittel nicht durch. . Dann läßt man viel R134a vom Klimaserivegerät durch die Anlage (Drossel ist ja ausgebaut damit das Kältemittel ungehindert fließen kann) in die leere Flasche laufen. Das Öl wird mitgespült und damit aus der Anlage entfernt. Die Anlage sauber und alles öl draußen.
    Dann leert man die Flasche in das Klimaservicegerät.


    Der ganze Prozess ist Aufgrund der Adapter und des Klimaservicegerätes schon etwas aufwand. Danach füllt man in den Kompressor die neue richtige Menge PAG Öl ein, erneuert den Trockner, die Drossel und bei der Gelegenheit alle O.Ringe.


    Zumindest waren dann die Geräusche verschwunden. Ob es nun an der falschen Ölmenge im System oder dem defekten Trockner lag, kann ich nicht sagen, da ich beides zusammen erledigt haben. Zumindest am Kompressor lag es nicht.

    Zitat

    Ist da ein Unterschied zu merken wenn die gewechselt sind?


    Ja, definitiv.


    Aber wundere dich nicht, wenn die neuen nur noch 30.000 km halten.
    Aber so ist das heuzutage. Der Krempel kostet nix, und hält genauso lange...

    Bitte auch die richtige Ölmenge zum System dazugeben.
    Das Öl im Kältekreislauf ist gleichmäßig auf allen Oberflächen verteilt.
    Und das Öl aus den Teilen die du ausbaust fehlt später (Trockner, kondensator).
    Drossel erneuern schadet auch nicht.
    Die Oringe würde ich auch erneuern....

    Oder die Wasserabläufe im Motorraum beim Sicherungskasten sind zu. Sicherungskasten undicht,
    nur so eine Idee, aber das Schiebedach würde ich zuerst testen.
    Schiebedach aufmachen, vorne Wasser mit der Spritzflasche in die Löcher einfüllen, muss an den Türen rauslaufen.....

    Bei der Tradition Seite war ich auch. Und ich habe auch die ....D bekommen. Ich vermute die Endung G gibt es nicht mehr.


    Nun habe mal recherchiert ....D ist für Automatik/Klima bei diversen B3, u.a. für den PM (Mono-Jetronic).


    Wenn ich das richtig verstehe, soll mit den unterschiedlichen Lagern einen konstante Motorhöhe je nach Gewicht im motorraum hergestellt werden. Ich habe da mal experimentiert, und ein Lager, bestimmt für einen leichteren Motor, eingebaut. Nach kurzer Zeit drohte die Ölwanne auf den Aggregateträger aufzusetzen.


    Ich werde mal bei Audi nachfragen....

    Das beste wäre Kältemittel, d.h. R134a selbst. Das r134a spült die Wände und löst Ölreste. Du öffnest die Leitungen und schließt diese an das Klimaservicegerät (KSG) über Adapter an. Am anderen Ende lässt du das Kältemittel in eine Flasche laufen, ebenfalls über Adapter. Dann stellst du das Klimaservicegerät auf "füllen". Das Kältemittel ist durch die Leitung in die Flasche gelaufen. Diese Flasche leerst du in das Klimaservicegerät, das nun Öl und Kältemittel trennt. Diesen Vorgang kann man ggf. wiederholen. Bei diesem Prozess geht, im Idealfall, kein Kältemittel verloren.


    Nun gehe ich mal davon aus, das du kein solches Klimaservicegerät zur Verfügung hast. Und die Adapter sind das nächste Thema.


    Für die Wahl des Reinigungsmittel ist immer zu bedenken, dass wir im Befüllprozess ein Vakuum erzeugen müssen. Die Anforderung von <1 mbar sind nun nicht so schwierig für die Drehschieberpumpe. Nimmst du nun aber das falsche Reinigungsmittel, so desorbiert (von der Oberfläche abdampfen) dies ständig ins Vakuum. Der erwünschte Enddruck wird ggf. nicht erreicht, oder nicht in den 20 min des pumpens. Das wäre nicht optimal für den Füllprozess.


    Benzin von der Tanke hat nun allerlei Zusatzstoffe (Additive etc.) die Rücklagen auf Oberflächen hinterlassen. Ich könnte mir fast vorstellen, eher ungeeignet. Bremsen Teilereiniger auch, allein die Duftstoffe etc. In der Vakuumtechnik nimmt man gerne Isopropanol. Inwieweit dies allerdings deine Ölresten (die entfernt werden müssen) löst, kann ich dir nicht sagen.


    Wasser ist denkbar ungeeignet. Das Kältemittel erreicht im Verdampfer Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Friert z.B. die Drossel zu, ist deine Klima ohne Funktion. Aus diesem Grund haben wir ja den Trockner. Die in der Anlage vorhandene Feuchtigkeit muss aber unterhalb der Sättigung des Trockners liegen, und diese muss auch erst mal den Trockner erreichen ohne vorher die Anlage stillzulegen.



    Zu Zeiten als mir noch kein KSG zur Verfügung stand, habe ich einfach mit Pressluft die Leitungen von den Ölresten befreit. Hinten ein Lappen damit es nicht so qualmt. Jetzt wird der eine oder andere Sagen, ja Pressluft ist ja feucht und nicht trocken. Richtig, aber es ging, und die zwei Anlagen laufen seit Jahren. Besser wäre Stickstoff, der ist trocken.


    Ich habe dann vor dem Befüllen die Anlage um die 20-24h mit einer Zweistufigen Drehschieberpumpe gepumpt. Das entfernt das Wasser, oder zumindest hofft man es. Die Anlage waren sind "Sibirisch" kalt....

    Zitat

    Mach am besten einen lumpen drüber und dann mit einer gescheiten zange
    ziehen und dabei etwas hin und her drücken damit sie sich löst

    Nur zur Sicherheit, wir wollen ja nichts kaputt machen.


    Wir reden von der Gewindestange welche auch den Bremskolben bewegt?


    Geht diese immer raus oder nur in einer bestimmten Stellung des Handbremshebel?

    Wie geht der Hebel für das Handbremsseil denn ab oder raus?
    Es gibt da weder bolzen noch Schrauben noch sonst was. Oder übersehe ich was?


    Ein Handbremshebel ist leicht beweglich (in Arbeitsrichtung) und geht auch ein Stück raus (nach außen, 90 Grad zur Arbeitsrichtung) aber nicht weiter.
    Rohe Gewalt?


    -der wird wohl in der messingbuchse eingegammelt sein.





    Das glaube ich auch....

    Stecker vom Kombininstrument z.B.
    Alle mal mit Kontakt 60 gereinig? Auch die Kontakte an der Kontrolllampe.


    Schau mal ob du einen Schaltplan bekommst, da sieht du ja den Stomverlauf und kannst suchen wo das Signal steckenbleibt.

    Wie zerlege ich den Bremssattel hinten am B3 Bj. 87 mit SD Motor (Scheibenbremse)


    Ich habe schon einige Anleitungen in Netz gefunden, aber dieser Sattel sieht anders aus. Der Kolben ist raus, der Seegerring auch. Aber die Gewindestange geht nicht raus.
    In einem Betrag stand Kolben 2-3 Umdrehungen einschrauben und am Kolben ziehen. Das werde ich morgen mal testen.



    Oder hat sonst jemand eine Idee?

    -Also ich habe das Ansaugrohr weg gehabt eine Kollege hat gestartet und
    ich habe von Hand die stauscheibe leicht geöffnet und dann lief er ohne
    Problem.


    Auch die Stauscheibe lässt sich gut bewegen.


    Ok, verstehe. Die Stauscheibe bewegt den Steuerkolben im Mengenteiler. Je nach Anhebung der Stauscheibe wird mehr Benzin eingespritzt. Dabei muss die Staubscheibe je nach Lastzustand des Motors in der richtigen Höhe sitzten. Das wird duch den Trichter um die Stauscheibe realisiert. Deren Form ist das Geheimnis. Wenn du nun ohne das Ansaugrohr den Motor startest, bleibt die Stauscheibe in der Ruhelage. D.h. das Gemisch ist zu mager, der Motor läuft nicht. Wenn du nun die Stauscheibe langsam anhebst, durchfährst du den Bereich eines zündfähigen Gemisches. Wenn du um diesen Bereich spielst, kannst du den Motor magerer und fetter fahren.


    Also wenn deine Scheibe sich leicht bewegen lässt, ist es gut. D.h. dein Mengenteiler ist vermutlich nicht defekt. Wenn der hängt, stimmt das Mischungsverhälnis gar nicht mehr....


    Ideen von Überlebensradar sind gut.
    Möglichkeiten für Falschluft gibt es da viele. o-Ringe an den Einspritzventilen, oder das schwarze Rohr zur Drosselklappe usw. Schau dir auch mal eine Zündkerze an, nicht das er zu fett läuft.....

    -Nur die Antriebswelle bekomm ich nicht so leicht raus... hab schon einiges probiert.
    Die Mutter hast du auf (Räder auf Boden)?
    Aus was bekommst du die Antriebswelle nicht heruas, aus dem Federbein?


    Falls ja, beim B2 80 Quattro gabs da so eine Art Schraubensicherung an der Antriebswelle. Nicht im oder auf dem Gewinde, sondern in der Verzahnung.
    Ich habe damal den Tipp bekommen, mit einer 1/2 Zoll Verlängerung auf die Antriebwelle zu schlagen (Mutter ist raus). Also mit einem Hammer auf die Verlängerung. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Du kannst ja die gelockerte Mutter zum Gewindeschutz nutzen. Es gibt ja auch Pressen um Welle auszupressen.....


    Es gingen beide Antriebswellen aus dem Federbein....
    Neue Schraubensicherung habe ich nicht verwendet. Es ist bis heute auch nichts passiert.


    Oder habe ich dich falsch verstanden?