Beiträge von FU-OPI :-)

    Was mich ägert sind die falschen Zündkerzen die potenzielle ja auch zum ruckeln im Leerlauf und teilweise bei Last beitragen könnten bleibt mir ein Rätsel wieso die vom Vorgänger Verbaut wurden.

    Du solltest das Thema Zündkerzen bei Deinem Problem nicht überbewerten. Hier geht es in erster Linie um den Wärmewert, der, wenn er nicht völlig "daneben" ist, nicht zu Deinen Problemen führt. Vorausgesetzt, der vorgeschriebene Elektrodenabstand stimmt.

    Richtig ist zwar, dass ein Wärmewert von 6 bei NGK einem Wärmewert von 7 bei Bosch entspricht, aber es handelt sich bei beiden Kerzen um "Universaltypen" ("mittlere Kerzen") die für die meisten Serienmotoren zum Einsatz kommen.

    Der Wärmewert 6 ("heißer") von Bosch kann sich häufigen Kaltstarts, viel Kurzstrecken und geringer Motorlast sogar positiv auswirken, da die Kerze schneller die Betriebstemperatur erreicht. Bei NGK müsste man dazu den Wärmewert 8 wählen.


    Grundsätzlich ist es aber nicht verkehrt, die vorgesehenen Kerzen gem. ET-Liste (101000036AA) zu wählen. Und da passt die BUR6ET von NGK.

    ;)

    Ich habe jetzt viel gesucht.

    Das Ventil mit dem "Gartenschlauch" ist bei ältern Versionen normalerweise zuständig die Unterdruckverstellung am Zündverteiler zu regeln.

    Ich bin beeindruckt, wie schnell und intensiv Du Dich in die Technik Deines Projekts selbständig einarbeitest, anstatt wegen jedem "Pups", der auch hier schon mind. (gefühlt) 784 Mal behandelt und erklärt wurde, ein neues Thema aufzumachen.

    :thumbup:


    Wie Du richtig erkannt hast, verbindet das Ventil bei der Mono-Jetronic (separates Zündungssteuergerät) im PM bis einschl. MODELLJAHR (da haben wir es wieder) 1990 die Einspritzeinheit mit der Unterdruckdose zur Zündzeitpunktverstellung am Zündverteiler. Dabei regelt das Ventil aber nichts, sondern verschließt nur die Verbindung, wenn die Drosselklappe in Leerlaufstellung geht.


    Bei Deinem Modelljahr 1991 mit der Mono-Motronic ("Zündungssteuergerät" im Motorsteuergerät integriert) übernimmt das Motorsteuergerät die Zündzeitpunktverstellung, das Ventil und die Unterdruckdose am Zündverteiler sind entfallen.


    Nach dem ich jetzt die beiden Anschlüsse die ich jetzt als Unterdruck Abschlüsse an den Monotronik erkannt habe und dies erstmal zugmacht habe läuft er besser.

    Der eine sollte laut plan an den Luftfilterkasten gehen im Zusammenhang mit der Klappe am selbigen.


    Zu dieser Motorregelung habe ich keine Unterlagen, jedenfalls nicht digitalisiert und deshalb auch keinen Unterdruckplan (greifbar).

    Die beiden Schläuche am Ventil gehen bei der Mono-Jetronic, wie oben geschrieben, einmal an die Einspritzeinheit und der andere Schlauch an die Unterdruckdose.

    Bei den Angaben im Buch von Etzold (ist übrigens online verfügbar) vorsichtig sein. Die Angaben beziehen sich auf die Mono-Jetronic.

    Als Etzold dieses Büchlein aus den originalen Reparaturleitfäden von AUDI 1987 zusammengestellt hat, gab es die Mono-Motronic im B3 noch nicht und bei den späteren Auflagen wurde die nicht "nachgepflegt".

    AUDI hat zur Mono-Motronic einen eigenen RLF herausgegeben, der aber nicht digitalisiert wurde.

    Vielleicht verfügt einer der Kollegen über die Druckversion und kann genaue Angaben machen.

    Fehlt hier ein Stecker?


    Hängt keiner lose rum ist ja ein Magnetventil?

    Wie bereits geschrieben gehören der B3 und speziell diese Motorisierung nicht zu meinem Interessengebiet. Insofern kann ich diesen Bildausschnitt auch nicht zuordnen.

    Ein Übersichtsbild (grundsätzlich immer hilfreich), auf dem zu erkennen ist, wo genau sich dieser Steckeranschluss befindet, wäre hilfreich. Dann könnte ich mal schauen, ob meine (trotzdem vorhandenen) Unterlagen dazu was hergeben.


    Btw.:

    Baujahr 1990.

    Das "Baujahr" (= Datum der Erstzulassung) ist selten(er) hilfreich. Entscheidend ist bei Fragen zur Technik und der Teilesuche immer das MODELLJAHR, was ich aus dem vorletzten Buchstaben (vor den sechs Zahlen) der FIN ergibt.

    Wäre es ein Modelljahr 1990, sollte da ein L stehen. Steht da ein M, ist es schon ein Modelljahr 1991.

    so ein Zufall...

    ... dass das Coupe auch ein Typ89 auf Basis der B3-Limousine ist.

    Dass es aber eine "leicht veränderte" Heckklappe gegenüber der B3-Limousine hat, dürfte kein Zufall sondern gewollt sein.

    ;)


    Die untere linke Ecke vom A hat einen Abstand von 18 mm nach links und 21 mm nach unten zu den Heckklappenkanten. Die Unterkanten der Schriftzüge (auch der Motorisierung) verlaufen parallel im Abstand von den genannten 21 mm zur unteren Heckklappenkante.

    Die Reserverad-Aufnahme ist beim B4 ganz anders. Daher kann man das nicht vergleichen.

    Vielen Dank für den Hinweis. Dass ich einen Kofferraum von einem B3 geschaut habe, dürfte Jahrzehnte her sein. Nach dem Bildausschnitt konnte ich das nicht zuordnen.

    Dann hat die B3-Limousine noch ein stehendes Reserverad - wie die Coupes (hier mit Kunststoff-Einsatz) und die frühen Cabrios.

    Beim Coupe hat man übrigens ein Ablaufventil an der tiefsten Stelle verbaut. Erst sichtbar, wenn man den Einsatz und die Innenverkleidung rausnimmt.


    Gruß auch aus der nörlichsten Ecke von RLP .

    Wie Kollege goldesel schon schreibt: Eine (wenn die Bilder nicht täuschen) unfassbar gut erhaltene Innenausstattung. Wenn Du die anbieten würdest, würdest Du bestimmt so viel dafür bekommen, wie Du für den ganzen Wagen bezahlt hast. Also ganz sicher nicht zuviel bezahlt.

    ;)


    Was nicht dazu passt, ist der furchtbare Rostfrass im Kofferraum. Scheint wohl ein B3-spezifisches Problem zu sein, was man vom B4, Cabrio und Coupe (beide lezteren auch Basis Typ89) so nicht kennt bzw. ich nicht kenne.


    Habe auch noch keine Lösung gefunden den Zerstörungsfrei ausgeclipst zu bekommen.

    Die Stellmotoren sind mit einer Art "Bajonett-Verschluß" im Hauptscheinwerfer eingeclipst. Eine ca. 1/8 Umdrehung nach rechts oder links ( weiß ich gerade aus dem Kopf nicht) drehen und dann kann man den aus dem Reflektor aushängen.

    Um ihn wieder einzuhängen, ist es hilfreich, den Reflektor durch die Aufnahme des Leuchtmittels in die richtige Position zu drücken, den Kugelkopf vom Stellmotor in den Reflektor einzuhängen und dann den Stellmotor wieder im Hauptscheinwerfer zu verriegeln.


    Ich kenne nur die Halogen-Doppelscheinwerfer. Wie ich gerade sehe, scheint das bei den B3-Einfachscheinwerfern anders gelöst zu sein? Da wissen die B3-Kollegen sicher mehr.

    :/

    Es gibt wohl auch Unterschiede bei den Fabrikaten (BOSCH und HELLA) bei den Scheinwerfern. Die Stellmotoren sind aber wohl immer von HELLA (893941295) und werden mit unterschiedlichen Adaptern (893941296 für HELLA, 893941296A für BOSCH) auf die Scheinwerfer angepasst.

    Die Adapter gibt es für beide Fabrikate für kleines Geld bei AUDI Tradition neu.

    Einen Stellmotor bietet AUDIKLAUS (immer eine gute Adresse bei entfallenen Teilen) für 27,52 EUR + MWST und Versand an.


    Original Radio vermutlich und Funktioniert tadellos.

    Das Radio ist ein originales BETA. Wenn Dir jetzt Dein Vater oder Opa noch ein paar Musikkassetten "sponsort", bist Du "Chef"!

    ;)

    Bloss nicht gegen irgend ein modernes "Blink-Blink-Radio" tauschen! Sonst könnte die gure Laune schnell verfliegen.

    "Wer ständig erreichbar ist, gehört zum Personal!"

    ;)

    Wie kann man sie sicher aus- und einbauen, ohne das Metall und den Lack zu beschädigen?

    Ich bin anhand des Fotos nicht 100 % sicher, aber es scheint ein hinteres Lager im Aggregateträger zu sein?

    :/


    Sollte ich mit der Annahme richtig liegen, kommst wohl kaum an einem Ausbau des Aggregateträgers vorbei.

    Die hinteren Lager sind bei den 4- und 5-Zylinder-Motoren , im Gegensatz zu den vorderen Lagern und den hinteren Lagern beim 6-Zylinder von oben eingesetzt und haben zusätzlich eine äussere Metallhülse, zu erkennen an dem Metallrand oben auf dem Foto.

    Also einfach nur das Gummi durchbohrer funktioniert da nicht, die Metallhülse muss auch raus.


    Am einfachsten (wirklich problemlos) geht das mit dem Sonderwerkzeugsatz VAG 3301, mit dem die Lager auch wieder problemlos eingezogen werden können.

    Hat man keine Möglichkeit, diesen Werkzeugsatz zu nutzen, geht es natürlich auch anders:

    Wie oben beschrieben den Gummiteil entfernen, dann die Metallhülse einschneiden und nach innen biegen, bis sie sich herausziehen lässt. Ist aber eine ziemliche Quälerei und man muss schon sorgfältig arbeiten, um den Aggregateträger nicht zu beschädigen.

    Es gibt aber im Cabrio-Forum einige Beiträge, wo die Leute das so gemacht haben wollen.

    habe aber gesehen, dass es Sätze zum Aus- und Einbau von Buchsen gibt

    Solche Sätze gibt es. Ob die aber genau die passenden Druck- und Aufnahmestücke haben, die die unterschiedlichen Durchmesser der Metallhülsen aufzunehmen bzw. den relativ dünnwandigen unteren Teil der Hülse beim Ausziehen zu treffen und dabei auch noch durch die Bohrung im Aggregateträger zu passen, weiß ich nicht. Ggfs. muss man sich die passenden Werkzeuge dann doch noch in einem Maschinenbaubetrieb drehen lassen.

    Ich denke auch, dass niki.stoeffl mittlerweile weiß, was er zu tun hat, weshalb ein weiterer "Meinungsaustausch" (Physik ist keine Meinung) entbehrlich ist.


    Was ich allerdings nicht verstehe (zumal hier auch bestätigt):


    Es gibt bei den R134a Anlagen B4, zumindest die ich kenne, mehr oder weniger keinen Anschluss ND.

    Wie kann es sein, dass Jemand, der die Werkstatt-RLF immer als "DAS WISSEN" propagiert, es in dem Fall nicht kennt oder ignoriert. In letzterem Fall unterstellt, dass die Werkstätten das seit mehr als 30 Jahren falsch machen?

    :/




    Das ist der HD-Anschluss. Ein anderer Anschluss für den Service ist nicht vorgesehen.

    Jetzt weiß ich auf alle Fälle mehr ...

    Wenn Du noch mehr und aus "erster Hand" (=sachlich richtig) wissen willst, beschäftige Dich mal mit dem SSP Nr. 131, wo im Teil 1 das Prinzip des Kompressions-Kältekreilaufs und dessen Bauteile ausführlich erklärt werden.


    Dass es sich um ein Dokument für den AUDI 100 mit Klimaautomatik und R22 R12 handelt, ist egal. Das Funktionsprinzip und die Bauteile im eigentlichen Kältekreislauf sind auch bei anderen Fahrzeugen aus dem Hause AUDI mit R134A und man. Klimaanlage identisch.


    R12...

    Vielen Dank für den korrigierenden Hinweis. :thumbup:

    Zu meiner Zeit in der Kältebranche waren R11, R12 und R22 noch gängige Kältemittel in der täglichen Anwendung. Am häufigsten aber R22, weshalb das wohl unbewusst in die Tastatur "gerutscht" ist.

    ;)

    Würde gerne den ND auch anhängen wegen Vakuumzugang. Oder liege ich da komplett falsch?

    Da liegst Du völlig falsch!

    Wie oben geschrieben, kommt es bei stehendem Verdichter zu einem Druckausgleich im System. Es gibt kein Ventil oder ähnliches, was die Hochdruckseite von der Niederdruckseite im im Kompressions-Kältekreislauf dicht trennt.

    Die Niederdruckseite ist die Saugseite des Verdichters von der Drossel bis zum Verdichter, die Hochdruckseite vom Druckstutzen bis zur Drossel.

    Es ist also völlig egal, ob Du am HD-Anschluss oder am ND-Anschluss das Vakuum ziehst.


    Das ist nicht so ganz richtig. Auf der ND Seite ist nicht genug "Platz" für das komplette flüssige Kältemittel.

    Das ist schon völlig richtig, wenn man den richtigen ND-Anschluss nutzt und nicht den Anschluss am Verdichter. Zu dem hat bereits Kollege wundergeläuf eine Seite vorher geschrieben.

    Der richtige ND-Anschluss sitzt nach der Drossel und vor dem Trockner = Sammler. Schau Dir mal den Kältekreislauf im RLF an.

    Im übrigen scheint die völlig falsche Vorstellung vorhanden zu sein, dass das "flüssig" eingefüllte Kältemittel auch als Flüssigkeit in den Kältekreislauf läuft und dort flüssig bleibt. Bei einer evakuierten Anlage mit nahezu 0 bar Absolutdruck verdampft das flüssige Kältemittel sofort. Erst mit zunehmendem Druck in der Anlage (p x V = konst.) verflüssigt sich wieder ein Teil des Kältemittels. Beschäftige Dich mal mit dem Kompressions-Kältekreislauf im Log-ph-Diagramm!


    das flüssige Kältemittel strömt durch den Kompressor auf die andere Seite und treibt diesen an. Kompressor dreht sich=schlag.

    Hast Du Dich schon mal mit der Bauart der verbauten Verdchter beschäftigt? Das sind Taumelscheiben- und keine Schraubenverdichter! Problematisch wird es erst dann, wenn flüssiges Kältemittel im Verdichter steht und er anläuft oder der Verdichter im Betrieb flüssiges Kältemittel ansaugt.

    Richtig. Sonst musst durch durch die Drossel ND abpumpen. Wer Ahnung von Vakuum hat, geht eigentlich nicht.

    Völlig falsch. Die Drossel ist hier ein einfacher Widerstand im Kältekreislauf, kein Rückschlagventil und auch kein elektrisches Expansionsventil, was dicht schließt. Dem Gas ist es völlig egal, in welcher Richtung es durch die Drossel strömt.


    Mein Vater kann das Klimagerät, dass die in der Arbeit benutzen (Landtechnik) theoretisch mitnehmen oder ich kann da hin.

    Wie Du auch hier wieder lesen kannst, ist auch viel Halb- und auch Nichtwissen vorhanden.

    Fahr in die Werkstatt Deines Vaters und lass die Leute, die es können, ihre Arbeit machen. Generationen von Kfz-Mechanikern haben die Klimaanlagen an unseren Audis ganz alleine mit dem gut zugänglichem HD-Anschluss evkuiert und befüllt. Der ND-Anschluss am Servicegerät bleibt einfach zu, den Rest macht das Gerät ganz alleine.

    ;)

    So wie ich das gelesen habe soll man befüllen ausschließlich über die HD Seite.

    Geschrieben wird viel - auch viel Dummfug. Wenn Du angeben würdest, wo Du das gelesen hast, könnte man auch entsprechend darauf antworten.


    Es ist (unter Berücksichtigung der Anlagenkonzeption) völlig wurscht, ob eine Klimaanlage von der HD- oder ND-Seite befüllt wird. Solange der Verdichter steht, gibt es nur einen ausgeglichenen Druck im System. Der liegt über dem Niederdruck und unter dem Hochdruck bei laufendem Verdichter.


    Der HD-Anschluß wird üblicherweise zum Befüllen benutzt, weil nur der frei zugänglich ist. Der Anschluß am Verdichter ist hierfür nicht vorgesehen.

    Der eigentliche ND-Anschluß befindet sich im Innenraum in der Nähe des ND-Schalters und ist ohne Demontagearbeiten nicht erreichbar,


    Du kannst den Anschluss im Innern des Fahrzeugs verwenden, da wo der ND-Schalter sitzt. Den rausschrauben, drunter ist ein Ventil mit einem Schraubanschluss

    Brauchts nicht, es gibt (zumindest beim B4, beim Coupe habe ich noch nicht nachgeschaut) einen eigenen ND-Anschluß zwischen ND-Schalter und Verdampfer (s. RLF).

    ;)

    Deshalb hat AUDI auch kein ND Ventil angebaut!

    Doch, zumindest beim B4 - aber braucht man nicht wirklich. Es sei denn, man läßt die Anlage von einem (guten) gelernten Kälteanlagenbauer füllen. Die brauchen keine "Servicestation" und können nach dem Verflüssigungs- und Verdampfungsdruck füllen.

    habe auch noch einen Schlauch mit solch einer Schraube hier die ist so fest gegamellt die bewegt sich 0

    Die Entlüftungsschraube selbst ist aus Kunststoff, die kann im klassischen Sinn nicht festgammeln.

    Das Problem ist die im Schlauch einvulkanisierte Mutter.



    Wenn Du denn Rostaufbau im Inneren mech. beseitigst und von aussen und innen mit Rostlöser nachhilfst, sollte die Schraube sich "unfallfrei" lösen lassen.

    Ich konnte in dem Fall die Reste der abgerissenen Schraube herausdrehen und durch eine Schraube M6 mit Bund ersetzen.

    Versuch macht kluch ...

    ;)

    der Fahrwerkseinbau geht voran, jedoch weiß ich leider ... nicht,

    Dir ist schon bewusst, dass das Fahrwerk DAS Teil ist, das Dich sicher mit der Fahrbahn verbinden soll? Wenn da etwas schief geht, ist nicht nur Dein Leben und Deine Gesundheit in Gefahr! Sich da auf irgendwelche "wiki-Einträge", von denen nicht mal klar ist, für welche Baureihe die passen sollen, oder auf Forenbeiträge, wo Jemand "glaubt", zu verlassen, ist nicht nur naiv, sondern grob fahrlässig!

    Es gibt die Literatur mit den Herstellerangaben. Manchmal kostet sie etwas, im Deinem Fall (B3) ist sie sogar kostenlos online verfügbar. Alle Bilder und Angaben, die Herr Etzold in seinen Büchlein verwendet, sind 1:1 aus den originalen Herstellerunterlagen übernommen.


    Die Angaben in dem verlinkten "wiki" beziehen sich auf den B4 (Markteinführung ca. Mitte 1991), der eine völlig andere Hinterachskonstruktion hat, als der B3. Der Unterschied wird Dir auffallen, wenn Du versuchst, eine M10-Schraube mit 240 Nm anzuziehen.

    :D


    Die richtigen Werte für den B3 sind im genannten Ezold zu finden ---> HIER


    zwischen Schraubenkopf und Achse gehört auch eine Unterlegscheibe, oder? Zwischen Mutter und Achse ja sowieso

    Oder! Und auch nicht "sowieso"! Aber die Mutter gehört erneuert!

    müsste passen, einziger unterschied (Meines wissens) ist, das es ganz am anfang der Baureihe einteilige Federbeide gab, aber was die Drehmomente angeht müsste es denke ich gleich sein


    Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen. Aber dann sollte man sich auch zurückhalten. Es geht hier um die Hinterachse, da gibt es beim B3 Fronantrieb keine Federbeine. Weder ein- noch zweiteilig!

    laut dem Händler wo ich diese gekauft habe die Gewährleistung / Rückgabe ausgeschlossen ist, sobald Reifen bzw. die Felge schon montiert sind.

    Völliger NONSENS!

    Wenn das Produkt selbst nachweislich mangelhaft ist, spielt es keine Rolle, ob da Reifen montiert wurden oder nicht!

    Der Lieferant - in dem Fall der Händler, der Dir die Dinger verkauft hat - ist IMMER gesetzlich in der Gewährleistung!

    Lass Dich nicht vera*schen!

    Meine Frage ist nun: Hat jemand ähnliche Probleme schonmal gehabt bzw. hat jemand Lenso LeMans bzw. BSX Felgen und kann mir deren Durchmesser der Fase rausmessen?

    Die einzig sinnvolle und legale ! Lösung ist eigentlich Spurplatten zu verwenden ---- welche passen da am besten? (Hersteller, Breit, Freigängigkeit)


    Warum schreibt man bei solchen Problemen in ein Forum, anstatt das doch m.M.n. naheliegenste zu tun ---> sich an direkt an LENSO zu wenden?

    :/

    Ist ein 2,6er Quattro Vorfacelift, falls das wichtig ist.

    Da im Forum AUDI 80 B4 gepostet wurde, gehe ich davon aus, dass es sich um einen AUDI 80 B4 handelt.

    Aber was bitteschön ist ein B4 "Vorfacelift", woran erkennt man den und worin unterscheidet der sich von einem B4 "Facelift"?

    :/

    In den letzten 2 Briefen steht auch nix von einer alten Emmisionsklasse.

    Sind das noch alte "Fahrzeugbriefe" oder bereits neue "Zulassungsbescheinigungen Teil 2"?


    Bei den alten Fahrzeugbriefen steht die Emissionsklasse oben im Brief.


    hat einer der Vorbesitzer einen Gat Egs Kaltlaufregler bzw. G-Kat nachgerüstet, was auch im Schein eingetragen ist.

    Dann sollte "eigentlich" auch die Schadstoffklasse eingetragen sein und sollte so aussehen:



    Ob das bei der Zulassung mit H-Kennzeichen übernommen wird, weiß ich allerdings nicht.


    Gibt es eventuell noch einen alten Fahrzeugbrief? Auch da wurde es eingetragen.

    Es gibt aber Bastler die bereit sind sich dem Thema anzunehmen.

    Achso - Du willst sie nicht direkt zu WEBASTO schicken, wie ich annahm?

    Hast Du explizit auch mal bei einem BOSCH-Dienst nachgefragt? Die können meist weit mehr als Werkstätten, die die Teile nur einbauen.



    Sie wurde werkseitig von Audi im Neuwagen verbaut.

    Ich denke nicht, dass sie direkt bei AUDI im Werk eingebaut wurde, allenfalls bei einem Händler vor Auslieferung.

    In den Preislisten findet sich keine Standheizung und in den technischen Unterlagen (Stromlaufplänen) gibt es auch nichts.

    Frag mal bei WEBASTO nach, ob die noch Stromlaufpläne / Schaltpläne haben oder such online danach.

    Ohne dürfte es ansonsten ziemlich schwierig werden, sollte aber gehen, wenn man die Kabel verfolgt. Das Armaturenbrett wurde beim Einbau der Anlage ganz sicher auch nicht ausgebaut. Das dürfte sich alles im Bereich des Zusatzrelaisträgers unter dem Lenkrad abspielen.