Beiträge von Flaps

    Wenn das nicht "immer" ist, kannst du das vernachlässigen. Die Gründe sind unerschöpflich. Bist du, beispielsweise den Tag vorher nur Kurzstrecken gefahren? Ich würd erst mal gar nichts machen und wenn es gehäuft auftritt, die Zündkrzen und den Luftfilter wechseln und dann weiter sehen......


    - so ein B3 ist auch nur ein Mensch-

    Ist eine Anhängerkupplung dran? Die Kabel zur Steckdose sind oft die Fehlerquelle.
    Wenn du keine Möglichkeit zum testen hast, und den Mechaniker traurig lassen möchtest, gibt's noch einen Weg, allerdings bedarf der Zeit und "innere Ruhe" ;(


    Nimm alle Sicherungen raus. (nur die drin lassen, die du zum Starten brauchst. 2 Tg schauen, die nächste rein, 2 Tg schauen la la la......
    Ich weiß, das ist echt Irrenarbeit und nicht immer zielführend.
    (Allerdings weiß ich nicht, was ein Bosch Dienst mit -Fehlersuche- kostet)

    Bei meinem B3 war es Materialermüdung der Schweißnähte. Wie genau es zu der Materialermüdung kommt, kann ich nicht erklären. Problem war schließlich, dass das trotz Abdichtung von Karrosseriewerkstatt nach einiger Zeit wieder auftritt.
    Ist dort mal, auch ein ganz kleiner, Bums gewesen?
    Erklärt hatte der Typ mir das so, dass das Auto, je nach Gebrauch - schlechte Straßen, häufiges Befahren von Feldwegen, Anhängerbetrieb u.s.w- sich "verwindet" und dadurch Spannungen an den Schweißnähten entstehen können.

    Meine kleine Meinung: Wenn du die Stößel machen lassen willst, würde ich persönlich, den ganzen Kopf machen lassen. (also mit Ventilschaftdichtunegn, evnt. sogar neue Ventile) Am besten du bringst den gesamten Kopf weg.
    Warum ich das rate: (und auch nur aus Erfahrung) eigentlich gehen die Hydros erst nach den Schaftdichtungen kaputt. Wenn am Kopf sowieso gearbeitet wird, wäre das ein Aufwasch und du erlebst nach möglicherweise kurzer Zeit nicht noch eine Reparatur.

    Das kann ich nicht beantworten; hatte den Tipp von einem Uraltschrauber (ich vermute der hat am GoGo gelernt und der Käfer war Hightec) es war jedenfalls schlagartig wesentlich besser

    Meine Erfahrung zum Öl: Ab der Laufleistung von 200.000km wurde das anfängliche Ventileklappern schlimmer, je "dünner" das Öl wurde. Ab besagter Laufleistung benutzte ich nur noch 10W 40 Markenöl. (nicht das aus der Tonne von Stop and go)
    -hat jedenfalls geholfen-

    Lieber Kleena88. Man kann ein Auto nicht durch Messen und Einholen von Ratschlägen reparieren. Irgendwann ist es bei einem alten Auto notwendig, Teile zu kaufen und dann im Ausschlußverfahren das nächste Teil zu kaufen und einzubauen. Klar müsste Dir doch auch sein, dass möglicherweise nicht nur EINE Sache defekt ist, sondern viele Teile ineinander greifen, damit das Gesamtkunstwerk "Auto" überhaupt funktioniert.
    Nur weil Du selbst die Kompression nicht messen kannst, heißt das doch nicht, dass sie auch stimmt!


    Machs gut, ich bin raus!

    Mein "Lieblingsschaden"..... Zündanlassschalter!!! (der hat noch viel mehr Auskotzpotential in sich!!!) aber auch kein Grund zum Anzünden

    Ich hab noch einen kleinen Denkanstoß:
    Was ist das eigentlich für eine Werkstatt, die sich genau an DEIN Auto erinnern kann icl. der Lebensgeschichte der Vorbbesitzer, aber "vergisst" eine festgerottete und verm df. Lambdasonde auszutauschen, kein Frostschutz ins Kühlwasser mischt, (ich gehe mal davon aus, dass du nicht nach dem Kauf das Kühlwasser abgelassen hast und nur Leitungswasser eingefüllt hast) und dadurch dir ausgerechnet das Teil (Wärmetauscher) zerfriert, was eigentlich auf Grund seiner Einbaulage hinter dem Armaturenbrett am besten vor Frost geschützt ist?
    Auch können innerhalb der angesprochenen 1,5 Jahre, die du nun das Auto fährst, Teile kaputt gehen, ob die nun von den Vorbesitzern ausgetauscht wurden oder nicht.
    Versuch erst mal raus zu kriegen, ob sich deine messtechnische Vorgehensweise überhaut lohnt, wenn du einen Motorschaden hast. (Kolbenringe)
    Irgendwo in Deiner Ecke wird doch bestimmt (ADAC oÄ) ein Leistungsprüfstand sein, meinetwegen bei ATU die Kompression messen lassen, Ölaustritt, oder den "wegfliegenden" Vetildeckel-Deckel kannst Du selbst feststellen.
    Mach es dir doch nicht unnötig schwer.

    Ich hab weder behauptet, dass du einen schlechten Kauf gemacht hast, noch dass dich jemand bewußt über den Tisch gezogen hat. Aber wo ist die Stelle, wo das Auto "jahrelang" gestanden hatte?
    160 sind ja nun auch nicht der Brüller; eingetragen ist er mit 182 und der Tacho müsste an der 200 kratzen (reale Geschwindigkeit zeigt ein Navi)
    Die ganze Messerei kostet nur Zeit und Nerven. Irgendwann müsste schon das eine oder andere Teil erneuert werden; oder du nimmst halt die Drehzahl als eine Laune Deines B3 hin.

    Ich denke hier ist der Haken! Auto steht lange Zeit. Der "Vorbesitzer" läßt einige Dinge machen.... wozu? Zum Verkaufen? War er das selbst? In der Werkstatt für ein Vermögen? Wer sagt dir denn, dass sie Arbeiten, die er dir "mitverkauft" hat auch ordentlich ausgeführt wurden? Kann mir gut vorstellen, dass der Vorbesitzer das Auto genau aus dem Grund in die Werkstatt gebracht hatte; Fehler wurde nicht behoben - Nase voll - verkauft.
    Fang mal ganz bei Null an, ob nun vom "Vorbesitzer" gemacht oder nicht... Stück für Stück von vorne..........
    Du hattest ja schon vom Wärmetauscher und Lüftungssystem geschrieben. Das ist ja auch nicht unbedingt eine Kleinigkeit (vom Aufwand her). Hört sich alles so an, als ob der Vorbesitzer sich fachkundige Hilfe geholt hat, und hat sich schließlich zum Verkauf entschieden. -ist natürlich nur Spekulation-
    Wenn ich mit meiner Einschätzung wirklich richtig liegen sollte, prüfe (oder lass es machen) erst mal den Motor an sich (Kompression, Kopfdichtung, Öl - Wasserverbrauch, Ventildeckel mal abmachen... Schlamm drin? -sieht etwa so aus wie dunkler Vanillepudding-)?
    Ich wünsche Dir (wirklich von Herzen) dass ich unrecht habe!!! :censored:

    7 L ist ok. Wenn er aber im kalten Zustand ruckelt und im warmen gut läuft, liegt es doch an der Motortemperatur. Dh. dass er wahrscheinlich im kalten Zustand einfach zu fettes Gemisch kriegt (möglicher Weise dadurch die höhere Drehzahl)
    Fährts Du sehr viel Kurzstrecke?????
    Und messen hin messen her, möchtest du das mit einem neuen Temp Fühler für 20-30 € nicht einfach mal probieren? Die Lambdasone, denke ich, muss schon vor dem nächsten Tüv raus. Da kannst Du die gleich mit machen.
    Na ja und auch logisch, je weniger Umdrehungen der Motor leisten muss, desto weniger verbraucht der auch

    Ich hab grad erst gelesen, dass du die Lamdasonde "nicht rausbekommen" hast. Ist die soooo festgerottet? Dann würde ich doch da mal anfangen. Wenn die Sonde schon gerottet ist, ist das kabel doch nicht weit. Und nur im losen Zustand eine neue Sonde ranklemmen, sind nun mal keine Betriebsbedingungen.
    Wie durchgängig ist denn der Kat und der gesamte Auspuff?
    Wenn du irgendwo "Radau" machen darfst, mach mal den Auspuff ab. Möglicherwese ist der einfach nur Verrottet (innen)

    Ich hab doch oben Beschriben, dass "Vergaser" natürlich Quatsch ist. Mit der Dichtung meinte ich die luftzuführenden Teile am Motor. Im Standgas laufen lassen und um die Einspritzung u.s.w. mal Bremsenreiniger sprühen. (!!!nicht auf den Krümmer!!!!) wenn der Motor hiebei kurz "auheult", ist irgendwo eine Dichtung kaputt an der Luftversorgung.