Klingt nach Werbung.
Falls es ernst gemeint ist (PS: Was studierst du?):
Ohne Geld ist nix mit Auto, fertig.
Audi 80 B2 isn Oldtimer, vergiss es.
Deine Aufwände (meist Kosten) teilen sich in 3 grobe Teile:
1x Anschaffung
1x laufende Kosten fix (Versicherung, Steuer, TÜV)
1x laufende Kosten variabel (Benzin, Verschleißteile, Reperaturen)
Punkt 1:
Wenn du schon keinen Geldpolster hast, musst dir was billiges kaufen, oder dir was schenken lassen (Unterstützung in der Family?).
Ein gutes Auto wäre ein Euro-Updatefähiger (KLR, Minikat) Typ89/B3, so ein 1.8er mit 90 ps ist gut und sollte auch günstig zu bekommen sein.
Hier wirst du in den sauren Apfel beißen müssen, und ein "weniger schönes" Auto nehmen (macht es billiger).
Du solltest etwas suchen, wo der Lack und so etwas fertig ist (und es deshalb keiner mehr haben will), was technisch aber gut ist.
Kannst du z.B. matt-schwarz anpinseln und mit Stahlfelgen fahren, ist dann doch noch irgendwie "cool". Show&Shine und kein Geld wird nix.
Einen Audi 80 B4 2.0 wäre dann ähnlich günstig zu haben, ist aber schwerer und braucht demnach mehr. Aber wenn du einen "guten" angeboten bekommst - warum nicht? Andere Motoren sind natürlich auch denkbar, wenns Paket passt, darf man nicht wählerisch sein.
Punnkt 2:
Darauf hast du wenig Einfluss, was der Staat will, nimmt er.
Du kannst aber schauen, dass du ein Auto nimmst, das günstig in der Versicherung und Steuer ist, siehe die Euro-Stufen-Upgrades, die es so gibt und gab, und bei vielen Autos nachgerüstet sind.
Die Kohle musst du haben - hilft alles nix (ist aber eh nicht so teuer bei euch).
Punkt 3:
Darauf hast du erheblichen Einfluss.
Einerseits hängt das von den persönlichen Perfektionsansprüchen ab, andererseits vom Auto.
Wenn du 1. ein gutes Auto gekauft hast, hast du hier mittelfristig weniger Aufwändungen.
Wenn 2. dein Perfektionsanspruch niedrig bleibt (wer braucht schönen Lack und große Felgen?), bleibt auch der Preis erträglich. Bremsen etc. bitte machen wenns gehört, Bestbieterprinzip.
Wenn du 3. nicht faul bist, sondern selbst was anpackst, kannst du dir natürlich die Arbeitszeit auf vieles sparen.
Gegen 4. den Kraftstoffverbrauch kannst du dich natürlich schwer wehren. Wenn du einen "guten" Diesel bekommst, und den auch fahren darfst (Politik?), wäre das für Langstrecken sicher nett. Wobei wir ja nicht wissen, ob deine Strecken viele km haben, oder einfach nur lange dauern (Stau etc.).
- Nun, Aufwand 1 musst du nur 1x aufbringen (ausser du schrottest den Haufen...). Das wüde ich nicht auf Pump machen (Mama, Papa, Oma?), gibt dir nämlich den Vorteil der geringen Verbindlichkeit im nächsten Punkt.
- Aufwand 2: Das Zeug kommt, egal was du tust, egal ob du Kohle hast oder nicht, egal ob du weinst oder lachst. Hier würden die Investitionskosten als Kredit/Leasing/Sonstwas -Rate dazukommen, würdest du finanzieren. Und das tut weh, wenn du mal nicht zahlen kannst (warum auch immer). Steuer&Versicherung sind überschaubar (zur Not kannst du das Auto abmelden, den Kredit musst du weiterzahlen, egal was kommt).
- Aufwand 3 ist abhängig von dir. Wenn du kein Cash oder kein Bock hast, dann lasst du das Auto stehen, und hast auch keine Kosten. Dann musst du eben nebenbei etwas Geld erwirtschaften, mit dem du die Kiste wieder fit machst. Ob du nun arbeitest oder schnorrst, ist deine Sache.
Finanzierung ist nur was für Leute mit Geld. Mit einem geregelten Einkommen und so.
Und wer weiss schon, wann du fertig wirst mit deinem Studium, und wann du dann eine Arbeit findest, die deinen Vorstellungen entspricht (hättest du solche nicht, würdest du ja schon arbeiten statt zu studieren).
Der Vorteil am Studentenleben:
Das Leben ist nicht so Zeitkritisch.