Der Verbrennungsmotor ist tot über kurz oder lang. Der Staat/Bürger wollen keine schädlichen Abgase mehr einatmen.
... ja klar... das übliche blabla. Fahr mal nach China, und schau dir an, wo die tollen Batterien herkommen. Und hinkommen. Und überhaupt, hat das wenig mit dem "Verbrennungsmotor" zu tun, sondern nur mit der Unsitte auf den falschen Werten herumzureiten. Ist aber Lobbysache und führt zum Punkt 2.
Ein Verbrenner muss nicht so schlecht sein, wenn man nur grob gereinigtes Bio-CH4 (~LNG) in eimem Kolbenmotor verbrennt ist das relativ bequem. Vorhandene, ausgereifte Technik, günstig, unproblemaitsch.. der Wirkungsgrad ist halt so naja. Aber so what?
Wenn man jetzt CH4 erstmal irgendwie cracken muss, um H2 zu bekmmen, dann geschieht das nicht verlustfrei. Die Brennstoffzelle funktioniert nicht so unproblematisch wie der Verbrennungsmotor, da muss immer ein Zwischenspeicher (Akku) rein. Ohne gehts nicht. Auch das alles funktioniert nicht ohne Verlust. Die Motoransteuerung auch nicht, und der Elektromotor hat auch keine 90% Wirkungsgrad. Nicht in allen Bereichen, nicht im "normalen Betrieb". Merke: Wir haben hier keine Stationärmotoren die auf EINEN Betriebszustand getuned sind. Dazu kommt noch das problematischere Handling (Tankzeiten, Logistik etc.)...
Die Gesetze werden strenger und die Automobilindustrie muss immer mehr triksen und lügen, damit ihre Fahrzeuge eine
Zulassung bekommen.
... ja klar. Sie tricksen und lügen eher, damit sie Zulassungen bekommen, die die Konkurrenz bei gleicher Technik nicht bekommt.
Ich vermisse oft in den Diskussionen den hohen Wirkungsgrad beim Elektroantrieb (so 90%) gegenüber dem Verbrenner (30-40%).
So ein Verbrennungsmotor ist doch mehr oder weniger ein fahrender Ofen.
... ist halt auch nicht richtig. Die Werte sind BEIDE vollkommen an den Haaren herbei gezogen. Weder das eine, noch das andere. Deine 30-40% hast du beim Standgenerator, im PKW hast du wahrscheinlich keine 5% (müsste man mal rechnen...).
Es ist auch nicht relevant zu argumentieren, dass der Strom mit Atom, Kohle, Erdöl etc. erzeugt wird. In naher Zukunft wird das alles mit
erneuerbaren Energien gemacht.
... naja. Aber auch nur, wenn das der einzige Merkelsche Plan wäre, der zu finanzieren wäre. Und nicht mal dann.
Zum Thema zurück kommend, ich glaube die Batterie wird sich durchsetzen und die Brennstoffzelle eher ein Nischenprodukt werden/sein.
... naja.
Die Grundlegende Sache: Die Batterie ist ein Energiespeicher, die Brennstoffzelle ein Energiewandler. Somit kann das eine nicht das andere ersetzen.
Die Sache ist denkbar einfach: Die Batterie hat eine gewisse Energiedichte. Wenn man nun einen andenen Energiespeicher nimmt (z.B. H2, LNG...), der eine höhere Energiedichte hat, und einen Energiewandler dazu nimmt, um diese Energieform in die benötigte umzuwandeln, dann kann das unter Umständen besser sein. Ist ja nur eine einfache Rechnung.
Das Resultat ist der Serielle Hybrid, 2 Energiewandler, 2 Energiespeicher. Primärer Wandler: Motor (also el. in mech), Primärer Speicher: Batterie, Sekundärer Wandler: Brennstoffzelle (chem. in el), Sekundärer Speicher: H2 (z.B.).
So kann man im Regelbetrieb den Primären Energiespeicher leersaugen (Akku), sollte das nicht reichen, kann man auf den Sekundären zurückgreifen (die "schlechtere" Energieform, aber besser als keine...).
Geh irgendwas naturwissenschaftliches studieren, aber erst nachdem du eine technische Ausbildung hast, so versteht mans eher.
Ist nicht böse gemeint, war bei mir ja nicht anders. Man muss sich schon ernsthaft mit den Dingen auseinandersetzen, um sie zu verstehen. Stammtisch-know-how reicht nicht (das inkludiert Gallileo-know-how).
z.B.:
Brauchbare Wirkungsgrade bekommst du sowiso nur stationär, mit Brennstoffzelle (SOFC) wie auch mit Kolbenmotoren (Gas), bei Abwärmenutzung und geregelten Betriebsbedingungen (kontrolliertes hochfahren, geheiztes Standby bei SOFC etc.)... diese "tollen" Wasserstoff-Brennstoffzellen sind fürn Hugo... sind zwar billig... haben aber einen schlechten Wirkungsgrad und sind anfällig auf div. Katalysatorgifte etc... Das "erneuerbar" erzeugte H2 so aufzubereiten, dass es von denen gefressen wird, have fun. Und ja, Elektrolyse ist eine nette Sache, die Speicherung etc. auch.
Dann bleib ich lieber bei NG und M20... und füttere die mit verunreinigtem Bio-CH4 und diversen Fischer-Tropsch-Flüssigprodukten.
Den Wasserstoff und die Akkus überlass ich den anderen.
Aber eines kann man sicher sagen:
So lange Haushalte und Industrie mit Öl heizen bzw. daraus Strom erzeugen, kann man sowiso alles vergessen.
Weil: Energieträger sollten erstmal "zielgerichtet" eingesetzt werden.
Beispiel:
Kann ich mit Diesel Mein Haus heizen? Ja. Kann ich mit Diesel mein Auto betreiben? Ja.
Kann ich mit Holz mein Haus heizen? Ja. Kann ich mit Holz mein Auto betreiben? Nein.
So, angenommen, ich habe begrenze Einheiten an Diesel... was werde ich ALS ERSTES tun, bevor ich mich nach einer Alternative umsehe? Richtig, ich werde es dort verwenden, wo ich es nicht so einfach substituieren kann. Ich werde also den Diesel in mein Auto kippen, und das Holz im Haus verheizen.
Und solange DAS nicht geschieht, ist jede Diskussion über Elektroautos überflüssigst.
edit:
Eines noch für den Wasserstoff:
Der Wirkungsgrad der Erzeugung ist zwar schlecht, das ist aber nicht so tragisch, wenn man mit der vorhandenen Energie nichts besseres machen kann (PV/Wind Überschuss z.B.). Somit hat H2 schon seine Berechtigung.