Beiträge von littleporker-fan

    Ist das richtig?


    Nein - man konnte vielleicht so etwas im letzten Drittel des Audi Cabriolet-Modellzyklusses über die Quattro GmbH per exklusiven Sonderwunsch positionieren
    ... aber in den ersten Jahren gabs weder eine Quattro GmbH, noch sonderlich viel Sonderausstattung für das Cabriolet.
    Sonderwünsche waren allenfalls beim V8 möglich und/oder es war ein Sonderkunde (Importeur oder Exklusivkunden z.B. aus den VAE)


    Also diese Tachoscheiben wurden nachgerüstet, was bei dem Kombiinstrument auch kein Hexenwerk ist.


    Bei solch abstrus niedrigen Kilometerleistungen (Jahresfahrleistung unter 6tsd km p.a.) sollten Nachweise vorliegen, dass der Wagen wirklich so wenig gelaufen ist.
    Sei es durch vorhandene TÜV-Protokolle über die Jahre, Rechnungen oder ein vollständiges Wartungs-/Serviceheft.
    Ansonsten würde ich auf so etwas nichts geben - soll heißen: ich würde den Tachostand als unbekannt werten, das Fahrzeug könnte auch die doppelte Laufleistung haben.


    Diese Tachometer sind nicht die zuverlässigsten und bevor nun Zahnrädchen repariert werden,
    weil funktionierender Tachometer-Ersatz inzwischen seltener und teurer geworden ist,
    wurden früher gerne nicht funktionierende Tachos gegen funktionierende getauscht. Gerade um 2009 rum, dem großen Artensterben, der Abwrackprämie geschuldet, hat man so Kram recht günstig bekommen und entsprechend viele Fahrzeuge haben aus damals geschlachteten Rentner-Limousinen neuwertige Kombiinstrumente mit sehr geringen Kilometerständen erhalten.


    Also wenn die Kilometerleistung nicht nachweisbar ist, würde ich nicht viel darauf geben. Dies nur in Hinsicht Wartung, Zahnriemen etc. pp.


    Bei dem relativ geringen Kaufpreis* würde ich eh rein auf vorhandene Mängel und Allgemeinzustand achten/geben. * selbst bei den günstigen Verdeckherstellern- und -Sattlern kostet ein neues Verdeck knappe 1.000 EUR.
    Und den derzeitigen Besitzer ausfragen, warum die HU nicht mehr gemacht wurde ...
    ... seit dem Elend um das Kurzzeitkennzeichen ist eine nicht gültige HU ja sehr störend beim Verkauf und führt zu einem erheblich schlechteren Verkaufserlös.

    Du darfst das Fahrzeug nicht schleppen (§ 33 StVZO), bei Deinem Gedankengang fehlt nämlich der Nothilfegedanke und deshalb wird das so und so kein Abschleppen - sondern ein Schleppen. Und das ist verboten, egal in welcher Konstellation.
    Falls der Wagen angemeldet und versichert wäre, könnte man in der Praxis eine Nothilfe vorgaukeln.


    Was Dein in rot gefärbter Text meint:


    §2 Pflichtversicherungsgesetz 1, 6c: "Anhängern, die den Vorschriften über das Zulassungsverfahren nicht unterliegen"
    - d.h. Du darfst auch havarierte -z.B. landwirtschaftliche Anhänger bergen, oder Fahrzeuge die nicht zulassungspflichtig sind (6 kmh Grenze)


    § 3 Abs. 1 Nr. 1 KraftStG
    "Fahrzeugen, die nach § 3 Absatz 2 und 3 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung vom 3. Februar 2011 (BGBl. I S. 139), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 30. Oktober 2014 (BGBl. I S. 1666) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, vom Zulassungsverfahren"
    d.h. Du darfst auch steuerbefreiten Fahrzeugen Nothilfe geben:
    z.B. Fahrzeugen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Zolls, der Polizei, Bundeswehr, NATO, der US-Streitkräfte ... ;)


    die Passagen haben aber nichts mit abgemeldeten, nicht versteuerten und nicht versicherten Privatfahrzeugen zu tun.
    Das wäre allesamt schleppen = verboten und wird bestraft.

    Falls es eine echte Okkasion ist, kann man ihn auf folgender Seite anbieten:


    http://www.classicdriver.com


    ein Marktplatz rein für Liebhaber, Sammler und Exklusiv-Fahrzeuge. Ist natürlich kostenpflichtig - dafür wird eine komplett andere Käufergruppe als auf den 08/15-Fahrzeug- und Flohmarkt-Seiten angesprochen*.
    Ebenfalls interessant sind Anzeigen auf den üblichen Oldtimer-Portalen (Autobild Klassik, Oldtimer Markt/Oldtimer Praxis).


    * Recht viele Sammler und Liebhaber lassen inzwischen die Verkaufsseiten abgesehen zur Schnäppchenjagd außen vor, da der Fokus bei jenen doch eher bei Alltags-/Verbrauchsfahrzeugen liegt mit entsprechenden Gepflogenheiten ("Was is letzte Preis?").


    Zur Schätzung einer Preisidee sind detaillierte Bilder, kurze Historie und aktuelle Zustandsbeschreibung unabdingbar.

    Ist nichts anderes als die VW VR6-Motoren, nur mit einem "gekappten" Zylinder. Und die gleichen Probleme, verbaut mit 150 PS, später 170 PS im Golf, Bora, Passat ... und deren Ablegern.


    Die VR6 haben nicht den besten Ruf, wie fast alle späten VW/AG-"Mehrzylinder" ... Google bemühen und viele Horror-Stories lesen ...
    was ich PERSÖNLICH absolut nicht teilen kann:


    Seit 1998 habe ich eine Passat 35i VR6-Limousine: noch keinerlei Probleme mit dem Motor. Weder Ketten, noch Ölverluste - das einzige, was außer Servicearbeiten an der Maschine gemacht wurde, war der Katalysator: Upgrade auf "Euro 2-Kat" von HJS glaub ich ist der ... ansonsten läuft die Maschine bei mir seit 130tsd Kilometern bzw. bald 18 Jahren einwandfrei ohne irgendeiner Störung.


    Ähnlich auch bei meinem Audi Cabrio 2.6 V6, Audi A4 2.8 V6 und jetzt Audi A6 2.4V6 - die weder Verwandt noch großartige Gemeinsamkeiten haben: außer der ebenfalls nicht durchgehend positiven Reputation - ... ich habe mit diesen "verrufenen" Motoren nicht ein Problem. Weder Ölverluste, noch Kat-Probleme noch sonst irgendwas. Die Dinger sind zuverlässige und treue Begleiter ohne irgendeinem Problem.
    Was meine alle gemeinsam haben: durchgehendes Scheckheft, gepflegter Zustand und Erste bzw. Zweite Hand (und wenn zweite Hand, dann sehr lange zweite Hand - d.h. als Vorführer- oder Jahreswagen von der zweiten Hand übernommen).


    Ich kenne den VR5 im Bora noch von Mietwagen-Zeiten (Ende 1990er, Anfang 2000er), u.a. im Golf Variant und im Bora ... ich würde einen 30V-2.4 Audi-V6 vorziehen. Sowohl von der Leistung als auch vom Verbrauch. Gerade im unteren Drehzahlbereich gefällt mir die Audi-Konkurrenzmaschine besser (auch in Hinsicht der anderen aufgezählten V6-Motore - noch dazu, weil mein A6 Avant mit Abstand der Schwerste in der Truppe ist, im unteren Drehzahlbereich aber trotzdem der Lebhafteste ... richtig nette Maschine).


    Ich kann nur mein Fazit zu meinen VW-/Audi-Sechszylindern geben: ich persönlich kann den schlechten Ruf der VAG V6 und VR6 nicht nachvollziehen. Sie laufen alle bei mir einwandfrei und waren allesamt für sich betrachtet ihr Geld wert und ich könnte sie nur weiterempfehlen. Wenn man die Alternativen (gerade 1.8T) betrachtet, sind so sogar ziemliche Schnäppchen.

    Nur noch so nebenbei: bei eineinhalb Jahren bis zum H-Kennzeichen würde ich mir bei solchen Fahrzeugen keine Gedanken mehr wegen einer Kat-Nachrüstung machen.
    Schon alleine wegen dem fortwährenden Geplänkel mit der HU.


    Und weil man nur auf maximal Euro 1 mit diesem Vergaser-Motor kommt (RU - U-Kat ab Werk), man erhält zwar damit dann eine grüne Plakette,
    was der RU-Motor mit U-Kat durch seine Schadstoffschlüsselnummer nicht bekommen würde
    aber von der Kfz-Steuer ist das auf die 18 Monate gerechnet eben keine Ersparnis die sich rechnet (272 EUR p.A. anstatt 456 EUR bzw.
    auf die 18 Monate gerechnet: 684 EUR Kfz Steuer stehen 408 EUR gegenüber - keine Chance das sich hier noch die Kat-Nachrüstung amortisieren könnten.
    Mit H-Kennzeichen braucht man die Grüne nicht.


    Von der Automatik würde ich eher Abstand nehmen - Ausnahmen (frisch überholt oder exklusives Fahrzeug oder Superschnäppchen) mal ausgenommen.
    PS: Praktisch alle Audi Typ 89-Motorisierungen lassen sich extrem schaltfaul fahren.

    Hast Du die Wassertemperatur schon einmal (nach)gemessen? Wird das Wasser also wirklich heiß?
    Soweit ich die G62 (ist der Geber fürs Motorsteuergerät) mit dem intern verbauten G2 (ist der Geber für das Kombiinstrumen) kenne,
    zeigt das beim Defekt entweder gar nichts an oder komplett unplausible Werte. Z.B. beim Stand stimmt es und bei Fahrt fällt es wieder ab um kurz danach wieder zu steigen etc.
    Aber dass das permanent "falsch geeicht" sein könnte, wäre mir komplett neu - aber ich bin kein Kfz-Elektroniker/-Elektriker ...


    Funktioniert der Wasserfluss wie er sollte? Wird der Kühler, die Schläuche auch warm?
    Oder bleibt da irgendwas kalt bzw. wird irgendwie blockiert. Beim Kühler die gesamte Fläche abfühlen ... da kanns durchaus überbrückende Brüche geben, wo der Kühler nur noch partiell wirkt, obwohl ein Durchfluss im gesamten zu Stande kommt.


    Ich hatte z.B. auch einmal den Fall, dass der defekt gewordene Wärmetauscher in sich blockierte und den Wasserfluss praktisch unterbrach ...
    Auch ein Kühler-Dichtmittel an einer unpassenden Stelle eingeführt kann irgendwo im System den Durchfluss verringern/blockieren - das hatte ich mal bei einem Porsche 924, da hatte ein Hirni einen Schlauch abführend vom Ausgleichsbehälter für die Pampe missbraucht und diesen Schlauch fast verschlossen.
    Bei einem befreundeten Lackierer wurde sogar schon mal ein über Nacht offener Schlauch als Ablage von Sonnenblumenkerne von irgendeinem Eichhörnchen oder anderem Viech missbraucht. Nachdem die Teillackierung abgeschlossen war und der Schlauch wieder montiert wurde,
    verstopfte die angesammelte Beute ebenfalls den Wasserfluss, was erst nach langer Sucherei auffiel.


    Ich würde die echte Temperatur im System checken (Klugscheisser: sollte man aufmerksam und mit höchster Vorsicht machen - heißen Wasserdampf nicht unterschätzen),
    und falls da wirklich ein Temp-Problem vorliegt, würde ich penibel den Kühlkreislauf unter die Lupe nehmen.


    Falls es wirklich etwas elektrisches/elektronisches sein sollte, würde ich mich ebenfalls in den A3/A4/A6-Foren umhören,
    wo die Motorisierung eher Standard ist als bei uns 80ern ... da hatte den Motor nur das Cabrio.

    Es werden unter dieser Schlüsselnummer die Motorenummern:
    JN + Frontantrieb
    NE + Frontantrieb
    und PM + Frontantrieb geführt.


    Also alles, was die gleiche Leistung und Frontantrieb hat.


    Passiert öfter dass sich verschiedene Motore eine Schlüsselnummer teilen - so hat z.B. der Audi 90 2.0E PS die identische TSN mit dem Audi 80 2.0E AAD mit Frontantrieb.
    Also auch wieder Leistung und Frontantrieb.


    Das von Mitglied shorty_94 empfohlene Softcover ist phantastisch. Ich konnte es mal in der Motorworld Stuttgart anfassen - sehr sehr fein.


    Ich nehme aber was Günstiges, bei Wagen die länger stehen:
    https://ssl.oldtimer-shop.de/
    dort rechts unter Warenwelt
    und dann Autoschutzdecken. Die günstige California, je nach Größe zwischen 29,- EUR und 49,- EUR.
    Eine Indoor-Schutzdecke die keinen Staub durchlässt, leichten Schmutz abweist und für das einwintern ausreicht (ich würde diese Decke nicht verwenden, wenn ich sie nach jeder Fahrt wieder aufsetzen würde),
    wenn das Fahrzeug regelmäßig gewachst wird ("Mikrokratzer"), ist sie für Solche Einsätze ausreichend.


    Aber das empfindet jeder anders.

    Mal zur ursprünglichen Frage mit den Typ(en).


    Die "Typ"-Bezeichnungen waren ´typisch´ für viele deutsche Hersteller um Ihre Baureihen bzw. Entwicklungen zu bezeichnen/zuzuordnen/durchzunummerieren.



    Die der modernen Audi
    - also der VW-Tochter die aus der DKW (das einzige was aus der alten Auto Union übrig geblieben war)
    und der NSU entstanden ist - indem man einfach einen uralten, 1945 endgültig erloschenen Auto Union-Zweig reanimierte


    stammt von VW und die hatten es vom Porsche Entwicklungsbüro übernommen, damit meine ich nicht die 1948 geborene Automobil-Werke Porsche
    sondern das


    1931 gegründete (Konstruktions- und) Entwicklungsbüro des alten Professor Porsche,
    das alle Entwicklungen mit einer fortlaufenden Typ-Nummer durchnummeriert hatte.
    Angefangen mit Typ(-Nummer) 7, einer Wanderer Sechszylinder-Limousine (1931),
    Typ-Nummer 8, einem Wanderer Achtzylinder Coupé,
    ...
    Typ 60 - dem KdF-Wagen - dem späteren Käfer - sozusagen der Ur-Käfer
    ...
    Panzer, Flugmotoren, Traktoren, Wasserturbinen, Seilwinden, Skilifte, ...


    Porsche Senior leitete schließlich bis Kriegsende quasi die Wagenfabrik Kdf-Stadt bei Fallersleben,
    das spätere Wolfsburg, und er übernahm auch sämtliche Entwicklungsarbeiten (Porsche Typ 82 = Kübelwagen, Porsche Typ 166 = Schwimmwagen usw)


    aus den Ruinen entstand dann Volkswagen, mit Nordhoff entwickelte auch wieder Porsche (Konstruktionsbüro) ausschließlich für die VW,
    die intern bei Ihrer ganz eigenen Typ-Gestaltung blieben - Typ 1 ("Käfer"), Typ 2 ("VW Bus" - nicht zu verwechseln mit der nochmaligen Unterscheidung zwischen T1, T2, usw), Typ 3 ("VW 1500/1600") ...


    Die Trennung mit dem Porsche-Entwicklungsbüro läutete schön langsam die Übernahme von DKW (samt dem Rest der Auto Union) 1964 bis 1966 und NSU im Sommer 1969, sowie der Tod Nordhoffs (April 1968 ) ein,
    da man mit DKW und vor allem NSU ein eigenes komplettes und kompetentes Entwicklungs-Team bekam inkl. Ideen in die richtige Richtung (Projekt K50 der NSU - dem späteren Typ 86 der Audi NSU Auto Union AG = Audi 50 oder dem Projekt T80 - dem späteren NSU Ro 80, der abseits des Wankelmotors die Initialzündung aller VW/Audi-Mittelklasse-Modelle war - zuerst mit dem K70, später mit dem Audi 100)
    aber auch den späten DKW-Typen F102, die trotz Zweitakter, wichtige erste Schritte zur späten Audi einläutete (wobei DIE modernen Impulse von Volkswagen und Audi hauptsächlich von der NSU stammten).
    Da hakte es nämlich mit dem Porsche-Entwicklungsbüro - während das z.B. recht formidable Panzer entwickeln konnte (Leopard I und II), war bei der Autoentwicklung für VW stillstand angesagt, über Heckmotor mit Luftkühlung kam man nicht raus ...
    erst später stellte man wieder moderne Auto-Entwürfe her (Forschungsprojekt Langzeitauto (FLA 1973), Motorenentwicklung für den ersten Seat Ibiza, diverse Lösungen für den ersten Opel Zafira etc.).


    Um es vorab klar zu stellen:
    die Typ-Bezeichnungen liefen jeweils autark, vollkommen unabhängig in der jeweiligen Firma:
    Porsche Entwicklungsbüro hatte ihre eigenen, fortlaufende Typ-Nummerierung, - zumindest abgestimmt mit dem Autoproduzenten Porsche;
    VW hatte ihre eigene;
    und die spätere Audi (vormals Auto Union GmbH von VW, dann Audi NSU Auto Union AG) hatte ebenfalls ihre eigene.


    Komplizierend kommt hinzu, das nicht selten
    -zumindest in Deutschland-
    alle drei Marken in einem Autohaus vertrieben wurden.
    Bis in die späten 70er konnte man seinen Porsche auch beim örtlichen VW-Händler bestellen, wenn dieser wollte (mein VW Wallner/Wolnzach machte das noch bis zum Ende - ca. 1979).
    Audi und VW standen bis Mitte der 90er hierzulande sowieso Seite an Seite, bis die Trennung aufgezwungen wurde (zuerst getrennte Verkaufsräume, inzwischen getrennte Standorte).


    Als sich weitere Erweiterungen abzeichneten (die spätere Seat-Kooperation die schließlich in eine Übernahme mündete und der Verkauf der staatlichen Skoda-Werke an VW 1990/1991 etc.),
    fiel man in den Firmen schön langsam ab, von den Typ-Nummerierungen
    und fand zu neuen Produkt- und Entwicklungs-Codes. Den Abschluss bildete hier Porsche in den Spät-90ern, erstmals öffentlich mit dem Gemeinschaftsprojekt Cayenne 9PA (fälschlicherweise oft Typ 955 genannt).


    --


    Diese Codes wurden früher allesamt kaum verwendet.
    In Büchern und Zeitschriften der 70er und 80er Jahre findet man in der Regel nur Verweise auf das ´Neue Modell´
    (z. B. "der neue Audi 80")
    oder wenn man ein älteres Modell abgrenzen wollte, dann schrieb man die Bauzeit dazu:
    Audi 80 bis (August) 1972
    Audi 80 bis (Juli) 1978
    Audi 80 ab (August) 1978
    usw.
    übrigens selbst auf offiziellen Dokumenten von VW und Audi wie Reifenfreigaben:
    Hier steht in aller Regelmäßigkeit nur die Fahrgestellnummer ab und bis es verwendet werden darf
    und die Produktionszeit ("ab Februar 1972" oder "ab August 1973")


    die Oldtimer-Bewegung war noch in den Kinderschuhen und kaum ein Auto wurde wesentlich älter als 10 Jahre. Viele schafften gerade mal drei, vier TÜV-Perioden mit viel gebastel.
    Das sich auf den Westdeutschen Straßen diverse Generationen vom selben "Modell" ´tummelten´ war eher die Ausnahme. Meistens waren es nur zwei Generationen: Das Aktuelle und der Vorgänger - der Rest stand ungenutzt bei Senioren in der Garage oder war beim Schrotthändler.
    Das änderte sich erst ab ca. 1990, als immer mehr weitere Generationen hinzu kamen,
    da die Automobile der 1980er wesentlich standfester wurden als die Fahrzeuge der 1960er und 1970er Jahre.
    Und auch, weil sich die Tuning-Szene in den 80er Jahren festigte und eine technische Unterscheidung von Freigaben, TÜV-Berichte etc. von den vielen verschiedenen Motorisierungen und Autotypen nötig wurde (in den 70er hatten die meisten Hersteller weniger als eine handvoll verschiedener Fahrzeugtypen zur Auswahl und wenn dann dazu noch eine paar Motoren).


    Ab diesem Zeitpunkt, also Beginn der 1990er,
    begann man auch über Entwicklungscodes zu kommunizieren: Typ 81, Typ 85, Typ 89, ... B4.
    Ab diesem Zeitpunkt begann auch diese Vereinfachung:
    wo gerade das Typ 81, Typ 82 und Typ 85 - aber auch das Typ F104, Typ 43 und Typ 44, Typ 4C hingeführt hatten:


    Chaos für jeden, der sich nicht intensiv mit Audi befassen konnte oder wollte:
    "der Typ 82 ist also älter als der Typ 81?"
    "F104? 4C? - was wo? Warum hier kein Typ mit reinen Ziffern oder einem geordneten Code?"


    man ging dazu über -auch bei Audi selbst, auch dort findet man bei späten Publikationen auf einmal einen "B3"-
    die aktuellen, schlüssigeren Bezeichnungen nach unten zu verwenden
    - also Fahrzeuge mit etwas zu titulieren, was sie niemals besessen hatten:


    Audi 80 B1, B2, B3
    Audi 100 C1, C2, C3


    Diese Rückwirkende Bezeichnung ist praktisch und wird auch von den Händlern und Fans kommuniziert (wenn sie auch die "Hardcore-Fans" bemängeln, weil sie eben irgendwie ´falsch´ ist),
    aber ´jeder´ versteht was man mit einem Audi B2 meint - es ist also ein Typ 81 oder 85 gemeint
    oder mit einem an sich falschen Audi B4 Cabrio - es ist das erste Cabrio 8G usw.


    Mit diesem Chaos ist auch Volkswagen behaftet und man greift auch dort zu ähnlichen Hilfsmittelchen (z.B. beim Passat),
    lediglich bei Porsche Entwicklungsbüro und Porsche Autowerk lief es geordnet - zum einem den geringen Modellangebot von Porsche Autowerk bis zur Jahrtausendwende geschuldet
    als auch, da man sich absprach.


    Fazit: ja es ist chaotisch - aber eigentlich nicht schlimm.

    Bremsen haben eigentlich nur ein Problem mit Feuchtigkeit. Bei meinem zweiten Standplatz, einem zur Garage/Halle umgebauten Stall mit festen Betonboden und dichten Tor,
    stelle ich eine Horde Luftentfeuchter auf - seitdem hat sich das Bremsenproblem gelöst.
    Also Flugrost auf Scheibe etc.
    Bei meiner beheizten Tiefgarage hatte ich hier noch nie ein Problem.
    Achsprobleme oder mit dem Antrieb, Elektrik (Mäuse, Ungeziefer), Kuststoffen etc. hatte ich so und so noch nie ein Problem.




    - ich rede jetzt nur von einer Winterpause, nicht von einem jahrelangen Einlagern:
    wo ich mit Dir bin.
    Da würde ich auch empfehlen den Wagen mittels Kurzzeitkennzeichen oder vorübergehender Zulassung oder geliehenen Händlerkennzeichen mindestens zweimal im Jahr auszulagern und ihn zu bewegen -
    selbst wenn deswegen alle zwei Jahre ein TÜV gemacht werden muss ... ich würde niemals ein Fahrzeug einfach nur über Jahre wegstellen. Das mündet in der Regel in einen Teileträger oder einer Restaurations-Basis. Egal wie gut der Wagen zuvor war.



    Aber die Winterphase überstehen die Fahrzeuge ohne großen Aufwand: bei mir ist das lediglich Luftdruck erhöhen, Batterie abklemmen und eine kurze Durchsicht - früher hatte ich einen größeren Tamtam drumm gemacht, brachte aber kaum etwas. Dichtungen, Kunststoffe etc. werden bei mir eh permanent gepflegt, wie auch Wachsschicht etc.

    Kaltstart ist nicht gleich Kaltstart.


    Es läuft ja nicht alles Öl auf einmal in die Ölwanne - es bleibt auf allen Teilen etwas zurück.


    Je kürzer der Start-Intervall ist, desto mehr bleibt darauf zurück.


    Praxisbeispiel: leg einen Metallzylinder in ein Ölbad und hol ihn raus.
    Zuerst ist er voll Öl


    es fließt immer mehr ab.


    Bis nach ca. zwei Wochen nur noch ein Ölfilm darauf ist.
    Dieser Ölfilm bleibt dann aber Monatelang, wenn der Metallzylinder isoliert ist (abgepackt, abgedeckt), dann jahrelang.



    Wieder zurück zum winterfest gemachten Motor:
    auch hier ist nach ca. zwei Wochen nur noch ein Ölfilm auf Lager, Laufflächen usw.
    ... überall ist nur noch dieser Ölfilm



    und jetzt kommt der "Über-den-Winter-alle-Monate-einmal-Starter".
    Und jedesmal gibt es den maximalen Verschleiss beim Kaltstart. Also bei sechs Wintermonaten hat der Motor nicht einen brachialen Kaltstart, sondern deren sechsmal (egal wie lange er danach läuft - dieser erste Start mit minimalen Ölfilm hat er jedes mal).



    Wieder zurück zur Praxis: ich lasse meine ganze Flotte nicht einmal über den Winter laufen.
    Hin- und wieder schieb ich die Wagen etwas vor und zurück, betätige ein paar mal die Kupplung und das wars.
    Beim 1.8S mache ich das schon seit 1996 - kein Problem,
    beim VR6 seit 1998
    beim 944S seit 2001 usw usw
    nirgends ein Problem.


    Ich sehe mit dem "Laufen lassen" keinen einzigen Vorteil - eher Nachteile (siehe oben).



    Zum anderen ist aber auch klar, dass die Audi-Maschinen Allerweltsmotoren sind - also kein hyperaktiver Ferrari 12-Zylinder der seine Leistung irgendwo zwischen 7.000 und 8.000 Umdrehungen bekommt oder irgendwas mit Einzeldrossel und auch kein Leichtbau etc.
    sondern eher Traktoren ...

    Bei mir fängt jeder neue, zusätzliche Wagen mit SF4 an
    - was aber auch nichts heißt, so wird bei mir inzwischen bei SF4 38% berechnet. Irgendwas muss es bringen wenn man ein Dutzend Autos zum Spaß versichert (Kack-Kurzzeitkennzeichen-Reform sei Dank)


    Ob Sommer oder Winter interessiert bei meiner Versicherung übrigens nicht. Der Wagen kostet das selbe, egal ob die Saison von November bis März
    oder von Mai bis September läuft.

    Warum rundet man den Pi so stark. Hatten die damals beim KBA noch Rechenschieber? :D



    Bei der alten StVZO-Steuerformel wurde das Pi-Viertel abgerundet - auf 0,78 und auch die Bohrung und der Hub auf halbe Millimeter abgerundet sowie das Ergebnis auf volle Kubikzentimeter abgerundet.
    Steuerformel Alt = 0,78 x D² x H x Z (das abrunden der Millimeter und die Kubikzentimeter des Ergebnisses nicht vergessen).


    1989 wurde nach der neuen EU-Steuerformel gerundet =
    Pi-Viertel ist nun 0,7854 und es wird ab- bzw. aufgerundet.


    Gerade bei recht hubraumstarken Motoren kam es dann zu größeren Unterschieden bei der Steuerformel, mal ein Beispiel aus dem e34.de, wo ich/wir das Thema jüngst beim 535i E34 hatten -ich bin jetzt zu faul für die Audi 90 die Daten zu sammeln -:



    Den Motor hatte ich in meinem silbernen Scheusal. Ein sparsamer und angenehmer Motor, von der Leistung her ähnlich einem Turbodiesel - untenrum sehr kraftvoll, hält die Kraft bis zum oberen Drittel
    - wenns spannend werden würde, dann hört es halt auf und man muss schalten.
    Kraftvoll aber nicht unbedingt sportlich. Das heißt aber nicht, dass er irgendwie lahm wäre - die 200 km/h sind sehr schnell erreicht.


    Ich fuhr den Motor mit um die acht Liter auf 100 km.
    Für mich ein großer Nachteil: kein Messstab mehr, man ist selbst hier auf die Bordelektronik angewiesen.


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    Meinen Golf VI GTI Handschalter fuhr ich mit um die 8,5 Liter. Selbst bei gelegentlicher schneller Hatz hatte man selten über 12 Liter Momentverbrauch.
    Mein jetziger VIIer GTI Handschalter ist nochmal um ca. einen halben Liter sparsamer im Schnitt.
    Ich fahre die Wagen aber schon etwas abgeklärter - also nur noch selten "Pedal to the metal".

    Das mit der Zuverlässigkeit kann ich ganz und gar nicht bestätigen,
    eher, dass mein Audi A4 B8 1.8T die größte, allergrößte Katastrophe war, der ich jemals begegnet bin. Über 20 außerplanmäßige Werkstattaufenthalte.
    Zweimal ging das Fahrzeug überhaupt nicht mehr und brauchte einen Abschleppwagen.
    Permanent hatte dieser Kübel Elektronikprobleme, er war bis zum Ende des Leasings stetig unzuverlässig, jeder der mit ihm fahren musste, sprach ein Stoßgebet, dass die Mühle auch die Fahrt durchhalten würde
    oder nach dem abschalten auch wieder anspringen würde.


    Ein Auszug aus dem Kopf, ich habe das Grauen mit diesem Scheisshaufen hier aber auch schon mal ausführlicher beschrieben (Suche benutzen):
    - Der Wagen hatte zweimal ein komplettes elektronisches Versagen: es ging weder eine Fernbedienung, noch die Parkbremse (elektronisch), noch ließ sich der Wagen starten oder überbrücken oder anschieben, selbst das Innenlicht versagte seinen dienst:
    die Steuerelektronik war einen kompletten Tod gestorben; auswechseln von Teilen brachte nie einen wirklichen Erfolg. Dieser Totalausfall war zweimal. Es kamen jeweils Techniker von Audi Ingolstadt dazu, einmal kam der Wagen ins Werk deswegen.


    - elektronische Parkbremse aktivierte sich beim anfahren einmal grundlos, ließ sich danach nicht mehr entsperren. Erst ein Neustart auf der Straße schaffte wieder Abhilfe


    - diverse Male ließ sich der "Zündschlüssel" nicht mehr abziehen, einmal ließ ich ihn unversperrt aus lauter Ärger auf dem Supermarktparkplatz stehen, natürlich mit dem steckenden "Zünddingens", dass sich mal wieder so elendlich reingefressen hatte ...


    - Motor meldete des öfteren abwechselnd zu hohen und zu niedrigen Ölstand. Manuelle Nachprüfung ist bei den meisten Motorisierungen (u.a. bei meinem 1.8T) nicht mehr möglich, da kein Ölmessstab vorhanden. Um den Ölstand verlässlich zu bestimmen, muss der Wagen in die Werkstatt ...


    - Zweimal Totalausfall der HiFi.


    - ca. drei Monate lang, versperrte sich die umlegbare Rückbank elektronisch und konnte nicht mehr umgelegt werden - wurde erst gelöst, als ein Techniker aus Ingolstadt kam.


    - des öfteren Falschmeldungen des Bordcomputers


    - Servicemeldung verstellte sich des öfteren vor bzw. reset´et sich wieder auf frisch gemacht


    ... insgesamt eine elektronische Katastrophe. Hinzu kam noch von Seiten Audi ein unverschämtes Gebaren gegenüber einem Neuwagenkäufer - auch meine Werkstatt wurde insgesamt im Regen stehen gelassen.
    Ich war heilfroh, als ich den Wagen im August 2011 wieder los hatte ... was der Wagen hatte, sagte mir offiziell niemand. Unter der Hand erfuhr ich, dass gerade bei den ersten Exemplare sich irgendwo an der Elektronik Wasser sammeln konnte - was für mich plausibel klingt.


    Ähnlich erging es auch einem Mitforisten im www. e34.de der einen A4 als seinen Fahrschulwagen hatte (also kein Fahrschüler, sondern ebenfalls Unternehmer), auch hier war ein über den Maßen ersichtlicher Dauerausfall zu sehen. Dokumentiert auf e34.de unter Off-Topic.
    Auch ein Mitglied im Schützenverein kann über seinen (frühen) A4 B8 nur Schlechtestes berichten. Es scheint gerade beim B8 also nicht nur Sonnenschein zu existieren.



    Ich persönlich würde mir A) kein Fahrzeug dieser Baureihe aus den ersten beiden Baujahren kaufen (meinen erhielt ich im August 2008 )
    und B) vor allem vorab die Garantie- und Reparaturgeschichte des Wagens gründlich abklären. ... angenommen der Themenersteller bekommt mein damaliges silbernes Scheusal ...



    Der Vorgänger dieses Übels war ein Audi A4 B7 2.0, den ich von 2005 bis 2008 hatte. Ein Zweiliter: der Wagen fuhr zuverlässig aber der Verbrauch war stets bei über acht Litern, der Motor war für ein relativ modernes Auto auch zu altbacken und vor allem zu lahm. Auch auf Kurzstrecke. Ich würde hier, trotz Mehrkosten (Steuer, Versicherung), entweder einen TDI oder einen der Vierzylinder-Turbo´s empfehlen.

    Der Paragraph ist der §119 im BGB bzw. das Rudel Paragraphen das hinter jenem steht (§ 121-124, 142 und 143). Kurz zusammengefasst Anfechtung und (Erklärungs)Irrtum.


    Ein klassisches Beispiel wo dieser Paragraph sofort wirksam ist: jemand stellt bei Ebay statt einer 1 Euro-Auktion irrtümlich ein Sofort-Kauf-Gebot von einem Euro rein (nehmen wir ein Extrem:
    "Original, vollrestaurierter Audi Sportquattro ab 1 Euro" - wird statt "Startgebot für 1 Euro" als Sofortkauf 1 Euro reingestellt. Und innerhalb Sekunden verkauft.


    ... ich denke so, mit diesem Beispiel, wird der Sinn dieses Gesetzes klar.
    Oder wenn der Selbstständige in seinem Angebot statt 3.000 EUR in der Eile drei Euro schreibt und er Kunde sofort für drei Euro kauft ... ;)


    wenn hier der Verkaufende unverzüglich das Angebot bzw. den Verkauf annuliert, ihn also für ungültig erklärt
    - wegen Irrtum -
    dann ist das Angebot/der Verkauf ungültig. Wegen Irrtum.


    Das muss eben unverzüglich geschehen.


    Nun ist es meistens eine gewisse Auslegung, was dieses unverzüglich ist ...
    und darüber streiten sich gerne Gerichte
    und Anwälte
    und schließen dann gerne Vergleiche.


    Bei aller Euphorie über den Schnapper sollte man sich stets im Hinterkopf bewahren, ob sich das lohnt.


    Auf einer außergerichtliche Drohgebärde kann man wahrscheinlich verzichten, da der Verkäufer ja den § 119 zumindest im groben kennt und sich wahrscheinlich ebenso im Internet darüber schlau macht ... und mit seiner eigenen Rechtsauffassung wahrscheinlich schon beschlossen hat, den Wagen nicht rauszurücken. ...

    Des weiteren kann das falsche Lenkrad sowohl von einem rückgerüsteten Fahrzeug her rühren
    (= ´Schlachten light´, begehrte Ausstattung wird ausgebaut - prüfen ob auch HiFi rückgerüstet wurde, eFH rückgerüstet wurden etc. inkl. dadurch entstehende Baustellen wie Elektro-Spinnereien, undichte Türen usw)


    oder der Wagen hatte einmal einen größeren Unfallschaden ...(?)


    zumindest macht mich solche zeitlich nicht passende Ausstattung im Zusammenspiel mit "Rentnerwagen" und sehr niedrigen Kilometerleistungen (rund 5.800 Kilometer im Jahr) recht skeptisch.



    Um das Vorurteil mit/wg. schlechter dt. Rechtschreibung noch weiter auszubauen
    *auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen*:
    muss das mit dem Onkel nicht bedeuten, dass den Wagen jahrelang ein älterer Herr gefahren hat.
    Gerade bei Migrantenfamilien kann der Altersunterschied zwischen Onkel und Neffen/Nichten verschwindend gering sein.


    Das würde ich erst einmal alles abklären, bevor ich größere Strecken für die Besichtigung zurück legen würde. Falls der Wagen um die Ecke steht, kann man sich den natürlich mal ansehen ...

    Diese "Über-Sondermodelle" haben aber oft einen besonderen Liebhaberkreis bzw. es gibt Sammler die explizit "besondere-Sondermodelle" suchen.
    Z.B. auch der Competition-Konkurrent: die BMW 318iS Class II-Sondermodelle ... das gleiche in Grün. Während die Standard 318 iS / Vierzylinder Vierventiler E36-Modelle (vor allem der 318 ti Compact) verramscht werden,
    hat sich beim Class II ebenfalls schon eine Liebhaber-Gemeinde gebildet, die entsprechende Preise zahlen.


    Weitere Beispiele sind die VW Golf II Fire & Ice Modelle oder die Mercedes-Benz 190E (W201) Avantgarde-Sondermodelle bzw. in Extremen: das Porsche 911 Carrera 4 (964) "30 Jahre 911"-Jubiläumsmodell ... nichts anderes als ein Carrera 4 im Werksturbolook - aber inzwischen sind die "Jubi" so teuer wie drei normale Carrera 4-Modelle (also anstatt 60.000 EUR -> 180.000 EUR im Sammlerzustand) usw.


    Der Competition ist halt ein sehr hübscher Vogel und sowieso eines der gelungensten Sondermodelle von Audi ... für (die wenigen) Audi-Sammler ein echtes Zuckerl. Leistungsdefizite kann man ja durch andere Audi-Modelle wieder wettmachen.



    Zum Thema "Wertanlage": Autos taugen zu 99,99999% höchstens als Tafelsilber. Wenn man es durchrechnet lohnt so gut wie kein "Investment" in ihnen. Sprich: Unterhalt in Form von Reparaturen, Treibstoff, Steuer, Versicherung, Standplatz und Inflation ... ich würde die automobilen Freuden immer als Hobby, sprich Freizeit sehen - und einfach das kaufen, was mich reizt und was mir gefällt.

    Es gab das Grundmodell und zwei Ausstattungspakete als Alternative, die nicht kombiniert werden konnten.


    Grundmodell ohne Pakete = 48.700 Mark
    Außenspiegel + Türgriffe in Wagenfarbe
    Nebelscheinwerfer
    Weiße Blinkleuchten
    Spoilerpaket
    Leichtmetallräder 7J x 16 Competition mit 205/55 16
    Sportfahrwerk
    Alarm
    Sportsitze vorne mit Jacquard-Satin "quattro" in Anthrazit
    Beheizte Wischwasserdüsen
    Zusatzinstrumente
    (jetzt nur die nennenswerten Ausstattungen aufgeführt)


    Oder


    Paket 1 (wie oben plus: ) = 51.000 Mark
    Beifahrersitz höhenverstellbar
    Radio gamma CC
    eSchiebedach



    Oder


    Paket 2 (wie ganz oben plus: ) = 53.900 Mark
    eAußenspiegel
    eFH 4fach
    manuelle Klimaanlage
    Radio gamma CC

    Mein SF Frontantrieb fährt mit rund 7,5-8 Liter/100 km seit den zwanzig Jahren wo ich ihn habe. Diese 1.8S-Motorisierung ist nicht lahmer/langsamer als die anderen 1.8S -Motoren. Weder im Abzug noch in der Endgeschwindigkeit.
    Durch den Quattro-Antrieb würde ich eben einen Liter mehr auf 100 km ansetzen. Vmax und vor allem Durchzug/Sprint von 0-100 etwas runter setzen.


    Bei den Vergasern wird und wurde gerne zur Abgasuntersuchung etwas rumgedreht, um die Untersuchung bequem zu bestehen. Das machten nicht unbedingt immer die Besitzer, sondern gerne auch Werkstattpersonal oder gar Prüfer um sich Arbeit zu sparen. Heillos verstellte Maschinen sind nicht so selten.


    Wenn man von der Besteuerung (U-Kat) absieht, insgesamt ein sehr angenehmer Motor in dem Wagen.