Beiträge von littleporker-fan

    Seit der Abkopplung vom bankrotten Euro kannst Du den Schweizer Markt vergessen ... halbwegs brauchbare S2 Coupés werden drüben mit um den 12-14tsd chf gehandelt - bis Du so ein Auto durch den Zoll (USt/MwSt plus Zoll) und der Zulassung hast, bist Du bei 17-18tsd EUR. Das bekommst Du in Deutschland wesentlich billiger.
    Ein noch halbwegs interessanter Importmarkt ist Spanien; Italien und Südfrankreich sind schon ziemlich abgegrast
    falls man Mut zum Risiko hat, kommt auch noch Osteuropa und Japan (bei letzteren meist Blindkäufe) in Betracht. Lohnt aber eigentlich bei allen nur bei sehr hochwertigen Fahrzeugen.


    Hilft eigentlich nur auf die Lauer legen und abwarten, bis irgendwo was brauchbares auftaucht.


    Generell kann man sagen, dass solche stillgelegten Fahrzeuge wie der Weiße und der Blaue,
    die nach ewigen Standzeiten fahrbereit gemacht werden und durch eine TÜV-Abnahme sprichwörtlich geschleust werden,
    um sie im Anschluss zu verkaufen
    allenfalls etwas für Bastler sind, die sich mit den Fahrzeugen sehr gut auskennen.
    Nicht selten, dass für den Verkauf nicht gründlich gearbeitet wird und sich viele Baustellen auftun, wenn die Wagen erst mal im Alltagseinsatz sind
    bzw. stärker gefordert werden (... deshalb kauft man sich u.a. so ein Fahrzeug).

    Das Surf City Garage Dash Away das ich bei diversen meiner Autos hernehme ist ein Reiniger. Hier wird kein Schutzfilm o.ä. aufgetragen.
    Das Mittel wirkt sehr gut bei meinen Schwarzen und Braunen/Weinroten Interieurs ohne Ausnahme.
    Bei Hellgrauen Interieurs funktioniert es teilweise sehr gut (z.B. mein Audi Cabrio), bei anderen eher mittelmäßig.
    Bei meinen Beigen/Sandfarbenen Interieurs funktioniert es durch die Bank nicht sonderlich gut.


    Das Inner Clean von Chemical Guys ist eher ein Detailer und Versiegler/´Protection´,
    ich würde den nur bei leichten Verunreinigungen hernehmen (die man mit z.B: Seifenwasser* o.ä. auch weg bekommen würde);
    bei hartnäckigen Verunreinigungen - und da können solche schundigen "Innenraumsprays" mit dazu gehören -
    wäre mir die Gefahr zu groß, dass die Reinigungswirkung zu gering ist
    und der Dreck/die Ablagerungen durch die Versiegelung/durch das Protection noch zusätzlich auftragen ...


    Ich würde mir erst einmal ein paar Kunstoffreiniger/Innenreiniger suchen, ohne Versiegelung/Protection
    und versuchen diese Rückstände komplett zu entfernen. Dabei sollte man sensible Stellen entweder demontieren oder gut abkleben (Leder/Stoff/Aluleisten etc.)
    und vor allem das an einer unauffälligen Stelle erst mal testen. Mit einem Aufwasch bekommt man diese Verunreinigungen übrigens meistens nicht weg,
    also lieber einmal ein paar Monate, jede Woche einmal reinigen - bevor man zum versiegeln anfängt.


    Die von mir empfohlenen Mittel sorgen allesamt nicht für einen speckigen Glanz,
    sondern sind allesamt matt bis seidenmatt. Ich kann das glänzend-speckige nicht leiden. Ich habe gerne die Art Optik á la ´Neuwagen / frisch aus der Produktion´.



    * bei sämtlichen arbeiten mit Wasser im Innenraum sollte man tunlichst aufpassen, das es nicht zu Flecken o.ä. kommt. Ich arbeite praktisch überhaupt nicht mit Wasser/Wassermischungen usw.

    Bei den Audi mph-Tachos gibt es seit jeher Chaos.


    Die einzige Konstante die ich bis jetzt sehen konnte ist jene,
    dass die Öltemperatur in den USA-Fahrzeugen bis jetzt noch immer in Fahrenheit war. Egal ob im Kombiinstrument integriert (z.B. Audi A4 B5 mit optionaler Öltemp) oder als Zusatzinstrument extern (z.B. Typ 89 und B4);
    Die der GB aber bis jetzt noch immer in Celsius angegeben war.


    Ansonsten ist bei den US und GB-Modellen Celsius (Wassertemperatur) zu finden: bei den GB öfter, bei den US sehr selten;
    als auch das C(old) H(igh).


    Genauso auch bei der Tankskala - wo es sowohl die "R - 1/2 - 1/1"-Skala gibt (US wiederum sehr selten),
    als auch die "E(mpty) - F(ull)"-Anzeige ...
    ich kann das auch nicht anhand Baujahr, Modelle etc. fest machen. Zumindest bei den US mutmaße ich, dass die Celsius-Instrumente nur bei sehr späten Modellen, gegen Ende der Baureihe vorkommen (Zulieferer hat keine US-Versionen mehr vorrätig) und/oder es handelt sich um Ersatzkombiinstrumente die ausgetauscht wurden.


    Zusammengefasst:
    USA: bis jetzt noch immer Fahrenheit bei Motoröltemp.; sehr oft "C - H" Skala bei Wassertemp; sehr oft "E - F" Skala bei der Tankanzeige.


    GB:
    bis jetzt noch immer Celsius bei Motoröltemp.; Skala bei Wassertemp und Tankanzeige sowohl als auch "C - H" sowie Celsius-Anzeige; sowohl R - 1/2 - 1/1" als auch "E - F"-Skala bei der Tankanzeige

    Alle paar Monate mal mit einer Gelben Nummer rausholen und alle zwei Jahre ein Mini-Service ...
    so verbringen etliche Fahrzeuge bei mir ihre Standzeit.


    Und wenns mich juckt, dann melde ich das betreffende Fahrzeug einfach wieder an und fahre damit.


    So eine S2 Limousine ist auf jeden Fall gutes "Tafelsilber",


    Du kannst den Wagen ja auch mit Deiner Preisidee ins Mobile/Scout stellen. Bei diesen Fahrzeugen kann es durchaus geschehen, das jemand so einen Wagen haben will
    und auch eine Summe jenseits des normalen Wertes zu zahlen bereit ist (habe ich mal bei einer C2 Corvette mitbekommen, die jenseits von gut und böse verkauft wurde).

    ob da auch mal der S2 hinkommt?


    Aktuell würde ich mich von meiner S2 Limo auch trennen, wenn der Preis stimmt.


    Es werden immer die selben Autos "gehyped".
    Um bei den Deutschen Marken zu bleiben:


    BMW E9 CSi und CSL, 911er bis Bj 1998 (bis zum 993er), diverse sportliche Mercedes-Modelle á la Mercedes-Benz 190E Evo II,
    typischerweise der BMW M3 E30, ...


    die einen mehr (Porsche 356 Carrera 2, Mercedes-Benz 300 SL, BMW 328 roadster, ...),
    teilweise bis zur Besinnungslosigkeit (Porsche 550 Spyder, Porsche 904 Carrera GTS oder wie jüngst die internationale Liebe zum BMW 507 roadster),


    die anderen weniger:
    Porsche 968 CS (Club Sport) - seit Jahren über diverse Zeitschriften ´gehyped´ - und nichts rührt sich
    BMW Z1 - seit Jahren gehyped - und nichts rührt sich
    Mercedes-Benz SL R129 (1989-2001) - seit Jahren gehyped und der Wert geht eher nach unten ...


    und da gehts dann munter weiter: Porsche 928, Mercedes-Benz SEC C126, Bitter SC, Ford Sierra RS Cosworth und Escort RS Cosworth, BMW 8er E31 (850 CSi ausgenommen) ...
    das wird alles schon jahrelang als vermeintliche Geheimtipps gefeiert
    - aber richtig ´abgehen´ tut es einfach nicht,


    während der ´Ideal-Standard´ á la Porsche 911 Carrera 3.2, Mercedes-Benz ´Pagode´ 230 SL, BMW M635 CSi E24 und eben Audi Quattro ("Urquattro") Jahr für Jahr Wertsteigerungen einfahren
    ((Erst letztens ein Angebot eines ROW-Spec BMW M635 CSi E24 in den USA für 107.000 USD gesehen)).



    Die S2 Limousine wird ganz bestimmt nicht weniger wert werden,
    und eine Legende ist sie sowieso schon,
    aber ich glaube nicht, dass hier der Wert mittelfristig sich außerordentlich entwickeln wird,
    dafür ist sie international zu unscheinbar, zu unbekannt
    und vor allem zu sehr Limousine.


    Denn bei allem Hype: richtig im Wert abgehen tun seit gut zehn Jahren vor allem Sportwägen - egal ob offen oder geschlossen.
    Keine Gran Turismos, keine Kombis, keine Geländewägen, keine Luxus-Saloons und auch keine Limousinen*.
    Selbst wenn sie extrem selten sind, wie BMW M5 E28, MB 560 SE AMG 6.0, Audi S6 plus (Limousine) ...


    * Ausnahmen á la E60 AMG W124 (bei den Limousinen) und Bentley Continental T (bei den GT´s) bestätigen natürlich die Regel.


    PS: ich rede hier ausschließlich um die Wertsteigerung
    und nicht den Fahrzeugwert an sich - mir ist durchaus bewusst, das die einzelnen Fahrzeugwerte durch die Bank hoch sind und waren (z.B. BMW Z1 - der war noch nie wirklich billig)
    aber in Punkto ´Wertsteigerung´ sind sie dennoch unterdurchschnittlich.
    (Beispiel Porsche 964 Carrera RS 3.6 = Jahr 2000 = 79.500 DM im Zustand 2+ - derzeitiger Wert = 450.000 EUR im Zustand 2+;
    BMW Z1 im Jahr 2000 = 45.000 DM im Zustand 2+ - derzeitiger Wert = 50.000 EUR im Zustand 2+;
    alle Preise ohne Inflationsbereinigung).

    Die Zeitschriften Auto Bild Klassik und Oldtimer Markt haben Markt-Barometer von Classic Data im Heft. Das Audi Cabrio ist aber nicht immer auf dem (abgedruckten) Barometer enthalten. Also erst ins Heft sehen, bevor man es kauft.
    Außerdem bietet Auto Bild Klassik noch eine Marktbarometer-App an (soweit ich weiß aber nur für IPhone), die auf den Classic Data-Listen basiert.


    Frei und online gibt es ein Marktbarometer bei http://www.classic-analytics.de
    das aber nicht auf Classic Data basiert sondern von denen selbst generiert wird.


    Zustand Zwei dürfte beim Cabrio 2.3E derzeit bei rund 5.500 - 7.500 EUR liegen. Da sind sich Classic Data und die analytics-Webseite mit mir einig.
    Automatik wird aber etwas abgestraft. Nicht so drastisch wie bei den Coupés (v.a. Coupé 20V) aber damit sind die Wägen doch um einiges weniger ´wert´*.


    Ich würde so ein Zustand 3 Automatik Cabrio 2.3E derzeit bei effektiv 3.000 sehen.
    Ich glaube aber nicht, dass der Verkäufer für das Geld den Wagen hergibt. Ich bin mir relativ sicher, dass der eine vier vorne drann sehen will.
    Ob er die bekommt?
    Der Wagen wird wahrscheinlich noch länger im Netz sein.
    Noch dazu weil das Lackkleid eher einem 3- entsprechen wird, wenn ich mir die niedrig aufgelösten Bilder ansehe - dafür scheint der Innenraum überdurchschnittlich gut erhalten zu sein.


    * Wert ist letzthin immer das, was man bekommt bzw. was bezahlt wird. Alles andere ist immer nur Theorie.

    Ich lese raus, dass Du noch nicht auf das Schreiben geantwortet hast(?). Bei solchen Sachen reicht es meistens aus, die Sache klar zu stellen,
    also einfach zu erklären, dass der Wagen fachgerecht repariert wurde und wieder gefahren wird.


    Bei höheren Werten würden sie wahrscheinlich wieder einen Gutachter schicken, der die Angaben prüft,


    evtl. werden Rechnungen angefragt. Aber ich denke, dass sie Dir den Wunsch einfach so entsprechen.
    Falls die Antwort negativ ist (oder bereits war), würde ich bei der nächst höheren Stelle anfragen und die Sache klar stellen - also, dass der Wagen repariert wurde und weiter im Betrieb ist.

    Ich verstehe die Frage nicht ganz.


    Falls Du die 130%-Regelung meinst: die gilt nicht bei Kasko-Schäden - nur bei Haftpflichtschäden bei denen Du der Geschädigte wärst.
    Kasko rechnet nur bis zum Wiederbeschaffungswert und nicht darüber.

    Als ich 1995 das Auto fahren anfing, kostete der Liter Normal um die 1,50
    D-Mark.


    Als ich meinen VR6 aktiv fuhr (1998/1999) konnte ich den Tank nicht über 100 Mark vollmachen. Obwohl ich bei dem Wagen nur dieses Shell SuperOktan-Power-Benzin tankte (ich glaube 100 Oktan).


    Entsprechend fuhr ich aber auch damals. Nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Kilometer.


    Um die Jahrtausendwende gings aber dann schon bergauf. Abgelesen von einem Foto aus dem Mai 2000, wo im Hintergrund eine Shell-Tankstelle ist (beim alten PZ Olympiapark - ist jetzt eine Mahag-Niederlassung, die Tankstelle schon lange verschwunden):
    Diesel 1.39 9, Normal 1.81 9, Super 1.86 9, Super+ 1.91 9, Gas 1.25 0
    Natürlich D-Mark.


    Bzw. eines der letzten Fotos am alten PZ Olympiapark vom Oktober 2001 (da wurde schon umgezogen zum neuen Standort am Frankfurter Ring - war übrigens eine nette Eröffnung mit Weißwürsten und Weizen und einigen Porsche Raritäten aus Stuttgart u.a. 917):
    Diesel 1.61 9
    Normal 1.97 9
    Super 2.01 9
    Super+ 2.10 9
    Gas ... 1.25 0


    O Gott - fünfzehn Jahre ...


    O Gott - ich fahre seit 20 Jahren Auto - Bleihaltiges Benzin, Normalbenzin mit Preisvorteil, mein U-Kat in der Nummer 1 wurde als "richtiger" Kat berechnet, 0,8 Promille-Grenze ...
    Midlife-Crisis? :D

    Ich bestelle schon seit einigen Jahren im Internet ... ich habe kein Einsehen, dass ich die überzogenen Preise bei den (Pfaffenhofener) Schilderbuden zahle;
    selbst wenn diese bei Gewerbetreibenden stark nach unten gehen (z.B. Kurzzeitkennzeichen statt 11 EUR für 6 EUR)


    ... meistens ganze Serien von z.B. "YD 47" "YX 39" usw.
    - Nummern die kein Wunschkennzeichen-Kandidat nehmen wird ...


    Saisonkennzeichen für Winterfahrzeuge, Saisonkennzeichen für Sommerfahrzeuge, Kennzeichen ohne Saisons ... ich hab eigentlich immer ca. zwei Dutzend rumliegen - nur für den Fall, falls mir mal wieder ein Schnäppchen über den Weg läuft :D
    oder falls wider erwarten das Nummernschild bei Wiederanmledung doch weg ist


    - wie jüngst beim Taximobil. Da hat mir doch glatt jemand das "PAF YD 25" in Beschlag genommen.

    Zur Unterbringung: fällt und steht mit dem Standplatz/Standort des Fahrzeuges. Bei einer modernen Garage/Tiefgarage reicht es für die Winterpause den Reifendruck zu erhöhen und die Batterie trennen.
    Wer es perfekt haben will, sucht sich Styroporplatten oder sogar professionelle Lösungen gegen Standplatten und verbindet die Batterie mit einem Batterieerhaltungsgerät ...


    je schlechter der Standplatz, desto mehr muss getan werden: sicher stellen, das nichts zum gammeln anfängt (Luftfeuchtigkeit), keine massiven Temperaturschwankungen (ebenfalls Feuchtigkeit via Kondenswasser), kein Ungeziefer (Mäuse, Ratten, Insekten), kein Vandalismus und oder Diebstahl (Zugängigkeit der Garage/Tiefgarage) ...


    um Dir da Tipps zu geben, wäre es interessant zu wissen, welche Unterstellmöglichkeiten Du für das Fahrzeug hast. Bei einer modernen Tiefgarage/Garage reicht es eben aus, dass man die Batterie trennt und Luftdruck erhöht ... habe seit knapp 20 Jahren (mit den ein und den selben Autos) keine Probleme mit der Winterpause.

    @ LittlepokerFan


    wann hast du das letzte mal einen originalen Ascona B 2.0E oder 400 in freier Wildbahn gesehen?


    Die 400er - egal ob Ascona oder Manta - waren Homologationsmodelle, neu so teuer wie ein 911er Jahreswagen (und dabei 60 PS weniger, wenn der Standard 2,4er an Bord war)
    und in verschwindend geringen Stückzahlen verkauft worden. Hier in Bayern ist mir so einer nie über den Weg gelaufen.
    Allerdings schon drei 959, zwei M1, ein giftgrüner Miura, ein 250 SWB, mindestens sechs Sportquattros ... allesamt in mehr oder weniger Berufsverkehr oder absoluten Alltagssituationen - also außerhalb von Oldtimer-Rallyes und/oder Veranstaltungen/Treffen.

    Auch den Ascona B habe ich in meiner Jugend nicht in Erinnerung (ich bin Bj 1977) - mit 18/19 sah die Autowelt "nicht großartig anders aus" als jetzt (die Microvans und Lifestyle-Kombis blende ich inzwischen automatisch aus) - 1995 war sehr wenig älter als 10 Jahre. Hin und wieder mal ein C Kadett oder ein Fiesta I, Käfer, 2CV ... aber das meiste war nicht großartig älter als 10 Jahre alt: Golf II und III, Typ89 und B4, E30 und E36, E34 ... ok die E28 sah man noch öfter ... Sierra sah man öfter, Vectra A und Omega wesentlich öfter, Sierra, Mondeo, ... und dann den Ausländer-Kram á la Laguna, R19, 405, Thema, Croma, ... der Zeugs ist ja inzwischen wirklich ausgestorben - 323, 626, Corolla, Colt, Bluebird ...


    aber die Autos der 70er waren auch schon 1995 verschwunden. Ich streunerte 1995 um einen E23 728 oder 728i rum - Baujahr 1979
    und das war damals schon richtig alt, ein richtig altes Auto. Auch die 911er - ein 1980er 911 SC war 1995 schon eine richtig alte Kiste. Da hatte man noch die Einstellung, dass ein fünfzehn Jahre altes Auto nur noch zum wegkehren taugt - das rostete noch ordentlich, das Blech der 70er.

    Es gibt die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung - was allerdings langwierig sein kann.


    Am schnellsten geht es, wenn die Papiere nicht mehr auffindbar sind:
    bis vor knapp zehn Jahren wurden veraltete Zulassungsdaten routinemäßig vernichtet.
    Es ist also nicht nachvollziehbar ob der Wagen irgendwann mal zugelassen worden war - es wird dann gehandhabt wie bei einem Fahrzeug wo die Papiere verloren gegangen sind und von Seiten der Zulassungsstelle und des Zentralregisters ebenfalls keine Daten mehr vorhanden sind.


    Nach einer Abfrage ob der Wagen einmal gestohlen wurde, einer §21 Abnahme und Ausstellen von Ersatzpapieren kann man den Wagen dann wieder anmelden;
    EZ wir die Produktionswoche genommen, falls die nicht nachvollziehbar ist, wird die Mitte des Produktionsmonats bzw. des Produktionsjahres genommen.


    Also wenn man diesen Wagen anmelden will, ist es kein sonderliches Problem. Im Bekanntenkreis hatte ich das bereits mit einer 2CV sowie mit einem Mini hinter mir, die als Geburtstagsgeschenk ohne Erstzulassung bei der Geburt gekauft und eingemottet wurden und nach 18 Jahren das erste mal in den Verkehr kamen ...

    Ich finde die S4 B5 sind aktuell die Fahrzeuge wo man für sein Geld am meisten Auto bekommt. Allerdings werden die nicht mehr "wertvoll" es gibt einfach zu viele.


    Würde ich nicht behaupten - siehe Mercedes-Benz 300 CE-24 3.4 AMG ... den gab es in den 90ern noch in "Massen" - sehr günstig, wer ein 250+ PS-Fahrzeug wollte, konnte da am Billigsten einkaufen (rund 10tsd DM anno dunnemals -
    allesamt vernichtet. Nichts mehr übrig. Falls mal einer auftaucht, werden entsprechende Preise verlangt. Zwar nicht 911er-Niveau aber doch einigermaßen ordentlich.


    Ähnlich auch die Mercedes-Benz 190E 2.3-16 und 2.5-16 (Ausnahme die Evo-Modelle und die ungeliebten Automaten): alles zerschrottet worden.
    Mercedes C36 und C43 AMG? Auch nicht mehr viel übrig.


    M3 E36? Entweder Restaurierungsbasis oder 25.000 EUR+
    ich finde nichts anderes mehr - alles zu Tode getunt oder um den Baum gewickelt. Und allesamt vor etlichen Jahren durchaus in ordentlichen Stückzahlen auf den Straßen. Die 190E Sechzehnventiler hatten Zeiten, wo jeder zehnte ausgelieferte 190er in Deutschland eine dieser Sportlimousinen war. Bereits Ende der 90er hätte man das nicht glauben mögen: Da waren die ohne Kat bei rund 5tsd Mark und die mit Kat bei rund 10tsd Mark - entsprechend sahen auch die Fahrer dieser Autos aus (ich sage nur München Hauptbahnhof) und entsprechend schnell hingen die Kisten auch an roten Ampeln verkeilt, an Häuserwänden oder um den Baum gewickelt.


    Oder bei Audi zu bleiben: es ist inzwischen am Einfachsten eine gute S2 Limousine zu finden als ein wirklich gutes Coupé oder einen wirklich guten Avant*
    Es wurde hier massiv zerstört, vertunt, im Alltag verheizt usw.
    Dito auch 20V - da habe ich den letzten wirklich Perfekten anno 2001 in Erinnerung. Ein goldfarbenes 20V Coupé, Handgeschalten mit originalen 37.000 km aus erster Hand - eine Inzahlungnahme das vom Ingolstädter Händler Karl Brod GmbH angeboten wurde.
    Oder ich weiß auch noch die Zeiten wo schändliches mit Urquattros veranstaltet wurde: 1993, 1994, 1995 war das noch ein recht billiges Auto, wenn man keine Angst vorm fehlenden Kat und/oder Rost hatte.
    ... oder auch die S4/S6 C4 ... da hat die Anzahl auch sehr rasch abgenommen, als die Preise einmal bei unter 5-6tsd EUR waren ...


    Zumindest bin ich mir ziemlich sicher, dass von den S4 B5 in naherer Zukunft ähnlich wenige brauchbare vorhanden sind als von den S2, Urquattros, 20V´s usw.
    Die beste Überlebensstrategie für Fahrzeuge ist es, wenn sie möglichst schnell "Klassiker" werden und entsprechenden Wert erhalten oder gar steigern: siehe Porsche 993, Ferrari F360 Challenge Stradale, BMW M3 E30 Sport Evolution etc.
    die kommen gleich gar nicht in den Bereich der "Aufbraucher"/"Vernichter" ... entsprechend hoch ist die Anzahl der Überlebenden.


    * sorry wenn ich jetzt wieder abgehoben klinge: aber ich meine hier wirklich sammelnswerte Fahrzeuge und nicht etwas was fährt.

    carlos, da sehe ich ein paar Surf City Garage-Produkte.
    Übrigens ziemlich lässige Location - aber das habe ich Dir glaube ich schon einmal geschrieben.


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    Bei meinen Alltagskisten bin ich inzwischen ähnlich wie AudiS2limo - regelmäßig aber keine Intensivpflege mehr. Ich habe einfach nicht mehr die Zeit hinter jedem *sorry* Fliegenschiss hinterher zu polieren.
    Früher, vor allem in meinen Angestelltenzeiten, machte ich das sehr gerne aber für den Hochglanz habe ich nur noch ein paar Autos, die ich dann aber leidenschaftlich pflege.


    Alltagsprodukte:
    Shampoo: Surf City Garage Wash & Wax.
    Wachs: BMW Hartwachs, ein Nano-Wachs - vom Finish weit hinter den Carnauba-Wachsen aber es hält halt wesentlich länger
    Polituren: meistens Meguiars. Wobei ich selten poliere, da ich auch bei den Alltagsschlurren sehr oft wasche und wachse.


    -


    bei den Speziellen Fahrzeugen bin ich wiederum nach wie vor sehr engagiert. Da sie nicht im Alltag gefahren werden und die Tiefgarage quasi klimatisiert ist, in der sie meistens stehen, ist eine tiefgehende Pflege meistens nicht nötig (kein Regen, keine Fahrten bei Blütenstaub usw usw, nach jeder Ausfahrt sofortiges Pflegeprogramm etc.). Es geht hier nur noch ums Finish.


    Als Shampoo nehme ich hier das Zymöl Autowasch als Shampoo. Die Reinigung scheint nicht besonders hoch zu sein (braucht es bei mir auch nicht) aber es greift auch nicht das Wachs an.
    Bei Metallic-Lacken nehme ich hier das Meguiars Step 3 (Carnauba Wachs Deep Crystal),
    bei den Unilacken das Swizöl Onyc,
    bei den Weißen Unilacken das Swizöl Glacier. Das schöne daran ist, dass damit nicht dieser speckige "Chrom"-Effekt entsteht.
    Ein Unischwarz/Brillantschwarz habe ich derzeit leider nicht bei den Superzuckerln.


    Diese beiden o.g. Swizöl-Wachse sind aber meiner Meinung nach reine "Show"-Wachse und bieten kaum einen Schutz. Ich würde so etwas nicht im Alltag fahren.
    Auch beim Meguiars sollte man arg dahinter sein - ich würde das ebenfalls nicht im Winter fahren wollen.


    Leider bringen meine Fotos die Optik nur zu Bruchteilen rüber - ich habe weder das Interesse noch das Equipment für ansprechende Fotos
    und Fototermine sind mit wegen den Ausfahrten ein Grauen (es könnte ja regnen ...)



    -


    Beim Innenraum sind die Unterschiede weit unterschiedlicher. Z.B. um auf Surf City Garage zurück zu kommen - hier funktioniert das Dash Away im BMW 520i ("280 Euro-Fünfer") und im Cabrio hinreissend (alle beide Alltagsschlurren)
    in der Nummer 1 (Audi 80 1.8S) hingegen überhaupt nicht als Reiniger (hier nehme ich bei dem Fahrzeug das Chemical Guys - Inner Clean. Der Wagen gehört zu den Superzuckerln, da er mein erstes Auto ist).





    Mit anderen Worten: was bei dem einen Fahrzeug wirklich toll wirkt, ist bei einem anderen Fahrzeug eher Durchschnitt. Gerade was Lederpflege-, Teppichpflege- und Plastikpflegemittel angeht.
    Hier würde ich eigentlich bei jedem Fahrzeug eine eigene Liste zusammen stellen.

    Insgesamt der schönste Motor im C5 - wenn man vom RS6 einmal absieht. Er fühlt sich auch deutlich stärker an als die 230 bzw. 250 Papier-PS vermuten lassen,
    zumindest als Schaltwagen brauchen da die Standard-V8 schon eine ziemlich freie Strecke um sich absetzen zu können. Und ich rede hier nicht von einem Leistungsgesteigerten 2.7T.


    Nachteile sind ähnlich wie beim S4 B5 - also ein Fahrzeug, das ich nicht in jede Werkstatt geben würde, da sollte zumindest bei jedem zweiten Ölwechsel mal jemand mit wirklicher Ahnung (sozusagen ein Experte) durchsehen und durchchecken ob noch alles in Ordnung ist,
    oder man befasst sich selbst intensiv mit dem V6 Biturbo und seinen Eigenheiten. Selbst die meisten Audi-Werkstätten kapitulieren bisweilen vor diesen Motoren.


    Außerdem - gerade als Schaltwagen - verleitet der Wagen auch ziemlich zum unvernünftigen fahren mit entsprechenden zusätzlichen Nebenkosten.
    Und nicht wenige erliegen auch hier wieder diesem Leistungshunger der S4/S6 C4-, S2/RS2 B4- und eben S4/RS4 B5-Fraktion ... dann ist er erst recht nichts mehr zum sparen.


    Aber wie geschrieben: ein sehr angenehmer, schöner Motor von der Charakteristik, dem Fahrgefühl usw.
    Ich stand ebenfalls schon öfters vor einem und fragte mich, ob ich ihn nicht einfach kaufen sollte ... sind unheimlich günstig geworden
    und nach wie vor einer der schönsten Audi-Motore in den moderneren Audis. Ich würde ihn klar den Standard V8 im A8 und den A6 vorziehen (S-, S Plus- und RS-Modelle also ausgenommen).

    Zum Problem kann die KE-Jetronic werden. Nicht selten, dass man Fehler nur schwer findet und damit abstellen kann. Zwar läuft diese prähistorische Einspritzung immer irgendwie
    aber die Fehlersuche ist müßig und brauchbare Ersatzteile werden schön langsam rar.
    Außerdem ist der Motor nicht auf Euro 2 zu bekommen - die Wagen brauchen im günstigsten Fall aber nur noch ein Jahr um das H-Kennzeichen zu erreichen (den SD-Motor gabs von Anfang an - also ab Produktionsstart im Sommer 1986 bis Ende 1988, als er vom 2.0E / 3A abgelöst wurde).


    Der Motor hinterlässt noch einen recht "mechanischen" Eindruck - man merkt hier die "GTI-Verwandtschaft" die er und sein Nahverwandter, der 1.8E / DZ, noch haben.
    Außerdem hat er gegenüber den 1.8S-Motorisierungen das Quäntchen zusätzlicher Spritzigkeit, was ihn etwas hervorhebt.


    Insgesamt eine recht angenehme Motorisierung, vom Verbrauch ebenfalls recht günstig zu fahren (Kurzstrecke rund 8 Liter/100 km, Langstrecke darunter - beides aber eher entspannte Fahrt).


    Für den Alltag würde ich aber dennoch eher einen 3A oder AAD empfehlen.

    Das Kurzzeitkennzeichen wird seit 1.4. extra im FZV geregelt, nun im § 16a (zuvor ebenfalls im FZV § 16):


    Dazu:
    "(1) Ein Fahrzeug darf, wenn es nicht zugelassen ist, zu Probe- oder Überführungsfahrten in Betrieb gesetzt werden, (...)"
    es dürfen jetzt nur noch Probefahrten unternommen werden
    oder Überführungsfahrten.



    Die Art der Fahrt wird wie zuvor vorab festgelegt (in der Zulassungsstelle) und es darf nur noch diese unternommen werden. Die Angabe ist nun verbindlich geworden.
    Zum Vergleich die FZV § 16, die nun nicht mehr für das KZK gültig ist (also KZK vor dem 1.4.15): "Prüfungsfahrten, Probefahrten und Überführungsfahrten"


    Probefahrt ist nach § 2 Nr. 23
    "die Fahrt zur Feststellung und zum Nachweis der Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeugs"


    Überführungsfahrt nach § 2 Nr. 25
    "die Fahrt zur Überführung des Fahrzeugs an einen anderen Ort."


    Die Ausführungen sind nach wie vor schwammig, denn Nebenzwecke sind nicht ausgeschlossen und die Nachweisbarkeit (für die Ordnungskraft) in der Regel schwierig.
    Wenn einen aber der Ordnungshüter nicht mag, ist es ihm mit der neuen §16a einfacher "ans Bein zu pinkeln" als zuvor in der §16;
    Beispiel: der Wagen hat nun ein KZK eines weit entfernten Landkreises (die sind jetzt nicht mehr gebunden), die Ausgabe liegt schon drei Tage zurück,
    man wird auf einem Supermarkparkplatz "erwischt", es ist in den Papieren eine Überführungsfahrt eingetragen = wer jetzt eine Probefahrt angibt, begibt sich auf ziemliches Glatteis. Da kann man sich dann evtl. einen Strick daraus drehen. Interessant werden auch die ersten Urteile, wenn die ersten Geschichten kommen, wenn eine Überführungsfahrt fünf Tage gedauert hat (evtl. noch kreuz und quer über diverse Landkreise - quasi von Garage/Stellplatz zu Garage/Stellplatz). Kurzum, wie der Gesetzgeber mit den neuen Geschichten umgeht bzw. wie rigoros er Missbrauch ausmerzen will.


    Dieses Problem hatte man vor dem 1.4. noch nicht:
    hier durfte man nämlich mit dem KZK noch "Prüfungsfahrten, Probefahrten und Überführungsfahrten" veranstalten.
    Also am ersten Tag Überführen
    und nun hatte man eben eine Probefahrt mit einem kleinen Nebenzweck ... die Angabe im Papier war davor nicht bindend, da auch der Gesetzestext eben durch das "und" nicht bindend war.


    wie von mir geschrieben: ob so etwas insgesamt gerichtlichen Bestand hat, ist nach wie vor fraglich. Das muss erst die Zukunft zeigen, wie rigoros nun verfolgt und geurteilt wird.
    Aber wenn sich der Hüter einen Stern verdienen will und auf so etwas geht ... kann es zumindest für schlaflose Nächste sorgen.


    Ich setze das KZK inzwischen nur noch für die Zwecke im §16a ein. Mir ist das andere zu WischiWaschi - wie so vieles inzwischen.
    Das wird nach den ersten Urteilen vielleicht anders - aber vorab würde ich empfehlen von dem
    gesetzlich neuen Kennzeichen (durch die neue §16a)
    Abstand zu nehmen. Zumindest eben, bis die ersten Urteile wegen dem "zu Probe- oder Überführungsfahrten" gelaufen sind.
    Ausnahme natürlich für den eigentlichen Verwendungszweck - aber den würde ich vorerst extrem regelkonform ausführen.


    ---


    Beim 07er darf der Landkreis "dank" der Ausnahmeverordnung auf dem es nach wie vor steht walten wie es lustig ist.
    Die einen verlangen regelmäßig HU-Berichte oder gar Gutachten,
    die anderen geben es überhaupt nicht mehr aus,
    andere Kommunen sind pflegeleicht.


    Bei uns ist es mit viel vorsprechen und Begründungen verbunden. Ein regelrechter Spießrutenlauf. Entsprechend selten ist es zu Gesicht zu bekommen. Ich schätze, dass in meinem Landkreis keine vier Dutzend Personen ein 07er haben. Die meisten davon Oldtimer-LKW, da sich kaum ein PKW-Lenker für einen Einzelwagen sich dieses Prozedere antut.