Beiträge von littleporker-fan

    Wenn man das Glück hat, das der Landkreis noch 07er verteilt. Das ist bei uns eine Doktorarbeit.
    Aber besser als beim Nachbarlandkreis - da hilft nur noch eine "Gemeinnützigkeit" weiter (sprich: Oldtimer der Feuerwehr).


    --


    Calli: "Das rote Kennzeichen (genannt: 06er) darf nur noch zur betrieblichen Verwendung für Probe-, Prüfungs- oder Übungsfahrten geführt werden. Dabei muss ein Betriebsangehöriger fahren oder mitfahren. Bei einer konkreten Kaufabsicht kann das Fahrzeug mit rotem Kennzeichen auch an eine private Person für eine Probefahrt ausgeliehen werden."


    Insgesamt gibt es aber meistens nur Ärger, wenn ein Missbrauch überhand nimmt. Also es kann durchaus sein, dass die Polizei in Deinem Landkreis keinerlei Ärger wg. des 06ers macht


    - hier in der Gegend hatten wir z.B. nie ein Problem mit den 04er Kennzeichen. Entsprechend wurde ich nie mit dem 04er kontrolliert obwohl ich jahrelang weite Teile meines Fuhrparks damit bewegte.
    Ich fuhr natürlich ausschließlich damit für Bewegungs-, Kontroll- und Probefahrten. Ich war mit den Wägen nie beim einkaufen o.ä.
    Mir gings damals rein darum, dass ich nicht einsah für ein Fahrzeug regulär Steuer zu zahlen, obwohl ich den Wagen kaum mehr als 100 km im Jahr bewegte ...


    Zusammengefasst: ich würde die Option an ein 06er zu kommen sehr gewissenhaft und schonend verwenden und nach Möglichkeit diese Person nicht vor den Kopf stoßen (also z.B. auf so einer Probefahrt auf techn. Zustand, Warndreieck,Verbandskasten und den anderen Schmarre (Warnweste) achten und stark nach StVZO fahren).
    Für das angedachte Treffen würde ich eine normale Zulassung nehmen. Das wird ja tag-genau abgerechnet. Oder den Wagen für ein paar Monate im Jahr anmelden,


    wie ich es nun wegen dem 04er Desaster machen musste -
    zum einen find ichs jetzt ganz nett, das der ganze Fuhrpark immer einsatzbereit ist - auch wenn mich die Kfz-Steuer masslos ärgert.

    Man bewegt sich mit so etwas in einer Grauzone



    fällt einer Behörde
    -das muss nicht zwingend die Polizei sein,
    das kann auch das Finanzamt sein (Kfz-Steuer)
    oder die Zulassungsstelle-


    fällt einer Behörde also auf, dass ein Betrieb/eine Werkstatt/ein Händler das Kennzeichen vor allem dafür einsetzt,
    - um Versorgungs- oder Spaßfahrten zu veranstalten
    - oder gar Fahrzeuge überhaupt im Alltag damit zu bewegen
    - und/oder das Fahrzeug würde so gar nicht über den TÜV kommen


    kann es mächtig Ärger geben. Je nach Behörde.
    Finanzämter machen dann gerne Buchprüfungen
    Zulassungsstellen überprüfen die Zuverlässigkeit des Betriebes oder das Bedürfnis der Nummer
    Polizei filzt einen den Wagen und die Papiere ...


    so etwas kann dann bis zur gefühlten Schikane/Willkür führen - je nach zuständiger Behörde.
    Bevor ich mit so einer Nummer zuviele Späße/Gags veranstalten würde,
    würde ich zuerst einmal prüfen wie rigoros die Behörden (eben: Polizei, Finanzamt, Zulassungsstelle/Landratsamt) auf der Strecke vorgehen (Start - Wegstrecke - und vor allem beim Treffen an sich).


    Aber selbst wenn es in Deinem Landkreis/Deiner Gegend noch "Laissez-faire" läuft,
    würde ich es nicht übertreiben.


    Es gibt bereits Anstalten, dass man ebenso rigoros gegen das 06er vorgehen will,
    wie beim 07er (= praktisch keine Zuteilungen mehr) oder jüngst beim 04er (= fast vollständige Vernichtung des ursprünglichen Zweckes),
    diejenigen, deren Existenz am 06er hängt, werden es Dir "danken"


    Zusammengefasst: ich würde inzwischen keine Weltreisen oder Urlaubsfahrten mehr mit einem 06er veranstalten,
    ein Übelgelaunter Polizist kann einem schon bei einem Schlafsack und einer Chipspackung im Fahrzeug ein übles Paragraphenwerk auferlegen,
    das vielleicht vor Gericht keinen Bestand hat - aber für einige schlaflose Nächte sorgen kann ...



    PS: beim 04er sind sogar nur noch Überführungs- und Probefahrten erlaubt. Das schließt Urlaub-, Supermarktparkplatz oder irgendein Gepäck komplett aus.
    Ich würde den Wagen für das Treffen einfach regulär anmelden und nach dem Treffen wieder abmelden - dann hat man keinerlei Einschränkungen.



    ---


    Und ja: wir leben inzwischen in einer ziemlich eingeschränkten Bananenrepublik.

    Shades of Grey?



    nachdem ich diesen Verkehrsstau vor der Einzelgarage verursacht habe,
    bemerkte ich, dass ich doch eine kleine Auswahl an Graumetallix-Kisten habe ...

    @ wundergeläuf


    so siehts aus - der 944 hat bereits eine Digitale Motorelektronik in Form einer L-Jetronic,
    des weiteren ab dem F-Programm (Modelljahr 1985) eine Kat-Vorbereitung inkl. Aktivkohlebehälter.


    Porsche war da -wie man am Gutachten sieht- recht Kundenfreundlich und hatte ihre gesamte PKW-Katalysator und -Nachrüstkatalysator-Sparte nochmal durch die Euro2 gelassen ...
    angefangen von den Anfängen im 924S, 944 und 911 Carrera 3.2 Katalysator bis zu den 993er 911ern. Lediglich die Porsche 928 konnten so nicht auf Euro 2 gehievt werden.
    Das gabs bei anderen Herstellern meist nur partiell (z.B. beim BMW E34 nur bei den V8 - selbst 1995er 520i, 525i brauchen hier einen KLR oder Minikat um auf Euro 2 zu kommen) - wobei zugegeben auch Volkswagen selbst viel Elan bewies. So konnte auch ein 1997er (Winter-)Golf III mit 1,6 Liter-75 PS-Motor von E2 auf Euro 2 umgeschlüsselt werden.


    -


    als 1.9E (Motorcode SD)-Besitzer kann ich eben nur nochmals betonen, dass man die drei (DZ, PV, SD) mit keinem legalen Hilfsmittel bzw. einer Nachrüstung auf Euro 2 bekommt.
    Falls mich jemand anderes vom Gegenteil überzeugt, wäre es mir eine Freude.


    PS, an den Themenersteller: mich würden Fotos von dem seltenen Stück interessieren.

    Nochmals:


    1.) Ursprünglicher Schadstoffschlüssel (1986): 00


    2.) Umrüstung mit einem Original Porsche-Katalysator (Euro 1 - 1999): neuer Schlüssel 01


    3.) Umschlüsselung mit einer Gutachterlichen Stellungnahme des Prüflaboratoriums TÜV Automotive GmbH, Typprüfzentrum D-71034 Böblingen, Auftraggeber Dr. Ing. h.c. Porsche AG, 70432 Stuttgart,
    Angefordert vom Vor(Vor)Besitzer im April 2001 und eingetragen.
    Nun: Schlüssel 25 = Euro 2



    Nach Deiner irrigen Meinung wäre auch kein H-Kennzeichen für Nachrüstfahrzeuge unmöglich: hier ändert sich die Nummer auf 98


    :whistling:


    Noch ein Beispiel anhand eines von mir nicht benötigten Umschlüsselungsbescheides aus dem Jahr 2002 (damals zwischenzeitlich direkt bei meinem Porsche Zentrum geholt, verspätet von Porsche erhalten).
    Im Anhang beigefügt.


    Präkant für Dich bei der Sache ;)
    Den Typen Porsche 911 SC gab es ausschließlich ohne Kat.
    Eine Umschlüsselung wäre nach Deiner (ganz eigenen) Logik also überhaupt nicht möglich.
    Sozusagen ein Totalversagen der Firma Porsche ...


    ... hat halt jeder so seine Welt in der er lebt - und ich bin in meiner ganz glücklich.


    Das ist aber kein "Procon-Ten zehn Extras",
    sondern ein Audi 80 Special. Das Prospekt-Modell


    -> ein Bericht von dem "Sondermodell":
    Optische Tuning des B3 (Foliendesign) im klassischen Stil?



    -


    der rausgesuchte Wagen ist ein später "Procon-Ten 10 Extras",
    mit sehr großer Wahrscheinlichkeit
    oder ein sehr früher "Special"


    aber das sind keine Sondermodelle im eigenen. Die wurden zur reinen Verkaufsförderung aufgelegt,
    sind an sich -mit Ausnahme der Folien- auch frei zusammenstellbar.


    Keine besonderen Farben, keine besonderen Stoffe, keine besonderen Extras
    - anders als z.B. der Trend mit seinem CD-Radio, dem Young mit seinen exklusiven Außen und Innenfarben, anders als die Exclusive Sport bei den 90ern
    usw usw


    Niemand honoriert diese Verkaufsförderungs-Modelle - sich so etwas ans Bein zu binden bringt nichts.
    Selbst hier im Forum (scheinen) viele dieses "Sondermodell" nicht zu kennen ...
    wie von mir geschrieben: weder besonders erhaltens-, noch sammelnswert.


    Ich bin ja Sammler und angenommen:
    ein azuritblauer EZ 8/1986 Audi 80 1.8E quattro mit schwarzen Kodiaksportleder-Sitzen, fehlenden rechten Seitenspiegel
    würde mich reizen
    oder ein sehr später pantheroschwarzer Audi 90 20V quattro mit schwarzen Kodiaksportleder ...
    für so Autos gebe ich Geld aus.
    Da ist es mir egal ob der nun 2.500 kostet oder 7.500 - wenn der Zustand passt.
    Aber solche 1.8er Stinos ... findet man eben auch noch in 30 Jahren irgendwo - neuwertig.


    Dass das auch andere Sammler so sehen, bemerkt man, dass der Wagen noch immer angeboten wird, obwohl der Preis in wenigen Tagen um ein Drittel gesunken ist.


    Ist halt einfach etwas für den Alltag
    - aber nichts zum wegstellen.

    Die Umschlüsselung erfolgte via Porsche. Wenn ein Auto die Einstufung erreicht dann hat das Fahrzeug das eben.
    Nach Deiner Logik würden auch alle Dieselkat-Nachrüster,
    die später noch einen Partikelfilter nachgerüstet haben,
    ebenfalls allesamt illegal rumfahren ...


    Hast Du inzwischen überhaupt ein Kraftfahrzeug?

    Meines Wissens gab es die 1.8 Liter erst ab dem GL.


    Bei den Grundausstattungen bekam man maximal die 1,6 Liter-Motoren und den Saugdiesel).
    Turbodiesel und 1.8er gab es erst ab GL.


    Die anderen Ausstattungsdetails bringen nichts bzw. wenig, da man sie meines Wissens allesamt auch in den Grundausstatter bestellen konnte,
    z.B. die vorderen Türablagekästen, die Kontrollleuchte für die angezogene Handbremse inkl. Bremsflüssigkeitsstand ...

    Warum sollte das nicht möglich sein?


    Einer meiner Porsche 944 war ursprünglich (1986) ohne Katalysator ausgerüstet,
    bekam 1999 von Porsche einen Kat (Euro 1) nachgerüstet
    und dieser wurde 2001 auf Euro 2 umgeschlüsselt.


    Generell bei Porsche: auf Sonderwunsch konnte man bis zum Stichtag (28.12.1992) sehr viele Modelle ohne Katalysator per Sonderwunsch bestellen (z.B. Porsche 964 Carrera 2/4/RS, Porsche 928 GTS, 968 ).
    Katalysator-Nachrüstung inkl. Umschlüsselung auf Euro 2 ist mit Ausnahme der 928er (fehlender Aktivkohlefilter - mit Werkszubehör nur Euro 1 möglich) bei allen kein Problem. Egal ob SC, Carrera 3.2, 924S, 944 ... 964, 968

    Es gab im Typ 81/85 eine Katalysator-Version dieses Motors
    den Motorcode PV mit 81 und 79 kW.


    Aus diesem PV entwickelte sich dann der SD (1.9E), wo man mittels Hubraum die ursprüngliche Leistung wieder herstellte.


    Mehr als Euro 1 ist bei diesen Motoren (DZ, PV, SD) nicht drinn,
    evtl. laufen ein paar mit (Zulassungs- und TÜV-)Tricksereien als Euro 2
    aber ich bin mir relativ sicher, dass es für diese Motore keine Umrüstmöglichkeiten hin zu Euro 2 gibt.

    Haben die Toyo Proxes R888 eigentlich ne Straßenzulassung? (mal davon abgesehen das ich das Potential der Reifen eh nicht ausschöpfe)


    Hatte ich auf meinem Trackday 16V.
    Die Reifen haben eine Straßenzulassung,
    sind aber eben typische "Sportreifen/Semislicks".


    Bei Feuchte bereits mit Vorsicht zu genießen,
    bei Regen schwimmt er schon ziemlich auf. Dank Frontantrieb bzw. Quattro und noch normalen Straßen, normalen Regen "fahrbar"
    - aber man wird von sich aus schon vorsichtig, angespannt und langsamer - es ist dann nicht mehr schön zu fahren. Man merkt dann schon, dass "etwas nicht mehr stimmt";


    bei Starkregen oder schlechten Fahrbahnen geht's dann aber recht schnell Richtung unverantwortlich. Wie generell wenn man so etwas auf Hecktrieblern fährt. Z.B. würde ich einen solchen Reifen auf einem Mittelmotor-Heckantrieb sofort in der nächsten Parkbucht stehen lassen und ins nächste Hotel einchecken. Ein entfernt Bekannter verunglückte durch so einen Sportreifen auf seinem 996 GT3 RS bei leichten Regen vor acht Jahren tödlich auf dem Weg zur Rennstrecke.



    Auf der normalen Straße sind sie weiterhin relativ unspaßig, da sie erst mit Temperatur richtig Gripp haben,
    also dass man diesen Reifen ausreizen kann, muss man schon recht geistesgestört unterwegs sein ... insgesamt eher etwas fürs versierte fahren (Rennstrecke, Trackday)
    als für den Alltag.


    Außerdem verschleißen diese Reifen recht schnell - auch wenn man sie normal fährt. Kommt jetzt auf Dein Einsatzprofil an, aber wenn der Wagen nicht des Öfteren Hart rangenommen wird,
    würde ich was zivileres suchen. Ist dann im Alltag eher besser und vom Kostenfaktor wesentlich günstiger (Kaufpreis und Haltbarkeit).


    Wenn man natürlich regelmäßig in Salzburg oder in Biltzheim (du Rhin) unterwegs ist (Eifel war mir als Bayer wie auch Belgien-Spa meistens zu weit weg),
    sind sie toll. Auch wenn ich mir da einen zweiten Satz Felgen mit diesen "Rennreifen" anlachen würde - außer man hat den Wagen ausschließlich für die Rennerei.

    Der typische Stino-80er. Weder Sondermodell, noch eine besondere Farbe, weder herausragende Ausstattung noch irgendein anderes nennenswertes Detail. Auch kein besonders spätes Modell und auch kein besonders Frühes ... ganz einfach ein 08/15 -80er Audi.
    Ich sehe da ehrlich gesagt nichts sammelnswertes, noch etwas besonders erhaltenswertes.
    Die positiven Punkte wären die nicht georderte Automatik und der (relativ) niedrige Kilometerstand. Verschwindet letzterer -also der Kilometerstand- ist auch dieser Punkt dahin.
    Mir würde hier kein Punkt einfallen, warum ich dieses Fahrzeug favorisieren sollte.


    Bei den Details sehe ich bereits auf den Bildern, dass er im Alltag gelaufen ist: wellige Türgummis der Fahrertür, zerschrammte Einstiegsleiste, Kratzer am Schweller unter der Leiste, Stoßstangen haben auch schon eine Weile das Sonnenlicht gesehen ...
    falls man etwas zum fahren sucht und alles läuft ... dann kann man sich so einen anlachen.


    Fürs sammeln aber auch fürs lieb haben, würde ich mir aber entweder etwas ´elitäreres´ suchen - Stichwort 90, quattro, Sondermodell, Coupé oder Zweiliter usw.
    Oder irgend etwas exotischeres wie einen sehr frühen Audi 80 1.8E in Azuritblau mit schwarzen Kodiakleder-Sportsitzen ...
    oder einen späten Sherwoodgrünen Turbodiesel mit mandelbeigen Interieur etc.


    Aber diese 08/15-Rentnerkisten laufen einem nicht davon ... wenn man da die Typ81 beachtet ... sowas bekommt man auch noch in 20 Jahren fürs ähnliche Geld*


    ((*inflationsbereinigt - selbst wenn die dann 20.000 Euro oder Obama-Dollar kosten - ... dann wird man für eine Butterbrezel dann auch schon 489,- EUR bzw. Obama-Dollar bezahlen ;-))
    Achtung: Sarkasmus - ich meine das nicht ernst
    (oder vielleicht doch)


    Jonny: Preis wurde in der letzten Stunde aktualisiert

    Ich habe ein paar Fahrzeuge, wo ich ebenfalls sehr ...
    sagen wir mal -"extra"- bin.


    Allerdings sind das bei mir eher Modellautos in 1:1 die weder bei Regen, noch bei Blütenstaub, noch bei großen Temperaturen, noch parkiert, noch im Berufsverkehr ... ... ... bewegt werden.
    Da gibt's im Jahr zwei Services und zwei Handvoll Bewegungsfahrten. Da kommen im Jahr nur rund 150-400 km zusammen.


    Wenn man so einen Spleen hat, da stellt man beim Service natürlich auch Sonderregeln auf - z.B. dass ich bei Regen(wahrscheinlichkeit) kurzfristig auch absage. Das auch immer nur das gleiche -mir bekannte- Personal am Fahrzeug arbeitet, dass jenes Fahrzeug nicht neben anderen Fahrzeugen parkiert wird - natürlich keine Waschstraße usw usw und vor allem:
    das nur ich das Fahrzeug bewege.
    Da kann man schon recht viel regeln, man muss halt durchblicken lassen, dass man gewillt ist den Extra-Service zu zahlen
    und auch das ausführende Personal darf man nicht vergessen (sprich: Trinkgelder die ihren Namen verdienen und bestätigen, dass man von jedem etwas Wohlwollen erkaufen kann) ...
    Man muss sich natürlich auch die beauftragte Firma ansehen - an einen z.B. 08/15-Pit Stop o.ä. braucht man mit so etwas nicht kommen.


    ... aber ich bin ein geschätzter Kunde - egal ob Geschäftsleitung oder Personal: man mag mich und auch diese Fahrzeuge. Ich trete hier nicht als miesepetriger Derwisch auf,
    sondern ich gebe meine (bekannten) Forderungen kund und stelle reichliche Belohnung in Aussicht.


    -


    Bei einem Alltagsfahrzeug stelle ich aber nicht so große Ansprüche (mehr) - das ist mir mit der Zeit einfach zu anstrengend geworden. Außerdem bringt es selten etwas ... z.B. als bei meinem Audi Cabrio (hauptsächlich das Sommer-Alltags-Vehikel meiner Freundin) das Verdeck fällig wurde - blinde Heckscheibe.
    Da haben wir in Wuppertal recht günstig das Verdeck samt Fangbändern erneuern lassen.
    Als ich den Wagen abholte, bemerkte ich eine Delle in der Fahrertür, die ich so nicht kannte.
    Ich konnte aber nicht sagen wo es passiert ist: evtl. vor dem Fitnessstudio-Besuch meiner Freundin (bei Abfahrt hatte es geregnet), vor dem Restaurant bei unserer ersten Pause (ebenfalls Regen),
    beim Zwischenstopp in Frankfurt/Main oder vor dem beschissenen Hotel in Wuppertal (nie wieder in diese Absteige *wurgs*) oder eben beim Verdeck raufmachen?
    Bemerkt hatte ich ihn eben erst, als ich den Wagen von jener Firma abholte.


    Es war mir aber ehrlich gesagt egal - Alltagsschlurre - wieder zuhause meinen Aufbereiter angerufen, Termin ausgemacht, 150 EUR später war von der Delle und zwei weiteren Kratzerchen nichts mehr zu sehen.
    Nachlackierungsfrei interessiert mich bei einem 140.000 km Auto auch nicht mehr -> im nächsten Jahr hatte er dann auch schon 147.000 drauf und irgendwann hat er mal 200.000 drauf. Das wird halt genutzt und wenn der Nachbarsbub mal einen Fußball draufknallt - dann geht die Welt eben auch nicht unter. Wird halt gerichtet ...


    -


    Zum anderen zurück:
    hier würde ich schier ausrasten, wenn bei einem 1989er *Modell*, das gerade mal original 37.000 km gelaufen
    -vollkommen original und nachlackierungsfrei-
    IRGENDETWAS passieren würde. Da wäre bereits mit einmal Waschstraße eine transepochale Götterdämmerung losgetreten, von der ich mich (und die Werkstatt) nicht mehr erholen würde.
    Aber hier sorge ich
    -zugegebenermaßen recht geistesgestört und wahnsinnig-
    vor, damit jenes garantiert nicht passiert.
    Und diese Immobilie oder "Götze" oder wie man das fast bewegungsunfähige Vehikel auch immer benennen will, wird auch entsprechend genutzt: nämlich gar nicht. Ich ergötze mich eigentlich nur in der Tiefgarage an ihnen - zum fahren & nutzen hab ich anderen Kram.


    Fazit: so irre es sich liest, so zuträglich ist es meinem Seelenfrieden - also nicht ärgern ... ist ja nur Blech :D

    Der erste echte PKW mit einem TDI war der Lancia Thema anno 1988, der erste TDI im PKW-nahen Bereich war der HDJ60 von 1986. Also VW hat das nur "nachgebaut". Die Common-Rail Technik muss man unterscheiden, Stationär-/Industriemotoren/NKW und PKW. Bei ersteren ist diese Technik schon wesentlich länger aufgrund des verfügbaren größeren Bauraums Stand der Technik.


    Nicht der Lancia Thema - dessen drei 2,5 Liter Turbodiesel waren allesamt Wirbelkammer -


    sondern sein günstiger Bruder, der Fiat Croma 2000 TD i.d. war der erste Serien-PKW-Direkteinspritzer (1,9 Liter, 92 PS) der angeboten wurde.
    Rund ein Jahr später kam der Austin Montego MDi mit einem Zweiliter Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 81 PS.
    Der dritte im Bunde war ab Januar 1990 dann der Audi 100 Typ 44 als 2,5 Liter TDI Fünfzylinder mit 120 PS, als erster "Deutscher" Turbodiesel-Direkteinspritzer.


    Die einzelnen Konstruktionen unterscheiden sich wesentlich, da wurde nicht abgekupfert.
    Während z.B. Fiat starke anleihen von ihren Nutzfahrzeug-Antrieben nahm,
    entwickelte Audi von Piechs Erfahrungen rund um die Mercedes-Benz PKW-Dieselmotor-Entwicklung, die er in den 70ern als Ingenieur leitete.


    Wenn dann hat Audi also von Mercedes-Benz abgekupfert -> Stichwort OM 617 (Mercedes-Benz Fünfzylinder-Diesel von 1974-1992)

    Ich hatte letztes Jahr beim Cabrio ein ähnliches Problem. Nachdem ich zuerst einen freien Schalter geordert hatte - der nicht passte
    und im Anschluss beim Audi-Händler einen "Originalen" geordert hatte - der wie der "freie" aussah und deshalb ebenfalls nicht passte ...


    versuchte ich aus dem Ersatz und dem ursprünglichen (defekten) Schalter einen funktionierenden zu basteln.
    Was aber nicht 1:1 kompatibel war und auch nicht funktioniert hätte ...


    Danach habe ich den freien Schalter mit einer halben Stunde Heimarbeit passend gemacht - und das funktionierte dann auch.


    Kurzum - zu Deinem Fall: ich würde es mit einem neuen, passenden Zündanlassschalter probieren oder versuchen es umzuarbeiten.

    Zitat

    Auch ist heute bei den HPI und GDI und wie sie alle heißen Direkteinspritzbenzinern ROZ98 das Maß der Dinge, schon wegen der geforderten Abgasnormen, die ohne solche Klopffestigkeiten und damit frühen ZZPe nicht erreicht werden könnten. Und die Euro 6 gilt auch in Italien.


    Ferrari sagt:

    und nichts anderes schrieb ich.


    Nochmal zur Erklärung:
    Der 458 Speciale hatte bei Einführung noch Euro 5 - ein Auslaufmodell, das 2013 vorgestellt wurde. Das Grundmodell gibt es seit 2009 ;)
    Der Nachfolger, der Turbo 488 wurde jüngst vorgestellt. In der Betriebsanleitung 2016 schweigt sich Ferrari übrigens aus: die Benzinsorte wird nicht mehr aufgeführt - es sei lediglich Bleifreies Benzin zu tanken und der Wagen ist E10-tauglich. Mehr steht nun nicht mehr drinn ...


    Sodala - und dort beim 458 steht nunmal auf Seite 31 seines Handbuches: Bleifreies Benzin ROZ 95.
    Nicht kann, nicht muss - NEIN: nur ROZ 95.
    ROZ 98 bringt keine Mehrleistung, keine Verbesserung - kein nichts. Dieser 32 Ventil-Sauger mit über 600 PS und einer Literleistung von rund 130 PS/Liter Hubraum braucht einfach nicht mehr.
    Er schafft seine Leistung mit ROZ 95 und ist nur auf diesen Treibstoff ausgelegt.
    Und nichts anderes schrieb ich ... :D


    Und Du schreibst es ja selbst: wegen der ABGASNORM. Was aber nicht unbedingt etwas mit DER Leistung und auch nicht unbedingt etwas mit Effizienz zu tun hat.
    Siehe das aktuelle Porsche-Programm, mit Ausnahme der Hybriden und der Diesel werden alle CO2-Fahrten mit ROZ 98 ausgeführt,


    ABER laut Betriebsanleitungen - von den Stino- Boxstern und Panamera´s, samt Cayenne´s
    und den heißen GT3, GT3 RS und Turbo S-Versionen braucht kein einziger ROZ 98. Allesamt dürfen ebenfalls mit ROZ 95 und E10 betrieben werden. Über Leistungseinschränkungen liest man hier übrigens ebenfalls nichts.
    Mal wieder der übliche EU-Quatsch - genauso wie man einen Cayenne Turbo S mit den angegebenen Verbrauchswerten nicht bewegen kann ...



    Zitat

    WK II Flugmotoren für Jäger oder JaBos hatten bei allen Parteien IMMER einen Höhenverdichter (zT sogar 2-stufig) und zuletzt hier und da noch aufgehübscht mir Wasser-Methanol-Einsitzungen. Diesen Höhenlader wegzulassen konnte sich gar keiner leisten, wenn er nicht der Arsch im Luftkampf sein wollte, somit war der in der Konstruktion immer mit dabei.


    Ich glaube auch hier hast Du nicht versucht mich zu verstehen. Nicht mal ansatzweise.


    Sämtliche (damals) modernen Flugmotoren hatten Verdichter, Kompressoren, Turbolader - im übrigens oft auch siebenstufig ;)
    Das ist mir mehr als klar. Wehrgeschichte ist eines meiner Hobbys. Meine Bibliothek mehr als ausreichend voll damit. Ich könnte Dich damit wirklich zu Tode schreiben.


    Ich schreibe bzw. schrieb:
    Das RLM (Reichsluftfahrtsministerium) optimierte zusammen mit den Herstellern zunehmend ihre verwendeten Maschinen von BMW, Daimler und Junkers - sie überzüchteten diese Motoren bis zum Anschlag
    obwohl zum einen unzureichend hochoktaniger Treibstoff zur Verfügung stand und die Leistung der Maschinen deshalb beschränkt werden musste.
    Und zum anderen die Überholung der Motoren immer weiter nach unten korrigiert werden musste (Maschinentausch von 100 Betriebsstunden (1942) über 20 Stunden (1944) bis 5 Stunden (1945) Beispiel bei den DB 605-Motoren).
    Erst mit den D-Ladern 1945 konnten die Leistungen auch mit dem B4-Kraftstoff (ZD500-B4), also ab G-14 und K-4 um bei der Me109 zu bleiben (für FW 190 reiche ich gerne nach - verzichte aber jetzt wegen OT, sonst wird es eine kleine Doktorarbeit).


    Dieser B4-Kraftstoff musste aber zumeist (bei Daimler und Jumo´s) eingesetzt werden, da C3 eben kaum verfügbar war und die 801-Motoren praktisch nur mit C3 liefen. Unter jenem Kraftstoff liefen die überzüchteten Maschinen aber bescheiden - zumeist flogen noch dazu gerade die Anfänger mit dem minderwertigeren Kraftstoff (Kraftstoff wurde nach Kraftstoff-Karten ausgegeben - die Neulinge bekamen nur eine B4-Karte),
    während gerade die Asse auf C3 zugreifen konnten (C3 zu B4 waren bei den DB 605 in der ME 109 rund 140-150 PS ohne MW-Einsatz, je nach Bauform bzw. mit MW50-Einsatz bis zu 400 PS - wobei jener bei B4 in der Regel gesperrt war, also gar nicht eingelegt werden konnte; später, ab Spätsommer 44 nur mit der Weisung, wenn ein absoluter Notstand eintritt, da in der Regel danach der Motor hinüber war).


    Kurzum und nur das schrieb ich: während sich die Luftwaffe (aber auch die Wehrmacht mit ihren Pendants) in technischen Sonderlösungen, die allesamt in Überzüchtungen endeten, verlor - weil oft die Ressourcen nicht zur Verfügung standen um sie einzusetzen *und selbst wenn sie einsetzbar war, oft in einer massiven Schädigung des Materials mündeten, weil sie überzüchtet waren*-
    bauten die Alliierten einfach mit Hand und Fuß - bestes Beispiel ist der Packard V-1650 - dessen Betriebsstunden lagen bei 150 bis zum nächsten Service ...


    Die Amerikaner machten das eben ganz anders ...


    ((Quellen:
    Ferrari 458 Italia / Spider / Speciale Betriebshandbuch
    Techn. Kompendium Daimler 605 auf CD gesamelt. Original Handbücher, Ersatzteillisten und Wartungsanweisungen, Hafner, 2003
    Till Lorenzen, BMW als Flugmotorenhersteller, Oldenbourg-Verlag 2008
    Walter A. Musciano, Die berühmten ME 109 und ihre Piloten, Motorbuch 1994
    Christian Pierer, Die Bayerischen Motoren Werke bis 1933, Oldenbourg 2011
    Werner Blasel, ME 109 Gustav, Mittler, 1990
    Kyrill von Gersdorff, Kurt Grasmann und Helmut Schubert, Flugmotoren und Strahltriebwerke: Entwicklungsgeschichte der dt. Luftfahrtantriebe, Bernard & Graefe, 1995
    Dick / Patterson, Messerschmitt BF 109, Heel, 1997
    Janusz Piekalkiewicz, Luftkrieg 1939-1945, Südwest, 1978


    (Auszug))

    Eine Anpassung auf ROZ 98/100/>100 ist nicht nötig, da die Motoren es nicht ansatzweise ausnutzen können,


    selbst beim (noch) aktuellen Ferrari 458 Speciale ist nur Oktan ROZ 95 empfohlen (wir reden hier von einem 4,5 Liter Sauger-V8 Vierventiler mit 605 PS bei 9.000/min und 540 Nm bei 6.000/min). Selbst hier bringt eine bessere Oktan-Zahl überhaupt gar nichts, weil es der Motor einfach nicht benötigt.


    Generell werden diese hohen Oktanzahlen nur verwendet und benötigt,
    wenn der Hersteller entweder auf Grund eines Reglements/einer Rennklasse oder aus Kostengründen (weil Produktionstechnisch auf einen Grundmotor zurück gegriffen werden muss),
    irgendetwas "geringeres" bis auf den letzten Drücker ausquetschen muss.
    Andernfalls produziert ein Hersteller von sich aus den Motor so, dass er normal betrieben werden kann
    bzw. mit vernünftigen Kraftstoffen und Ölen funktioniert
    und von vornherein entsprechend konstruiert wird.


    So hat z.B. auch der angesprochene Speciale als Ölsorte ein eher gewöhnliches 5W/40 als Befüllung - der Motor wurde einfach schon als 600+ PS gebaut und konstruiert
    - also nicht aufgemacht -
    und entsprechend braucht er deshalb auch nur ein normales Benzin und normales Öl.




    Beispielhaft zum gnadenlosen aufmachen waren z.B. die späten Jagdflugzeuge und Panzer der Dt. Wehrmacht.
    Hier hatten gegen Kriegsende die Alliierten einen solchen Vorteil an Material,
    dass sich die Luftwaffe bzw. das Heer nur noch damit helfen konnte, dass sie die vorhandenen Maschinen mit Radialverdichtern und Vermischung mit extremen Kraftstoffen (C3-Kraftstoff) "tunen" mussten,
    um aus den vorhandenen Motoren das letzte Quäntchen an Leistung heraus zu holen.
    Die Alliierten hatten hier einfach (schon) genügend Ressourcen um gleich komplett neue und ausreichend kraftvolle Maschinen von Grund auf zu produzieren und in den Krieg zu werfen (die nebenbei bemerkt, dann auch wesentlich zuverlässiger waren und eine sehr viel einfachere Wartung benötigten, obwohl sie teilweise kraftvoller waren).



    Ähnlich auch beim Rennsport und/oder Tuning - hier ist es eben auch ein Schritt um einen von sich aus geringer konstruierten Motor das letzte Quäntchen Leistung heraus zu quetschen. Ein letztes Mittel.
    Eine *benötigte* enorme Oktanzahl sagt also von sich aus nicht, dass der Motor an sich extrem Leistungsstark ist (was er natürlich ebenfalls sein kann),
    sondern lediglich,
    dass der Motor in dieser Konfiguration am Limit läuft.

    Bei den späten Modellen kann die Sitzsuche zum Spießrutenlauf werden: neben dem C4 war das Cabrio das erste Audi-Modell, was Dank Quattro-GmbH, eine Vielzahl von Lederfarben ab ca. 1996/1997 hatte. Wenn ein solches Sonderleder verbaut ist, muss man in der Regel zum Sattler - zum Beispiel habe ich mein helles Grau in meinem Cabrio (zusammen mit den Innenleisten eine Quattro GmbH-Option), noch in keinem anderen Cabrio gesehen.


    Blinde Heckscheibe ist auch so eine Sache - selbst wenn man sie mit viel Elan wieder klar bekommt, ist sie nicht selten nach einer Cabrio-Saison wieder matt oder fängt wieder damit an
    oder sie reißt beim Polierversuch usw. Ersatz ist dann ein neues Verdeck (rund 750,- EUR bei einem Drittanbieter inkl. Bänder und Montage),
    denn die Scheibe alleine kostet auch und neigt zum unschönen ´Durchhängen´, selbst wenn sie Audi-Konform montiert wird.


    Dann hat das Cabrio in den letzten Jahren stark Federn gelassen. Selbst Top-Modelle gehen für unter 5.000 weg. Also Fahrzeuge die noch wie aus dem Laden scheinen ...


    Zusammengefasst lohnt es sich derzeit wirtschaftlich nicht mehr, eines dieser "Alltags-Cabrios" aufzubauen,
    da es eben für den gut doppelten Preis (und das sind nunmal nur 3.000-5.000 EUR gegenüber 1.500 EUR)
    deutlichst bessere Fahrzeuge auf dem Markt gibt.


    Natürlich werden jene nicht unbedingt die Wunschfarbe und die Wunschausstattung haben - aber ich bleibe dabei: gerade beim Cabrio lohnt wirtschaftlich gesehen derzeit kein Aufbau,
    es gibt dafür einfach zuviele gepflegte Alternativen, die nicht großartig teurer sind;
    denn nach dem teilweise wiederherstellen wird in diesen 1.8er mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Geld geflossen sein,
    als es den Mehrpreis gegenüber einem gut gepflegten Modell entspricht.