Beiträge von littleporker-fan


    Moin, bin zwar nicht der "littlepoker-fan" aber mit Bodensatzmodelle meint er vermutlich die ABTs der Cabrios, die Kassengestelle ^^


    Mit anderen Worten, Ford Fiesta MK3 richtet auch kein Mensch mehr her, der wird gefahren bis er auseinander fällt und das überträgt er aufs Cabrio.


    So meine ich das nicht.


    Ich meine: diese runtergewirtschafteten, in x-ter-Hand kaputt gemachten, total fertigen Kisten wie dieses traurige, zerschossene TDI-Cabrio.
    Sowas findet man als 1.8, 2.0, 2.0-16V, 2.3, 2.6, 2.8 und eben auch als TDI-Cabrio ...


    Warum sollte man sich so etwas Fertiges, so ein total zerklopptes Elend anlachen und etliche tsd-EUR´s investieren? - wenns für 3.5-4.5tsd was Vernünftiges gibt?




    Bei den letzten Angeboten die ich mir so angesehen habe war der Trend nicht dass die Cabrios am Boden wären. Ich bin auf der Suche nach einem Fünfzylinder Cab mit Klima. Gute Modelle, bei denen Klima, Stoffdach, Heckscheibe etc. noch in Ordnung sind, kosten ein schweine Geld. Und das steigt jährlich.


    Mein 1997er 2.6er hat anno 2009 9.000,- EUR gekostet. Ich denke mehr als 6tsd EUR könnte ich derzeit nicht realisieren. Obwohl in den Wagen in diesen knapp 5 Jahren rund 7.500 EUR investiert wurden ...
    Für mich ist das ganz unten. Mein Cabrio ist (echter) Zustand 2-. Ich würde derzeit das Cabrio nicht verkaufen (und zu diesen Preisen nicht verkaufen wollen).
    Für das Geld bekommt man nicht mal einen Dacia.


    Bei entsprechend aggressiven Kaufverhandlungen bröckeln heutzutage eh die Preise ohne Ende ... die Lager sind überall voll mit stehenden Pkw´s ...

    Ich bin das TDI Cabrio anno dunnemals als Werkstattwagen gefahren. 1998 beim ersten Service von meinem VR6 Passat.
    Eine absolute Gurke. Ich konnte damals wie heute nie verstehen, wie man sich so etwas freiwillig ans Bein binden wollte/konnte ...
    Nix gegen den TDI - im Golf ist der Motor toll. Im 80/A4 gings auch noch ... aber im schweren Cabrio (das Dings hat mit Ausstattung ca. 1,4-1,6t) wars einfach grausam. Vergleichbar mit den Mickermotorisierungen in den A6 Avants (1.8 & Co.)
    Aber es soll ja welche geben, denen dass so gefällt ...


    --


    Ich habs heute schon bei einer anderen Beratung geschrieben: die Cabrios sind in ihrer Talsohle, komplett unten.
    Wer sich solchen Bodensatz anlacht, sollte ihn auch so fahren.
    Was willst Du da herrichten?
    Neue Motorhaube?
    Komplette Innenausstattung?
    Neue Stoßstange vorne und hinten?
    Heckleuchtenband ... die Beifahrertüre scheint auch schon eine mitbekommen zu haben, genauso wie das hintere Seitenteil auf der Fahrerseite; die üblichen Gummileisten unten ...
    Wenn Du nicht komplettes Glück hast, wirst Du irgendwo/irgendwas lackieren müssen ...
    aber selbst wenn Du Glück hast und passende Stoßstangen, Motorhaube, Beifahrertüre etc. in passender Farbe bekommst und billige Sitze ...
    Für die Energie wo Du da aufwendest (Geld+Zeit), bekommst Du auch gleich was vernünftiges.
    M.M. bei solchen Bodensatz-Modellen: so nehmen wie sie sind und weiterfahren - oder stehen lassen. Herrichten würde ich da nix mehr.


    Außerdem: Diesel werden nicht (mehr) gut verkauft ... Rote Vignette, Diesel-Abstraf-Steuer, Diesel-Abstraf-Versicherung (kostet rund 40% mehr als die Benziner)... und der Sparsamste ist er in der schweren Karosse auch nicht ...

    Bei den kleineren Motorisierungen war das eVerdeck die gesamte Laufzeit eine aufpreispflichtige Option.


    Lediglich bei der Topmotorisierung 2.8 war sie zumindest gegen Ende in der Serienausstattung (ich müsste hier die original Preislisten mal alle rauskramen; hab jetzt gerade nur die letzte, MJ 2000, vorliegen). Bei den kleineren Motorisierungen (1.8, TDI, 2.0, 2.0-16V, 2.3, 2.6) war sie aber zumindest niemals Serienausstattung sondern immer aufpreispflichtig.


    Das Cabrio ist inzwischen ziemlich in der Talsohle angekommen. Was bei den günstigen Angeboten interessiert ist: Zustand, Laufleistung und evtl. noch Farbe bzw. keine Fehlfarbe innen/außen (pink, sp*rmaweiß/perlmutt, hellblau, weinrot ...).
    Aber auch bei den etwas hochpreisigeren Angeboten (= nicht-Bodensatz) wird ein fehlendes eVerdeck besser toleriert als z.B. fehlende Lederausstattung.


    Fazit: bei der bereits erfolgten Kilometerleistung wird das Fahrzeug höchstwahrscheinlich eh kein Museumsstück mehr; das manuelle Verdeck ist in der Handhabung auch praktisch ... keine Persenning, kein Gestänge aufstecken o.ä. ... für mich wärs kein Grund ein passendes Fahrzeug deswegen stehen zu lassen ...

    Is doch wurscht ob ich in nem ferrari oder nem Porsche mit 250 Sachen gegen den Baum da fahr..
    (und ich weiß, niemand weiß wie schnell die waren, aber wie mit 50km/h sieht der unfall nicht aus)


    Gegen einen massiven knapp 3 Meter hohen Lichtmasten ... der Baum kam erst ca. 70 Meter später.
    Es scheint dass der Wagen ca. 400 Meter geschleudert hat, bevor er den Lichtmasten umgesäbelt hat und dann brennend in den Baum eingeschlagen ist.
    Laut ersten Polizeibericht, war bereits der Lichtmast-Einschlag für beide Insassen augenblicklich tödlich.


    ICh hab so langsam echt die Schnauze voll von den ganzen Unfalltoten in Porsche.... die sollen mal echt ihr Sicherheitskonzept überdenken


    Der Carrera GT hat ein Carbon-Monocoque das im gesamten gebacken wurde. Übrigens das erste Serienfahrzeug-Monocoque überhaupt, wo das so gemacht wurde ...
    Hersteller dieses Monocoque´s ist UB-Composits (UBC) - Jene arbeitet auch für die Audi- und Lamborghini-Rennfahrzeuge; oder auch diverse Formel 1-Monocoques werden und wurden dort produziert. Die Firma baut auch für die Raum- und Luftfahrt.


    Für Stand Mitte 2000er ist der Carrera GT absolute Benchmark in Hinsicht Sicherheits/Crash-Technik. Erst in jüngster Zeit sind ähnlich stabile Monocoque´s auch bei anderen Herstellern zu finden (Lamborghini Aventador, McLaren MP12). Ferrari hat hier erst seit dem LaFerrari nachgezogen.
    Mit irgendeinem 08/15-Serien(sport)-Wagen absolut nicht zu vergleichen. Also ganz was anderes als ein 911, R8 oder 458 ...

    hübsche Certina - aber wir haben heute den 1.12. ;)


    ... geht aber schon noch älter ... meine Speedy hat demnächst ihr 25-jähriges.



    PS: sind hier weitere Uhren-Fans im Forum?
    - ich steh nämlich eigentlich auf Taucheruhren/Diver.


    Die Speedmaster ist so ziemlich die einzige Chrono die ich habe ...

    Ich wüsste ein weißes 911 T 2.4 F-Modell. Gestartet als mittelmäßges Zustand 3- Modell - ist es nun def. hart an der TÜV-Grenze. Der Wagen sieht fertig aus ... ...
    passiert aber ebenfalls nix.
    Eine Schande so etwas zuschanden zu reiten - aber Idioten findet man überall. Es gehörte ein Gesetz her, solche Zuckerln zu enteignen und an fürsorgliche Eigner weiterzureichen ...
    oGott würde ich dieses Bietzi putzen und polieren und und und ... :love:

    Bei einer H-Zulassung bekommt das Fahrzeug eine neue Schadstoff-Schlüsselnummer: Die Nummer 98.
    Also aus einem Fahrzeug mit/ohne Kat -egal ob Diesel oder Benziner oder Gas oder Elektro etc. - wird die Fahrzeuggruppe Schlüsselnummer 98 = H-Kennzeichen.
    Die bisherige Schadstoffschlüsselnummer hört auf zu existieren - man hat dann z.B. vor dem Gesetz keinen EUR1-Diesel mehr, sondern ein Kfz mit H-Kennzeichen.


    Diese Schadstoffschlüsselnummern sind im StVZO geregelt, hier kann eine Kommune etc. nicht irgendwie eingreifen.



    Einzige Ausnahme: das H-Kennzeichen wird angezweifelt. Z.B. bei nachträglichen Umbauten (Tuning, Gasanlage, bei LKW Wohnmobil-Ausbau) oder wenn der Wagen vom Zustand her runtergewirtschaftet wird. Ich wüsste hier aber keinen Fall wo das praktisch mal durchgezogen worden wäre.

    Btw ist der E39 kein neumodisches ding, der is fast auf dem gleichen stand wie die 100er C4 8|


    Dem scheint nur so ... CAN-Bus, Drive-by-Wire, Hochfeste Stähle, Alufahrwerk -- lass Dich nicht von der allerersten Motorengeneration täuschen. Der E39 war zusammen mit dem zeitgleich erschienenen W210 so ziemlich der Quantensprung in den 90ern. Ein ziemlicher Technologieträger mit inzwischen so manchen elektronischen Fehlerteufelchen.
    Es gibt nicht wenige, die im E34-Forum gerne von ihrem Hightech-Schlitten (E39) wieder zurück auf den reparaturfreundlichen E34 zurückrudern würden. Sogar Tauschangebote findet man hin und wieder.


    Und Qual der Wahl beim E39 im vernünftigen Modus: ganz klar ein handgeschaltener 530i M54 ... zusammen mit seinem S54-Ableger der wahrscheinlich beste Großserien-6-Zylinder der jemals diese Erde erblickt hat ...

    Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen. Denn das gilt nicht überall, in den neuen Bundesländern kann das auch bei der Dekra gemacht werden.


    In dem Thread gehts ja drunter und drüber ;)
    und auch wenn ich hier jetzt zum x-ten male extrem Klugscheisse:


    Den §21 = Vollgutachten darf nur die zuständige „Technischen Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr“ vornehmen.


    das ist in den alten Bundesländern = ausschließlich der TÜV ((hier ist die DEKRA nur eine „amtlich anerkannte Überwachungsorganisation“, wie GTÜ etc. und darf keine Vollgutachten ausstellen))


    das ist in den neuen Bundesländer = ausschließlich die DEKRA ((hier ist der TÜV nur eine „amtlich anerkannte Überwachungsorganisation“, wie GTÜ etc. und darf keine Vollgutachten ausstellen))


    Ausnahme ist das Bundesland Berlin = hier haben den Posten sowohl die DEKRA als auch der TÜV.

    ... hier gehts andersrum. Ein deutsches Auto exportieren und in die Schweiz importieren.
    Hier unterscheidet sich jeweils die Ausfuhr/Einfuhr grundlegend (ATLAS vs. e-dec) und ist deshalb nicht austauschbar.

    Kfz-Steuer wird bei beiden Fahrzeugen voll berechnet.


    Für die Versicherung gibt es individuelle Sonderversicherungen inkl. Sondertarife bei einigen Versicherern (z.B.ADAC-Versicherung). Allerdings stimmt die Aussage nicht, dass nur das teurere Fahrzeug versichert werden braucht.
    Man braucht entweder eine solche Sonderversicherung oder die meisten Versicherungen (z.B. die HUK-Coburg, HUK24, Allianz AG, Württembergische usw)
    behandeln das weitere Fahrzeug einfach als Zweitfahrzeug (siehe Versicherungsportale der aufgezählten Versicherungen).


    Beispiel als Auszug der HUK24.de - Tarifrechner Wechselkennzeichen:
    Jeder Vertrag benötigt einen eigenen Schadenfreiheitsrabatt.
    Verfügen Sie nur über eine SF-Klasse, wird ein Vertrag als Zweitwagen eingestuft.
    Wir versichern Fahrzeuge mit Wechselkennzeichen nur ab Tarifstand 01.04.2012. Sind die Fahrzeuge bereits bei der HUK24 oder der HUK-COBURG versichert, ist der jeweilige Vertrag auf den aktuellen Tarif umzustellen. Mit unseren Tarifrechnern können Sie sich ein Angebot für Ihre Fahrzeuge mit und ohne Wechselkennzeichen berechnen.


    Es bringt mit Ausnahme bei ein paar sehr wenigen Versicherungen, keinerlei Vorteile.
    Unter anderem ein Grund warum sich Bundeweit erst ca. 4.000 Zulassungen gefunden haben. Hier im Landkreis fährt z.B. ein einziges Wechselkennzeichen (130.000 Einwohner).

    Als Zeuge bist Du verpflichtet auszusagen. Ausnahme lediglich das Auskunftsverweigerungsrecht - also wenn man sich selbst belasten würde;
    und das Zeugnisverweigerungsrecht, wenn man seine Nächsten belasten würde oder von "Amts/Berufs wegen" nicht darf = Rechtsanwälte, Pfarrer, Ärzte etc.


    Erscheint man nicht als Zeuge oder verweigert ohne oben angesprochenen, kann das bis zum Haftbefehl führen ...

    Das ist so nicht richtig. Man bezhalt nur die Versicherung und Steuern für das teurere Auto bzw ist es eh von den Konditonen der Versicherung abhängig. Man bezahlt also im Prinzip nur EIN Fahrzeug


    Mitglied Jonny beschreibt das Deutsche Wechselkennzeichen. Und in Deutschland fallen bei beiden gemeldeten Fahrzeuge jeweils die volle Kfz-Steuer an.


    Erstmal musst du das Auto verzollen. Ausfuhr aus Deutschland, Einfuhr in die Schweiz. Das wird an der Zollstelle erledigt. Ich würde trotzdem zuerst anrufen... Das kostet wie bereits gesagt 4% des Warenwertes. Die 8% MwSt stehen meines Wissens nur bei neuen Fahrzeugen an?!


    Bei einer Ausfuhr über 3.000 EUR Wert, muss die (schriftl.) Anmeldung beim Binnenzollamt des Heimatortes erfolgen. Da ist das Grenzzollamt nicht mehr zuständig.
    Die 8% MwSt/USt sind immer fällig, auch bei Gebrauchtgütern - einzige Ausnahme evtl. bei einem Wohnortwechsel.

    Du willst ein Kraftfahrzeug von Deutschland in die Schweiz exportieren?


    Dazu brauchst Du eine dt. Ausfuhrbescheinigung
    und eine schweizer Einfuhrbescheinigung.
    Da der Wagen offensichtlich höher als mit 1.000 EUR veranschlagt wird, brauchst Du die "Große", Schriftliche
    da wird die "Kleine" mündliche nicht mehr ausreichen.
    Die Ausfuhranmeldung wird man aber noch am Ausfuhrzollamt erledigen können (Grenzwert 3.000 EUR).


    Kosten i.d.R.: 4% Automobilsteuer + 8% MwSt/USt. + 12-15 CHF pro 100 kg Leergewicht Veranlagungsverfügung Zollgebühr + Abwicklungsgebühren.
    Die Veranlagungsverfügung/Zollgebühr könnte man mit einer Deklaration unter "CE-Ursprungsware" umgehen. Allerdings bin ich hier bei älteren Gebrauchtwaren etwas überfragt ("Warenverkehrsbescheinigung EUR1") ... ich mach das immer nur mit Prospekte, Kataloge, Flyer etc.
    Danach gibts noch eine CO2-Abgabe bei Fahrzeugen, hier bin ich bei einem älteren Fahrzeug ebenfalls überfragt, vor allem scheint es dann auch noch Ausnahmen bei Wohnortverlegungen in die Schweiz zu geben.


    --


    Kraftfahrzeugsteuer ist in der Schweiz Kantonsabhängig. Berechnet sich in der Regel nach Hubraum und/oder Gewicht. EUR-Einstufungen interessieren eigentlich in keinem Kanton.

    ((...)) wurde er sofort von anderen Usern angegriffen und als Fremdenfeindlich bezeichnet :pillepalle: . Daran konnte ich erkennen, wie heikel das Thema ( mittlerweile ) schon ist! ((...))


    Das Thema ist schon so seit gut 40 Jahren - allerdings nur in Wort und Bild ...


    In der Realität ist es eher ganz anders ... sobald ein Kindergarten oder eine Grundschule einen zu hohen Migrantenanteil aufweist, verschwinden die dt. Knirpse sehr schnell auf kath. Kindergärten und später in private Grundschulen, sog. Privatschulen. Oder es wird aufs Land gezogen - vorzugsweise in den Süden (Bayern, BaWü)
    Übrigens auch die Knirpse der migrationswilligen Ausländer, sofern dies möglich ist (= Privatkindergarten + Privatschule).


    Ist ja auch irgendwie logisch, in unserer -im Bildungswahn verfallenen- Gesellschaft ...


    die Kindergärtner/-innen und Grundschullehrer/-innen in den Öffentlichen sind dann ja erstmal beschäftigt, ein Mindestmaß an Konversationsmöglichkeiten herzustellen (= Deutsch zu lehren), anstatt die erste Fremdsprache den Kleinen einzutrichtern ...


    ... alles total verrückt geworden - und dann fragen sich gerade diese Multi-Kulti-Superbildungs-Moralaposteln und Gesinnungswächter mit der großen Nazikeule auch noch, warum niemand mehr Nachwuchs bekommen will ...
    - weil es so und so komplett falsch läuft?

    Ich hab als Firmenwagen neben BMW auch VAG-Autos.


    Meine Audi-Erfahrungen waren zum Schluß Katastrophal (Audi A4 B8 / 8K), der Wagen stand die letzten 1 1/2 Jahre mehr in der Werkstatt als dass er lief.
    ich würde generell auf die Nähmaschinen-Motoren verzichten (1.2 TFSI, 1.4 TFSI / COD). Also auf jeden Fall mind. den 1.8 TFSI (180 PS) oder den S3.


    Ich bin von Audi auf den Golf GTI umgestiegen (VI), der läuft seit Herbst 2011 mustergültig und hatte bis jetzt nicht einen Defekt oder Garantiefall. Nächstes Jahr wird er dann von einem VII GTI ersetzt.


    Ich würde allerdings diese Art Autos nicht über die Garantie/Leasingzeit hinaus fahren wollen - die sollte man alle drei Jahre auswechseln gegen was neues. Die werden schnell unrentabel ... jeder der sie gehalten hat -egal welches Fabrikat- bereute es schnell. Egal ob Benziner oder Diesel.

    Die "quattro Edition. 10 Jahre quattro" ist fest definiert, es sind offizielle Audi-Sondermodelle.
    Hierzu gab es ein 12-Seitiges Prospekt von Audi.


    Neben ein Vorwort 10 Jahre quattro inkl. Einblick der Rallye-Erfolge gab es für jedes Modell eine Seite:
    - "Der neue Audi 80 quattro Edition"
    - "Der neue Audi 90 quattro Edition"
    - "Der neue Audi quattro 20V Edition" (Urquattro)
    inkl. Beschreibung der jeweiligen Editions-Sonderausstattungen.
    Plus technische Daten und den möglichen Lackierungen.


    Wegen dem bekannten Copyright-Problemen, leider nur ein Link zu einer Ebay-Auktion eines entsprechenden Prospekts:
    http://www.ebay.de/itm/Audi-Qu…t-neuwertig-/281175632108

    Es gab das "Die quattro Edition. 10 Jahre quattro" für verschiedene Audi Modelle - u.a. auch beim Urquattro 20V (hier Editionsumfang: Tempomat, manuelle Klima, das herausnehmbare Ausstelldach, Teillederausstattung).


    Es gab auch eine Audi 80 quattro Edition, "Die quattro Edition. 10 Jahre quattro". Hier war dann Editionsumfang: 7x15 im Speedline-Design mit 205/50 15, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, durchgehendes Leuchtenband am Heck, Skisack, Servolenkung, Sitzverkleidungen und -bezüge abgestimmt auf die Außenlackierung. Lackierungen: Zyclam perl, Kristallsilber oder Smaragd perl.
    Motorisierungen waren alle erhältlich, die zusammen mit dem quattro-Antrieb lieferbar waren.


    Quelle: Original-Prospekt.



    Da diese Editionsmodelle als Ausstattungsvariante gelistet werden, müsste selbst Audi jede Fahrzeug-Identnummer im Zeitraum auswerten um auf die Gesamtstückzahl dieses Sondermodells zu kommen. Soweit ich weiß, wurde diese Edition auch in allen wichtigen Exportländern angeboten (wenn nicht sogar in allen damaligen Märkten).

    Ich würde erst mal nachfragen, wann das Fahrzeug abgemeldet wurde.
    Und wievielte "echte" Hand der Wagen ist ...
    Gerade bei diesen älteren Powerfahrzeugen passiert es gerne, dass Leistungsfreaks jahrelang ohne TÜV etc. mit Kurzzeitkennzeichen rumheizen und zwischendrinn den Wagen auch mal weiterverkaufen. Wäre alles andere als verwunderlich, wenn der Wagen schon z.B. 2008 abgemeldet wurde ...


    Ich mutmaße des weiteren auch stark, dass der jetzige Verkäufer nicht der Erstbesitzer ist ... sondern mit sehr großer (mutmaßlicher) Wahrscheinlichkeit quasi ein "Zwischenhändler".


    Desweiteren würde ich darauf bestehen, dass mir der einwandfreie Zustand des Motors zugesichert wird -ohne wenn und aber- bzw. trotz "Teileträger, Bastlerfahrzeug ohne Rücknahme und Gewährleistung" etc. im Kaufvertrag.
    Gerade bei so einer original ABT (Hohenester etc.)-Maschine, die neben Turbo-Optimierung auch noch bei der "Hardware"/dem Motor Modifizierungen bekommen hat, können selbst kleine Fehlerchen und Verschleiß teuer werden. Da Teile -wenn überhaupt noch vorhanden- mit Gold aufgewogen werden (ich kenne da Ex-Irmscher-Senator 4.0-Fahrer und Mercedes SL60 AMG-Fahrer die gerade deswegen ihr Spielzeug abgestoßen hatten ... weil jeder Pups/jede Dichtung irgendwas spezielles war und hunderte bzw. tausende von Mark kostete und meist nur bei Irmscher bzw. nur direkt bei AMG/Affalterbach erhältlich war oder dort nachgefertigt werden musste).


    Insgesamt würde ich den Wagen als Projekt sehen. Ich würde mir so etwas nicht ans Bein binden, wenn ich im Alltag darauf angewiesen wäre. Alleine schon wegen der relativ schwierigen und teuren Ersatzteillage gerade bei diesen Fahrzeugen.