Öffentlich ist immer so eine Sache - wie groß ist die Stadt?
Kommt dann auch darauf an, wer (alles) entscheidet ...
da kann der anwesende "Kapo" und die Sekretärin den besten Eindruck von Dir haben
... der Entscheider sitzt aber evtl. im Rathaus und sucht nur anhand der vorliegenden Papiere aus ...
Diese 08/15-Google-Ausdrucke kommen übrigens nicht so gut an; generell so "Initiativ-Muster-Massen"-Kram ... jeder Personaler kennt das schon auswendig. Da kanns passieren, dass der Personaler den gleichen Ausdruck/den gleichen Inhalt bei acht von neun Bewerbungen bekommt ...
viele tüten dass ungesehen gleich wieder ein und senden es mit einem ebensolchen Standard-Absagen-Blablabla wieder zurück. Ich würde davon absehen (außer die Bewerbung soll ausschließlich der Quotenerfüllung der Agentur dienen oder die in Aussicht stehende Stelle ist wirklich nur ein Job ...).
Man hat gerne eine übersichtliche Mappe: gutes Lichtbild, jenes nicht zu klein.
Einen aussagekräftigen Lebenslauf.
Diesen mit aktuellen und wichtige Qualifikationen und Informationen - also das Grundschulzeugnis interessiert weniger.
Aber Führerscheine, Fremdsprachenkenntnisse; auch solche die nur rudimentär vorhanden sind. Vor allem rudimentäre Kenntnisse in Spanisch, Italienisch und generell slawische Sprachen sind derzeit im Handwerk Gold wert; da entsprechend viele Gastarbeiter derzeit angeworben werden und man dringend Vorarbeiter braucht, die sich verständigen können.
Eng verbunden auch Social Competence - falls man sich in Vereinen, Hilfsorganisationen engagiert, würde ich das ebenfalls erwähnen. Ausnahme vielleicht der Fußballclub - die Verletzungsgefahr schreckt weniger die Personaler ab, aber viele Chefs. Beim Öffentlichen Dienst kann man es aber rein schreiben (m.M.)
Berufliche Qualifikationen und den Werdegang samt guten Arbeitszeugnis brauche ich jetzt nicht extra erwähnen ... - das sollte selbstverständlich sein 
"Fehlzeiten", in Form von längerer Arbeitslosigkeit,Krankheiten etc. würde ich persönlich nicht zu verschleiern versuchen.
Selbst ein Nicht-Personaler findet die Lücken auf Anhieb - dazu gibt es aber verschiedene Meinungen. Die einen empfehlen das möglichst nichts-sagend zu formulieren. Andere, dass man es gar nicht aufführt, wieder andere, dass man lügt etc.
Ich würde es klipp und klar hinschreiben.
Die Bewerbung an sich, würde ich inzwischen kurz fassen. Es hat weder ein Chef, noch ein Personaler, noch ein Beamter in der heutigen Bewerbungsflut großartig Lust, hier Romane zu lesen. Ausnahme vielleicht irgendwelche "Führungspositionen" etc.
Für mich persönlich hat das eher etwas von einem Rechtschreibtest ..., kommt hier so ein Google/Vorlagen-Kram wird es sowieso komplett ignoriert.
Interesse weckt da schon mehr das Zeugnis und vor allem die Qualifikationen.
Und auch Aufmachung und Qualität der Bewerbung an sich (ich bin zugegeben auch im Papier&Druck-Gewerbe). Aber ich denke auch bei anderen Branchen wird ein wirklich gut aufgebautes Schreiben erheblich länger in der Hand gehalten und studiert als irgendein Billig-Recycling-Tintenstrahl-Kram das unstrukturiert in einen beigen Billig-C4-Umschlag reingeschoben wurde ...
Vor allem ist es aber wichtig, dass es strukturiert und übersichtlich aufgebaut ist. Nichts ist schlimmer als ein nichtssagender Roman, wo man als Entscheider gar nicht weiß, was der Bewerber nun überhaupt will ...
PS: ich würde jedem empfehlen -zumindest in der Zeit der Bewerbungen- seinen Facebook-Account etc. nicht öffentlich zu stellen und nachzusehen, was bei Google rauskommt, wenn man den eigenen Namen eingibt ...