Beiträge von littleporker-fan

    Die 1.8S-Modelle liefen allesamt früher oder später unter den beiden HSN / TSN Nummern 0588 386 und/oder 0588 / 511.
    Daran kann man es nicht festmachen.



    Durch Deine Erstzulassung kann man aber ein Ausschlussverfahren anstellen:


    - der SF hatte anno dunnemals (Erstzulassung Mai 1988 ) noch 88 PS und seine alte HSN / TSN 0588 385
    - die Anhebung auf 90 PS und die Gliederung in die 0588 / 386 kam erst ab MJ 1989, also ab Spätsommer 1988.
    Außerdem war er auch danach nur Bedingt Schadstoffarm ("U-Kat") und ich sehe in Deinen Papieren nirgends etwas von einer Kat-Aufrüstung oder einer Umschlüsselung zu einer besseren Schadstoffklasse ...
    also der SF ist es garantiert nicht. Der Choke-Hebel wäre hier vorhanden.


    - Dito der NE, der in diesem Modelljahr eigentlich nicht mehr geliefert wurde (Entfiel im innerdeutschen Markt zum Ende Modelljahr 1987 und wurde auch nicht mehr per Sonderwunsch in den Preislisten aufgeführt - also anders als wie bei 1.8E und Audi 90 2.2E).
    Die NE´s liefen aber auch so in der Regel unter der 0588 / 511.
    Zum anderen würde auch hier ein Nachrüstkatalysator und die Abänderung auf eine andere Schadstoffklasse irgendwo vermerkt sein ("Datum zur Emissionsklasse ** . ** . ****").
    Würde mich also stark wundern, wenn es ein NE wäre. Der Choke-Hebel wäre auch hier vorhanden.


    Weiteres Indiz: bei beiden würde die Leistung bereits bei 5.200/min. erreicht werden.



    Auch gegen einen möglichen JN spricht die Leistung - jener erreicht seine 90 PS bei 5.400/min.



    - mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist es daher ein PM (ein sehr früher - die Motorisierung wurde erst im Frühjahr 1988 eingeführt), der noch nicht auf EUR2 umgerüstet ist. Man sollte dennoch mal kurz zu einem VAG-Händler vorbei fahren und sich das Fahrzeug auslesen lassen
    oder hier ein paar Motorraumbilder einstellen, auf denen man auch sehr schnell fest stellen kann, ob es nun eine KE-Jet oder eine Mono-Jet ist (z.B. PM rundes Luftfiltergehäuse ´auf dem Motor´ vs. länglicher Luftfilterkasten ´neben dem Motor´ JN).



    Für den PM gibt es eine recht günstige Möglichkeit um auf EUR2 zu kommen per KLR-System.

    Es dürfte eher um die gesetzliche Gewährleistung gehen.


    Und diese kann ein Gewerblicher (egal ob es ein Unternehmer oder ein Kleingewerbetreibender etc. ist)
    nur gegenüber einem anderen Gewerblichen ausschließen.


    Verkauft ein Gewerblicher eine Sache an Privat muss er automatisch die zwei Jahre Gewährleistung geben (nach sechs Monaten mit Beweislastumkehr),
    bei gebrauchten Gütern kann er diese Gewährleistung auf ein Jahr reduzieren (nach sechs Monaten mit Beweislastumkehr).


    Man kann diese gesetzl. Gewährleistung nicht ausschließen. Man kann lediglich im Vertrag gewisse Teile an sich als defekt deklarieren, der Rest der Sache unterliegt aber noch immer der Gewährleistung. Beispiel:
    Fahrzeug wird mit defekten Motor verkauft.
    Richtet der private Käufer nun jenen Wagen wieder und das Getriebe geht defekt,
    unterliegt das defekte Getriebe der Gewährleistung ...


    Selbst bei abstrus aufgebauten Kaufverträgen kann man die Gewährleistung nicht aufheben, weiteres Beispiel:
    der Gewerbliche Fähnchenhändler verkaufte einen PKW als Schrott.
    Also im Kaufvertrag wurde kein PKW verkauft, sondern 1,5 Tonnen Schrott. Nicht fahrbereit.
    Obwohl der private Käufer bereit war, einen solchen Vertrag zu unterschreiben,
    kam vor Gericht der Gewerbliche Verkäufer nicht um die Gewährleistung rum - er musste sie gewähren.


    Noch mehr: da im Vertrag nicht auf ein Jahr verkürzt worden war,
    musste er die kompletten 24 Monate Gewährleistung geben.


    Genauso läuft es übrigens, falls man den PKW als komplett defekt deklariert oder sämtliche Bauteile als defekt ausweist.
    Hier erkennt das Gericht den Vertrag als Fehlerhaft und ungültig an,
    vor Gericht geht man dann aus, dass dieser Vertrag nur aufgesetzt wurde, um die gesetzl. Gewährleistungsfrist aufzuheben.
    Da diese aber nicht aufgehoben werden kann,
    wird das Vertragswerk ungültig. Es stehen dem privaten Käufer dann die vollen 24 Monate zu.



    Nach Vorsprache geben einige Gewerbliche Markenhändler aber dennoch Fahrzeuge raus,
    wenn ihnen der private Käufer als seriös erscheint und sie glauben wollen, dass keine Retourkutsche mit der Gewährleistung kommt ...


    Sehr viele Händler sind aber strikt. Da bekommt man den Wagen nur gegen Vorlage eines Gewerbescheines.


    -


    Falls Du den Wagen willst, würde ich mir in der Bekanntschaft/Verwandtschaft jemanden mit Gewerbeschein suchen,
    und diesen bitten, dass er den Wagen für einen kauft.

    ,nach dem krieg gehörte audi auch kurzzeitig zu mercedes


    Ich werde mich weitgehend auf die Geschichte beschränken, die unmittelbar mit Audi zu tun hat.


    In der Zeit wo die Auto Union bei Daimler-Benz war (1958-1965) war nur der Auto Union-Part DKW geschäftlich aktiv.
    Wanderer, Horch und Audi waren in jener Zeit nach wie vor erloschen und nicht existent.


    DKW hatte sich vor 1958 in finanzielle Schwierigkeiten gebracht und bei der Entwicklung der eigenen Produkte verzettelt.
    Man stellte unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg viele benötigte Sachen her ... von Handkarren, Fahrrädern, leichten landwirtschaftlichen Geräten wie motorisierten Schleppern, Kleingeräten ...
    vor allem aber leichte Motorräder. Dies brachte Gewinn ein, war aber mit enormen Produktionskosten und Produktionsabläufen verbunden.
    Mit Beginn des Wirtschaftswunders wurden Teile der Produktion unrentabel, die Löhne stiegen ...
    mit den übersichtlichen Gewinnen verzettelte man sich in der Produktion von Motorrädern und Kleinwägen, der Vertrieb war stark national ausgerichtet. Ein Export erfolgte kaum.
    Nachdem der Mittelstand im Inland immer mehr auf PKW´s wechselte, machte DKW Schulden.


    In diesem Zustand kaufte Friedrich Flick die DKW und die Auto Union auf. Der Kriegsgewinnler aus dem ersten und zweiten Weltkrieg hielt in der Zeit über 300 Unternehmen, er war (wieder) der reichste Deutsche geworden,
    nachdem ihm das Entnazifizierungsverfahren zunächst stark zugesetzt hatte. Unter anderem gehörten ihm auch wesentliche Anteile an der Daimler-Benz.


    Jenes
    (im übrigen ziemlich typische Flick-Geschäft - seine Firmen kauften sich untereinander gerne ein und generierten ihm Gewinne auf seine Privatvermögen, das wiederum verwendet wurde um weitere Firmen aufzukaufen),
    jenes Geschäft passte aber Daimler-Benz überhaupt nicht. Ihnen wurde DKW mit der untergegangenen Auto Union quasi aufgedrückt.
    Mit den Zweitaktern, kleinen Motorrädern usw. wollte der PKW- und Rüstungshersteller eigentlich nichts zu tun haben.
    DKW wurschtelte in jenen Jahren ähnlich weiter, wie es es schon zuvor gemacht hatte - brachte aber in jener Zeit gerade im PKW-Bau einige gute Ideen auf ihren Weg
    - von Daimler-Benz unterstützt aber dennoch weitgehend ignoriert.


    Derweil bekam die Volkswagen-Werke Probleme. In Deutschland hatte man nach wie vor einen fast uneinnehmbaren Nimbus und die Käfer-Verkäufe erreichten ihren Höhepunkt
    - der Wagen rutschte aber langsam vom Mittelklasse-PKW zum Kleinwagen, die Gewinne am Wagen schrumpften
    - man bekam keine brauchbaren Nachfolger entwickelt; die Entwicklung hatte sich fast komplett zum Porsche Entwicklungsbüro verlagert, dem man sich ausgeliefert schien
    - vor allem die amerikanische Händlerschaft verlangte nach einem ergänzenden Angebot zum Käfer und nebenher zum Porsche 356 (später 911&912); vor allem weil sich schön langsam auch die noch billigeren Japaner ausbreiteten ...


    Ab 1962 umwarb die Volkswagen die Daimler-Benz um das ungeliebte Auto Union-Erbe in form der DKW
    Ende 1964 wurde man sich handelseinig
    Anfang 1965 ging die DKW zusammen mit den Auto Union zur Volkswagen über.


    Jene ließ sehr schnell die DKW fallen
    und verkaufte die Wagen unter Auto Union,
    dann unter Auto Union Audi
    und schlussendlich als Audi alleine.


    Zwischen 1940 -hier wurden die letzten Audi-PKW´s hergestellt-
    und 1965 existierte keine Produktion von Fahrzeugen mit dem Namen Audi.

    Genau, die Eins mit dem prägnanten Audi-Schriftzug,
    welcher von 1909-2009 verwendet wurde,


    bereits zuvor schon von den Fahrzeugen verschwand (um 1997 mit dem Entfall der seitlichen Plakette)
    und ab 2009 endgültig aufgegeben wurde und gegen einen ver-reinigten, wesenslosen, modernen 08/15-Lifestyle-Schriftzug ersetzt wurde ...



    ... so gerne ich Audi mag,
    so Trampeltiere sind sie in Hinsicht Ihrer Heritage


    -vom Supi-Dupi Urquattro & Sportquattro mal abgesehen,
    welchen sie gefühlt bei jedem noch so belanglosen neuen Modell mit aufs Bild schieben-



    Da agieren gerade Mercedes-Benz und BMW sehr viel nachhaltiger
    und auch bei der VW-Mutter herrscht hier etwas mehr ... nennen wir es mal ´Abwechslung´. Auch wenn deren Ur-GTI-Tripp ähnliche Wesenszüge erkennen lässt.

    Die gibt es bereits, das sauge ich mir ja nicht aus den Fingern.


    Problem bei VW-Audi ist halt, das VW kein größeres Interesse mit der Aufarbeitung ihrer Geschichte hat
    und wenn sie geschieht, will man mehr etwas ´liebliches´. Also keine allzu harten Worte.


    Hier sind MTU und BMW mustergültig und öffnen auch für die größten Scheußlichkeiten ihrer Geschichte inzwischen ihre Archive. Also Themen rund um Besatzungspolitik 1914-1918 bzw. 1939-1945 als auch Zwangsarbeit, Bombenkrieg etc.
    und der wissenschaftlichen Aufarbeitung wie es dazu kommen konnte.
    Empfehlenswert -auch wenn es nichts mit VAG/Audi zu tun hat-
    Rüstung, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit im "Dritten Reich" / Oldenbourg Wissenschaftsverlag im Zusammenarbeit mit MTU und BMW
    Motorisierung und "Volksgemeinschaft": Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK) 1931-1945 / Oldenbourg Wissenschaftsverlag
    Die Bayerischen Motoren Werke bis 1933: Eine Unternehmensgründung in Krieg, Inflation und Weltwirtschaftskrise / Oldenbourg Wissenschaftsverlag im Zusammenarbeit mit BMW
    Motorsport und NSKK im Dritten Reich / Grin
    BMW als Flugmotorenhersteller 1926-1940: Staatliche Lenkungsmaßnahmen und unternehmerische Handlungsspielräume / Oldenbourg Wissenschaftsverlag im Zusammenarbeit mit BMW


    wie geschrieben, es wird nebenbei auch oft die Wirtschaftliche und Fahrzeugentwicklung im Reich dargestellt.




    Für die Nachkriegsgeschichte eignet sich oft das Spiegel-Archiv - mit etwas googeln und suchen findet da man recht viel damaligen Hickhack zur DKW und zur NSU ... und dass das zumindest für die obere Riege sehr dramatische Wendungen gegeben hat. Die Volkswagen war hier unerbittlich und diktierte oft nach belieben. Partnerschaftlich war hier wenig.
    Für die Belegschaft war es außer emotionalen Gründen dank Vollbeschäftigung wesentlich unaufgeregter.
    Einen Eindruck für die Zeit gibt auch die dramatische Borgward-Story, auch wenn diese natürlich überhaupt nichts mit der VAG zu tun hat ...


    und die Irrungen und Wirrungen der VW-Porsche (Audi) Vertriebsgesellschaft, in der auch mit härtesten Bandagen und etlichen unschönen Kapiteln gekämpft wurde ...
    hier findet man übrigens einen kleinen Exkurs im Buch: VW-Porsche 914 & 914/6 von Brian Long und Dorko M. Rybiczka von Heel. Derzeit leider vergriffen.




    Ich hoffe, die VAG überdenkt irgendwann ihren Eitel-Sonnenschein-Kursus und es entstehen auch hier etliche (Wissenschafts)Bücher über diese spannenden Zeiten.




    PS: ich weiß, das ich in der Hinsicht nicht ganz normal bin ... aber ich war schon von kleinauf Geschichtsinteressiert und verschlinge diese Sachen in rauen Massen ...

    Audi ist nicht Auto Union.
    Audi war nur ein verschwindend kleiner Teil der Auto Union


    Die Audi entstand mit Rauswurf Horchs von seiner eigenen Firma. Der trotzige Marketingler hatte sich mit seinem eigenen Aufsichtsrat überworfen, den er sich durch seine Geldgeber selbst ins Boot geholt hatte.
    Nachdem er nicht nur rausgeflogen war, sondern auch noch seinen Namen an seine vorige Firma verloren hatte, gründete er Audi.


    Er setzte hier seine alten Marketing-Überzeugungen wieder an -wie vormals bei Horch-
    die Zeit war aber fortgeschritten, die paar gewonnenen Fernfahrten und Zuverlässigkeitsfahrten hatten neben Steyr, Austro-Daimler, Wanderer, Peugeot, Renault usw. und vor allem Opel und Ford keinen größeren Wert mehr.
    Die Audi landete schließlich im kleinen Markt der oberen Mittelklasse - den Fahrzeugen von Apothekern, Ärzten, höheren Beamten, niederen Offizieren vom Hauptmann aufwärts ...


    Bei den wirklich großen: Horch, Mercedes-Benz, Duesenberg, Bugatti, Maybach, Bentley und Rolls-Royce spielte man nicht mal mehr ansatzweise mit.


    Mit der zweiten großen Wirtschaftskrise landete man schließlich am Tropf der Sächsischen Landesbank
    - der heutigen Dresdner Bank -
    als Schuldner, kurz vor der Liquidation.


    Zusammen mit den großen Wanderer-Werken
    zusammen mit dem großen Massenhersteller DKW
    zusammen mit den prestigeträchtigen Horch-Werken.


    Allesamt gemein: sie waren vollkommen ohne Schutz in die Krise geschlittert
    also anders als die BMW, protegiert vom Reichsluftfahrministerium wegen ihren Flugzeugmotoren
    anders als Maybach, Hersteller von Großmotoren, die bereits heimlich an den Panzermotoren arbeiteten die Adolf Hitler schließlich vom Panzerkampfwagen III bis zum Pzkpfw V Panther und die beiden Tigermodelle bescherte (allesamt Maybach-Maschinen).


    Die Sächsische Landesbank fasste nun alle ihre bankrotten Fahrzeug-Firmen unter einem Konglomerat zusammen:
    Der Auto-Union.


    Die Auto-Union ist ein Konstrukt dieser Bank.



    Audi war der Juniorpartner in der Auto-Union, der allerallerkleinste Part.
    1932 hatte Audi einen Marktanteil bei den PKW´s von 0,1% im Reich. Und damals kam auf 100 Einwohner ein PKW.
    DKW hatte derweil bei den kleinen Motorrädern von annähernd 50% - obwohl es in diesen Jahren noch dreißig deutsche Motorradhersteller gab und selbst BMW (glücklos) sich im Kleinmotorradmarkt versuchte ...


    Die Firma Audi trat zwischen ihrer Gründung und ihrem Untergang 1945 auch nie in Erscheinung. Das einzig spannende ist ihr Gründung durch den dramatischen Rauswurfs Horch bei seiner ersten Firma
    und die Legenden ihrer trotzigen Namenserschaffung -> Audi = lat. Horch. Das der gechaste seiner früheren Gründung eines auswischen wollte.



    Die Silberpfeile haben nebenbei nichts mit Audi gemein.
    Diese wurden vollkommen autark vom Entwicklungsbüro Porsche´s für die Auto Union erschaffen.
    Also für das Konglomerat Auto Union - mit ihren Rüstungsbetrieben (Horch-Motoren trieben fast alle Panzerspähwagen und zusammen mit Hanomag alle leichten Halbkettenfahrzeugen der dt. Wehrmacht an), Motorradherstellung, Fahrradproduzenten, Luxus-Pkws, usw.



    Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die kleine Audi (1909-1945) in diesem riesigen Zusammenschluss irgendwann untergegangen wäre.




    PS: warum ich die Rüstung so betone,
    damals war der private PKW-Markt minimal. Das Deutsche Reich hatte die niedrigste Motorisierungsquote/Einwohner in ganz Mitteleuropa. Neben einer falschen Entwicklung hin zum reinen Luxusgefährt war auch die Niederlage im 1. Weltkrieg eine der Gründe dazu.
    Wer nicht Geld mit dem Fahrzeug verdiente (Fuhrunternehmen, Taxi) war sehr wohlhabend. Kein Vergleich zu Amerika´s Ford-Entwicklung - etc.
    Die Fahrzeughersteller waren in der Regel Rüstungsunternehmen, die im 1. Weltkrieg entweder gegründet wurden oder erst mit dem 1. Weltkrieg groß wurden,
    und man überbrückte mehr oder weniger die Zeit bis man wieder Waffen herstellen konnte - z.B. mit Automobilen.

    Von der damaligen Firma ist nur der Namen übrig geblieben. Sie war auch die kleinste Firma, die in der Weltwirtschaftskrise per Beschluss des damaligen Hauptgläubigers -der heutigen Dresdner Bank-
    unter die Auto Union schlüpfen musste: DKW, Wanderer und Horch - die anderen drei Pleitefirmen die per Bankbeschluss zusammenarbeiten mussten,
    waren wesentlich größer und außerhalb der Krisenjahren auch wesentlich erfolgreicher als Horch´s zweiter Versuch.


    Es wäre mehr als sehr wahrscheinlich gewesen, dass auch ohne Weltwirtschaftskrise, Zweiten Weltkrieg, der Enteignungswellen im dt. Osten usw. Audi irgendwann das existieren aufgehört hätte.


    So wurde nach dem verlorenen Krieg in Ingolstadt eben das Ersatzteilezentrallager von den vertriebenen DKW-Gesellschaftern wieder aufgebaut,
    Teile produziert, nachdem die gelagerten Ersatzteile aufgebraucht waren (die amerikanischen Besatzer konnten mit den Wehrmachts-DKW-Teilen weniger anfangen als von denen von Horch, Mercedes-Benz etc. ... was ihnen einen gewissen Vorteil verschaffte),
    schlussendlich neue Fahrzeuge produzieren, die gebraucht wurden und überhaupt produziert werden durften.
    Und darauf hin wurden ihnen auch die untergegangenen Firmennamen inkl. der Auto Union zugesprochen (Wanderer, Horch und Audi sind 1945 vollkommen ausgelöscht worden).



    Unter Irrungen und Wirrungen, d.h. zwischen Großaktionären- und Banken-Besitz, zur Daimler-Benz geschlagen
    wurde es von jener zur Volkswagen überführt, den ehemaligen KDF-Werken bei Fallersleben.
    Hier wurden die Fahrzeuge anfangs -wie auch unter Daimler-Benz-Zeiten- weiter unter DKW vertrieben,
    der VW-Führung klang das aber zu sehr nach Fahrrädern, Lieferwägen und Zweitaktfahrzeugen - also jenen Fahrzeugen die DKW seit jeher produziert hatte
    und zunehmend in Konkurrenz mit der eigentlichen VW-Produktion stand. Die Volkswagen-Produkte ´rutschten´ im Laufe der 60er von Luxuswägen zum Standardautomobil der Deutschen herab.
    Die DKW´s wurden Mitte der 60er schließlich zu ´Auto Union „Audi"´ und schlussendlich zum Audi umbenannt.


    Das was heute Audi ist, ist eigentlich (zur Hälfte) DKW, nämlich Ingolstadt. Die Wurzeln liegen hier klar in Zschopau.



    Ein weiteres Unternehmen steuerte zu jener Zeit ebenfalls ziemlich führungslos ... die ehemalige Riedlinger NSU, nun bei Neckarsulm.
    1969 fusionierte jene mit der Volkswagen. Das ganze wurde zur Audi NSU Auto Union AG zusammengeführt. Die Firma wurde übrigens ins Handelsregister Neckarsulm eingetragen. Audi war zu jener Zeit also eigentlich Neckarsulm,
    obwohl die Geschäftsführung eigentlich in Ingolstadt saß ...
    Die Marke NSU ließ VW dann untergehen - anfangs stand es mutmaßlich noch auf der Kippe, ob man nun NSU oder Audi weiterleben ließ
    vermutlich war es nicht dem Glücklosen NSU-Wankel seine Schuld, sondern ebenfalls der Ruf als Motorradproduzent und Kleinwagenhersteller,
    dass man Audi genommen hat und NSU einschlafen ließ.


    Das ist die zweite Hälfte von der heutigen Audi: NSU Riedlingen und später Neckarsulm ...



    Der von Porsche kommende Piech war dieser WirrWarr schließlich zu kompliziert ... Audi NSU Auto Union AG wurde 1985 zur Audi AG. Einer praktisch 100% Volkswagen-Tochter.
    Es wurde nicht nur der Namen zurecht gestutzt und die Ahnen und Urahnen entfernt,
    sondern man zog auch formal von Neckarsulm nach Ingolstadt. Damit war die Nachkriegsgeschichte begradigt, das Chaos entfernt und man lässt es auch nur sehr dezent weiter aufleben. Von den Urvätern NSU und DKW, sowie der komplett verschwundenen Auto Union-Sparten Wanderer und Horch erfährt man höchstens noch im Audi-Museum.



    Zusammengefasst: wenn wir heute von Audi reden,
    sprechen wir eigentlich von DKW und NSU.
    Von Horch´s, Zwickauer Audi kam rein überhaupt gar nichts, außer der Name.

    roadrunner02
    Na das trifft beim B3 ja nicht mehr zu, einmal hat der die Kühlwassertemperatur und einmal Kühlwasserwarnanzeige (glaube die löst bei zu wenig Kühlwasser aus)


    Die Kühlmittelstandskontrolle hatten nicht alle Modelle, gerade bei den frühen Modellen ist sie nur bei den Topmotorisierungen zu finden (1.8S G-Kat, 1.8E, 1.9E) oder wenn das Fahrzeug höhere Ausstattungen erhalten hatte (Klimaanlage, AHK ab Werk mit verstärkten Kühler etc.).
    Ansonsten hatten gerade die Standardmodelle nur die Heiß-Warnleuchte.


    Dito die Kontrollleuchte zum niedrigen Bremsflüssigkeitsstand.


    Ich dachte hier passt das am ehesten hin, und die Info könnnte dem einen oder anderen noch nützlich sein...


    Ich wollte gerade bestellen,


    er liefert aber nicht mehr.
    Nur noch Vor-Ort + Barzahlung.
    E-Mail-Anfragen werden komplett ignoriert. Wer Kaufen will, sollte zuvor bei ihm anrufen und die Sachen weglegen lassen und dann vorbei kommen mit Bargeld.


    Er macht keinerlei Ausnahmen.



    -


    Falls jemand bei ihm in Luxemburg einkauft, ich hätte noch Bedarf bei ein paar Sachen (lauter Kleinkram, nichts sperriges oder schweres ...),
    Trinkgeld für den Service wäre natürlich klar ...

    Noch ein paar Anmerkungen:


    - zur Höchstgeschwindigkeit wird noch ein Sicherheitsaufschlag dazu gerechnet (Höchstgeschwindigkeit * 0,01 + 6,5 km/h). Was beim ABT aber dennoch nur 182 km/h bedeutet. Bei einer eingetragenen Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h und darüber müsste aber z.B. mind. ein U-Index (200 km/h) oder H-Index (210 km/H) gefahren werden; da inkl. Sicherheitsaufschlag 190 km/h oder mehr erreicht werden.


    - die Fahrzeughersteller können dennoch einen höheren Geschwindigkeitsindex festlegen - dieser ist aber nicht bindend. Es gilt nur die Limitierung, die sich aus oben genannter Formel bezieht.


    - das ganze betrifft aber nur Sommerreifen. Ganzjahres- und Winterreifen dürfen auch mit niedrigeren Index gefahren werden, wenn ein Aufkleber am Tacho/im Sichtfeld darauf hinweist, dass ein Reifen mit niedrigeren Index verwendet wird.
    Das ganze ist eine nationale Regelung, bei Auslandsreisen (auch innerhalb der EU) sollte man sich im Vorfeld schlau machen, ob man mit dem Reifen dann auch fahren darf - Italien hat da letztens eine sehr rigorose Regelung eingeführt.



    Airbag gab es schon beim seligen Typ89 gegen Aufpreis in den letzten eineinhalb Produktionsjahren
    - und beim B4 eben seit Produktionsbeginn.


    Es war in der Anfangszeit nur ein extrem teures Extra (knappe 3.000,- DM) und ist deshalb entsprechend selten bei den frühen Modellen zu finden (wie z.B. auch die Klimaautomatik bei den frühen außerordentlich teuer war oder e-Sitze mit Memory den gesamten Produktionszyklus sehr teuer war und entsprechend selten ist).


    In diesen frühen Modellen (Typ89, B4, C4, D11/4C) war Airbag übrigens IMMER mit Procon-Ten verbunden. Es gab bei diesen Modellen kein Airbag ohne Procon-Ten.
    Erst mit den Modellreihen, bei denen Procon-Ten nicht mehr verbaut wurde (B5, D2/4D, 8L usw) war der Airbag in dem Sinne ein eigenständiges System.

    Der Verkäufer hat Dir erst einmal einen Schmarrn erzählt:


    Die Lampe signalisiert beim Audi 80 Typ89 nur, dass der Starterzug/Choke aktiviert ist. Sie geht nicht automatisch aus o.ä.
    Es ist lediglich ein Kontrolllämpchen das anzeigt, dass der Choke in einer der vier Rasten gezogen ist.


    Bei einem voll funktionierenden, einwandfreien Vergaser läuft es beim Audi 80 folgendermaßen (Ausnahme der 51 kW-Motor mit elektronischen Vergaser - jener hat aber gar keinen Choke/Starterzug):


    - Kalter Motor unter 0 Grad:
    Startvorgang beginnen mit dem vierten Raster/vierten Stufe = Starterzug/Choke-Hebel komplett draußen.
    Nach starten des Motors Starterzug auf dritte Raste/dritte Stufe schieben.
    Starterzug mit zunehmender Erwärmung Stufe für Stufe zurück nehmen (jeweils, dass ein runder Motorlauf und ruckfreies fahren gewährleistet ist).


    - Kalter Motor über 0 Grad:
    Startvorgang beginnen mit dem dritten Raster/dritter Stufe = Starterzug/Choke-Hebel zu 3/4 draußen.
    Nach starten des Motors Starterzug auf zweite Raste/zweite Stufe schieben.
    Starterzug mit zunehmender Erwärmung zurück nehmen (jeweils, dass ein runder Motorlauf und ruckfreies fahren gewährleistet ist).


    - betriebswarmer Motor:
    Startvorgang ohne Choke/Starterzug.



    Da die Wagen schon recht alt sind, wird das nicht mehr so einwandfrei funktionieren. In der Regel beginnt man beim kalten Motor damit, dass man den Starterzug/Choke voll rauszieht, startet, fährt und dann hat man irgendwann ein Händchen, wie schnell/langsam man den Starterzug/Choke rausnimmt ...


    Wichtig:
    - die Lampe hat keinerlei Automatik o.ä.. SIe signalisiert ausschließlich, dass der Starterzug aktiv ist. Man kann da auf nichts warten usw. ... selbst wenn man München-Moskau fahren würde, würde die Lampe permanent brennen, wenn man den Choke/Starterzug aktiviert hat ...
    wie geschrieben: da hat der Verkäufer einen Mist verzapft.


    - ständiges fahren im Choke ist alles andere als ideal für den Motor und vor allem für den Vergaser (der "verklebt"/"verschlammt" dann recht schnell ...)

    So - vollbracht. Läuft wie beschrieben identisch ab.
    Zusätzlich habe ich noch die untere Verkleidung (Ablagefach unter dem Lenkrad) demontiert - was aber nicht nötig gewesen wäre.


    Vielen Dank für die Tipps und das Youtube-Video!

    Ich bin ein ziemlicher Mobiltelefon-Muffel - außer zum fotografieren und für sehr dringende Anrufe - ansonsten brauche ich das Gerät nicht.


    Ich habe nun seit acht Jahren das Sony Ericsson W810i, was bei mir nicht das schönste Leben genießt:
    - des Öfteren, auch im Winter, im Auto vergessen worden
    - des Öfteren mehr oder weniger große Abstürze überlebt (runtergefallen - keine Sauforgien sind damit gemeint!)
    - und auch sonst keine besondere Pflege erhalten - natürlich gehe ich möglichst pfleglich und reinlich damit um: alleine der Hygiene wegen. Aber ich passe auf das Ding nicht großartig auf.


    Zusammenfassung: Erster Akku, erstes Display, erstes Ladegerät ... hin und wieder stürzt es mal ab - dann meckert es, dass die Sim-Karte nicht im Gerät ist (jene ist allerdings schon 13 Jahre alt ... ...)
    dann muss man den Akku entnehmen, Sim-Karte raus, Sim-Karte rein ... das Mobiltelefon einschalten und es funktioniert wieder.


    Vorteile: Robust, sehr lange Akkulaufzeit - also in der Regel kommt es alle fünf bis sechs Tage einmal an den Stecker. Ich nutze es aber ehrlich gesagt sehr selten - es ist aber permanent eingeschaltet.
    Die Kamera macht brauchbare Bilder (fast alle von mir eingestellten Bilder sind von diesem Mobiltelefon - ich bin auch ein Kamera-Muffel). Dazu hat es die notwendigsten Grundfunktionen und ist relativ kompakt.


    Ich habe soeben auf Ebay & Co. nachgesehen: Gebrauchte sind noch in großer Zahl vorhanden und kosten praktisch nichts ... evtl. eine Alternative?
    Ich würde mir wahrscheinlich wieder eines holen, wenn mein jetziges den Geist aufgeben würde.


    PS: das ich einmal etwas Mobiltelefone schreiben würde, hätte ich bis gerade eben nicht für möglich gehalten ... Premiere :D

    Da die Transaktion abgeschlossen wurde,
    d.h. Ware ist beim Käufer - Geld beim Verkäufer,
    kann man nur per Ebay-Formular den Käufer auffordern oder bitten, seine Bewertung entsprechend umzuarbeiten.


    Das dürfte in diesem Fall aussichtslos sein. Entweder hat das Gerät beim Transport einen Schaden bekommen oder wurde unbemerkt vom Käufer falsch eingebaut und ist nun defekt o.ä.,
    zumindest scheint der Käufer ja wirklich unzufrieden mit der erworbenen Sache zu sein.


    Außer diesem Kontaktformular bietet Ebay in der Hinsicht keine weiteren Möglichkeiten, dass eine Bewertung verschwindet,
    die Ausnahmen, wo die Plattform einschreitet, sind ja von Ebay definiert:
    . Grundsatzverstöße
    . Mitgliedschaft des Käufers wurde beendet
    . Betrugsverdacht oder Verdacht auf "Rachebewertung": diese wird allerdings nur als Rachebewertung angesehen, wenn der Käufer den Artikel lediglich erworben hat, um eine negative Bewertung abgeben zu können (also, wenn man den Käufer bei einer vorigen Auktion negativ bewertet hat und jener nun bei einem selbst einkauft, nur darum um einen selbst negativ bewerten zu können)
    . Beleidigende Bewertungen, Drohungen etc.
    Eine andere Möglichkeit bietet Ebay nicht.


    Das was man nun noch machen könnte ist, dass man rechtlich/gerichtlich gegen die Bewertung vorgeht, jene zielen aber meist auf Ebay und dessen Bewertungssystem selbst ... man geht dann nicht gegen den Käufer vor,
    sondern gegen Ebay - z.B. wegen § 824 BGB -> Kreditgefährdung. Also dass durch den Ebay-Eintrag der eigene geschäftliche Ruf geschädigt worden ist, ... hier muss man aber nachweisen, dass die negative Bewertung der Unwahrheit entspricht ...
    lohnt eigentlich nur für gewerbliche Anbieter.



    Ich würde einfach auf Ebay Kleinanzeigen ausweichen - in der Regel dauert hier der Verkauf zwar länger
    aber unterm Strich verkauft man die Sachen mit ähnlichen Gewinnen.
    Teilweise, zumindest bei mir, sogar mit mehr Gewinn. Und ich hatte auch noch nie Probleme bei den Kleinanzeigen
    (wobei ich auch bei Ebay nur ein einziges Problem in acht Verkäufer-Jahren mit Oktoberfest-Biermarken anno 2012 hatte
    - bei mir waren es die horrenden Ebay-Provisionen, die mich zur Abkehr bewegten).

    Bei solchen Kleinteilen würde ich immer zuerst beim nächsten Porsche Zentrum durchrufen und mich erkundigen, wie viel es bei Porsche selbst kostet. Der Kram dürfte kaum über die 15 EUR gehen ...
    Ist eher die Regel als die Ausnahme, dass das Kleinzeugs beim PZ günstiger ist als irgendwo im Netz, gerade wenn dann noch Versandkosten mit drauf kommen. 99% der Teile sind innerhalb 24h oder weniger beim PZ abholbereit, telefonische Bestellung in der Regel kein Problem (ich wüsste jetzt kein PZ das damit ein Problem hat).

    Offtopic:
    "Wir"
    -ich bin Jahrgang 1977-
    hatten früher wesentlich jüngere Fahrzeuge. Sehr schnell auch neue Fahrzeuge;


    Hintergrund:
    die Autos hielten bis Mitte der 80er Jahre nicht allzu lange.


    Also wenn ich mich an 1995 zurück erinnere, sah das Gebrauchtwagenangebot nicht sehr viel anders aus als heutzutage (wenn man sich auf Youngtimer beschränkt).
    So bis Baujahr 1980 war überhaupt noch zu finden - die sahen aber meist ziemlich grauenhaft aus. Also die alten Opel,VW,BMW,Mercedes - und auch Audis ... Rost und das nicht wenig. Dazu kein Kat*
    So richtig fing es erst ab Baujahr 1983/1984 an ... die in der Regel auch ganz hinten standen. Wer einen gepflegten Gebrauchten suchte, kaufte fast immer einen 10jährigen oder jünger.



    Siebziger Jahre Autos waren damals eigentlich noch seltener zu finden als heutzutage, keine Ahnung wo man diese früher versteckte.



    Insgesamt also eine ganz andere Gebrauchtwagen-Struktur als heutzutage ... dazu waren die Gebrauchten auch noch relativ teuer. Diesen abstrusen Wertverlust gab es damals noch nicht, ganz einfach, weil sich fast alles noch innerhalb 10 Jahren Nutzungsdauer abspielte.
    Ein neuer 328i kostete damals mit Extras um die 50.000,- DM und ein zehn Jahre alter 325i kostete mit Kat noch immer um die 7.500-8.000 DM. Pro Monat TÜV wurde wirklich noch mind. ein Hunderter gezahlt, eher mehr. Es gab kaum Autos für unter 1.500,- DM die fuhren ...


    Auch Private, ohne Gewerbeschein, kauften sich damals noch neue Autos.



    Hinzu kam noch, dass die Unterhaltskosten der Fahrzeuge wesentlich geringer waren: ich tankte damals meistens um 1,53 DM - verdiente 1995 1.300 Mark Netto ...
    auch wenn dieses "früher war alles besser" recht abgedroschen ist: aber man verdiente wirklich leichter sein Geld.



    Also auch hier waren die Strukturen vollkommen anders als heutzutage. Bei uns 18jährigen damals, fuhr man als Einsteiger meist ein 10jährigers Fahrzeug ... bei jenen die nicht viel verdienten war es dann ein Kleinwagen; das nach unten ausweichen - also, dass man statt einer aktuellen Mittelklasse-Limousine die vorletzte oder vorvorletzte oder gar vorvorvorletzte Generation fuhr, ging nicht - weil die schon längst allesamt gepresst waren:
    Die wenigen die ältere Fahrzeuge fuhren (nie älter als 15 Jahre ...), hatten meist jemanden in der Familie, der gut schweissen konnte ...


    Beim nächsten Auto, kaufte der größte Teil des Freundeskreises Neuwagen oder sehr junge Gebrauchte - da waren die Leute damals gerade mal um die 20, 22, 24 Jahre alt ... und da waren bei den Maurern, Metzgern und BMW-Arbeitern durchaus schon ziemlich teure Autos dabei:
    BMW 320i, Mercedes-Benz E320, Audi Coupé 16V, BMW 318i, Ford Mondeo ... (natürlich auch viele Polo, Punto, Fiesta und so Zeugs ...).


    Hätte mich 1998 nicht der Autowahn unvermittelt getroffen, hätte ich auch meinen 1987er Audi 80 1.8S (Nummer1, ausgehandelter Preis 5.800,- DM --> 1995 für 9.500,- DM gekauft) gegen einen Mercedes-Benz C230 Kompressor eingetauscht (48.000 DM) ...
    ich bin damals schon zum Mercedes-Händler gefahren und wollte die finale Unterschrift setzen und hatte die Alternative (den weißen, gebrauchten 1992er VR6 Passat für 13.900 DM, den ich ebenfalls noch immer habe) eigentlich schon fallen gelassen ...
    EDIT sagt: kurze Zeit vor dem C230 Kompressor und dem VR6 war ein Zyklamroter 1993er B4 2.8E rausgefallen. Ein reiner Buchhalter mit 60.000 km für 18.900,- DM ... hatte nichtmal Alufelgen - nur Radkappen war mir dann doch zu heftig ... ach waren das noch Zeiten.


    nur war gerade da der Mercedes-Verkäufer bei Tisch.
    Und als er zurück kam, war ich kurzentschlossen auf dem Weg zum VW-Händler und setzte die Unterschrift unter dem VR6 ... und behielt die Nummer1 ...



    Zwei Jahre später passierte das übrigens ähnlich bei Nummer2 (dem VW Passat VR6), den wollte ich damals gegen einen gebrauchten 1991er 964 Carrera 2 (damals 49.000 DM) eintauschen,
    wurden uns aber damals nicht handelseinig ... um 2.000 Mark (40.000 Mark Aufzahlung gegen 42.000 Mark Aufzahlung ...). Ich bin ein kleiner Korinthenkacker ...
    wenn ich mir jetzt die Gebrauchtwagenpreise der 964er so ansehe ... - naja, zum anderen hänge ich auch ziemlich an meinem weißen Passat ...




    -



    Früher fuhren viel mit AZEV ... die sah man an fast jedem zweiten, stärkeren B4.

    Ich hänge mich hier mal kurz mit rein ...


    Fahrzeug:
    Audi Cabrio 2.6 (ABC, 110 kW/150 PS)
    Erstzulassung 1997 - Modelljahr 1997.
    Fahrzeug ist ausgerüstet mit
    Doppelairbag
    Original Funkschlüssel (Generation mit Aufschloss + Zuschloss - noch keine einzelne Kofferraumschloss-Bedienung), siehe Anhang.

    Original Wegfahrsperre der späteren Generation mit im Funkschlüssel integrierten Chip.
    Original Alarmanlage



    Problem/Fehler: Führung des Zündschlosses beim anlassen ist unexakt, d.h. die Schließung/Führung geschieht in gewisser Weise Schwammig bzw. "Schwergängig" zurück. Es funktioniert zwar im Prinzip noch alles wie es sollte
    aber man ist bisweilen versucht, den Schlüssel manuell etwas zurück zu nehmen, also zu ´unterstützen´.
    Der Fehler fällt inzwischen nicht nur mir auf, sondern auch ein Mechaniker hat mich jüngst darauf hingewiesen, dass da irgendwie etwas faul/komisch ist.
    Der Fehler kam schleichend, mir ist es schon seit einiger Zeit aufgefallen, dass es nicht mehr einwandfrei abläuft; nach einer längeren Cabrio-Pause nervt es mich jetzt (massiv).
    Es geht hier um den Anlassvorgang - das einstecken des Zündschlüssels ins Zündschloss läuft einwandfrei ... nur um Unklarheiten vorweg auszuräumen.



    Ich würde nun vorab den benannten Zündanlassschalter wechseln. Außer jemand hat eine bessere Idee.



    Meine Frage nun:
    ist die Handhabung/der Ausbau identisch bei späten Fahrzeugen mit Wegfahrsperre und Airbag wie oben beschrieben?
    Die Sensibilität mit Airbag etc. ist mir klar - mir geht es vorab nur um den Aufwand etc. der betrieben wird bzw. ob umfangreichere Arbeiten nötig werden,
    wie Probleme mit Wegfahrsperre, anlernen von Schlüsseln usw.