Beiträge von littleporker-fan

    Let´s Kitsch :D
    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]



    Der erste Schwung wurde eingemottet:






    ... endlich mal wieder ein paar Monate ruhe von den Kisten ...


    morgen geht's weiter ... :crazy:

    Soweit ich verstanden habe, ist es ein selbstverschuldeter Schaden - der Wagen wird Dir von Deiner Vollkasko ersetzt.
    Bzw. durch Deine 2.500 EUR SB (wusste gar nicht, dass es das bei den regulären Versicherern gibt - das kenne ich eigentlich nur von Exotenversicherungen), bekommst Du nun gar nichts mehr* für das verunfallte Kfz.
    Leitplankenschaden, Rettungseinsatz etc. übernimmt ja die Haftpflicht.


    Der Gutachter ist lt. zweiten Post von Deiner Versicherung gekommen. Die rechnen natürlich schön - für den Auftraggeber.


    Du könntest nun natürlich ein Gegengutachten anfertigen lassen
    und das dann zur Not per einem guten Verkehrsanwalt durchboxen - mit den üblichen Unwägbarkeiten ...
    würde aber so und so auf einen Vergleich hinaus laufen.



    Allerdings geht es eben gegen Deine Versicherung - eine Kasko werden die Dir dann nicht mehr anbieten (beim Folge-Kfz).
    Wenn es ein kleinerer Schuppen ist oder die A****z, dann bekommt man im Anschluss auch gerne bei der Haftpflicht ein "Sonderangebot" (HP müssen sie versichern ...), das man nicht mehr erwünscht ist ...


    -


    Da der Schwackewert aber nicht großartig abweicht,
    wird mittels diesem Vorgehen aber auch nicht wesentlich mehr zu erzielen sein.
    Gerade die Gutachter scheuen dann ein drastischeres Vorgehen, da die Zeit im Gericht als Zeuge furchtbar schlecht vergütet wird ...



    In solchen Fällen, sollte man immer zuerst einen eigenen Gutachter beauftragen
    und dann erst die Versicherungen informieren und klar stellen, dass man bereits eigens einen Gutachter angefordert hat.
    Die Gegenseite macht dann meistens keine Gegengutachten mehr (außer es gibt Auffälligkeiten), man scheut eben die gerichtlichen Vergleiche mit den Verfahrenskosten usw.
    Wer also als erstes das Gutachten mit seinem Gutachter macht, hat meistens die besseren Karten.


    Bzw. bei größeren Werten und Schäden die Sache komplett an einen Verkehrsrechtsanwalt (keinen allgemeinen Murkser!) abgeben ... schon bevor man irgend etwas macht - Aussagen vor der Polizei mit eingeschlossen ...


    -


    * Glasschäden am Kfz werden Dir durch deine TK 0 allesamt ohne Abzüge ersetzt.
    Falls Du einen Schutzbrief hast, versuche einen Deal mit dem Abschlepper zu machen;
    arbeite bei Deiner Versicherung darauf hin, dass sie wegen dem geringen Restwert des Wracks auf eine eigene Verwertung verzichten
    - dann bekommst Du zumindest das Wrack umsonst und kannst es schlachten ...


    -


    ich würde mir überlegen - falls die SB kein Verschreiber ist - ob ich da noch etwas unternehmen würde ... gerade bei Vergleichen bleibt man dann auch noch auf einem Teil der RA- und Gutachter-Kosten sitzen (solche Sachen sind auch gerne bei den Standard-Rechtsschutz-Versicherungen ausgenommen, gerade wenn es um Vergleiche geht ...) ...
    liegt an einem selber ... aber wäre mir zuviel Risiko für zuwenig Geld - da kann es schnell passieren, dass man dem Schlechten noch Gutes hinterher wirft.

    nun war ich dranne und muss sagen:


    Tempo 120 für alle ist absolut gerechtfertigt. Tempo runter Sicherheit rauf heißt es in einem Slogan oder lieber sicher, lieber leben in einem im Land Brandenburg ...



    ... aber selber 160 km/h fahren :D


    Jetzt mal ernsthaft: Dir ist bei 160 bei Deinem Kia/Hyundai/Deawoo (inzwischen Chevrolet) der Reifen -oder sonstwas- in die Binsen gegangen und nun müsste alle Mann mit 120 kaemstrichha rumtuckern??


    Solche Leute gefallen mir immer am Besten: Die Bevormunder.
    Da hatte ich früher mal eine Kollegin, die war auch gegen alles. Gegen Raucher, gegen Raser, gegen Waffennarren, gegen Kampfhundebesitzer, gegen Fette, gegen Dürre, gegen Säufer ...
    alles was nicht nach Norm war
    -nach ihrer Norm-
    gehörte Verboten.


    Sie selbst war super: Super-Sportlich, Super-Asketisch, Super-Interessiert und eigentlich auch Super-Tolerant (also diese Mitte-Sozi-Super-Toleranz der Vorstädte)
    gurkte übrigens mit einem altersschwachen Renault R5 ohne Kat rum, der gar nicht schneller als 130 ging :D


    Außerdem war sie eine Super-Bergsteigerin!
    Superduper!
    Und pflaumte mich wegen jeder Zigarette an (hab schon lange aufgehört - aber nicht wegen ihr),
    "ach wie schädlich", "ach wie ungut", "weißt du nicht? Ach was ist das schlimm" und "es stinkt"
    wenn ich ihr dann meine Automobilen Schandtaten auf die Nase band, tat ich es extra und übertrieb
    - mit der gewünschten verstörenden Wirkung


    ... ja ja - wir waren ein Herz und eine Seele :D
    ich vermisste sie auch lange, als ich dann selbstständig wurde.



    Soooo - nun!
    Hatten die so eine Bergsteiger-Clique.
    Und da einen Oberguru.


    Und nun stürzte der -alleine- tödlich ab.
    Also ihr He-Man, ihr Superman, ihr Vorbild mit dem sie alle superduper-Sachen gemacht hatte - machte einen tödlichen Fauxpas - mausetot ... war der.


    Da zerbrach eine kleine Welt bei ihr ... das soll nicht heißen, dass ich dann schadenfroh gewesen wäre. Natürlich tat mir dieser Mensch leid
    - aber eben sie - sie tat mir nicht leid. Mit ihrer Meinung, dass wenn man alles KORREKT macht, alles Risiko aus dieser Welt zerstreut wäre. Denn nicht der Raser/Fette/Raucher/Waffennarr usw usf ist in die Binsen gegangen
    sondern ihresgleichen.


    Sie wetterte aber trotzdem weiter wegen jeder gottverdammt-verkackten Zigarette.
    Wahrscheinlich hatte sie als junges Ding irgendwann mal geraucht. Die schlimmsten Anti-Raucher sind meistens die Exraucher.



    Also - auf Tempo 120 - damit nix mehr passieren kann :D

    @ Nick94: Du vermutest richtig.



    Audi Martin: etwas Kritik sollte man schon abhaben können ... es sind hier ja schon mehrere Leute abgeflogen,
    und einige sogar schon ein paar mal öfter :D


    Und wenn man dann so etwas liest, wie Deinen Text, dann wirkt das etwas ... wie soll ich das erklären?


    Z.B. bin ich anno 1997 einmal abgeflogen, weil ich in einer Kurve unbedingt einen *$§!*-drecks-325iX Touring überholen wollte,
    der mich Ortsausgangs überholt hatte,
    "sooo Bürscherl - in der Kurve hab ich Dich!!!"
    - naja nach der Kurve lag ich im Hopfengarten.
    Ich erzählte dann am Folgetag jedem, dass mich der Todesengel gestreift hatte - Drama!


    So nachhaltig kann er mich nicht gestreift haben,
    zwei Jahre später legte ich mit meinem Porsche einen dreifachen Überschlag hin,
    ähnliche Situation,
    nur dieses mal war die Gegnerschaft ein Synchro-VR6 Golf Kombi ...
    die Todesengel-Botschaften verkniff ich mir dabei aber - obwohl ich schräg auf dem Dach liegen geblieben einen sehr viel effektvolleren Auftritt hingelegt hatte, als bei meinem ersten Abflug :D


    danach dachte ich mir: "Scheiß Kombis mit Allrad!!!"


    wieder ein paar Jahre später legte ich dann nochmal einen Porsche zusammen ...
    dieses mal aber ohne Opponenten


    seit zehn Jahren ist aber Ruhe ... *aufs Holz klopft*


    das einzige mal wo´s wirklich übel war, war eigentlich mit dem Motorrad ... da wird's wirklich unlustig, weil man da irgendwie überhaupt nicht überprüfen kann ob noch alles drann ist (an einem selbst), da die Spiegel meistens irgendwo im nirgendwo liegen.
    Ich fahr inzwischen auch kein Mopped mehr - fang aber wahrscheinlich wieder damit an.



    Also: Take it easy - halb so wild.

    Ich habe einen A4 mit Option FIS
    und ein Audi ( 80 ) Cabriolet mit Option Bordcomputer und Option Auto-Check-Control.


    Das FIS = Fahrer-Informationssystem aus dem A4 ist quasi eine Kombination aus beidem.



    Beim Audi 80 / Audi ( 80 ) Coupé /Audi Cabriolet sind die Funktionen getrennt:
    einmal gibt's das Auto-Check-Control, das Abblend-, Bremslich- und Rücklicht überwacht, dazu noch Batteriespannung, Bremsflüssigkeitsstand, Krafstoffreserve, Kühlmittelstand und -temperatur, Motoröldruck und den Scheibenwaschwasserstand. Außerdem kann man noch ein Geschwindigkeitswarnsignal einstellen (für Auslandsfahrten oder für die Winterreifen).


    Und dann noch den eigentlichen Bordcomputer - für Kraftstoffverbrauch, Reichweite, verbrauchte Kraftstoffmenge, Fahrzeit, Durchschnittsverbrauch und -fahrgeschwindigkeit.


    Beide konnten getrennt voneinander geordert werden.




    Beim A4 gabs nur das FIS - es besteht zum einen aus einem Auto-Check-System, was z.B. die Bremsanlage, das ABS, den Kühlmittelstand und -temperatur prüft, den Motoröldruck, die Beleuchtung, den Waschwasserstand. Es warnt des weiteren vor zu niedriger oder zu hoher Batteriespannung und einem zu niedrigen Kraftstoffstand. Dazu gibt's noch eine einstellbare Geschwindigkeitswarnung; außerdem zeigt es noch die eingestellte Radiofrequenz an.
    Und zum andren besteht es aus dem Bordcomputer, der Momentverbrauch, Reichweite, Fahrzeit, Durchschnittsverbrauch und die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit anzeigen kann. Außerdem hat er noch einen einstellbaren Fahrzeit-Alarm.

    Die Fähnchenhändler haben auch ihr gutes, vor allem wenn der Wagen nur noch weg soll.


    Z.B. mein Winter-Golf 2012/2013, der sprang nachdem er seinen Dienst im März 2013 erfolgreich erledigt hatte, vor der Arbeitsstelle meiner Freundin einfach nicht mehr an ... was tun mit dem Gelumpe, den ich in wenigen Tagen eh ausgesondert hätte?
    Ich wollte den defekten Kübel nur so schnell wie möglich vor der Arbeitsstelle meiner Freundin weg haben ... meine Ali´s, Üzgür´s und Boris´se durchgeklingelt
    ... 40 Euro in der Tasche und der Wagen war innerhalb einer halben Stunde vor der Arbeitsstelle verschwunden.


    Dito als ich bei meinem Winter-Passat 2013/2014 anscheinend etwas zu grob die guten Winterreifen gegen die abgefahrenen Sommerreifen getauscht hatte: *pling* ... riss ich irgendwie eine Radschraube beim festdrehen ab ...
    die Rest-TÜV-Karre mit so einem Defekt nimmt einem keiner ab.
    Auch hier halfen wieder die Fähnchenhändler weiter ... hart verhandelte 300 EUR und die Gurke wurde sofort, mit einem minimalen Verhandlungsversuch, mitgenommen und war verschwunden ...


    -


    was mich mehr nervt, sind die deutschen Korinthenkacker die meinen, dass ein z.B. 1.250,- EUR VHB-Seelenverkäufer ein Neuwagen sein müsste.
    Beispiel:
    Verkauf eines BMW´s (325i Automatik Coupé) ... trotz ordentlicher Verkaufsanzeige und vollumfänglichen Telefongespräch, bei der wiederholt und aberswiederholt von mir festgestellt wurde,
    dass der 78.000 km-BMW technisch perfekt ist (volles Scheckheft - in den letzten 36 Monaten vom Erstbesitzer nochmal 7.400 EUR investiert, inkl. 19 monatigen TÜV und voll fahrbereit)
    aber die Karosse durch voran gegangenen Opa-Einsatz vollkommen Matsche ist - vor allem die Rechte Seite - und sich dort auch schon der Rost breit gemacht hat
    und der Wagen gerade deswegen wieder von mir abgegeben wird


    wird der Wagen bei Besichtigung aber und abermals durch die Mangel genommen - von vier jungen Burschi´s -
    "ach hier ist etwas" - ja, hab ich schon in der Anzeige UND am Telefon gesagt
    "ach hier ist etwas" - ja, hab ich schon in der Anzeige UND am Telefon gesagt
    "ach hier ist etwas" - ja, hab ich schon in der Anzeige UND am Telefon gesagt
    "ach hier ist etwas" - ja, hab ich schon in der Anzeige UND am Telefon gesagt
    "ach hier ist etwas" - ja, hab ich schon in der Anzeige UND am Telefon gesagt
    "ach hier ist etwas" - ja, hab ich schon in der Anzeige UND am Telefon gesagt
    "ach hier ist etwas" - ja, hab ich schon in der Anzeige UND am Telefon gesagt


    immer und immer wieder. Eine dreiviertel Stunde lang ...
    ... arrrggghh


    und dann fahren die vier Krüppel wieder
    "ach so was schlechtes, ach so eine Miese Karre, ach so eine Unverschämtheit"
    obwohl ich lang und ausführlich im Inserat und am Telefon den massiv schlechten Karosserie-Zustand festgehalten und erklärt hatte ...


    - ich habe eine Stunde Lebenszeit verbraucht und mir eine dreiviertel Stunde Schwachsinn anhören müssen ...
    der Wagen wurde am Folgetag nach drei Minuten Verkaufsgespräch dann auch erfolgreich weiter gereicht - der Käufer handelte nicht mal mit mir.

    Da sind mir ehrlich gesagt fünfzehn Ali´s lieber als eine solche Knallerbse.

    Die sauen sich alle 30.000 km voll.
    dann ist eine BEDI-Behandlung sinnvoll, da der Wagen einen massiven Leistungsmangel bekommt (teilweise runter bis auf 270, 280 PS),


    hin und wieder kommt es, wenn es nicht gemacht wird, zu Motorschäden - so hats 2011 in Carpassion einen (damals) vier Jahre alten S5 mit 80.000 km erwischt. Da hatten sich dann die Ventile verabschiedet obwohl der Wagen kurze Zeit davor beim Freundlichen beim Service war.


    Hier mal ein Stethoskop-Foto vom Nutzer TomSchmalz (von carpassion.com) von seinem Audi R8 V8 mit 29.600 km Laufleistung. Sämtliche Ventile sahen so aus:

    So wie ich das lese, schwebt Dir wahrscheinlich irgendwas um Baujahr 2008/2009/2010 vor ... also um die 17.500,- EUR ...


    Ich bin die Autos damals relativ oft als Leihwägen gefahren (wie ich heutzutage die aktuellen Fahrzeuge relativ oft fahre) -
    habe auch stets ein neues VAG-Produkt in der Garage - damals z.B. einen A4 mit 1.8 TFSI-Motor (160 PS).


    Den 1.8er würde ich im A5 nicht haben wollen - das ist ja ein Sportcoupé, was eine gewissen Faszination ausstrahlt und auch sportlich gefahren werden will. Der 1.8er hat unten rum viel Drehmoment und ist komfortabel und nett zu fahren
    aber exakt dann, wenn es spaßig werden würde, verliert er seine Kraft. Quasi ein Turbodiesel unter den Benzinern. Vorteil des Motors: wenn man es ruhig angehen lässt verbraucht er als Handschalter kaum mehr als 8 Liter. Auf Langstrecke deutlich darunter.


    Die Zweiliter packen gerade oben rum noch etwas darauf. Allerdings auch ein ziemlicher "Drehmoment-Motor" ... ein besonders sportliches Feuer entwickelt er eigentlich nur in der Kompaktklasse ... bei einem A5 ist das schon eher eine Vernunftmotorisierung.
    Das soll nicht heißen, dass die Fahrzeuge schlecht gehen - aber um den TDI´s davon zu kommen, muss man schon ziemlich aufdrehen.
    Wer sich zurück hält, hat ähnlich günstige Verbräuche wie beim kleinen 1.8er.


    Der 3.2er gehört schon zu den faszinierenden Maschinen. Läuft schon sehr schön - während die Vierzylinder immer etwas vernünftiges haben und den Charme eines A4-Zweitürers verströmen,
    hat eigentlich erst der Allrad V6 so richtig diesen Flair etwas besonderes zu fahren.
    Von den Fahrleistungen unterscheidet er sich aber nicht großartig vom Zweiliter. Gerade unten rum erscheint er einem sogar schwächer als ein nackter, mit wenig Ausstattungen gesegneter Zweiliter Frontantrieb ...
    die 50 Mehr-PS frisst ziemlich der Allrad und das Gewicht des Sechszylinders.


    Herz würde mehr zu einem 3.2er tendieren
    Vernunft klar zu einem TFSI.


    Lass Dir auf jeden Fall die Garantie-Historie des Wagens durchgeben, nicht dass Du an einen Montagswagen gerätst.
    Und auf jeden Fall ein Schalter oder eine S-tronic (bzw. eine Tippse beim 3.2er). Auf keinen Fall die anfällige Multitronic nehmen.
    Und einfach mal alle Motorisierungen durchprobieren.



    -


    zum S5: die 344 PS-/V8-Maschine neigt zu diesem Verkokungs-Problem. Ich würde von dem Motor Abstand nehmen - dauerhafte Lösungen gibt es nach wie vor noch nicht. Erst letztens wieder mit einem gefrusteten R8 B8-Besitzer darüber gesprochen - die gesamte V8-Reihe leidet darunter.
    Wer einen modernen, leistungsstarken Sauger-Audi-Motor will, sollte zum V10 greifen.


    Die V6 Kompressor-Maschine ist wiederum grandios - ich denke allerdings, dass die finanziell nicht zur Debatte steht ...

    Wie geschrieben - Du brauchst eigentlich kein COC. Rein rechtlich musst Du nur die "technischen Daten" vorlegen, da Dein Wagen eine europäische Zulassung verfügt.
    Die technischen Daten werden in aller Regel auch von einem gleichen (Modelljahr + Motorisierung) Fahrzeug mit dt. Zulassung übertragen.
    Insgesamt ist das nicht großartig mehr als eine Umschreibung - lediglich ein gültiger Kaufvertrag und/oder Rechnung muss vorgelegt werden.

    Zur Vollabnahme:


    Den §21 = "Vollgutachten" darf nur die zuständige „Technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr“ vornehmen.
    das ist in den alten Bundesländern = ausschließlich der TÜV ((hier ist die DEKRA nur eine „amtlich anerkannte Überwachungsorganisation“, wie GTÜ etc. und darf keine Vollgutachten ausstellen))
    das ist in den neuen Bundesländer = ausschließlich die DEKRA ((hier ist der TÜV nur eine „amtlich anerkannte Überwachungsorganisation“, wie GTÜ etc. und darf keine Vollgutachten ausstellen))
    Ausnahme ist das Bundesland Berlin = hier ist sowohl die DEKRA als auch der TÜV eine „Technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr“.




    Noch nebenbei, falls Du den Wagen per Kurzzeitkennzeichen oder Händlerkennzeichen überführst:
    rein rechtlich ist der Wagen noch ein niederländisches Fahrzeug und darf daher nur mit einem niederländischen Kennzeichen betrieben werden. Gerade in Bayern machen sie seit einiger Zeit extreme Jagd auf ausländische Fahrzeuge (meist "Italiener") die mit dt. Kennzeichen unterwegs sind ... ich würde den Wagen per Hänger nach Bayern überführen.




    Die TÜV-Prüfstelle darfst Du Dir frei auswählen - bundesweit.



    Da Dein Cabrio eine europäische Zulassung verfügt und über eine gültige deutsche HU,
    würde ich alles versuchen anderweitig die "technischen Daten" vorzulegen - z.B. mit einer Kopie eines deutschen Kfz-Briefes / Zulassungsbescheinigung Teil II eines identischen Fahrzeuges.
    Also eine Kopie der dt. Papiere eines Cabrios mit der gleichen Motorisierung und dem gleichen Modelljahr wie Deines.


    Falls Du ein MJ 1998 Audi Cabrio 2.6 (110 kW) erworben hast, könnte ich Dir schon mal weiterhelfen ;)

    Der Drehzahlmesser war über den ganzen Produktionszyklus bei 2.0 (66 kW / ABT) und TD/TDI aufpreispflichtig. Sowohl bei der Limousine als auch beim Avant.
    Selbst dann noch, als die A4 Limousine parallel mit DZM als Serienausstattung angeboten wurde (A4 Limousine / 80 Avant).


    Lediglich das Audi Cabrio TDI hatte den DZM als Serienausstattung.

    Off-/On-Topic
    Meine Markenhändler hier in der Gegend haben keinerlei Probleme mit meinen älteren Semestern,
    auch wenn ich weit und breit der einzige bin, der die alten Fahrzeuge zum Offiziellen bringt (außer ich hab mal Zeit/Muse es selbst zu machen).


    Sie, also meine Fahrzeuge, werden dann auch immer recht freudig aufgenommen - egal ob das einer meiner Audi´s ist
    oder die BMW´s oder die VW´s oder die Porsche´s (wobei von den Letzteren noch relativ viele beim Markenhändler im Service sind).


    Letztens ist bei meinem BMW 520i E34 das Lenkradschloss über den Jordan gegangen
    - der Annahmemeister wusste sofort Bescheid: "ach - das ist ein typischer Defekt - hatten wir auch schon vor fünfzehn Jahren ..." -
    der junge Geselle, der meinen Wagen in die Werkstatt gefahren hat, hat sich auch ziemlich gefreut, dass mal wieder was älteres da ist.


    Die Arbeit wurde dann auch perfekt ausgeführt,


    369,50 EUR Brutto sind auf den ersten Blick dafür viel
    aber wenn man bedenkt, dass die Teile knappe 232 EUR ausmachen (Netto)
    und für die Arbeit gerade mal knappe 79 EUR (Netto) veranschlagt wurde ... ...


    Ähnlich auch bei meinem VR6 Passat, als er einen Kurzen im Kombiinstrument hatte ... ausgebaut, geprüft, defekter Krumms ausgetauscht, gelötet ... waren anno 2008 auch nur knappe 300 EUR in Lohn/Arbeit. Obwohl mit großer Sicherheit der Fehler nicht einfach war.



    ich könnte noch viele weitere Beispiele einfügen, z.B. als ein Kühlwasserstutzen an einem Samstag Nachmittag während einer Rundfahrt mit meinem Porsche 944S gebrochen ist ... und ich ziemlich verzweifelt mit sprudelten Kühlwasser vor einer Fußgängerampel stand ...


    angefangen vom ADAC-Fahrer der sich voll ins Zeug gelegt hat und von sich aus die nächste Porsche-Werkstatt mit Samstags-Notservice für mich gesucht hat,
    inkl. ADAC-Abschleppwagen
    - dann im Porsche-Zentrum selbst, die beiden Gesellen und der Meister (sogar ein Kunde und ein Verkäufer haben mitgeholfen den havarierten Porsche vom Abschlepper sanft in die Werkstatt zu bekommen),
    der Teile-Mensch, der eigentlich schon Feierabend hatte und das defekte Teil per Hand und alten Katalogen raussuchte, obwohl der Hauptrechner schon runtergefahren war,
    und dann der Wagen innerhalb zwei Stunden in Stand gesetzt wurde
    und vehement das Trinkgeld abgelehnt wurde (obwohl ich am Ende doch der ´Sieger´ war und es angenommen werden musste).
    Preis für den insgesamt vierstündigen Kraftakt: lächerliche 260 EUR Brutto (plus 70 EUR Trinkgeld aufgeteilt auf ADAC-Fahrer und den Leuten in der Werkstatt) - dafür einen überglücklichen Littleporker samt noch glücklicheren Besitzer.



    - ich für meinen Teil kann mich bei meinen Werkstätten nicht beschweren - weder in Ausführung, noch in Bildung und Wissensstand, noch in Interesse an meinen alten Fahrzeugen.
    Ganz im Gegenteil: ich muss da alle Lanzen brechen!


    Selbst die Verkäufer und das Servicepersonal jeden Alters kommt hin und wieder dazu (wenn sie Zeit dazu finden),
    und sinniert dann mit mir über ihre alten Produkte ...


    Zusammenfassend kann ich persönlich nur berichten, dass das Interesse der (Marken)Händler und ihres Personals bei meinen Fahrzeugen recht hoch ist und das mit reinen finanziellen Interessen nicht zu erklären ist. Wirtschaftlich wäre es eben für sie interessanter, den alten Kram abzuwiegeln.
    Bei den Herstellern ebenfalls (mehr: Porsche & BMW -- oder minder: Audi & VW).


    Aber:
    es wird kaum in Anspruch genommen. So sind nur noch ca. 2-3 weitere E34 noch bei meinem BMW-Händler regelmäßig in Service & Reparatur.
    Ich habe den letzten Passat 35i, der bei meinem VW-Händler regelmäßig in Service ist.
    Eines von drei Audi Cabrio´s beim gleichen Händler, das noch bei ihm in Service ist.
    Und die letzten drei Typ89 Limousinen - ebenfalls beim gleichen VW-Händler.
    Gerade bei meinem VW-Händler würde ich behaupten, dass ich persönlich seine gesamte Klassiker-Sparte ausmache.
    Da kommt ansonsten nur ab und zu mal etwas rein, wenn derjenige selbst mit dem Problem überhaupt nicht klar kommt oder wenn die zuvor beauftragte Billigwerkstatt-Kette versagt hat.


    ... bei Porsche sieht´s, wie schon geschrieben, wesentlich besser aus. Hier bildet die Klassiker-Fraktion eigentlich bei allen Porsche-Zentren die ich kenne, einen größeren Anteil bei den typischen Service/Reparaturen.

    Also meiner Meinung nach macht es schon Sinn, wenn man weis das ein Facelift bzw. neues Modell kommt sein altes vorher loszuwerden.


    Is halt die Frage ob du azf den Untersatz angewiesen bist oder nich und ob markttechnisch da überhaupt interesse besteht.



    Der B6 ist allerdings bald das Vor-Vorletzte Modell
    und im Idealfall zehn Jahre alt ... bzw. dann sind die ersten Modelle schon fast 14-jährig; der Wagen gerade im Hinsicht Elektronik und Dienst- und Assistenzprogramme dem B5 wesentlich ähnlicher als was inzwischen üblich ist.


    Preismittel (wenn man die S/RS und Cabrio-Modelle ausschließt) um die 5-6tsd EUR ...
    da verliert sich nicht mehr sehr viel
    - auch wenn ein Modellwechsel ansteht.



    falls man ein brauchbares Verkaufsergebnis anstrebt, braucht man eh entweder einen gewissen Vorlauf, weil gerade bei dem Modell einige Motorvarianten (V6, 2.0-Benziner, 2.5-TDI´s) und Getriebevarianten (Multi) bewusst gemieden werden oder der Diesel keine grüne Plakette hat.
    Bzw. andersrum einige Sachen recht gesucht sind (1.8T + grüne Plakette Diesel - gerade wenn diese Avants sind) und der Verkauf bei einer fairen Preisidee ein Selbstläufer ist
    - und das wird sich innerhalb eines Jahres nicht großartig ändern.



    Zum B8: ich würde hier die frühen Jahrgänge meiden. Ich hatte einen sehr frühen von 2008-2011 als Neuwagen: und es war mit Abstand das katastrophalste, mieseste Scheissdrecksauto, das ich jemals besessen habe. Weit über 20 Garantie-Reparaturen innerhalb 36 Monate
    -obwohl er die letzten 14 Monate kaum noch genutzt wurde, weil er so furchtbar unzuverlässig war. Eine außerordentlich schlechtes und schlecht verarbeitetes Fahrzeug. Unterirdisch, grauenhaft - keinen Pfifferling wert und das schlechteste was man sich anschaffen kann. Ein ganz mieses Kfz. Ohne der Garantie wäre meiner ein wirtschaftlicher Totalschaden gewesen ... ich schätze die Garantieleistungen bei meinem ehemaligen Kfz auf gut fünfstellig.
    Hier würde ich ohne Garantie und Abfrage, was mit dem Kfz alles schon geschehen ist, nicht kaufen.


    Zu den B7: ich hatte von 2005-2008 einen B7 Neuwagen. Der funktionierte sehr gut - allerdings damals mit einer katastrophalen Preis-Leistung. Fast 40.000 EUR Neupreis und wenn ich bedenke was ich fürs gleiche Geld bei BMW bekommen habe ... in den Jahrgängen würde ich klar BMW bevorzugen (ich hatte von 2004-2011 immer BMW und Audi Firmen/Geschäftswagen in meiner Firma; seit dem A4 B8-Zwischenfall nur noch BMW und VW Geschäftswägen. PS: die neuen GTI sind im Preis-Leistungsverhältnis wirklich sehr gut -- und abgesehen vom beliebigen und austauschbaren äußeren auch sehr gute, wirtschaftliche Fahrzeuge). Außerdem ist der Entwicklungssprung vom B6 zum B7 minimal ... das war eher ein größeres Facelift. Ich würde da zusammenfassend keinen Grund sehen, warum ich das Risiko B8 eingehen würde,
    oder auf einen "Facelift"-B7 wechseln sollte, wenn ich schon einen B6 habe ... die laufen eigentlich relativ zuverlässig.



    Zu den B4 quattro´s: hier haben/hatten wir im Forum schon einige allgemeine Kaufberatungen.

    Das ist klar, dass das auch etliche für sinnvoll ansehen.


    Darum geht's aber auch gar nicht - ist wie überall in der Politik: wenn es genug verbreitet wird, läuft es ... siehe das bayrische und später deutsche Nichtraucherschutzgesetz.


    Wichtig wäre nur dass es genügend publik wird. An dem wird's wahrscheinlich scheitern, in ein paar Tagen werden die Forennutzer etc. abgeschöpft sein (ich schätze mal irgendwo zwischen fünf- und zehntausend Unterschriften)
    und dann geht nichts mehr weiter.


    Ob diese Unterschriften dann ausreichen, dass sich dann irgendetwas größeres darum kümmert,
    wie damals beim Wechselkennzeichen,
    kann man vermutlich bezweifeln ...


    ... aber einen Versuch ist es wert ;)

    ... und spätestens nach drei Jahren die alte Gurke wegwerfen ;)



    -



    ich hab die Sache jetzt auch in ein paar Foren eingebracht, in denen ich sonst so unterwegs bin. Richtig bringen tuts aber nur bei e34.de etwas.


    Also falls jemand von Euch in einem Forum unterwegs ist, bei dem einigermaßen KZK´s verwendet werden (meistens Oldie, Traktoren, Landwirtschaft, Wohnmobile usw.), wäre es nicht schlecht auf die Petition aufmerksam zu machen. Zuspruch scheint ja vorhanden zu sein - schon 1.700 Unterschriften (13:36 Uhr - 2.10.14).
    Im Freundeskreis habe ich es auch schon publik gemacht - die geben halt ein Gefälligkeits-Stimmchen :D

    Im ursprünglichen Entwurf wurden keine Fahrten ohne HU erlaubt,
    der Bundesrat hat eine Empfehlung eingebracht, das solche Fahrten zur nächsten Prüforganisation und zur nächsten Zulassungsstelle erlaubt wären.
    ((das Gesetz ist ja noch nicht durch)).
    Eine Rückfahrt auf direktem Weg, bei fruchtloser Untersuchung, wäre dann -unter den üblichen Rahmenbedingungen*- natürlich möglich.
    * also nicht, wenn dem Wagen die weiterfahrt untersagt wird und er sofort außer Betrieb gesetzt wird.



    Das Hauptproblem sehe ich beim ordentlichen Gebrauchtwagenkauf und bei der zeitgleichen Überführung; auch dann wenn der Gebrauchtwagen eine gültige HU hat:
    denn in der Regel wickelt man das am Wochenende ab, gerade wenn der Wagen weiter entfernt steht und/oder der Verkäufer ein Problem hat, die Identität des Fahrzeuges eines unbekannten preiszugeben (Ferrari, Lamborghini, Aston Martin; neue SUV und was sonst noch so gerne geklaut wird).


    Dann fährt man nämlich zuerst einmal zum besichtigen,
    kauft
    muss dann zurück oder warten bis die Zulassungsstelle wieder geöffnet hat


    um dann den Wagen überführen zu können ...




    -


    bisher ist man halt mit seinem leeren KZK hin,
    hat sich den Wagen angesehen
    hat das Kärtchen ausgefüllt


    und ist dann wieder in die Heimat.





    -------------




    Außerdem - es wird ja nichts neues verboten -
    man darf auch jetzt kein verkehrsuntüchtiges Fahrzeug bewegen
    keine Spaßfahrten mit dem KZK veranstalten
    den Wagen nicht ins Ausland damit verbringen
    illegale Umbauten damit betreiben etc.


    die wo damit wirklich missbrauch betreiben, und bei Kontrolle eh schon auffallen und gestraft werden,
    - weil ein nicht eingetragener Motor im Fahrzeug ist, damit eine Urlaubsfahrt unternommen wird, der Wagen vor dem Supermarkt steht, das Kärtchen nicht ausgefüllt oder mit falsch ausgefüllten Daten ist, der Fahrer nicht mit dem KZK-Halter übereinstimmt ... -
    der wird es ja weitermachen. Gestraft wird er jetzt ja genauso.


    Es ist ja nur eine Schikane für diejenigen, die ordentlich mit diesem Zulassungsinstrument umgehen. Also jene die es richtig nutzen wollen.



    Falls das so kommt, heißt das für mich die Anschaffung eines Anhängers ... mit meinem Durchlauf an Fahrzeugen und meiner enormen Fahrzeugsammlung geht das dann auch gar nicht mehr anders ...


    ich fühle mich hier als seriöser und gesetzestreuer Sammler und Liebhaber mal wieder schikaniert,
    ohne dass es die Übeltäter wirklich trifft.