Beiträge von PRND321

    Glückwunsch zum gefundenen Fehler :thumbup:


    Noch zwei Anmerkungen meinerseits

    Ich laß gestern auf dem Deckel des Sicherungskastens dass das Kraftstoffpumpenrelais als "Relais oder Steuergerät zur Leerlaufstabilisierung" oder ähnlich bezeichnet wird. [...]
    In dem Krafstoffpumpenrelais befindet sich wirklich nur ein einfaches Relais mit mehreren Kontakten. Entweder stimmt die Bezeichnung auf den Deckel nicht, oder es war ein Zufall dass es nun länger leuchtete oder ich kann mir nicht erklären welche Funktion das Relais in diesem Zusammenhang ausüben soll.

    Das Steuergerät für Leerlaufstabilisierung ist bei bestimmten Motorvarianten anstelle des Kraftstoffpumpenrelais verbaut :)



    6,4 Bar wer hätte das gedacht?


    Ich bin für Vorschlänge dankbar aber vielleicht erklärt mir jemand den Sinn dahinter.

    Ohne konstanten Benzindruck im System kann kein vernünftiger Motorlauf mehr zustande kommen. Dann wäre z. B. der Druckregler oder die Pumpe defekt.


    Der Drucksteller verändert den Benzindruck zwischen Unterkammer und Oberkammer des Mengenteilers, dadurch wird das Gemisch beeinflusst.

    Die Differenz zwischen den Kammern kannst du messen (zuerst Oberkammer = Systemdruck, im Anschluss Unterkammer und daraus die Differenz bilden = Differenzdruck). Ist der Differenzdruck außer Soll ist der Drucksteller verstellt oder defekt. So hätte man den Fehler auch ohne versuchsweise Tauschen des Teils finden können.


    Wenn dein alter Drucksteller noch dicht ist, kannst du auch versuchen ihn wieder passend einzustellen. Im stromlosen Zustand ist der Differenzdruck ca. 0,4bar.

    Mag sein. Aber dann müssten ja alle Ventile pissen, oder sehe ich das falsch? Sind ja nur 2 die tropfen.

    So isses.


    Wenn die Lambdawerte zwischen Leerlauf und erhöhter Drehzahl nicht groß abweichen, ist es schon die halbe Miete.


    Guck nach dem Ventilwechsel weiter nach Falschluft (Kurbelgehäuseentlüftung testweise auch mal verschließen) und check noch den Kühlmitteltemperaturfühler, ob die Werte passen. Wenns passt den Druckstellerstrom versuchen einzustellen.

    Hi Thorsten,


    neue Ventile zu besorgen ist eine gute Entscheidung. Denk auch an neue O-Ringe und Plastikbecher (brechen gerne), damit hinterher alles wieder dicht wird :)

    Starten tut er soweit gut. ausser man versucht ihn sofort nach dem abstellen wieder zu starten. Dann braucht er etwas länger.

    Typisch für undichte Einspritzventile, da der Haltedruck dadurch verloren geht. Gibt sich wahrscheinlich mit neuen Ventilen, ansonsten wie Katzenreh sagte Richtung Druckspeicher schauen.


    Wenn man die CO Schraube zu fett dreht setzt man den Steuerkolben damit unter Vordruck.

    Also dass er schon leicht gedrückt wird wenn die Schraubscheibe noch unten liegt.


    Das führt dann dazu dass die Düsen schon leicht pinkeln und man könnte denken dass sie undicht sind was nicht stimmt.

    Interessante Sache, hab ich so auch noch nie so gesehen. Aber das dürfte man recht schnell merken, wenn man den Leerweg an der Stauscheibe bei abgenommener Lufthutze mal misst.


    Mit Co kenne ich mich nicht aus und kann nichts dazu sagen. 0,85 ist eigentlich genau richtig. Jedenfalls hatte ich irgendwo gehört oder gelesen dass er bei Volllast etwa 0,85 haben sollte damit er nicht abfackelt, weil da auch die Lambdaregelung außerkraft ist.

    Volllast spielt aber bei der AU keine Rolle. Hier wird, wie im normalen Betrieb auch, Lambda 1 angestrebt.


    Thorsten23 wie war denn das Ergebnis der AU bei Leerlauf? Auch Lambda 0,85 oder eher Lambda 1? Im letzteren Fall könnte dein Drucksteller außer Norm sein.

    Ach ja, Undichtigkeit kann man natürlich nie zu 100% ausschließen,

    Doch, mit einer Nebelmaschine ;) :)

    Macht sich auch gut abgassseitig. Einfach ins Endrohr rein und dicht verschließen. Alternativ CO-Messstopfen am Krümmer.

    Falls du die Einspritzventile noch nicht draußen hattest, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit von Falschluft ausgehen. Die O-Ringe drum herum sind nahezu immer undicht, wenn es noch die ersten sind. Auch dein Lambdawert von 1,3 spricht stark dafür, dass du ein oder mehrere Lecks hast. Je nach Temperatur und Dichte der Luft wirkt sich das dann mal mehr, mal weniger stark auf den Motorlauf aus.


    Insgesamt sind die Symptome natürlich etwas wild und schlecht zuzuordnen. Man müsste eigentlich erstmal bei der "mechanischen" Basis starten:


    - Steuerzeiten und Kompression

    - passender Systemdruck (mit Manometer bei laufender Pumpe messen)

    - leichtgängiger Steuerkolben und Luftmengenmesser (Hutze runter und mal die Stauscheibe hoch und runter bewegen), inkl. richtiger Ruhelage und passendem Leerweg der Stauscheibe (ist zwar eigentlich nie außer Soll, aber wer weiß was an deinem B3 schon gewerkelt wurde)

    - gleichmäßiges Sprühbild, Benzinmenge und Dichtheit der Einspritzventile checken (Dichtheit auch beim Kaltstartventil). Geht beim 4-Zylinder recht einfach, da das Ansaugrohr nicht raus muss. Vorsicht aber bei den Plastikbechern in denen die Einspritzventile sitzen, die brechen sehr gerne auseinander. Weiterfahrt dann nicht mehr möglich ohne neue Becher.

    - last but not least eine absolut dichte Unterdruckanlage und Abgasanlage bis zur Lambdasonde (mit Nebelmaschine sehr schnell und easy zu prüfen)


    Ohne diese Voraussetzungen lässt sich nur schwer weiter darauf aufbauen. Wenn man dann weiter auf den elektronischen Teil schaut, sind die wichtigsten Stellgrößen für die KE der Temperaturfühler und die Lambdasonde. Damit wird der Drucksteller für alle Betriebszustände gefüttert. Hier muss man also sehr sicher sein, dass die Teile funktionieren und die Werte dann auch im Steuergerät bzw. am Ende beim Drucksteller ankommen (dazu Steuerstrom messen - hast du gemacht, offenbar an der Anfettungsgrenze) und auch vom Drucksteller ordnungsgemäß umgesetzt werden (Differenzdruck bestromt und unbestromt messen). Meiner Erfahrung nach liegen hier meist die schwerwiegendsten Probleme neben der berühmten Falschluft. Entweder ist die Lambdasonde überaltert und oder jemand hat schon wild am Drucksteller rumgedreht und der Differenzdruck ist außer Soll.


    Der elektrische Rest ist dann tendenziell mehr "Feintuning" für die verschiedenen Betriebszustände (abgesehen von der Zündung natürlich). LLRV, Stauscheibenpoti, Drosselklappenschalter, AKF usw. würde ich bei Lambdawerten Richtung 1,3 also erstmal in den Hintergrund rücken. Kann man dann weiter nach schauen wenn z. B. Leistung fehlt oder der Leerlauf unsauber ist. Und natürlich wenn man den Steuerstrom final einstellen will.


    Das LLRV wird an der blau-schwarzen Ader mit Zündplus über die Sicherung 28 versorgt. Über die grün-schwarze Ader wird es masseseitig vom Motorsteuergerät getaktet (Pin 17). Man muss also die Frequenz messen, um die exakte Ansteuerung prüfen zu können. Das Steuergerät registriert die Unterbrechung auf jeden Fall und legt sie auch im Fehlerspeicher ab (allerdings flüchtig).


    Viel Erfolg :thumbup:

    - Außerdem funktioniert nach auftreten des Problems die Schubabschaltung nicht mehr.

    - Desweiteren ist der Lastwechsel vom Leerlauf oder Schiebebetrieb > zur Last sehr hart. Also wenn während der Fahrt der Leerlaufschalter betätigt oder freigegeben wird reagiert der Drucksteller sehr heftig darauf was den harten Lastwechsel verursacht. Dabei reichen wenige mm am Gaspedal weshalb ich mir sicher bin dass es die Reaktion des Drucksteller auf den Leerlaufschalter ist.


    [...]


    Auffällig ist noch dass sobald ich den Motor abstelle und wieder starte, das Problem erstmal weg ist. Es dauert aber nicht lange bis es erneut auftritt.

    Hatte ich genau so beim AAD auch. Der Motor reagiert so, wenn das Steuergerät die elektrische Verbindung zum LLRV verliert. Erst mit Neustart des Motors wird es wieder angesteuert. Schau dir mal den Stecker und die Leitungen zwischen Motorsteuergerät und LLRV an. Bei mir war das nur sehr selten sporadisch, aber auch plötzlich. Vielleicht ist das auch ein Kondensator oder so im Steuergerät der sich verabschiedet. Im Normalfall öffnet sich dann der Bypass im LLRV und der Motor läuft mit knapp über 1000/min.


    Irgendwas scheint auf jeden Fall total aus dem Rahmen zu kommen bei deinem 3A, da sind bestimmt mehrere Sachen die sich überlagern. Im Normalfall ziehst du den Drucksteller bei der Motronic im warmen Zustand ab und gar nichts passiert. Fährt solide weiter mit etwas weniger Leistung im oberen Bereich, kaum spürbar. Stauscheibenpoti ähnlicher Effekt.


    Würde zuallererst auch wie goldesel vorgeschlagen hat Falschluft mit Nebelmaschine suchen. Benzindruck und Differenzdruck messen, um den Druckregler und Drucksteller ausschließen zu können. Viele drehen am Drucksteller wild rum, da passt hinterher gar nichts mehr zueinander. Lambdasonde über pendelnden Druckstellerstrom prüfen sofern du kein Oszilloskop hast. Hab den Überblick aus deiner Doku jetzt nicht, Einspritzventile und Klopfsensor sind schon neu? Was macht das Kaltstartventil so, ist das dicht oder läuft das Benzin da fröhlich in das Ansaugrohr?

    Hallo Martin,

    den gesuchten blauen Stecker gibt's nur im B3, beim B4 nicht mehr.


    Es ist bei keinem Fahrzeug etwas vorbereitet, sämtliche Anschlussleitungen müssen neu gezogen werden. Zur Unterdruckpumpe in den Motorraum, zu den Pedalschaltern, zum Steuergerät, zum Lenkstockschalter.


    Schönen Abend

    Marvin

    Die Videos kenne ich auch. Ich drehe trotzdem nicht ohne Grund an der Schraube.

    Eigentlich habe ich noch nie daran gedreht... ;)

    Wenn ich das richtig verstehe, verstellt man damit das lambda-Verhältnis bei hoher Last.

    Ich habe keinen Prüfstand, und kein lambda-tool.... ;)

    Das ist auch nicht anzuraten, da bin ich bei dir. Man verändert dort den Differenzdruck. Konkreter das Regelfenster (oberer und unterer Anschlag) in dem der Drucksteller den Benzindruck verändern kann. Das ist für alle Betriebszustände relevant.


    Nach dem Verstellen ist mindestens das Einregulieren an der berühmten "CO-Schraube" am Luftmengenmesser notwendig, da sich durch die geänderten Druckverhältnisse auch die Gemischzusammensetzung ändert.


    Trotzdem bleibt ein Problem: Bei Volllast fährt die KE ohne Lambdaregelung, d. h. stumpf nach programmierten Kennwerten. Diese setzen einen korrekt eingestellten Differenzdruck voraus, um das angestrebte Volllast-Lambda-Verhältnis zu erreichen.


    Das Einstellen des Druckstellers geht nur mit zusätzlicher Breitbandlambdasonde und/oder präzisem Manometer, deshalb auf keinen Fall willkürlich dran herumdrehen.


    Wenn ich mir das erste Video so anschaue, wirkt es fast so, als hätte jemand den Drucksteller schon verstellt, aber das kann man nur mutmaßen.


    Ich würde so weiter vorgehen:

    - Klopfsensor pauschal erneuern wenn er alt ist (Bosch, mit exakt 20Nm anziehen)

    - ZZP einstellen im Diagnosemodus

    - Druckstellerstrom messen (Anschlussleitung kann man mit Junior Power Timer Crimpkontakten / Steckern herstellen) und Ergebnis hier teilen


    Weitergehend:

    - weiter nach Falschluft mit Nebelmaschine suchen und testweise Kurbelgehäuseentlüftung verschließen (hierüber kann auch Falschluft gezogen werden, genau wie über den Aktivkohlefilter)

    - wenn bis hierhin keine Auffälligkeiten sind: Manometer besorgen für Prüfung von System- und Differenzdruck (gibt anschlussfertige Prüfsets im Netz für Mengenteiler, Selbstbau geht aber auch, Manometer sollte auf 0,05bar genau ablesbar sein)


    - wenn dann immer noch alles unauffällig ist, kann man noch u. A. Stauscheibenpoti, die Einspritzmengen und den Höhengeber prüfen.


    Die leichten Zischgeräusche sind bei KE normal, m. M. n. sind das Strömungsgeräusche an der Stauscheibe vom Mengenteiler.

    Hallo erci,

    die Geschwindigkeit im Tacho hat mit dem Getriebe nichts zu tun. Sind zwei unabhängige Systeme, d. h. Du hast hier einen zweiten Defekt, der aber mit dem Getriebe erstmal nichts zu tun hat.


    Ich lese du hast das Steuergerät getauscht. Hat es exakt die gleiche Teilenummer? Die beiden Buchstaben am Ende sind entscheidend. Zum CFY gehört 097 927 731 DT


    Der Fehler 00652 ist in dem Diagnoseprogramm leider falsch übersetzt. Einen Schaltregler hat das Getriebe nicht mehr, das arbeitet elektrohydraulisch. 00652 steht für Gangüberwachung. Das kann diverse Ursachen haben, z. B. ein falsches Steuergerät, da es andere Übersetzungsverhältnisse im Getriebe erwartet. Kann aber auch durch defekte Kupplungen bzw. fehlerhafte Magnetventile im Schieberkasten abgelegt werden.


    Fehler mit dem Drosselklappenpoti kann auch durch den Steuergerätetausch kommen. Das neue Steuergerät muss mittels Grundeinstellung die Anschläge des Potis lernen. Grundeinstellung mit Diagnoseprogramm einleiten, Gaspedal langsam bis Kickdown durchdrücken und dort einige Sekunden halten. Weiterhin mal die Kontakte am Drosselklappenpoti anschauen, wie von katze56633 beschrieben. Ein Tausch bzw. Umdrehen wie von Kisugi Ai vorgeschlagen geht beim ABC leider nicht, da die Werte nur ins Motorsteuergerät gehen (1 Anschluss) und von dort ans Getriebesteuergerät weitergereicht werden. Da der Fehlerspeicher vom Motorsteuergerät kein fehlerhaftes Poti erkannt hat, glaube ich persönlich, dass der Fehlereintrag nur durch die fehlende Grundeinstellung herrührt.


    Weiterhin wäre unbedingt mal der richtige Ölstand zu prüfen, wie schon beschrieben. Ca. 10km fahren, Getriebe auf P stellen, Fahrzeug waagerecht und der Motor muss weiterlaufen. Jetzt den Peilstab ziehen. Wenn der Stand nicht stimmt, schaltet das Getriebe nicht ordnungsgemäß. Bei zu wenig ATF schaltet es zuallererst nicht mehr in die Fahrstufe 4, also genau dein Szenario ;)


    Ich würde so vorgehen: Steuergerätenummer prüfen, ggf. zurück auf das alte Steuergerät tauschen. Dabei Grundeinstellung einleiten. Davor nicht mehr fahren! Anschließend ATF-Stand prüfen. Ggf. auffüllen. Vielleicht ist dann wieder alles ok.

    Ich kann nicht bestätigen das die Motoren Probleme mit Lagerschäden haben, aber was ich beobachte ist immer das gleiche Schema von Leuten die Motorschäden haben:

    Audi 80 von Opa gekauft, der ist 3000km im Jahr gefahren, Kurzstrecke, Ölwechsel alle 30tkm (also einmal in 10 Jahren),

    nach dem Kauf sofort auf die AB und Pedal to the metal. Nach 10km AB auf Raststätte, oh, warum macht der Motor Nack Nack Nack schon im Leerlauf. Scheißteil...

    Die Geschichte habe ich mehrmals gehört und die Folgen davon gesehen.

    Das glaube ich dir sofort, nur gibt es ein ähnliches Szenario für den ABT Motor sicherlich genauso häufig oder sogar öfter, da er häufiger gebaut wurde.


    Löblich, dass ihr eure Motoren so gut behandelt und pflegt. Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Menschen sich nicht so gut darum kümmern wie ihr. 15km warm fahren, möglichst keine Kurzstrecken, jährlicher Ölwechsel usw., machen meiner Beobachtung nach nur sehr wenige.


    Welcher Mechanismus hinter den Lagerschäden steckt vermag ich nicht zu beurteilen. Im Netz liest man auch beim ABT nicht annähernd so häufig davon wie beim ABK. Kann also nicht ausschließlich auf schlechte Pflege zurückzuführen sein.

    Ergänzend dazu, der ABK (besonders die frühen Modelle) hat leider auch überdurchschnittlich viele Pleuellagerschäden.


    Ist dein Kühler 590mm breit, hast du die Standardausführung (893 121 253 A).


    Bei 620mm Breite wird es der für AHK bzw. Heißländer ab Werk sein (893 121 251 H).

    Ich meinte vom zeitlichen (und letztendlich auch finanziellem). Bis das alles passt, läuft und legal zu bewegen ist... Zudem ohne Schlachter kaum mehr machbar.


    Warte vielleicht noch ein paar Wochen, im Frühjahr werden immer wieder schöne Autos inseriert.

    Nope, musste auch beim B4 noch extra bezahlt werden. Ich kenne nur einen einzigen ohne...


    Modelljahr 1994: 765 DM extra, ab 2.3E Serie


    Einfacher Check: Falls du eine ZV hast, sind in den Gimmitüllen zwischen den Türen und der Karosserie grüne Unterdruckschläuche. Ohne Lautsprecher in den hinteren Türen und ohne ZV fehlen die Tüllen hinten sogar vollständig.



    Zum Suchen vom heimlichen Verbrauchern Multimeter zwischen Batterie-Minuspol und Masseleitung setzen. Ruhestrom beobachten (sollte <0,01A sein) und die Sicherungen im Wasserkasten nacheinander ziehen, um den fehlerhaften Stromkreis zu finden. Alles andere ist wenig zielführend.

    Es kommt halt drauf an, welche Kombi man verbaut hat. Mit Beifahrerairbag und Klima wäre es tatsächlich unkomplizierter, weil man mehr Platz hat und das Armaturenbrett entsprechend auch nicht wegziehen muss. Der TE hat ja nicht geschrieben, um welches Fahrzeug es hier eigentlich geht, aber anscheinend ist es eines ohne Beifahrerairbag ;)

    Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Schöne blaue Velours Ausstattung in deinem Coupe, da steh ich immer drauf :)

    Finde dein Innenraum sieht eigentlich ganz gut aus, nur das Lenkrad gehört nicht zum Baujahr, das würde ich persönlich ändern oder halt gleich das Sportlenkrad rein wenns dir gefällt.


    Die Klimatronik gab's auch regulär für deutsche Fahrzeuge. Ist aber zugekauft von einem amerikanischen Hersteller. Audi hatte soweit ich weiß noch nichts eigenes. Man findet die leicht abgeändert auch in US-Fahrzeugen, z. B. bei Cadillac. Daher auch die ungewohnte Bedienung.


    Auto = Automatikbetrieb

    Econ = Klimakompressor aus

    BiLev = Änderung der Luftverteilung auf die frontal Düsen im Armaturenbrett

    Lo, Hi = Manuelle Änderung der Gebläsedrehzahl für mehr (Hi) oder weniger (Lo) Luft aus den Düsen

    Auf jeden Fall was besonderes. Den Motorumbau gab's "ähnlich" aber auch von Treser.


    Das Leder muss man mögen, im Bereich des Armaturenbretts oben ist es leider echt schlecht gealtert.


    Zum Preis äußere ich mich mal nicht, da hätte ich andere Vorstellungen :fie: