Beiträge von vagant

    Ich hab ventildeckel umgebaut auf gummi vor kurzen


    hattest du bis dahin eine korkdichtung verbaut? da gab es doch was zu beachten beim umbau auf gummidichtung... beim umbau sind andere stiftschrauben/stehbolzen zu verwenden. sonst zerdrückt man sich glaube die gummidichtung. anzugsdrehmoment dann nach vorgebener reihenfolge von innen nach außen in drei durchgängen, 5Nm, 10Nm und 12Nm, wenn ich mich richtig erinnere. dichtmasse braucht man dazu eigentlich keine. das sollte so dichten.


    von den kosten her hält sich das alles im ramen, trotzdem habe ich für den nockenwellensimmerring knapp 6€ bezahlt. wenn man nach der bemaßung sucht kann es sein das man industrieware findet die passend ist. hab ich jetzt aber auch gelassen, soll ja zügig gehen. man sollte dann aber auf den werkstoff "viton" achten.


    wenn man sich das bild so anschaut könnte das schon sein das der kurbelwellensimmering durch ist, da sich das öl auf der drehmomentstütze verteilt.


    die abbildung 02-098 zeigt auch die anzugsreiehenfolge...

    NIX NIX NIX NIEMALS NICHTS DREHEN WENN DER RIEMEN RUNTER IST...


    meine / unsere nerven liegen blank.


    was du machen kannst, du drehst die kurbelwelle ganz langsam im urzeiger sinn bis die null an der bezugskante geteilt ist (vorrausgesetzt die lässt sich ohne großen widerstand drehen, wenn es klemmt aufhören). anschließend kontrollierst du die markierung oben am nockenwellenrad ob die nockenwelle auf OT steht, tut sie das nicht, steht sie hoffentlich nur minimal daneben (1 zahn) in dem fall kannst du folgendes tun -> den zahnriemen lösen, vom nockenwellenrad nehmen und die nockenwelle um diesen einen zahn so verdrehen das die OT markierung stimmt. zahnriemen wieder auflegen, spannen und darauffolgend den zündverteiler prüfen. und zwar wie: der verteilerfinger oder läufer steht jetzt im OT, die kerbe auf dem zündverteilergehäuse (im bild oben rechts) muss etwa 2 mm links neben der kerbe des verteilerfingers stehen. ist das alles gegeben sollte der motor eigentlich anspringen mit einer sogenannten "statischen zündeinstellung". das heißt die zündeinstellug ist nicht optimal, aber läuft.


    steht die nockenwelle nicht nur 1 zahn neben der markierung wenn die null unten an der bezugskante geteilt ist, sondern zwei oder mehr (wenn das überhaupt möglich ist?) dann wird es knifflig die steuerzeiten wieder herzustellen. hast du in diesem fall jedoch den motor schon versucht zu starten? ... dann setz dich erstmal hin, mach dir n bier auf... denn das könnte dann ne größere baustelle werden wie tobner schon schrieb. dann isser futsch... höchstwarscheinlich.


    alternativ... wenn man von der materie keinen plan hat. man macht sich vorher an allem was sich bewegt markierungen mit weißem edding und baut dann alles so, und nur so, wieder zusammen. für die zukunft...

    alle schreiben vom rechten kotflügel mit rostbefall. bei mir ist's genau anders rum. rechts hat er nix, links blüht er langsam... also wirklich langsam (mein 86c war in der zeit komplett weggerostet), beim typ89 sind es nur paar flechten.

    erregerleitung zur lima schon gecheckt? hatte ich letztens erst beim typ44. wenn die erregerleitung unterbrochen ist kommt direkt die öldruckwarnung nach drehen des zündschlüssels weil die öldruckkontrolle denkt der motor läuft schon die öldruck sensoren aber nicht das passende signal liefern da der motor tatsächlich keinen öldruck hat. ladekontrollleuchte ist in dem fall aus. der anlasser und das radio hat in meinem fall funktioniert... aber da sind wir wieder bei scouter... kfz elektrik ist lustig.


    je nach nachdem wo im kabelbaum eine störung vorliegt und wo, nach bzw. von masse, verbunden wird (strom sucht sich immer den weg des geringsten widerstands) können die symptome unterschiedlich ausfallen.
    bei mir hat sich zum glück die erregerleitung direkt in der lima gelöst und das konnte ich mit wenigen handgriffen neu anlöten -> problem gelöst :thumbup:

    och, da gibt es glaube viele mögliche stellen. a-säulen unten rechts u. links, kotflügel vorn rechts u. links, heckklappe u. motorhaube. hinterachsaufname, kofferraummulde, wasserkasten, frontscheibenrahmen, längsträger motorraum... usw. entferne mal das hitzeblech da.
    kann sein das es da noch schlimmer aussieht.


    je nach zustand und rostgrad gibt es am markt diverse "konditionierer" damit kann man das fortschreiten ganz gut eindämmen. rostumwandler ist käse... habe ich persönlich keine guten erfahrungen gemacht. wenn die chemiekäule nicht hilft muss halt nach möglichkeit neues blech eingeschweißt werden oder das betreffende teil getauscht werden, wie z.b. kotflügel, heckklappe...


    dafür, das audi seinerzeit 10 jahre garantie gegen durchrostung gegeben hat halten die dinger ganz gut. einige haben nach der dreifachen zeit nicht einen rostpickel.
    unter ungünstigen bedingungen nimmt die verzinkung (das sind wohl nur wenige µm) schaden und dann schreitet die korrosion rasch voran...


    gruß

    nochmal... du sollst erstmal die anderen punkte checken. mit qualmt heute wieder kann hier keiner was anfangen.
    also kühlsystem prüfen auf dichtigkeit (abdrücken o.ä.) brennräume auf wassereinbruch prüfen (endoskopieren o.ä.) abgaskrümmer kontrollieren auf risse.


    du kannst den zig mal anlassen. wird warscheinlich jedes mal qualmen...

    hatte noch nie stress mit der lima im typ89. auch unter temperatureinfluss nicht. was ich mir vorstellen kann das deine riemenscheibe einne falsche ist und die lima zu hoch dreht und darum heißer wird als vergleichsweise andere?

    oder, was auch ein wichtiger punkt ist, liegst du mit der leistungsaufname im grenzbereich und ziehst mehr aus der lima als sie liefern kann, kommt die ins schwitzen und dir brennen die wicklungen weg.


    Jemand noch eine Idee wegen den Bruchstücken?


    Gruß Matze


    erstmal nein. äußerst mysteriös wie die bruchstücken dort hingelangt sind. lagen die vor oder nach dem kat? (was eigentlich keinen unterschied macht)
    ich überlege aber gerade wo ich diese skaleneinteilung, wie auf bild drei zu sehen, schonmal gesehen habe.
    weil... vier kurze striche, ein langer usw. das ist eine millimetereinteilung wie auf dem lineal darunter.


    gruß

    ich dachte immer beim h-kennzeichen geht es um den erhaltungswert von original-fahrzeugen. welchen sinn macht es dann eine h-zulassung zu erteilen wenn der originalzustand nicht mehr gegeben ist.

    Julle,


    genessen habe ich eine länge von 10mm, außendurchmesser 9,5mm u. innendurchmesser 8mm. die wandstärke wird wohl bei 0.7mm liegen. die hülsen sind geschlizt und sitzen press in der bohrung.
    gezählt habe ich bei mir am NF zwei stück, jeweils rechts u. links oben bzw. außen im saugrohrunterteil. siehst du aber an den bohrungen wo die plaziert sind.

    testweise kannst du die riemen ja mal abnehmen und "horchen" ob das pfeifen immernoch vorhanden ist.
    ich kenne den 90° test wie gesagt nur vom zahnriemen.


    auf dem video höre ich eigentlich gar nichts auffälliges.


    vlt isses auch ein endstufen-pfeifen weil der entstörkondensator auf der lima platt ist :D


    ps: allerdings habe ich beim NF im c3 auch ein hochfrequentes heulen wenn ich im stand die drehzahl von über 3000u/min abfallen lasse. jedoch nicht unter last.

    hallo, zur keilriemenspannung...


    nach meinem wissen gilt das "90° verdrehen können" nur bei zahnriemen und evtl. noch bei flachriemen, außer flexbelt. klassische keilriemen (dreiecksprofil) sollen sich drücken lassen. ich glaube maximal 5mm in beide richtungen im bereich der längsten strecke. also insgesamt 1cm "durchhang" so als grober richtwert.


    vlt. ist das doch bissel straff bei dir geworden und irgendein lager pfeift sich einen ab? lima... servo... etc.
    versuche den keilriemen mal so zu spannen das du bei druck mit dem finger auf die flache seite des riemens ihn mit verhältnismäßigem kraftaufwand 5 - 10 mm runterdrücken kannst. oder so das du das anliegende aggregat an der riemenscheibe gerade so n i c h t mehr von hand drehen kannst.
    berücksichtigen muss man dann allerdings die temperatur. ist der riemen im winter straff und sitzt gut, kann er im sommer zu locker sein.

    hier... auf dem letzten bild unten rechts... geht der wasserschlauch an einen gekröpften kunststoffflansch -> das ist das termostatgehäuse.
    mit geschickten fingern, passendem werkzeug und bissel geduld kommt man von unten ganz gut ran. da muss nichts ab- oder beiseite gebaut werden.
    die hintere schraube vom termostatgehäude ist fummelig zu erreichen, aber es geht.

    oder erstmal fragen ob fk dir was im austausch anbieten kann, bzw einen vom tüv fragen ob da was geht wegen abwärtskompatibilät oder so?
    gutachten ist gutachten, aber wer weiß...
    immerhin hast den krempel ja direkt bei fk gekauft nach den kriterien die in der verkaufsanzeige stehen. und da steht das es passt. fk hat einen namen... die verkaufen keinen müll, weißt wie ich mein?