Beiträge von competition89

    Der ABK ist bei pfleglicher Behandlung und regelmäßigem Service für 300.000 km haltbar, genauso wie die anderen 4 Zylinder auch.
    An der Lagerung der KW und den Pleueln/ Kolben ist ja nix anders.
    Die Belastung durch die Verdichtungserhöhung ist schon gestiegen, die Mehrventiler fliegen einem aber auch nicht bei 200.000 km um die Ohren und die liegen nochmal höher.
    Wenn man sie rechtzeitig öffnet und vernünftig überholt, möchte ich mal behaupten, daß sie nocheinmal das Gleiche schaffen.
    Die meisten rafft es hin, weil sie im früheren, oder wie in diesem Fall, jetzigen Leben durch unkundige Hand und ohne Sachverstand geschlachtet wurden.
    Auch die Prioritätensetzung für's Geld ausgeben lässt mich regelmäßig den Kopf schütteln.
    Da ist Optik und Sound wichtiger als die Technik oder der Allgemeinzustand.


    Ich habe momentan einen ABT mit 115.000 km in der Garage, dem der letzte Besitzer fast das Leben gekostet hat.
    Die Dehnschrauben des Kopfes konnte ich mit einem Finger am Knebel lösen.
    Gott sei Dank haben die ihn nicht richtig zum Laufen gebracht, sonst wäre noch mehr im Eimer gewesen.

    Die Rahmen sind mit Butyl verklebt.
    Die Stoßstange muß runter.
    Nimm am besten einen Heißluftfön und erwärme es von unten nach oben, dann geht es schneller.
    Von innen mal draufhalten kann auch nicht schaden.
    Als Ersatzmaterial für die Lamellen kann ich dir Viton empfehlen.
    Ist zwar nicht ganz günstig, hält aber über Jahre ohne hart zu werden.

    Die KE Einspritze kann Elektrikprobleme ala spinnendes KI verursachen?
    Was das schlechte Kaltstartverhalten betrifft, gebe ich dir gerne recht.
    Er schrieb in einem anderen Thema allerdings auch, das es beim Zahnriemenwechsel schon Probleme gab.
    Evtl. Steuerzeiten oder Zündung verstellt, was aber nicht das KI Problem ohne Schlüssel im Schloss erklärt.

    Ölwechsel gnadenlos überzogen, Ölkontrollleuchte kommt schon im Stand in Kombination mit Geräuschen.
    Was willst du da am Kopf sehen?
    Den letzten Lagerschaden am ABK (knapp 300.000 km) hab ich sehr gut am Öl erkannt.
    In diesem Fall wäre es meiner Meinung nach ERSTMAL am sinnigsten, bevor irgendwas zerlegt wird.
    Geht wohl auch am Schnellsten und ist anscheinend eh längst überfällig. ;)

    Du brauchst ihn nicht anrufen oder suchen.
    Die Öllampe geht an und Geräusche sind auch da, Öl ablassen und nach Abrieb suchen, bevor es zu spät ist.
    Das ist erstmal das billigste und gibt eventuell schon Aufschluß über den Zustand des Motors.

    Wieviel km ist der Motor gelaufen?
    Wann war der letzte Ölwechsel und wie sah es aus?
    Als Erstes das Öl ablassen und begutachten.
    Sollte sich dort nix finden, woran ich nicht recht glaube, kannst du den Kopf immer noch abnehmen.

    Index A hat öfters Probleme mit dem MAP Sensor.
    Verwende die letzte Stufe vor den Steuergeräten mit WFS.
    Das müsste D sein, bin mir aber gerade nicht ganz sicher.
    Unterschiede gab es außerdem ab Mj.95, da wurde auf den leichten Ventiltrieb umgerüstet.(Abregeldrehzahl herabgesetzt)
    Diese waren meines Wissens nach aber dann schon mit der WFS.

    Erst liegt es am Mädel, dann am schlechten Wetter, dann am......
    Du willst die Achsen überholen und den Motor neu dichten?
    Spätestens beim zweiten Punkt hätte er doch eh raus gemusst.
    Ein Tauschmotor kommt allerdings nicht in Frage.
    Das was du schreibst klingt schon alles ziemlich komisch.
    Bist du sicher das DU wirklich weisst, was du willst?
    Es wird übrigens in absehbarer Zeit wieder wärmer. ;)

    Habe ja nicht geschrieben, das es sofort passiert.
    Die Theorie mit den Stoßdämpfern und Domlagern will ich nicht so Recht glauben.
    Habe noch nie gehört, das die Domlager ein Schlagen in der Lenkung verursachen, dann wären diese schon mehr als nur fertig.
    Das sollten der Tüv'ler und die 2 KFZ'tis dann schon feststellen können.
    Das Lenkungsspiel ist soweit in Ordnung?
    Der Lack auf der Einstellschraube am Lenkgetriebe ist noch unbeschädigt?

    Ja dann....hat die Chefin wohl gewonnen.
    Bei 30 Jahre alten Fahrzeugen ist das eigentlich eher die Regel, das man erstmal schraubt bis zum Abwinken.
    Dafür hast du irgendwann einen Klassiker, den man nicht mehr an jeder Straßenecke sieht.
    Ohne Rückendeckung des Mädels wird das auf lange Sicht aber eher nix.

    Kommt mir ziemlich bekannt vor.
    Schau dringend nach der Anbindung Spurtstange/ Lenkgetriebe.
    Ich hatte einen Fall, da wurden die Spurstangen auf die falsche Seite des Bügels montiert.
    Dadurch hatte die rechte Stange beim Einlenken Kontakt mit dem Wasserflansch, bzw. dem Zylinderkopf.
    Das gab beim Zurücklenken auch Schläge, wie von dir beschrieben.
    Sollte das der Fall sein, Fahrzeug nicht mehr bewegen, bis der Fehler behoben ist.
    Löst sich das Gummimetalllager aus dem Kopf der Spurstange, besteht Lebensgefahr.

    Die Schleppketten bei uns auf der Arbeit sind mit isolierten Kabeln bestückt.
    Ich meinte eigentlich auch nur die Kabel, nicht das eine Kette verbaut werden soll. ;)
    Flry Fahrzeugleitungen haben übrigens keine schlechte Isolierung, nach 20 Jahren aufwärts ist bei einem Biegeradius von 180 Grad halt auch mal Feierabend.