Beiträge von littleporker-fan

    Im Grunde genommen ist nur die FIN/VIN des Fahrzeuges verbrannt. Man kann alles von dem Wagen verwenden, nur den Wagen (mit der alten Fahrzeug-Ident-Nummer) nicht mehr in den Verkehr bringen.


    Falls man den Wagen also wieder in den Verkehr bringen will, besorgt man sich eine noch gültige VIN -z.B. von einem Fahrzeug dessen Aufbau nicht mehr lohnt oder Verunfallt ist-
    im Idealfall mit dem selben Aufbau und dem selben Motor wie verbaut
    -besonders wichtig wäre allerdings, dass die Papiere des Spenders keine bessere Schadstoffeinstufung hat-
    und meldet den Wagen (als neu erstandenen Unfallwagen) wieder an. Wobei den Behörden das egal ist, Dito den Prüforganisationen. Ich hatte schon öfter Fahrzeuge, die lange abgemeldet waren - Fahrzeugidentnummern wurden noch nie abgeglichen.


    Damit bewegt man sich zwar in einer Grauzone
    aber kritisch werden solche Aktionen eigentlich nur, wenn der Verdacht auf Hehlerei entstehen könnte (BMW X5, Audi Q7, Mercedes G-Klasse)
    und die Behörden deswegen ein besonderes Interesse entwickeln könnte,
    wie denn nun eine VIN an jenes Fahrzeug kommt, von dem die Behörden ausgehen, dass es aus dem Verkehr gezogen wurde ...


    Bei einem Audi 100 Avant dürfte so ein Interesse aber nicht auftreten ...


    Sprich: Fahrzeugidentnummer, Papiere vom Schrott, aus Mobile von einem Seelenverkäufer oder von Ebay besorgen,
    anbringen/einschweissen
    und den Wagen als wiedererstanden unter den erworbenen Papieren wieder erstehen lassen.


    Im Sinne des Erfinders (der Behörden und der Entsorgung von Altfahrzeugen) ist das zwar nicht,
    wirklich illegal ist dieses Vorgehen aber auch wiederum nicht ... eben eine Grauzone die nur deswegen noch nicht geschlossen wurde,
    weil man sie eben nicht schließen kann: in Deutschland werden Totalschäden nicht zentral gemeldet ... eine solche Trickserei kann also im gesamten nicht aufgedeckt werden (außer, wie schon geschrieben, das Fahrzeug wird komplett durchgecheckt - was aber nur im Falle eines Diebstahl/Raubverdachts bei hochwertigen Fahrzeugen mit ausreichenden Interesse der Versicherungen in der Praxis geschieht).

    Scheint mir arg billig zusammengeschustert worden zu sein
    - alleine wer bei einer S2 Limousine schon am Lenkrad spart (kein Leder! - sondern das Plaste-Trumm),
    dem unterstelle ich einmal, dass er auch bei den restlichen Arbeiten zur Behebung des Unfalles aufs Geld geschaut hat ... ... ...

    @Reverend


    Die Industrie profitiert - aber ganz gewiss nicht der Staat Deutschland.


    So verdiente ein Ingenieur im Berufsstart vor zehn Jahren noch rund 45.000 EUR Brutto im Schnitt p.a.,
    das ist auf 36tsd EUR p.a. gesunken
    Experten gehen davon aus, dass der Schnitt in fünf Jahren auf 30tsd EUR p.a. sinken wird.


    - natürlich Plug&Play-Spezialisten ausgenommen ... wenn man die Creme will, muss man investieren - auch wenn sie noch grün hinter den Ohren sind.
    Aber den 08/15 bekommt man günstiger ... das hat nicht mal etwas mit Noten zu tun, sondern eher welche Kurse belegt wurden und was die Firma aktuell braucht,
    der neue Mitarbeiter sollte halt sofort Geld erwirtschaften ... ob man dem dann ein paar hunderter mehr oder weniger im Monat gibt, ist dann auch egal.
    Hauptsache der benötigte Spezialist haut nicht Richtung UK oder Schweiz ab ;)


    Die Gefahr besteht wiederum bei unseren 08/15-Ingenieurs-Einsteigern nicht - also das Gegenteil was die Medien und die Regierung verbreitet haben.
    Wir haben mehr als genug davon. Den Arbeitgeber-Verbänden sind die Einwanderer aber als Konkurrenz mit ´flexiberen´ Gehaltsvorstellungen mehr als wie nur recht.


    Überhaupt lässt sich die Richtung feststellen: gefragte Spezialisten verdienen so gut wie niemals zuvor.


    Alles was ersetzbar ist, bekommt weit weniger - nicht selten weitaus weniger als noch vor 10, 20 Jahren.


    Wenn ich bedenke was ich vor meiner Selbstständigkeit verdient habe und jetzt vergleiche, was auf dem Markt so üblich ist ... ... eine krasse Verschlechterung zu 1993-2003 (wo ich im Angestelltenverhältnis war). Und das nicht einmal Inflationsbereinigt.



    https://www.youtube.com/watch?v=btXMYFhlK94


    https://www.youtube.com/watch?v=_tDI7NiKnno


    https://www.youtube.com/watch?v=lFq2aAcf-8s


    usw usw



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    Eine sofortige offizielle Arbeitserlaubnis würde für große Zerwürfnisse im Niedriglohnsektor führen - der ist trotz angedrohtem Mindestlohn durch den massiven Zufluss von den offenen Grenzen der EU-Osterweiterung massiv unter Druck - Stichwort Überstunden.
    Es ist bereits jetzt kein Problem jemand Unqualifizierten für 3,50 EUR/Std für niedere leichte Arbeiten zu bekommen (Putzen, Pflege, Sortieren etc.),
    bzw. rund 5 EUR/Std für niedere schwere Arbeiten (Schleppen, Schuften ;) )
    Man bildet hier nur weiter eine Elendskultur heraus.


    Ganz klar: diverse Leute profitieren von so etwas - gerade Deutsche
    aber ich finde das der Integration wegen eher Kontraproduktiv.


    Gerade wenn die Flüchtlinge dauerhaft hier bleiben - dann wäre eine Ausbildung inkl. Spracherwerb wesentlich besser,
    als ob sie Sklavenarbeit für Zweimarkfünfzig erledigen.


    Solche Sklavenarbeiter haben wir durch Rumänen, Bulgaren etc. ja bereits ausreichend hier.



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    Das hat aber alles jetzt nichts mit Asyl und den Elendszuwanderern zu tun. Ich finde auch, dass es kein primär finanzielles, sondern eher ein gesellschaftliches Problem ist.


    Wie geschrieben: rund um die französischen Fährhäfen werden solche Zäune errichtet - die Kosten übernimmt Großbritannien.
    Die Bilder tauchen kaum in den dt. Medien auf:


    In Griechenland werden illegale Zuwanderer in solche Lager abgeschoben:

    erhalten darin oft monatelang keinen Rechtsbeistand - sie ´dürfen´ aber jederzeit wieder über die türkische Grenze wenn sie wollen
    - mit anderen Worten: die werden darin regelrecht weichgekocht, damit sie ihr Unterfangen aufgeben.


    Man darf ja insgesamt nicht vergessen, das Deutschland, zusammen mit den Benelux-Staaten, Österreich, der Schweiz, Dänemark und den Ländern auf der skandinavischen Halbinsel das weit geringste Asyl-Problem hat.
    Das Elend ist bei den südlichen Staaten, Großbritannien, Frankreich und den Staaten des ehemaligen Ostblocks wesentlich schlimmer.



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    Desweiteren reden wir hier in dem betreffenden Gebiet (Konfliktregionen in der ehemaligen UdSSR, Balkan, Naher Oster und dem Kontinent Afrika) von ca. 35.000.000 - 40.000.000 Menschen die auf der Flucht sind.
    Und denen wird nicht mit ein paar flotten Sprüchen geholfen und auch nicht mit einem Merkblatt ... auch wenn es unsere Politik meint.

    Sie haben einen Anspruch auf Grundleistungsbeträge, die spätestens nach 48 Monaten Aufenthalt zu Analogleistungen führen, die in etwa dem ALG II entsprechen. Die Grundleistungen und Analogleistungen sind übrigens nicht kürzbar - selbst wenn derjenige strafffällig werden würde (vgl. AsylbLG)



    Die Grundleistungen sind grob in den ersten 14 Monaten ca. 140,- EUR
    15-47 Monate ca. 350 EUR
    48- Monate ca. 380 EUR.


    http://www.bundesregierung.de/…tungsgesetz-kabinett.html

    Deutschland ist übrigens kein christliches Land. Warum immer diese ständige Diskussion über Religion?
    Warum nicht jedem selbst überlassen woran er glaubt?


    Richtig - Deutschland bzw. deren Staatsvorgänger wurde Säkuliert - sogar mehrmals, zuletzt unter Napoleon ...
    wir sind aber ein christlich geprägtes Land. Unsere derzeit gültigen Moral- und Gesellschaftsvorstellungen stammen allesamt aus dem Christentum bzw. haben sich von diesem weiterentwickelt. U.a. auch schön zu sehen an unserem Kalender, an unserer Zeitschreibung- und Zeitrechnung, an unseren Feiertagen und vor allem an unseren Traditionen und Wertgefühlen.
    Wir unterscheiden uns dadurch grundlegend z.B. vom asiatischen Raum oder auch weitgehend vom afrikanischen Raum - die hier teilweise erheblich andere Werte- und Moralvorstellungen haben (gutes Beispiel ist hier Indien und deren Lebensauffassung und der dort weitgehend vorherrschenden Sinnstiftung).
    Das ist als Einzelner komplett unabhängig ob man nun an eine Religion glaub oder nicht glaubt. Ob man sie mag oder nicht mag. Unsere Gesellschaftsordnung ist christlich, propagandistisch ausgedrückt: abendländisch.


    Deutschland garantiert eine Religionsfreiheit, wenn diese niemand anderen Beeinträchtigt.
    Im Extrem: Menschenopfer werden z.B. nicht gestattet - selbst wenn es das Opfer freiwillig machen würde ;)


    Wenn die deutsche Staatsregierung irgendwelche Kapriolen schlägt, kann doch die arme Flüchtlingsfamilie nichts dafür.
    Man muss sich nur mal vorstellen Deutschland befände sich im Krieg, es würde Mord und Totschlag herrschen und man wäre selbst ein Flüchtling.
    Wie wäre es, wenn man zwar Zuflucht in einem Land findet, einem irgendwelche Idioten aber auch noch die staatlich zugewiesene Bude anzünden?
    Aus meiner Sicht wird hier leider viel zu häufig in Schubladen gedacht und BILD Berichte a la "AUSLÄNDER SCHLAGEN JUGENDLICHEN TOT" sind dabei auch nicht sonderlich hilfreich.


    Ich finde eine Tabuisierung des Problems und eine Zensierung ist ebenfalls nicht hilfreich. In meiner Tageszeitung, dem Donaukurier wurde z.B. unterschlagen, dass der Totschläger der jungen Tugce im Winter 2014 ein Serbe war. Man sprach nur von einem Jugendlichen ...
    Generell eine Verschleierung, ein nicht kenntlich machen von Fakten ist nicht freiheitlich. Zumindest nicht nach meiner Rechtsauffassung.
    Auch dieses Argument: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" hilft niemanden weiter.
    Wenn ich im Zug fünf jugendliche, halbstarke Migranten sehe, die den Schaffner anpöbeln - dann pöbeln in fünf jugendliche, halbstarke Migranten an. Das ist Fakt und das habe ich erlebt.
    Und ich komme mir dann ehrlich gesagt veralbert vor, wenn es im Donaukurier heißt: der Schaffner musste fünf Jugendliche vom Zug verweisen ...
    Dieses ständige in Schutz nehmen von bestimmten Gruppierungen
    - und nur aus dem Grund, weil sie nicht dem Kulturkreis angehören oder nicht ? -
    das Gutmenschen nur allzu gerne nachgehen, löst nämlich keine Probleme.


    Probleme löst Transparenz und gezielte Aktionen.


    Beispiel Wirtschaft: ich kann keine Zweigniederlassung aufmachen, die ständig Verluste schreibt, in der Hoffnung das wird irgendwann besser. Nein! - ich muss dagegen etwas unternehmen.


    Mein Beispiel mit den Asylanten aus Eritrea, Benin, Senegal, generell Schwarzafrika: hier müsste sich die Regierung einmal beschäftigen.
    Bleiben die Leute hier? Dann müssen sie integriert werden und sich integrieren lassen.


    Derzeit: abschieben in irgendein Massenloch. Hoffen das ihr Antrag nicht durchkommt.
    Kommt er durch, kommen sie direkt in eine Sozialwohnung, bekommen bei Behördengängen einen Dolmetscher
    und sind vergessen. Man hofft, das sie keinen Ärger machen. Das wars.


    Leute die teilweise nicht mal lesen oder schreiben können. Die lediglich miese englisch. oder französisch-Kenntnisse haben (je nachdem wer mal die Kolonie hatte). Lässt man halt wieder irgendwo versauern.


    Wie die ehemaligen Gastarbeiter.
    Man labert doch nur von Integration, wer es nicht selbst schafft (und das ist für die verdammt schwer)
    der bleibt Generation für Generation im Ghetto
    und wenn es so weitergeht im Slum.


    Dann wird es so wie in Marbella, wie in Paris:
    eine geschützte Reichen-Siedlung mit Golfplatz, schusssicheren Limousinen, Eskorte zur Schule, bewaffnete Sicherheitsfirmen.
    Eine nicht sehr gut geschützte Mittelschicht die permanent rudert, dass sie nicht ins bodenlose abstürzt-
    Eine gemäßigte Armenkaste, die zumindest weitgehend in Frieden leben kann.
    Und dann Slums. Echte richtige Slums. Knallhart. Leute die in Büschen hausen ... wie in Rumänien.


    Das ist doch das Entscheidende: man kann es schön langsam nicht mehr vorherschieben,
    man kann schön langsam sich nicht mehr hinter Floskeln verstecken - die Grünen, die Gutmenschen, die Ach-so-Sozialen ...


    Wir brauchen Lösungen, ansonsten haben wir eine gnadenlose Klassengesellschaft, wie in Indien, wie in China, wie in Amerika ...



    Was ist mit den ganzen damaligen Schlesiern zum Beispiel?
    Die waren früher auch mal Flüchtlinge und mussten sich hier ein neues Leben aufbauen.


    damals musste sich jeder etwas aufbauen. Da war alles ruiniert. Mein Großvater mütterlicherseits ist 1939 in den Krieg und 1948 wieder zurück, nach drei Jahren Gefangenschaft. Unseren Hof musste in der Zeit meine Großmutter alleine bewältigen.
    Mein Großvater väterlicherseits ist 1940 in den Krieg und 1947 wieder zurück ... und das mit sechs Kindern ...
    Außerdem darf man nicht vergessen, dass das eben alles Deutsche waren - gleiche Sprache, gleiche Religion, gleiches Wertesystem. Eine Integration ist somit wesentlich einfacher als bei den Leuten die jetzt kommen.


    Leider stirbt die deutsche Nachkriegsgeneration gerade aus und lässt eine entfremdete Gesellschaft zurück. Da kann einem Angst und Bange werden, wie sich das hier alles noch entwickeln wird.


    Davon schreiben hier doch alle.
    Und eben davon, das man mit einer Tabuisierung bzw. teilweisen Dogmatisierung dieses Problems offensichtlich nicht weiterkommt.
    Das Todschweigen versucht die Politik schon seit Jahren ohne das sich die Lage irgendwie bessert
    - eher im Gegenteil.

    AudiQP10V: Mein Vater war im Sanierungsgewerbe - inzwischen im Ruhestand. U.a. war in der Kundschaft ein großes Caritas-Wohnheim in einer dt. Großstadt ...


    ... was der für Stories erzählt hat und noch heute erzählt ... da renovieren die Deutschen die runtergewirtschafteten Wohnungen (rund 200)
    - wenn man mit der letzten fertig ist,
    kann man mit der ersten wieder anfangen -


    und wird von den Bewohnern zusammengeschissen, weil man sich um 9 Uhr Vormittags erdreistet zu bohren ... man stört ja deren Müßiggang ...


    --


    Aaaaaber wir wohnen ja in einem Idyll.
    Bei uns ist ja alles perfekt, hier in Deutschland.
    Wir sind ja eigentlich nur zu Blöde, dass wird das sehen. Wir kleinen, steuerzahlenden Einfaltspinsel.


    Z.B. ich kleiner blöder, bayrischer Bauerntölpel reite ja nur an Kleinigkeiten rum,


    - z.B. das hier am Wolnzacher Friedhofsparkplatz vor zwei Wochen drei Ungarn, zwei Rumänen und ein Slowake bei Minus 10 Grad in ihren Autos genächtigt haben
    und anscheinend für 4,80 EUR Stundenlohn arbeiten. Nicht Zigaretten in der Tanke einsortieren ... nein - ich meine richtige Drecksarbeit, wo die armen Schweine wahrscheinlich mit 55 fertig sind.
    Aaaaaber: die Osterweiterung ist doch sooo ideal und so super und das beste, was der Politik in den letzten 50.000 Jahren Menschheitsgeschichte eingefallen ist.
    Eine Bereicherung für uns alle.


    - z.B. dass in Oberstimm in eine marode, baufällige, knapp vierzig Jahre stillgelegte Kaserne (der hintere Teil wurde seit Ende der großen Nato-Manöver der frühen 80er Jahre nicht mehr genutzt)
    nur ein paar hundert Asylanten einpfercht. Nun wurde ein Nigerianer (das ist ein Vielvölkerstaat, meine lieben Politiker! Das ist kein Volk! - das wurde von Kolonialmächten zusammengeschustert!! Da gibt's andauernd Konflikte da unten!)
    von einem anderen halb tot geschlagen, der Wachmann, der dem armen Schwein helfen wollte, wurde auch schwer verletzt ...
    Aber Nein - ich doofer Hund bekomme in meiner Blödheit natürlich wieder nichts mit! Hab ja keinen Durchblick ...(!)
    Das läuft alles ideal - und wenn man einen bösen Leserbrief schreibt, schiebt man ein nettes Bild einer lieben Asylantenfamilie rein, die voll integriert in einer lieblichen Wolnzacher Wohnung leben und Geschenke bekommen
    ... währenddessen man nun im halb aufgegebenen Sumpfloch -der Patriot-Stellung in Manching - Acht Kilometer vom nächsten Supermarkt entfernt
    nun wieder ein paar hundert Asylanten einpferchen will.
    Was soll das? Ach ganz vergessen - das mit dem Asyl läuft supertoll und es gibt keinerlei Probleme und das England seine Insel dicht gemacht hat und die Fährhafen immer mehr Festungen mit Stacheldraht gleichen
    und die Asylanten in Spanien, Griechenland und Süditalien keinerlei Leistungen mehr bekommen und das Dubliner Abkommen in den Südstaaten der EU überhaupt nicht berücksichtigt wird,
    das ist ja auch nur Kokolores.


    - dann kommen wir doch mal zur Neujahrsansprache unserer Kanzlerin:
    Zum Ersten: Wenn ich mir die Leute aus Eritrea (BIP 280$ im Jahr), dem Senegal (BIP 910$ im Jahr) oder Ghana (BIP 680$) so ansehe ... diese Leute bekommen wir nicht mehr los. Das ist einfach so - in diesen Ländern hat sich seit 100 Jahren nichts bewegt, warum sollte das irgendwann anders werden? Wer da unten lebt, arbeitet nur zum überleben. Da kann man niemanden, der einen deutschen Supermarkt gesehen hat wieder rückführen ... das klappt bei Syrern oder bei Serben und vielleicht noch bei Tschetschenen und Kurden - aber nicht bei diesen armen Kerlen.
    So ... da die Integration bei unseren ehemaligen Gastarbeitern durchgehend so gut geklappt hat ;)
    würde man meinen, die Regierung würde sich anstrengen hier nicht wieder die exakt gleichen Fehler zu machen, wie (ab) Ende der 70er, als man Erkannte,


    dass die Leute aus der Türkei nicht mehr zurück können und nicht zurück wollen,
    weil der Teil der (Groß)Familie, der in Deutschland lebte, den Teil der Familie in der Türkei unterstützte und sich der östliche Teil der Türkei überhaupt nicht entwickelte ...


    und deshalb eine Integration voran getrieben hätte,
    statt dessen schaute man seelenruhig zu, wie sich diese Gemeinschaft in unserer Gesellschaft immer mehr ghettoisierte.
    Egal ob Berlin, München, Köln, Hamburg oder den Städten an der Ruhr:
    wer braucht hier in bestimmten Stadtvierteln Deutsch?
    Und wegen was?


    Da braucht ein Chef ja nur den Straßennamen hören und welche Schule derjenige besuchte: "ach ... das können wir vergessen" bzw. DEN können wir vergessen.
    Selbst wenn er gute Noten hat: der Rest der Klasse war schlecht, die Note hat er erleichtert bekommen ...
    ob das nun stimmt oder nicht, ist egal.
    Und oWunder oWunder: die Migranten bzw. genau DIESE Migranten hängen in ihrer Armutsfalle fest. Zusammen mit den Deutschen, die diesen Ghettos nicht mehr entfliehen können.


    Aaaaaber': wir haben ja gar keine Probleme lt. Neujahrsansprache - ALLES läuft perfekt.


    Von tragischen Einzelfällen mal abgesehen ...


    Wobei ein Problem bleibt: ich kleiner blöder, bayrischer Bauerntölpel, der das ganze nicht so rosig und zauberhaft sieht ;)

    Alles easy ;) außer du hast irgendwelche fiesen Vorgeschichten bzw. Punktekonto voll (was aufgrund der Umstellung eigentlich unmöglich is...)


    Eigentlich ist da nichts easy - die alten Punkte bleiben bestehen und werden umgerechnet


    und das kann durchaus im ungünstigen Fall zu einem sofortigen Führerscheinentzug führen,
    knappe 600 Führerscheine wurden kurz nach der Umstellung und Umrechnung entzogen, weil durch das neue System die Punkte voll waren,
    während sie beim alten System erst kurz vor dem Entzug standen ...


    Bei der Umstellung wurde nichts "genullt" weder etwas vergessen - es gab weder eine Amnestie noch eine Abolition bei der Umstellung.

    Es ist eine libanesische


    ooops - politisch inkorrekt!
    *Selbstzensur*


    natürlich deutsche Großfamilie,
    die in den 80ern aus dem Libanon geflohen war
    und inzwischen unsere Gesellschaft bereichert.


    Und falls es Wellen schlägt, dann ist das nur ein bedauerlicher Einzelfall!


    Denn wir alle wissen:
    (Genau) diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur,
    ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude
    sind eine Bereicherung für uns alle(!)


    Amen


    :D

    OCC Voraussetzungen:


    - Keine alltägliche Nutzung
    - Alltags-Pkw vorhanden
    - Guter Zustand (mind. Note 3)
    - Garage/Carport als überwiegender Abstellort
    - Alle Fahrer mind. 23 Jahre alt, bei Premium Cars 30 Jahre
    - Jährliche Fahrleistung max. 10.000 km


    Gerade die Zustandbewertung wird gerne verwendet, wenn sie einen nicht mehr in der Versicherung haben wollen
    dann muss man alle naselang ein aktuelles Classic-Data-Gutachten vorlegen ...
    die Versicherung überprüft einen überhaupt ziemlich, ob man nicht doch den Wagen als Alltagswagen verwendet.
    Gerade bei Geschichten zum Arbeitsplatz oder Parkplatzschäden, Hagelschäden ("warum war denn der Wagen nicht in der Garage?") geraten hin und wieder zu Kreuzverhören.


    Wegen den paar Euros, würde ich OCC wirklich nur für das Liebhaberfahrzeug verwenden - wäre was anderes wenn es ein Ferrari oder Maserati ist
    oder ein Wagen mit immensen Versicherungskosten, wie z.B. der Honda NSX oder diverse BMW M-Modelle
    ... aber bei einem an sich doch gemäßigt gestuften Audi Cabrio würde ich mir das nicht aufhalsen


    ... etwas weniger rigoros ist die ADAC Oldtimerversicherung. Die schreibt einem zwar auch einen Alltagswagen vor,
    schließt aber nicht kategorisch einen "alltäglichen Nutzen" des Klassikers aus.
    Außerdem darf der Wagen auch im freien stehen ... dafür sind 9.000 km/p.a. Höchstgrenze
    und der Wagen muss einen Mindest-Zeitwert haben, wenn er noch keine 30 Jahre alt ist.

    Ich will hier niemanden reinreden ...


    aber bei mir fahren alle Fahrzeuge unter 15.000 EUR Zeitwert ohne Vollkasko - einzige Ausnahme ist ein Porsche 944, weil dieses Fahrzeug in der Vollkasko extrem billig ist (ich glaube Typklasse 11 oder 12 ..., also in einer der geringsten Klassen überhaupt).
    Aber angenommen mein Audi Cabrio - Zeitwert/Versicherungswert derzeit vielleicht 4.500 - 5.000 EUR ...
    selbst wenn ich es zusammenwerfe,


    die Bergung würde der Schutzbrief bezahlen
    bei einer Schlachtung würde ich selbst bei einem heftigen Schaden ca. 1.500,- EUR rausbekommen


    macht ein versichertes Risiko von 3.000 EUR


    angenommen die Vollkasko würde Mehrkosten von 300,- EUR p.a. verursachen
    bzw. bei einem ungünstigeren Vertrag von 700,- EUR p.a. ...



    Dafür ist das Risiko zu gering - ehrlich gesagt, verfresse und versaufe ich das Geld lieber und trage das Risiko selbst. Bzw. fahre einmal im Jahr dafür in den Urlaub ...




    Anders sieht es natürlich bei einem Audi Urquattro 20V aus
    und ganz anders bei einem neuen Audi R8 V10
    ...



    -



    Es gibt natürlich Leute für die es eine seelische Erleichterung ist, wenn sie eine Kaskoversicherung besitzen - auch wenn die versicherte Sache es an sich nicht wert ist.
    Also wer nicht mehr ruhig schlafen kann, wenn er seinen z.B. 16 Jahren alten 250,- EUR Fiat Cinquecento nicht versichert hat - der soll es tun (ich nehme jetzt bewusst ein Extrem und nehme jetzt hier bewusst keinen Audi ;) )
    Aber ich halte das nicht für sinnvoll.


    Auf jeden Fall würde ich bei einer niedrigen SF aber immer die Vollkasko gegenrechnen ... der Preisunterschied kann sehr gering zur Teilkasko sein (die ich im übrigen für ziemlich sinnlos halte - ich hatte in ca. 800.000 km die ich in 20 Jahren gefahren bin, einen einzigen Teilkasko-Schaden).
    Bei bestimmten Modellen kann die Vollkasko durch den verbundenen SF sogar günstiger werden - wie bei mir damals anno 1998 bei meinem VR6

    Warum Teilkasko?


    Sie zahlt nur Glasschäden, Diebstahl- und Raubschäden, Wildunfall mit Haarwild, Brand, Marderbiss *hier aber in der Regel keine Folgeschäden* und Unwetterschäden (Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmung) - allerdings letzteres auch nur, wenn für die Region eine Unwetterwarnung des DWD heraus gegeben wurde ...


    Großer Nachteil der Teilkasko: anders als bei der Haftpflicht und der Vollkasko wird kein Schadenfreiheitsrabatt berücksichtigt.
    Egal ob man eine SF 0 oder noch schlechter hat oder z.B. eine SF 35 ... der Betrag ist bei der Teilkasko immer identisch.


    Ich würde auf jeden Fall bei einem SF der bereits 55% hat zugleich eine Vollkasko durchrechnen lassen
    - z.B. war es ehemals bei meiner VW Passat VR6 Limousine so, dass die Vollkasko um 350,- D-Mark günstiger war, als die Teilkasko (!) -


    nebenbei bemerkt, sollte man bei unseren -in der Mehrzahl praktisch wertlosen Fahrzeugen-
    *dazu zähle ich jedes Fahrzeug das keine 15.000 EUR Zeitwert besitzt*
    sich überlegen, ob das keine Überversicherung ist.


    Was bringt eine Kasko, wenn ich bei den Versicherungsbeträgen mir alle vier bis fünf Jahre davon einen neuen PKW leisten könnte?
    Da fehlt dann ein vernünftiger Kosten-Nutzen bzw. generell die Wirtschaftlichkeit einer solchen Versicherung
    *passiert übrigens oft bei geringen Werten - da gibt es viele Leute die etwas versichern, was eigentlich den Aufwand gar nicht wert ist ...

    Vorteil der frühen Porsches gegenüber anderen Mitbewerbern ist:


    - dass die Teileversorgung recht gut funktioniert,
    - es sehr viele, sehr erfahrene Restauratoren gibt,
    - die Fahrzeug in praktisch jeder Classic-Veranstaltung weltweit gern gesehen sind und wegen ihrer immensen ehemaligen Motorsport-Aktivitäten auch überall mitfahren dürfen,
    - die Fahrzeuge sehr gut lange Standzeiten überstehen und auch nur gelegentlichen Einsatz nicht übel nehmen
    - die Fahrzeuge nicht aggressiv erscheinen und auch gut von Frauenhand bewegt werden können (wer schon mal bei einem Lamborghini Espada die Kupplung gedrückt hat, weiß was ich meine) - angefangen von Kupplung, Bremse, Lenkung
    - die Fahrzeuge sowohl einen Niedlichkeitsfaktor haben aber dennoch nicht *sorry* "schwul" erscheinen ((jaja, political incorrectness - ich schäme mich mal kurz)
    - die Fahrzeuge irgendwie in jede Sammlung passen: vom Käfer-Sammler bis zum Ferrari- und Lamborghini-Freak ... der 356 passt überall rein


    - der 356 bezaubert, gottvoll ist und überhaupt entzückt und eines der wundervollsten Geschöpfe ist, die es hier auf Erden gibt. Absolut jeder ist dem Wagen absolut verfallen, sobald er ihn einmal bewegen durfte ...


    Also eines der Fahrzeuge, wo mich astronomische Preise nicht verwundern,
    dito der Dino 246 GT
    ... das ist auch so ein Charmebolzen, bei dem man sofort sein Herz verliert - egal ob Männlein oder Weiblein - Entenfahrer oder Rolls-Royce-Treter, id/ds-Göttinnen-Verehrer ... Isetta-Pilot oder Corvette-Freak ...
    eher im Gegenteil: mich verwundert, warum es die Autos mal so Preisgünstig gab.


    Wenn ich mal in den Ruhestand wechsle hole ich mir auch einen - koste es was es wolle ;)
    derzeit wäre das arg Geschäftsschädigend ... ich wäre nur noch bei dem Kleinen in der Garage und würde ihn betütteln.

    Pre-A bedeutet beim 356 nur ein frühes Modell.


    Die frühen Modelle sind:
    - Gmünd-Fahrzeuge (1948-1951).
    - "Bent-Window Pre-A" bzw. "Knickscheibe Vor-A" (1950-1953)
    - "Pre-A" bzw. "Vor-A" (1954-1955)


    Danach folgte der Porsche 356A (1955-1959).
    Der Bent-Window/Knickscheibe hat noch einen Mittelsteg im Fensterrahmen - die Fensterfläche bestand aus zwei Frontscheiben.
    1954 wurde der 356A-Überarbeitung voraus gegriffen und neben anderen Detailänderungen eine Frontscheibe über die ganze Fläche verbaut - der Mittelsteg entfiel.


    Mit Ausnahme von niedrig motorisierten 356B (1959-1963) und 356C (1963-1965) haben die 356 inzwischen Preise erreicht, dass sich auch eine komplette Neukonstruktion rund um die Fahrgestellnummer inzwischen lohnt.
    Also Knickscheiben-Coupés erreichen inzwischen oft Preise um die 200.000-250.000 EUR,
    Cabrios gehen nicht selten über 400.000 EUR - bei Topmotorisierungen
    - das war in dem Modelljahr der Typ 528 = 1500 S = 1,5 Liter mit 40er PBIC-Vergaser und 70 PS
    geht es mit guter Historie auch schon Richtung Millionengrenze ... evtl. bereits darüber (kaum jemand verkauft derzeit, weshalb die Preisexplosionen immer heftiger werden).


    Entsprechend heftig sind auch Preise für originale Ausstattung - falls der Tacho samt Tachoblatt brauchbar sind z.B., haben bereits jene einen Wert den ich auf rund 5.000 EUR schätze ...


    Vielleicht auch noch interessant,
    es wurden insgesamt 3.802 Knickscheiben-Coupés gebaut,
    davon 1.547 Stück im Jahr 1953
    ((in der gleichen Zeit 803 Cabrios, davon 394 Stück im Jahr 1953))

    Zum Thema: Kredit ist Kredit ... da würde ich mir bei einem popligen Verbraucherkredit* ehrlich gesagt denjenigen suchen, der die günstigsten Konditionen hat, das sind dann mit guter Boni meistens Barclay oder Targo etc.
    da würde ich auf Check24 usw. suchen, vergleichen und Angebote einholen. Bei 15.000 wären das um die 230,- EUR bei den angestrebten 5 Jahren(!) p.a. Laufzeit,
    falls dieser Betrag irgendein Problem darstellen sollte - das musst Du selber wissen -
    würde ich so ein Vorhaben unterlassen.


    Zumindest die von Dir genannten Finanzierungen hören sich arg unattraktiv an. Je nach Bonität sind derzeit 2,8%-7% möglich (eff & pa)


    Bei einem freien Verbraucherkredit ist keine Vollkasko vorgeschrieben: falls man den Wagen allerdings gegen die Wand setzt, läuft der Kredit dennoch bis zum Ende der Laufzeit ... ;)
    Man besitzt dann auch das Fahrzeug rein rechtlich: also der "Brief" ist bei einem selbst. Man kann den Wagen also auch weiterveräußern, wenn man ihn nicht mehr will
    - der Vertrag läuft natürlich die vollen fünf Jahre, Ausnahme: er wird abgelöst.


    * anders siehts natürlich bei Großkrediten aus - für Geschäft, Hausbau usw. Was diese Verbraucherkredit-Anbieter aber meistens eh nicht im Sortiment haben, da sie ihre Kreditlinie begrenzen.



    PS: weiterer Nachteil der klassischen Autofinanzierung,
    der Brief wird von der Bank einbehalten, bis der Wagen bezahlt ist
    - teilweise werden für Vertragsänderungen während der Laufzeiten (Sonderzahlungen, Ablösungen usw) noch immer "Strafgebühren" fällig. Falls es doch wegen Bequemlichkeit etc. eine Autofinanzierung wird, sollte man sich
    *trotz Bequemlichkeit* informieren, was auf einen zukommt, falls man das Auto vorab ablösen muss/will
    bzw. es wegen etwas anderem zu einer Vertragsänderung kommt.


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    Generell/Allgemein


    Ich finde ein neues Auto unter entsprechenden Umständen schon als recht sinnvoll,
    z.B. gerade in der Zeit wo ich mein Unternehmen gegründet hatte (2004) und die unmittelbare Start-Up-Phase war, hätte ich keine Zeit für eine alte Gurke gehabt
    und ehrlich gesagt auch nicht für einen Gebrauchtwagen.
    Da war schon nach der zweiten Woche, nach Beginn klar, dass ich nicht um einen Neuwagen herum komme,
    den hab ich dann nach 17 Monaten mit 95.000 km eingetauscht gegen einen anderen Neuen,
    und den nach 24 Monaten und 74.000 km dann wieder gegen einen Neuen


    und der blieb dann drei Jahre - und dann hatte ich auch wieder Zeit für eine Sammlung:
    die drei Autos die ich eingemottet hatte, kamen dann auch wieder raus
    und seitdem floriert auch wieder meine Sammlung :o)


    Aber auch wenn ich jetzt an meinen persönlichen Firmenwagen denke: den GTI in der Garage gleich neben dem Haus,
    es ist einfach nett dass er da ist, auch wenn ich ihn selten benutze - aber wenn ich mal keine Lust auf meine alten Kisten habe
    oder mich gar das Hobby ankotzt: in den GTI einsteigen, läuft, Navi, HiFi, Klima, ...
    und alle drei Jahre etwas neues mit neuer Garantie, neuem Service-Paket, neuen Reifen-Paket ... man ist einfach frei. Außer tanken gibt's nichts zu beachten. Oktober, Reifenwechsel: einer vom Autohaus kommt (dieses mal mit einem Passat CC)
    nimmt den GTI mit
    kommt am Abend mit dem Wagen zurück - Winterreifen drauf, Sommerreifen sind eingelagert
    nimmt den CC wieder mit
    fertig. Außer den zwanzig Sekunden Schlüsselübergabe war nichts zu machen. Das ist furchtbar praktisch(!).



    Aber auch abseits von meiner persönlichen Geschichte: gerade bei Pendlern im Zusammenspiel mit verbrauchsgünstigen Vernunftsautos ist ein junger Gebrauchter oder gar Neuwagen (Dacia, Skoda, Ford, Seat, Kia usw.) m.M auch keine schlechte Entscheidung, gerade wenn man nicht schrauben will.


    Wo es halt ungut wird, ist es, wenn einem A) das Fahrzeug bzw. der Kredit/das Leasing finanziell überfordern
    oder der Wagen einfach eine Kragenweite zu groß für das Einkommen ist - klassisch: Azubi mit einem finanzierten V8 ;)

    Ich bin in meinem bisherigen Leben wahrscheinlich ca. dreihundert
    bis vierhundert Wagen gefahren.


    Vom Schissmannsmobil (Fiesta 1.1 mit gefühlten 35 PS)
    bis zum Murciélago, 9ff, getunten 930 Turbo (430 PS ohne Servolenkung. ohne ABS, ohne irgendetwas - außer einer 40% Sperre hinten), ...
    vom überlektronischen M5 F10 bis hin zum absolut unelektronischen Porsche 924 Carrera GTS
    vom aktuellen 458 Italia bis hin zum aktuellen Huracán,
    von Superexoten wie den Lotus Esprit V8 bis hin zum Spectre R42,
    vom Alfa ES30 / RZ bis hin zum MG RV8 ...
    850 CSi, 964 RS 3.8, BMW M3 Sport Evo, Corvette C6 ZR1, Ferrari F512 M, ..., ..., ... wirklich teilweise sehr spezielle Fahrzeuge die nicht jeder fahren kann ...


    Bei allen war eines gleich:
    sie fuhren so schnell,
    wie sie fuhren.


    Will heißen: was hilft einem ein Prüfstand, wenn der Wagen so geht, wie er geht.


    Entweder ein Wagen geht (z.B. bei mir Boxster Spyder oder Integra Type R oder Gallardo 550-2 -
    bzw. meine Götter: 993 Carrera RS 3.8 und Ferrari 360 Challenge Stradale - die gottvollsten Leistungs-Automobile die ich jemals bewegen konnte)


    oder die Wagen gehen nicht (zum Beispiel ein Mercedes-Benz CL 600 oder ein Ferrari California oder auch ein Porsche 991 Carrera S).


    Entweder ein Kraftfahrzeug verbreitet vergnügen und man mag es (Maserati Quattroporte V)
    oder es ist ein einfach mieser Kraftwagen (Maserati Quattroporte VI)


    worauf ich hinaus will:
    ich fand meinen alten Audi 80 16V, obwohl er ein optisches Wrack war, als einen ziemlich coolen Flitzer.
    Wie ich mit den popligen XXX PS(?) auf der Landstraße
    *komplett ausgeräumt: kein Radio, keine Lautsprecher, keine Dämmung, kein Teppich, kein irgendwas - nur mit Koni Gelb und Toyo R888 alle versägte was da kreucht und fleuchte ...*
    das war einfach lustig. Ob jetzt der Wagen 136,8 PS hatte oder 141,9 PS oder gar 143,2 PS ...
    das interessierte mich doch nicht!?
    Entweder der Wagen ist ein Erlebnis und ich berichte jeden darüber, wie ich im 360 CS an der 8.500/min Marke kratzte und der Wagen fauchte wie ein tosender Ochse
    oder wie ich im 993 RS über diese Kuppe sprang, mit einer Beifahrerin die kreidebleich schon längst das Schimpfen und wüten aufgehört hatte
    und sich diesem Sodom und Gomorrha ergeben hatte
    - wie ich irrwitzig nur von diesem 300 Pferdestärken-Sauger-Boxer-Sechszylinder vereinnahmt wurde, damit wir in einer heiligen Pflicht diesen Gipfel erstürmten (was eigentlich eine durchschnittliche Kuppe war)
    *eine Attacke wie von der leichten Brigade - jenseits des Transzendenten*
    - wohlwissend, dass man nach der Kuppe die Hölle auf Erden bekommen würde ...
    dann hat man Bereiche ereilt, die jenseits des Glückes sind. Wo man weiß, dass jetzt alles richtig ist und alles im Ideal verläuft ...


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    Entschuldige: aber was will man dann mit Prüfstandergebnissen?



    Man hat doch das Glück
    oder eben nicht ...?!



    Dann hockt man halt im Countach und passt nicht rein ... dann jammert man halt fünf Tage über Kreuzschmerzen
    ein gerechter Lohn für Viertausendsiebenhundertvierundfünfzig Kubikzentimeter puren Glückes ... das sich da hinten, wo der V12 sitzt, im Gehirn einbrennt für die Ewigkeit - wer will einem das noch nehmen?
    Ein Prüfstand? Ein BMW M550d?
    Mitnichten! SOLCHE Vergaser sind nachhaltig! UND göttlich!


    Aber eigentlich kommt es doch darauf gar nicht an.
    Zum Beispiel,
    wenn ich mit einem Porsche 356 fahre ... DAS ist ein Freund, jemand zu dem man kommt
    und man kommt immer zu einem 356 - du suchst ihn und nicht umgekehrt
    und dann ist er da.
    Simpel, freundlich, lebendig,
    ein Geschöpf mit und bei dem Du das Heulen anfängst
    und je früher er ist (mein Extrem ist Baujahr 1951 - da lagen noch ausgebrannte Panzer in unseren Wäldern)
    desto "schlimmer" - nein schöner ist es. Eine Offenbarung. Ein Glück.
    Ein ergreifendes Erhabnis, was mir sonst nur so in den Pinakotheken wiederkommt, wenn uralte Meister mit mir kommunizieren und von ihren alten Welten erzählen, berichten und mich lehren.


    Darauf kommt es doch an - das etwas beigeistert, dass sich etwas einbrennt, das man sagt: hier bin ich und hier stehe ich
    - und das ist MEIN Richtiges, mein Standpunkt, mein Lebenselixier, meine Sinnstiftung.


    Und warum sollte man diesen Zustand mit Objektivitäten kaputt machen?


    Vergiss den Prüfstand - sei einfach glücklich, dass Du glücklich bist. Das wird immer seltener auf dieser objektiven Welt. Es fehlt an Glück, weil man selbst dieses Glück nicht zulässt. Das finde ich, ist überhaupt das Hauptproblem ... deswegen mache ich mich nur seltenst um jemandes Sache lächerlich
    - und wenn ich es mache, dann bereue ich es schnell. Begeisterung ist vielleicht das wichtigste überhaupt: nicht nur Glück sondern auch ein Gelingen.


    Auskosten und nicht Nachprüfen: komme was wolle!

    Das liegt aber vor allem an den (für Geländewägen) hirnrissigen Reifen.


    Selbst halbwegs aktuelle G-Klassen wird viel von ihrer Power weggenommen,
    weil die Reifen zugleich jenseits der 200 km/h aushalten müssen. Man darf ja mit einem 300 PS-SUV gar keine echten Geländereifen fahren *außer man geht über M&S*,
    weil sie die Geschwindigkeitsindexe nicht erfüllen (ich schildere jetzt bewusst einen Extremfall).


    Aber auch weil viele Fahrer nicht auf Komfort und Geschwindigkeit verzichten wollen und die verbauten Reifen meist superbreite Straßenreifen sind. Dem typischen Luxuslimousinen-Reifen ähnlich.


    Ich bin mal die erste Cayenne-Generation in Leipzig bei Porsche gefahren ... müsste anno 2003 oder 2004 gewesen sein,
    mit Geländereifen, das hat dann der Instruktor zugegeben
    Das sah dann mit dem Instruktor am Steuer teilweise auch so aus:


    und da bzw. dann geht schon extrem etwas - vor allem wenn man auf das Fahrzeug und den Felgen nicht aufpassen muss.
    Also um da eine noch erheblichere Performance rauszuholen, braucht man dann schon einen echten Geländewagen
    und Erfahrung im schweren Gelände ...


    aber da ist die Realität auch wieder grau in grau - zumindest hier in Deutschland ...
    wer da zu heftig in Wald&Flur bzw. Waldwegen und Kiesgruben rumackert hat schnell Ärger mit den Besitzern ... ich wüsste hier in der Gegend keine Stelle, wo man einen ernsthaften Offroadeinsatz machen könnte. Von ADAC-Geländen etc. mal abgesehen.


    PS: und mit einem Cayenne, X5/X6, Q7 oder auch einer modernen G-Klasse oder einem Hummer H2 würde ich so Scherze dann auch wiederum nicht machen,
    da sie einfach zu teuer & zu Schade sind. Da würde ich mir dann einen gebrauchten Unimog o.ä. suchen.

    aber wird, auch beim b4, nicht durch einschalten der sperre das fahrzeug dazu gezwungen das alle räder die gleiche geschwindigkeit drehen?


    Ja, das macht er ja auch, wenn die Räder einen Kraftschluss aufbauen können. Der braucht ja auch nur minimal sein.
    Findet der Reifen aber keinen Kraftschluss, hilft einem das alles nichts. Das Torsen will ja nicht nur einen Kraftschluss aufbauen, es benötigt ihn, damit es überhaupt funktioniert.
    Ist da nichts, dann geht es einfach nicht, es wird hilflos.


    Wie geschrieben: das ist von theoretische Natur, weil einen gewissen Kraftschluss findet man immer: sei es Matsch, vereiste Straße, Schnee, ... und dann ist es auch einwandfrei. Ich denke für einen Straßen-Allrad ist das noch immer das beste System. Gerade auch wenn man den Bremsenverschleiss von den stärkeren Allrad-BMWs z.B. ansieht ...


    Damit das System "scheitert" muss es wirklich provoziert werden: wie wenn ein Rad (oder mehrere Räder) auf einer blanken Eisfläche stehen bleibt,
    oder eben auf Rollen wie in dem Video.
    Aber selbst dann kommt man mit Bremsen und Gas in der Regel wieder weiter ... also das ist ein sehr abstraktes Problem.
    Und wer wirklich mit dem Problem zu "kämpfen" hat (Eisfischer?, Eisbrecherkapitäne?), der kauft sich einen Unimog oder einen MB-Track mit 21 Sperren ... und selbst dann keinen BMW-SUV ;)

    Das ist das
    -eher theoretische-
    Problem des Torsen ohne Mitteldifferentialsperre wenn ein Rad oder eine Achse keinerlei Kraftschluss mehr hat.


    Hat ein Rad oder eine Achse keinerlei Kraftschluss mehr, dann regelt das System einem alles raus. Im Praktischen Einsatz passiert das aber nur auf absoluten Glatteis
    *also z.B. wenn man auf einem zugefrorenen See steckt ...* - also nur wenn ein Rad absolut keinen Kraftschluss mehr aufbauen kann. In der Praxis manipuliert man dann halt mit der Bremse bzw. Handbremse (hintere Achse) solange bis der Wagen wieder in Bewegung kommt.


    ist aber im realen Einsatz praktisch nie der Fall
    - außer man provoziert es, wie in dem Video. Meist von den Leuten, die diesem System einen Nachteil unterschieben wollen.


    Das Problem haben alle Torsenfahrzeuge ohne Mitteldifferentialsperre (also alles nach dem Typ85 - der hatte ja noch manuelle Sperren). Selbst dann hätte man aber noch ein Problem, wenn drei Räder keinerlei Kraftschluss aufbauen könnten


    Aber wie geschrieben: im Alltag spielt das keine Rolle, da auf Schnee oder eisglatter Fahrbahn, Gelände, Matsche etc. immer ein gewisser Kraftschluss -und sei er noch so klein- aufgebaut wird
    bzw. man bei den Handvoll alltäglicher Kraftschlussprobleme (Aquaplaning) ganz andere Probleme hat - Allrad hin oder her ...

    Jetzt fehlt nur noch Deine Preisidee


    - insgesamt kommt mir die Sache zwar sehr ungelegen,
    da ich vor ein paar Tagen ein zusätzliches Audi Cabrio (1.8 - 125 PS - 130.000 km - 1. Hand - VollVoll ... ich konnte nicht widerstehen. Stand bei einem Audi-Händler und es MUSSTE mit mir einfach mit -- Vorstellung folgt noch. Steht derzeit in der Tiefgarage des Autohauses bis wieder das Salz weg ist) bekommen hab


    aber ein gewisses Interesse und Habenwollen weckt der Wagen.
    Dann könnte ich auch meine Meinung kund tun (oder evtl. nicht und ich nehm ich doch ...)