Beiträge von tt90

    Danke für die Antworten.


    Der Kopf wurde in der Tat vor 2 Jahren geplant, das ist natürlich klar dass dann Differenzen entstehen. Verbaut wurde wieder eine Serien-ZKD. Unabhängig von der Anspringproblematik wäre ja interessant, ob dennoch ein Versatz vom Zahnriemen um 1 Zahn besteht :hmm: Dann wäre die Kerbe einen halben Zahn oberhalb des Ventildeckels statt wie jetzt unterhalb..


    Gruß

    Hallo,


    bei meinem immer noch bestehendem Problem des langen Orgelns bis zum Anspringen wenn der Motor so halbwarm ist, habe ich nochmal die Steuerzeiten genau überprüft.


    Beim NG1 sollte ja die Kerbe am Nockenwellenrad mit der Oberkante des Ventildeckels bei OT fluchten. Wie man auf dem Bild sieht, steht die Kerbe jedoch einen halben Zahn nach unten versetzt. Wenn ich den Motor drehe, bis es genau fluchtet, bin ich bei etwa 10° vor OT laut Getriebefenster. Jetzt bin ich mir nicht wirklich sicher, ob der Riemen vielleicht doch um einen Zahn versetzt ist. Wenn ich den allerdings um einen Zahn versetzen würde, wäre er ja einen halben Zahn nach oben versetzt.


    Hat da jemand eine Idee?


    Grüße
    Tom


    Entschuldige, meinte natürlich das Öl-Rückschlagventil in meinem Post.


    Den Kolben und die Feder hatte ich beim Überdruckdentil auch im Verdacht bei mir, leider hat ein Wechsel keinen Erfolg gebracht. Wie sind denn die Öltemperatur und -druck wenn er auf Betriebstemperatur kommt im Stand? Den Stößel der Unterdruckpumpe kannst du ja testhalber rausnehmen, sind nur 3-4 Schrauben an der Pumpe und dann kann man ihn rausziehen.

    Zum Ölüberddruckventil: Ich hatte Öldruckprobleme, die sich vor allem bei Betriebstemperatur bemerkbar gemacht haben (Kontrollampe ging an, hatte noch 0,2 bar im Stand). Lag tatsächlich an diesem Ventil! Das ist allerdings nicht im Öltemperaturgeber, also in der Dose, eingebaut, sondern darunter (oder darüber, bin mir gerade nicht so sicher). Dafür brauchst du einen Innenvielzahn, um den rauszuschrauben. Habe leider die Teilenummer gerade nicht da, sollte aber über Partscats schnell rauszubekommen sein. Seitdem keinerlei Öldruckprobleme mehr ;)

    Das Abklemmen des KSV bringt keine Veränderung mit sich.


    Als Rückschlagventil findet man für den B4 mit NG-Motor "893 906 093". Der wird ja nach meinem Verständnis auf die Intankpumpe aufgeschraubt. Beim Cabrio finde ich allerdings bei Partscatalog kein entsprechendes Ventil. Beide haben aber den Druckspeicher "447 133 441". Wie ist das zu erklären?


    Edit - ich sehe gerade, dass die BePu von Bosch wohl schon von Haus aus ein Rückschlagventil drauf hat (0580464125). Hab ich beim Einbau gar nicht so wahrgenommen ;) Also sollte sich die Frage nach dem Rückschlagventil beim Cab damit wohl erledigt haben...

    Ja, habe die von Bosch vorgesehene BePu verbaut. Hat meine ich 6,5 Bar - um den Dreh jedenfalls.


    Und ja, das wundert mich, dass er 3-4 Sekunden zum Starten braucht - sind immerhin einige Umdrehungen, und ob das dem Anlasser guttut auf Dauer, weiß ich auch nicht.


    Kann mir jemand was zum Schwanken der Drehzahl sagen? Ich mache sonst nachher nochmal ein Video davon..


    Gruß

    Moin!


    Ich kämpfe bereits seit längerem mit Problemen beim Starten, wenn der Motor halbwarm ist. Hatte meine Problematik bereits in einem anderem Forum geschildert, leider konnte man mir nicht helfen, weshalb ich mein Glück hier versuche ;)


    Das Problem mit dem Orgeln tritt hauptsächlich nach kurzer Standzeit auf, wenn der Motor "halbwarm" (wenn überhaupt) ist - heute bin ich ca. 1 km gefahren und wollte dann wieder losfahren. Ca. 3 Sekunden georgelt und nichts passiert. Ich mache dann immer zweimal Zündung aus und an, damit die Benzinpumpe wieder anläuft. Dann läuft er meist auf der ersten Umdrehung. Ich muss allerdings ein klein wenig Gas geben damit er dann sofort da ist.


    Wenn ich das Benzinpumpenrelais überbrücke, kann ich den Motor abstellen und danach auch sofort auf der ersten Umdrehung wieder starten (auch ohne Gas geben zu müssen).


    Wenn der Motor betriebswarm ist und ich ihn nach ca. einer Minute wieder starten will, gehts auch auf der ersten Umdrehung. Allerdings klappt das nicht, wenn ich ihn sofort nach dem Ausstellen wieder starte - da braucht er 2-3 Sekunden.


    Falschluft habe ich akribisch abgesucht - und bereits im Winter zwei Schläuche ersetzt. Ich kann jetzt nirgendwo mehr Falschluft orten. Die Drehzahl liegt bei betriebswarmem Motor bei ca. 750 U/Min. Die Nadel vom Drehzahlmesser schwankt allerdings ca. 1 mm hin und her - ist das bei euch auch so?

    Gemacht habe ich bis jetzt folgendes:


    - Neue Benzinpumpe von Bosch. Sehe ich das richtig, dass das Cabriolet im Gegensatz zur Limousine kein extra Rückschlagventil besitzt, sondern nur den Druckspeicher?
    - Kraftstofffilter
    - Druckspeicher vor 2 Jahren gegen neuen von Bosch ersetzt
    - Zündkerzen sind 2 Monate alt von NGK
    - Zündkabel, Verteilerfinger und -kappe
    - Lambdasonde 2 Jahre alt
    - Klopfsensor neu
    - Benzinpumpenrelais neu
    - Ventildeckeldichtung und Ansaugkrümmerdichtung neu
    - Hosenrohr neu, altes hatte einen Riss und hat hörbar Luft rausgelassen
    - Temperatursensor 2 Jahre alt - Werte stimmen mit Diagramm überein
    - ESV vor 2 Monaten im Ultraschallbad reinigen lassen. Lediglich die Hülsen haben neue O-Ringe bekommen. Ich habe die Ventile ums Verrecken nicht aus den Hülsen bekommen - hat wer einen Tipp?


    Sowohl am Motorsteuergerät als auch an der VEZ liegen an beiden Pins
    gegen Masse der Steuergeräte die Widerstandswerte des Temperatursensors
    an, als wenn ich direkt am Sensor gegen Motormasse messe. Dadurch kann
    ich schonmal einen Fehler in der Verkabelung und unsaubere Massekontakte
    ausschließen.


    Die Ruhelage der Stauscheibe habe ich gerade erst auf 1,9 mm zur Tricherkante justiert und den Druckstellerstrom auf schwankend 0 mA eingestellt.
    Zündung ist auf 15 Grad im Diagnosemodus eingestellt.


    Benzindruck habe ich noch nicht messen lassen - wegen Haltedruck und Dampfblasenbildung. Ich finde, das steht nicht im Einklang damit, dass der Motor heiß sonst sofort startet und das Problem nur im lauwarmem Zustand auftritt.


    Ich hätte jetzt noch nachtropfende ESVs als Möglichkeit in Betracht
    gezogen, es sind noch die ersten aus dem Jahre 1992 und 230.000 km
    verbaut. Als ich sie ausgebaut hatte, war kein Nachtropfen feststellbar.
    Wie es im heißen Zustand aussieht, weiß ich natürlich nicht.


    Hat jemand einen guten Rat? ;) Im kalten Zustand springt er übrigens gut an (also wenn er über Nacht stand).


    Vielen Dank und Grüße
    Tom

    Läuft er denn, wenn du den Stecker vom Drucksteller abziehst? Wenn die KE korrekt eingestellt ist und keine Falschluft anliegt, läuft der Motor auch rein mechanisch. Da würde ich erst einmal anfangen. Danach systematisch weiter prüfen.

    Hatte heute morgen auch das Problem wieder.. Auf Erdgas lief er ruckelig, bin dann während der Fahrt mal auf Benzin umgeschaltet. Hat nur widerwillig Gas angenommen, und lief wie auf drei Pötten dabei. Ausgekuppelt und sofort ausgegangen.


    Wenn ich wieder eingekuppelt habe und der Motor wieder lief, war es immer noch nicht besser.


    Erst als ich die Zündung einmal kurz aus- und angemacht habe, dann wieder eingekuppelt habe, lief er sofort wie eine eins - aber erst nachdem ich einmal Zündung ausgemacht habe, war das Ruckeln weg und er hielt auch den Leerlauf ganz stabil.


    Ich denke schon fast, dass das Steuergerät einen weg hat...


    Hier übrigens ein Video von meinen sporadischen Startproblemen..


    https://www.youtube.com/watch?v=FV7VZ6BjL0U

    Selbes Problem sehr sporadisch bei meinem ABT. Geht ab und an sofort wieder aus, und lässt sich nur noch mit Vollgas wieder starten (Gemisch zu fett?). Selbst dann eiert er manchmal auf drei Pötten, sodass man das Gaspadal schon halb durchtreten muss, damit er Gas annimmt. Sobald man das Gas wegnimmt, geht er aus. Beim nächsten Startversuch ist dann alles wieder normal.


    Falschluft ist mittlerweile ausgeschlossen, Tempsensor neu, Lambda neu, Abgaskrümmer neu, Zündverteiler und - läufer neu, Zündkabel neu.


    Wenn er läuft, dann wie ein Uhrwerk, kein Stottern, nichts. Das Problem kommt allerdings ziemlich selten vor, vielleicht 2 mal im Monat.

    Das mit dem Druckstellerstrom ist schon seltsam. Insbesondere sollte er zwischen - 10 und + 10 mA pendeln, und nicht 100 mA. Oder falscher Messbereich? Bei Zündung an müssen - 98 mA anliegen; im Stand während des warmen Zustandes (wenn die Lambda regelt) wie gesagt zwischen - 10 und + 10 mA. Bei Schubabschaltung -60 mA. Dass das Ausblinken nicht funktioniert - sofern es denn korrekt gemacht wurde - ist auch seltsam. Hast du die Möglichkeit, testweise ein anderes Motorsteuergerät einzubauen? Ist zwar eher selten, dass das kaputt geht - aber wer weiß..

    Dann prüf doch einfach, ob am VEZ-Steuergerät sowie am Motorsteuergerät am entsprechenden Pin gegen Masse gemessen die selben Werte anliegen wie vorne am Sensor. Befinden sich im Beifahrerfußraum.

    Du meintest also, dass an einem Kabel vom Temperatursensor im Wasserstutzen kein Widerstand gemessen werden kann, und dass da was gelötet worden ist wegen der Gasanlage?


    Ich würde jetzt erstens prüfen, ob der Sensor sauberen Kontakt zum Stutzen hat (Masseverbindung). Dann Pin 1 gegen Masse messen und ebenso Pin 2 gegen Masse. Es ist ein NTC-Widerstand mit jeweils den selben Widerstandswerten je Pin (einer für das Motorsteuergerät und einer für das VEZ-Steuergerät). Dazu mal das Gasgedöns rauswerfen, das hat bei mir unheimliche Probleme gemacht, als ich noch eine LPG in meinem NG1 hatte (insbesondere durch die Lambdaemulation, da konnte man nicht mal den Druckstellerstrom einstellen weil nur Quark angezeigt worden ist). Jedenfalls testweise solltest du das mal aus der Elektrik rausstecken.


    Die Kurbelgehäuseentlüfung geht mit einem Metallrohr in die Lufthutze und - jedenfalls bei mir - mit einem Gummischlauch an den Block. Da kann man es wunderbar dicht machen, indem man einen Elko passender Größe reinsteckt. Es soll meines Wissens aber auch komplett durchgängige Metallrohre geben - da müsste man sich dann was passendes einfallen lassen. ;)


    Hast du den Fehlerspeicher mal ausgeblinkt?


    Gruß

    Moin


    Ich bin gerade am Tauschen der Kabelbäume in der Heckklappe und dabei sind mir zwei Kabel aufgefallen, die in einem eigenen Strang hinter der linken Verkleidung des Kofferraums münden und ihrerseits offensichtlich mal zusammengelötet worden sind (ein Kabel ist an der Lötstelle gerissen beim Entfernen der unfachmännischen Ummantelung..). Es handelt sich um ein schwarz-weißes und um ein braunes Kabel (Masse). Die Kabel waren mit einem roten und einem schwarzen Kabel (letzteres ist wohl nicht original) verlötet, welches wieder richtung Verdeck verschwindet.


    Weiß jemand, wobei es sich dabei handelt? Laut Stromlaufplänen ist schwarz-weiß für das linke Blinklicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das was damit zutun hat. Ich wüsste auch nicht, warum es einen eigenen Kabelstrang haben sollte.


    Danke für Antworten.


    Gruß


    Ja, eigentlich ist an so einer Motronic nicht so viel dran, dass man den Fehler nicht finden könnte.. Vllt hat der jetzige Temperaturgeber ja auch einen Hänger, und der NTC gibt in einem gewissen Temperaturbereich Käse ans Steuergerät.. müsste ich mir nochmal anschauen. Was ich im Eingangspost meinte, dass er auf Benzin ruppiger läuft, ist gegessen seitdem die Falschluft beseitigt weg ist.

    Danke für deine Antwort.


    Es handelt sich um eine relativ simple Steuerung über eine OMVL Econ-EC mit Lambdaemulation für Gasbetrieb. Habe gestern die Verkabelung nochmal geprüft, alles in Ordnung. Die Anlage greift nicht in die Benzin-Gemischaufbereitung mit ein - bis auf das Stoppen am Einspritzventil, wenn auf Gas umgeschaltet wird. Das funktioniert auch problemlos - beim Starten wird Benzin eingespritzt (riecht man auch). Von daher gehe ich nicht davon aus, dass die (simple) Venturi was damit zutun hat.


    Gruß