Das ein 2,8 oder Fünfzylinder, der fast makellos ist mit 90TKm, Unfallfrei mit Checkheft, als Erstbesitz nicht für 1000,- zu bekommen ist, sondern für XY Euro ist klar.
Hier ist schon der erste Denkfehler. Den höchsten Kaufpreis erzielt aktuell, selbst wenn es bestimmt Ausnahmen gibt, der 2.8er. Der Fünfzylinder, welche eine recht kurze Historie beim Cabriolet hatte, liegt preislich auf Höhe des 2.0 E. Beim Cabriolet spielt der Fünfzylinder Hype keine so große Rolle wie bei den anderen Typ 89 oder B4 Modellen, was bestimmt auch mit der höher angesiedelten und reihhaltigeren Ausstattung des 2.8ers zu tun hat.
mit den einzelnen Noten kann ich zwar noch nichts anfangen, aber das kommt...
Auch die kleine Tipps das die Preise steigen, wusste ich nicht.
Und das ein Scheinwerfer teuer ist lässt mich aufhorchen.
Zu den einzelnen Noten findest Du einerseits auf den Websites von Classic Data , Classic Analalytics oder auch der DEKRA genauso wie den einschlägigen Magazinen á la Oldtimer Markt Informationen und Kaufberatungen. Die Beschreibungen zeigen, dass die Details zu den Noten ihren Ursprung zum Teil schon etwas länger zurückliegend haben, zur Orientierung dienen diese trotzdem.
Die Preise für die Cabriolets steigen schon seit einiger Zeit und der 2.8er hat im mittleren Zustand über die letzten Jahre fast 30% zugelegt. Selbst der 2.0 E bringt es unter den gleichen Voraussetzungen im Mittel auf 20%, während der 2.3er seit einigen Jahren auf seinem Niveau stagniert. Ähnlich wie beim BMW E36 sind die ordentlichen Audi Cabriolets aus der Talsohle heraus und auf dem Weg zum Klassiker. Selbst die Diesel Modelle habe ihre Fans.
Der Unterschied zwischen Note 2 und 3 erklärt sich nicht nur aus dem Erhaltungszustand sondern zusätzlich aus der Tatsache, was manche Teile im Ersatz oder Instandsetzungen kosten. Viele Standardteile sind noch recht preiswert zu bekommen, geht es dagegen um Kleinteile wie zum Beispiel Türdichtungen oder Dichtstücke addieren sich durchaus hübsche Summen zusammen, wo sie nicht vermutet werden. Ein Sitz lässt sich mit einigem Geschick selbst aufpolstern, es sind die Schaumstofformteile die ins Geld gehen und gerne in einer ersten Kalkulation vergessen werden. Ich habe lange nicht nach Scheinwerfergläsern geschaut, aber die Preise sind nicht uninteressant. Das Cabriolet hat die einteiligen Scheinwerfer, bei welchen die Blinker im Stoßfänger sitzen und nicht die extreme Verbreitung in den Serienmodellen haben. Der freie Ersatzteilmarkt hat sich aufgrund der geringen Stückzahlen nie auf diese Teile gestürzt.