Die Frage ist, wie schnell die Sonde einer geänderten Abgaszusammensetzung mit ihrem Signal folgen kann, so dass das Steuergerät die Änderung entsprechend ausregeln kann....
Eben nicht. Sonst muss man sich auch die Frage stellen, wie schnell die Regelung auf die geänderte Führungsgröße Sondenspannung reagieren kann und muss. Womit wir automatisch zur Frage kommen, ob denn nun das Huhn oder das Ei zuerst da war?
Mein Beitrag bezog sich auf die nicht zutreffende Aussage, dass sich das Sondensignal bzw. dessen Änderung nicht in Echtzeit ermitteln lässt.
Das man es kann, hast Du ja bereits in Deinem Beitrag (Nr. 5) nachgewiesen. Mit VCDS - wie bereits geschrieben - lässt sich sogar die Abtastrate einstellen. Die Meßwerte werden in Meßwerttabellen abgelegt und lassen sich auch graphisch darstellen. Anhand der Werte als auch der graphischen Darstellung lässt sich hervorragend abschätzen, wie flink oder träge die Sonde reagiert.
Ich zitiere mal aus dem RLF der MPI, die auf das Thema genauer eingeht als der RLF der Digifant:
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◆ Das Spannungssignal "Gemisch fett (wenig Restsauerstoff)" liegt bei 0,6...1,0 V.
◆ Das Spannungssignal "Gemisch mager (viel Restsauerstoff)" liegt bei 0,0...0,3 V.
◆ Beim Übergang von "fett" auf "mager" und umgekehrt (λ = 1,0) findet ein Spannungssprung von 0,6...1,0 V auf 0,0...0,3 V bzw. umgekehrt statt.
◆ Aufgrund des steilen Spannungssprunges kann die Lambda-Regelung die Ideal-Gemischzusammensetzung, die λ = 1,0 entspricht, nicht konstant halten. Die Regelung pendelt ständig zwischen den Zuständen "geringfügig zu mager" und "geringfügig zu fett" hin und her.
◆ Der Anzeigewert muß zeitweise 0,3 V unter- und 0,6 V überschreiten. Anzeigewerte unter 0,45 V bedeuten mager, über 0,45 V fett.
Was ich "sonderbar" finde und mit "wilde Theorien" bezeichnet habe, ist die Tatsache, dass der TE mit der Eingangsfrage "wo sitzt die Lambdasonde und wie bekomme ich die ausgebaut" begonnen hat und jetzt bei der Frage angekommen ist, welche Frequenz das Spannungssignal haben muss, ohne auch nur einen einzigen Wert ermittelt zu haben. Sich also mit einem "Problem" beschäftigt ohne es überhaupt als solches identifiziert zu haben.
Muss man aber auch nicht, wenn man der Herstellerempfehlung folgt und die Sonde(n) alle 160.000 km wechselt.
Mir isset ejaal .... ![]()