Beiträge von carstege

    Ah, ok dann weiß ich was du meinst. Das Schloss an der Tür, welches den Schließzapfen an der Karosse einfängt, lässt sich bei geschlossener Tür schwer betätigen.
    Da gibts dann letzendlich zwei Fehlerarten. Zum einen kann einfach nur das Schloss schwergängig sein. In dem Fall sollte es genügen, das Schloss durch die Öffnung in welche der Schließzapfen eintritt ordentlich zu ölen.
    Die zweite Möglichkeit ist eine zu hohe Anpresskraft der Tür in die Dichtungen hinein. Beim schließen der Tür wird immer die Dichtung rundum verformt, was eine gewisse Kraft erfordert. Wenn die Dichtung nun noch stärker komrpimiert wird, steigt bei geschlossener Tür auch die Kraft auf das Schloss, weshalb dieses schwerer zu betätigen ist.
    Das kann an einer falschen Einstellung des Schlosses liegen, oder aber auch an einer fehlerhaft montierten Türdichtung oder Türpappe.

    Du meinst also das bewegen des Türblattes?
    Das gleiche Problem habe ich an der Beifahrertür meines 90ers. Dem bin ich heute mal auf den Grund gegangen und habe die Scharniere mal losgeschraubt. Es liegt bei mir eindeutig am unteren Scharnier, das obere ist leichtgängig. Leider ist es bei mir auch nach dem Ausbauen und einlegen in altem Motoröl nicht leichtgängiger geworden, werde mir daher ein anderes besorgen.
    Kannst ja mal schauen ob ölen bei dir was bringt, aber nimm dafür kein WD-40, das kann zwar kurzzeitig helfen, verharzt aber in kürzester Zeit und verschlimmert alles nur noch mehr. Besser irgendein Nähmaschinenöl oder ähnliches.

    Verstehe ich gerade richtig, dass du dir nen Bremssattel von nem Passat gekauft hast und dich jetzt beklagst, dass er nicht passt?
    Zwei Bremsschläuche ineinanderdrehen lässt du mal schön bleiben. Wenn überhaupt nehm nen Bremsschlauch gleicher Bauart mit etwas größerer Länge.
    Das Lucas 38 oder G38-Sättel nicht alle gleich sind, sondern sich in Details unterscheiden sollte klar sein. Es gibt da auch immernoch ne Teilenummer vom Fahrzeughersteller, die eindeutig sein sollte.

    Aha okay, na dann werd ich mal mit meiner Werkstatt darüber quatschen, weil gummibärweiche Lager könnten ja auch mit ein Grund sein, warum mein Motor im Leerlauf ganz gut wackelt, ist mir mal so in den Sinn gekommen. :?: :!:


    Ja, oder aber ein schlecht laufender Vergaser. Das kann viele Ursachen haben, aber weiche Lager lassen den Motor dann halt erstmal richtig schlagen anstatt die Schwingung zu dämpfen bevor sie richtig ausgeprägt ist.

    Wie aufwendig ist denn das tauschen von den ganzen Lagern da unter, da muss doch der ganze Block raus, oder nicht?


    Quatsch. Da wird der Motor mit ner Motorbrücke von oben oder nem Wagenheber von unten leicht hochgedrückt und abgestützt. Dann kann man die Lager problemlos bei eingebautem Motor tauschen. Man wechselt ja nicht alle gleichzeitig ;)

    Ok, wenn die neuen Lenker verbaut werden muss aber auf jeden Fall Spur und Sturz an der Vorderachse eingestellt werden. Also gehts dafür wohl doch noch in ne Werkstatt.
    Wenn nur an den alten Lenkern die Buchsen umgepresst werden kann man sich das Einstellen normalerweise sparen.

    Ja, das müsste gehen. Im Sitz sind bei beiden Varianten nur die Heizmatten und der Temperatursensor.
    Ich habe in meinem 90er die B3-Sitzheizung nachgerüstet und dabei neue nachrüst-Heizmatten in den Sitzen selbst verbaut. Die Regelung findet dabei definitiv ausschließlich in den Relais im Zusatzrelaisträger statt. 100% ;)
    Die B4-Sitze müsste also auch mit der B3-Anlage funktionieren, sofern die Temperatursensoren gleichwertig sind.

    ja, unter der blende die schalteinheit ist die gleiche. blende tauschen, ab dafür!


    Stimmt nur bedingt. Die Sitzheizungsanlage vom B5 wird ja wohl der des B4 nachempfunden sein. Die Regelelektronik sitzt dort also direkt in den Schaltern.
    Beim Audi 90 ist die Regelelektronik originalerweise in Relais im Zusatzrelaisträger ausgelagert. Die B5-Schalter passen also wohl nur, wenn die Sitzheizung im 90er eigentlich aus nem B4 stammt und nachgerüstet wurde.

    Man, wenn ich die Bilder so sehe gefällt mir mein Auto gleich wieder viel besser.
    Den typischen Rost an den unteren Gummileisten an den Türen hat er übrigens auch, wie auf dem letzten Bild zu erkennen ist. Die Handbremse ist ja auch typisch, da wird mindestens ein Bremssattel ne Überholung nötig haben.
    Das ist einfach ein runtergerittenes ungepflegtes Exemplar. Die Preisvorstellung ist utopisch, da würde ich höchstens 300€ für geben in dem Zustand.
    Das Auto für ne Besichtigung so dreckig hinzustellen sagt ja auch schon einiges über die Einstellung des Verkäufers aus... :thumbdown:

    Made in Taiwan....
    Lass die Pfoten von dem schrott
    Die sind net passgenau und diese schwarze grundierung
    Rostet dir in null komma nothing unter schlechter Witterung zamme


    In meiner Galerie findest du bestimmt sone Gletscherblaue 2.3 Limo mit nem scbwarzen linken koti (Taiwan-mist)
    Glaub mir mal der war nichtmal 4 woche schwarg

    Nur mal so als Anmerkung, die Grundierung ist auch nur als "Transportsicherung" gedacht. Montiert und gefahren werden sollte damit natürlich nicht.
    Das die Passform und Qualität von Zubehörkotis scheiße ist habe ich aber auch schon im Golfsektor erleben dürfen.

    morgen,

    Falschluft hat immer auswirkung auf den Motorstart bzw.lauf gerade beim NG egal ob warm oder kalt da das Benzin-luft -gemisch nicht mehr stimmt .
    Wenn es am Wellrohr schon rausbläst ist es doch Offensichtlich das er dort mal luft zieht bis der Krümmer warm wird ,sobald der Krümmer warm ist Dehnt sich das Metall einige micrometer aus und vershließt den spalt das keine luft mehr gezogen wird .

    Ähäm. Es macht durchaus einen Unterschied, ob die Falschluft im Ansaugbereich oder im Abgasbereich gezogen wird. Im Ansaugbereich ist der NG in allen Temperaturbereichen sehr Falschluftempfindlich, da gebe ich dir recht.
    Im Abgasbereich bewirkt Falschluft allerdings nur einen falschen Messwert der Lambdasonde. Im Kaltstart wird dieser Messwert jedoch ohnehin ignoriert, sodass der undichte Krümmer zumindest auf das Laufverhalten in den ersten 1-2 Minuten keinen Einfluss hat.


    @TE: Du schreibst, dass beim Kaltstart Spannung am Kaltstartventil anliegt und auch Benzin eingespritzt wird, soweit ist das in Ordnung. Abhängig von der Kühlwassertemperatur muss allerdings nach einigen Sekunden die Spannung auf 0V zurückspringen und das Ventil entsprechend schließen, hast du das auch geprüft? Vielleicht öffnet das Ventil auch ohne Spannung, dann überfettet der Motor natürlich.


    Edit: Schonmal die Lambdasonde abgesteckt und geschaut wie er dann läuft?

    Erst mal alle sicherungen prüfen, dann steckst du die unterdruckleitung ab und gibst druck drauf. 1bar sollte gehalten werden.


    Hast du das mit dem Druck schonmal ausprobiert? Könnte mir nämlich vorstellen, dass die Belüftungsventile an den Pedalen bei Überdruck selbstständig öffnen. Die sollen ja schließlich nur Unterdruck abdichten.

    Angezeigt bekommst du überhaupt nichts vom Tempomat. Wenn er aktiv wird merkst du nur, wie dir das Gaspedal unterm Fuß "weggezogen" wird (außer beim Diesel) und er selbst gas gibt.
    Das Steuergerät könntest du mal öffnen und komplett mit etwas neuem Zinn nachlöten. Wenn du einigermaßen Löten kannst, kann das nicht schaden.
    Wahrscheinlicher halte ich jedoch auch, dass einer der Schalter an Kupplung und Bremse defekt ist. Die Drosselklappe wird durch die GRA ja mit Unterdruck betätigt. Die beiden Pedalschalter öffnen halt zum einen das Unterdrucksystem und verhindern so ein Gasgeben. Zusätzlich wird ein elektrischer Kontakt betätigt, welcher die auch die Regelung stoppt. Ich würde zunächst mal den Unterdruckschlauch an der Pumpe abziehen und gucken, ob ich mit ner Unterdruckpumpe die Drosselklappe betätigen kann. Wenn das geht, muss das Problem elektrischer Natur sein.
    Die Pedalschalter gabs vor zwei Jahren auf jeden fall noch neu beim Freundlichen.

    Kann man da nicht eventuell auch nen Schlüssel von ner Flex ansetzen? Vermutlich ist die Mutter dafür zu groß, aber dann kann man sich alternativ auch schnell selbst was anfertigen. Einfach nen ordentlichen Flachstahl nehmen, zwei Maschinenschrauben durchdrehen, die genau in die Nuten der Mutter greifen und dann noch ne Ecke für die Kolbenstange ausklinken. Dürfte etwas komfortabler sein als mit der Rohrzange. Mit der Zange ist die Oberflächenbeschichtung direkt wieder großflächig beschädigt, außerdem presst man die Mutter dabei automatisch zusammen und übt Druck auf das Gewinde aus. Das könnte sich dann schon eher mal wieder lockern...