Beiträge von carstege

    Ist richtig, kann man nicht einstellen. Wenn da die Einstellung nicht stimmt ist irgendwas verbogen oder falsch montiert.
    Der Nachlauf ist die Neigung des Federbeins von der Fahrzeugseite betrachtet. Bei dir steht es halt schräger als es sollte.
    Hast du eventuell falsche Querlenker und/oder Traggelenke verbaut, beziehungsweise die richtigen Teile irgendwie Seitenverkehrt verbaut? Wobei letzteres zu mehr als 1° Abweichung führen sollte.
    Da es auf beiden Seiten recht gleichmäßig außerhalb der Toleranzen ist glaube ich nicht so recht an verbogene Teile.

    Ähm, ich denke du hast dich Verschrieben und die Ventildeckeldichtung ist gewechselt worden, nicht die Zylinderkopfdichtung. Das ist ein erheblicher Unterschied.


    Um den Simmerring zu wechseln muss der Zylinderkopf nicht runter, daher ist der Aufwand deutlich geringer als ein Wechsel der Zylinderkopfdichtung.


    Der Zahnriemen muss selbstverständlich zumindest entspannt werden. Es wird immerwieder behauptet das ein Zahnriemen der einmal entspannt wurde nicht noch einmal verwendet werden darf, daher sieht die mustergültige Lösung wohl so aus, dass der Zahnriemen im gleichen Zug komplett erneuert wird. Meine persönliche Meinung ist, dass es nicht unbedingt erforderlich ist den Zahnriemen jetzt schon wieder zu wechseln. Der Zahnriemen unterliegt schließlich auch im Betrieb permanenten Zugspannungsschwankungen, weshalb ich nicht nachvollziehen kann, weshalb ihm die kurzzeitige Demontage schaden sollte.

    Naja, dafür muss im Prinzip nur das Nockenwellenrad runter, wobei du dafür entweder nen ordentlichen Schlagschrauber oder eine Gegenhaltemöglichkeit für die Nockenwelle brauchst.
    So wie es hier auf den Bildern aussieht würde ich eigentlich auch eher auf nen defekten Nockenwellensimmerring oder undichte Ventildeckeldichtung tippen. Es sei denn du hast auch noch Vermischung von Wasser und Öl.
    Kannste auch erst nochmal schauen ob die Muttern vom Ventildeckel noch richtig angezogen sind. Ne ganze Zeit nach dem wechsel der Ventildeckeldichtung musste ich die Muttern auch nochmal nachziehen weil die Dichtung sich wohl gesetzt hat und wieder undicht wurde.


    Aber ganze ehrlich, an deiner Stelle würde ich mir wen dazu holen der Ahnung hat. Wenn dir bei der Aktion was schief läuft hast du am Ende mehr Probleme als im Moment. ;)

    ein gesunder ng muss ausgehen.
    grund: die kge geht nach dem lmm in den ansaugbereich. wird jetzt der öldeckel aufgemacht, wird massiv falschluft zugeführt, was drucksteller, bzw lambdasonde nicht mehr ausgleichen kann, sprich regelgrenze erreicht, die stauscheibe fällt auf null...motor aus. läuft er dennoch weiter, ist die grundeinstellung daneben, er läuft zu fett. oder er hat eh schon ein falschluftproblem.


    Quatsch, man kann das nicht pauschalisieren!
    Da sind so viele Faktoren von denen abhängt, ob der Motor nun ausgeht oder nicht. Der NG hat eben die Lambdaregelung, somit ist die Grundeinstellung der KE wohl bei keinem Motor gleich und schon gar nicht perfekt, das stört aber nicht, da die Lambdaregelung das im Betrieb ausgleicht und er somit trotzdem ordentlich läuft. Die Lambdaregelung kann über den Drucksteller nur in einem gewissen Bereich nachregeln (Regelgrenze). Wenn der Motor im normalen Betrieb durch die Lambdaregelung immer ein wenig richtung Mager geregelt wird, kann es sein das die Regelung beim Öffnen des Öldeckels noch genug Spielraum hat und mit der Fett-Regelgrenze ein lauffähiges Gemisch erzeugt. Zwar läuft der Motor dann nicht wie er soll und man merkt aufgrund der Trägheit der Regelung auch beim Öffnen des Deckels nen massiven Drehzahleinbruch, aber er MUSS halt nicht zwangsläufig ausgehen.


    Andersrum könnte man auch behaupten, ein NG der beim Öffnen des Deckels direkt aus geht hat im normalen Betrieb keine Regelreserven mehr in richtung Fett.


    Die einzige Aussage die man wirklich machen kann ist folgende: Der Motor muss beim öffnen des Öldeckels mit einer massiven Drehzahländerung reagieren.

    Klingt irgendwie nach Problemen mit den Domlagern. Dein "Klong" klingt für mich wie eine Fahrwerksfeder, die in sich verdreht wird und sich dann ruckartig wieder entspannt.
    Wann sind die Domlager denn neu gekommen und vor allem, von welchem Hersteller? Da gibt es nämlich arge Qualitätsprobleme und eigentlich hört man nur von Lemförder nichts schlechtes.

    Die beschriebenen Symptome deuten für mich eher auf ein Problem mit dem Vergaser hin.
    Bei nem defekten Hallgeber fällt spontan die Zündung komplett aus, also kein Zündfunke mehr. Da kannste auch mit Gasgeben nichts mehr ausrichten.


    Da ich von dem Vergaser an sich aber keine Ahnung habe kann ich dir da im Detail nicht weiterhelfen. Irgendwer wird sich dazu schon noch hier melden...

    Gut, Rückwärtsgang geht also tatsächlich wieder rein? Dann hoffen wir mal das es so bleibt!


    Kilometerzähler, wie du selber sagst, Lötstelle oder aber Zahnrad.


    Zur Tankanzeige wäre erstmal interessant herauszufinden, ob der Fehler im KI oder am Tankgeber liegt. Geb mal Tankanzeige in der Suche ein und guck dir den ersten Thread an. Dort ist beschrieben wie sich das zu verhalten hat.
    Was mir jetzt noch dazu einfällt: Die Tankanzeige ist meine ich genau wie die Temperaturanzeige mit ein oder zwei Muttern über nen Stehbolzen mit der Hauptplatine verbunden. Wenns da nen Wackelkontakt gibt weil die Muttern zu locker sind kanns eventuell zu deinem Fehlerbild kommen.

    Was eigentlich nochmal mehr auf Luft im Hydrauliksystem hinweist. Wäre einer der Zylinder undicht würdest du auf dauer wahrscheinlich Bremsflüssigkeit verlieren.
    Ich würde sagen, versuchs erstmal mit entlüften.

    Entlüften ist da auf jeden Fall der erste Anlaufpunkt, da es halt nichts kostet wenn man es selbst machen kann. Ich würde es versuchen. Auch ne Werkstatt sollte das schnell machen können.
    Sonst kommen halt Geber- und Nehmerzylinder der Kupplungsbetätigung in Frage.


    Edit: Hast du Bremsflüssigkeitsverlust festgestellt?

    Ich würde mal sagen, Getriebeölwechsel wird da nicht viel bringen. Auch an ne fehlerhafte Getriebebetätigung glaube ich nicht, dann würde es bei abgestelltem Motor erst recht nicht gehen.
    Läuft also drauf raus, dass entweder die Kupplung nicht 100%ig trennt oder etwas im Getriebe defekt ist.

    Naja, einmal ordentlich alle Lötstellen nacharbeiten und dann haste Ruhe. Wenn man nicht gut löten kann ist es natürlich leichter nen anderes KI zu besorgen. Da kann dir allerdings genau das gleiche schnell wieder passieren. Von daher behalte ich lieber mein KI mit korrektem Tachostand und bringe es in Ordnung.


    Tippe in diesem Fall auch auf ne kalte Lötstelle am Schrittmotor. Hatte vergangenen Sommer genau das gleiche.

    350€ für nen überholten Zündverteiler? Was gibts denn da zu überholen? Als Verschleißteile sind da Lagerung, Finger und Kappe zu sehen. Kappe und Finger bekommst du für übern Daumen 30€. Das die Lagerung vom Verteiler schlapp macht habe ich noch nie gehört. Dann ist da noch der Hallgeber drin, welcher aber auch nur lose eingelegt ist und nicht überholt werden kann. Letzendlich wird bei dem Generalüberholten also nur Gehäuse und Welle alt sein.
    Warum willst du den ganzen Verteiler neu machen? Normal werden nur Kappe und Finger, bzw. Hallgeber getauscht.
    Leistungszuwachs bekommst du nur dann, wenn der Motor jetzt schon nen arg schwachen Zündfunken hat oder der Zündzeitpunkt extrem falsch eingestellt ist...

    Je nach Motorisierung sind die Haupt-Motorlager glaube ich entweder als einfache Gummimetalllager oder als Hydrolager ausgeführt.
    Daher passt das schon, vorne die Drehmomentstützen, am Motor links und rechts ein Motorlager (Gummimetall oder Hydro) und am Getriebe noch ein Gummimetalllager.