Servus beisammen,
ich habe mir vor nem Monat einen B4 Bj. 1994 zugelegt.
Bei der einstündigen Heimfahrt fiel mir auf, dass meine Kühlmitteltemperatur bei ca. 60 Grad stehen geblieben ist.
In den nächsten Wochen habe ich das beim Fahren genauer beobachtet.
Es ging immer bis ca. 70 75 Grad im Stadtverkehr, auf Landstraßen grade bis 65 Grad.
Im Stand oder an Ampeln mal bis 80 Grad, was aber durch Fahrtwind wieder runtergekühlt wurde.
Ich habe mich diesbezüglich im Internet eingelesen und herausgefunden, dass das wohl an einen hängenden Thermostat liegt.
Also habe ich mir ein neues (TX13 87D) bestellt und eingebaut.
Das erste, das mir aufgefallen ist, war dass das Kühlmittel nicht rosa, sondern eher bräunlich/okker war. Vermutlich wurde das nie komplett gewechselt und/oder es hat sich die Jahre mit Kalk vermischt. Ich hänge ein Bild an.
Ich habe nun das neue Thermostat (mit neuen Flansch und neuer Dichtung) eingebaut und den Kühlkreislauf entlüftet. Dabei habe ich das Auto im Stand warmlaufen lassen.
Hier fiel mir auf, dass die Kühlmittelanzeige bis ca. 82 Grad ging und ab dann hat das Auto die Lüfter zugeschalten.
Ab 82 Grad kühlt das Auto wieder auf 79-80 Grad runter.
Ich habe dann noch den Temperatursensor gewechselt, da ich dahingehend auch noch einen Verdacht hatte.
Das Ergebnis war, dass jetzt die Anzeige nicht mehr so "träge" reagiert. Also auch eine kleine Verbesserung.
Insgesamt hat sich das Verhalten deutlich verbessert und der Kühlmittelwechsel hat den Auto bestimmt in keinster Weise geschadet.
Allerdings wundere ich mich immer noch, warum ich keine 90 Grad erreiche.
Habt ihr noch Ideen, was ich noch machen könnte?
Oder ist das unbedenklich (evtl. nur ein Anzeigefehler vom Tacho?)
Vielen Dank!