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punktwone

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 09:02

ACE mit invent jetronic Einspritzung

Moin.

Ich verpasse meinem 2.0 16v ACE gerade eine invent jetronic Einspritzung.
Leider sind Anleitungen rar...
Nun würde ich gerne den Zündverteiler für die Sequenzielle Einspritzung anpassen.
Sämtliche Anleitungen die ich gefunden habe beziehen sich aber nur auf den Zündverteiler des NG Motors.
Der Zündverteiler vom ACE dreht zu dem auch noch gegen den Uhrzeigersinn.
Hat das hier schon jemand gemacht, oder kennt sich durch andere EFI Projekte damit aus??

LG pascal

Lagebernd

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 10:19

B4 Limo 2,8 Quattro - der Bolide ist verkauft
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Tobner

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 10:26

Ich hab meinen ACE auf VEMS umgebaut. Kostet wahrscheinlich doppelt so viel, funktioniert aber 10mal besser.`Kannst mir auch ne PN schreiben.

Hab mir mal die Anleitung durchgeblättert. Das ist doch alles nur hingerotzt. Ob das wirklich sauber funktioniert, wage ich zu bezweifeln. Kann man die Kennfelder anpassen?!
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5-ender

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 14:05

Im Groben würde ich die Anleitung, vom NG nehmen. Hier im Forum gibt es
eine brauchbare Anleitung, auf deutsch...
Das Benzinkennfeld kan nach Belieben angepasst werden, jedoch sollte man
wissen, was man da verbiegt.
Wie für jede frei programierbare Spritze, sollte am Anfang mit einem Breit-
bandlambdacontroller gefahren werden, um ein Abmagern im Vollastbereich
zu erkennen. So habe ich es jedenfalls gemacht. Bei mir kommt der Controller
jetzt wieder raus, da ich mit dem Einstellen fertig bin.
Mein Motor läuft völlig Störungfrei. Das Anspringen funktioniert allerdings
nicht auf sofort, da der Verteiler im ungünstigsten Fall eine volle Umdrehung
braucht, bis das vergrößerte Fenster, an Zylinder 1, erkannt ist. Dieses ist
die Bezugsmarke, für die Einspritzung, die ja vollsequentiel erfolgt.
Auch war die AU kein Problem!

@ Tobner: nicht immer gleich rumstänkern, weil man etwas nicht kennt, Die Anleitung
von Razzor ist besser als nichts. Sei froh, daß überhaut etwas auf deutsch existiert.

Ich finde die Spritze nicht mal schlecht, für Anfänger, weil die Zündung mit Klopfregelung
hier nicht implementiert ist. Ein Punkt weniger, mit dem man sich befassen muss. Die
OE-Klopfregelung finde ich nicht mal übel, im Gegensatz zu der rückständigen KE...
Opel hat in den 70'ern schon vollelektronische Einspritzanlagen verbaut, die einfach gut
funktioniert haben. (Eigene Erfahrung mit Kadett-C 2,0E)

@Pascal: meine Telefonnummer kanst Du per PN haben, wenn Bedarf

MfG Chris
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Sonntag, 13. Dezember 2020, 15:04

Ich wollte nicht direkt stänkern.

Ich habe mich, bevor ich auf freie Spritze umgebaut habe, intensiv damit beschäftigt und habe mir fast alle gängigen Systeme angeschaut. Also alles von MS2 oder 3, die Spritze von Flow Improver, die Nummer von den MAF-Jungs und ziemlich viele Derivate gängiger Steuerungen. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass das alles schon funktioniert. Keine Frage. Nur ist die Bedienung, Störanfälligkeit, Funktionsumfang und Optionen immer sehr unterschiedlich. Ich möchte auch nicht an Razors Manual herummäkeln. Im Gegenteil. Finde es gut, dass er sich da hingesetzt hat und das ordentlich aufgeschrieben hat.

Das ändert aber nichts am System selbst. Ich bin der Meinung, dass es eine Bastellösung ist Schon allein die Tatsache, dass das originale Steuergerät drin bleibt und man das System nur "drüberklemmt". Man kann es besser machen und sich ein System bauen, was einfach modern ist und was hermacht. Das ist aber meine Meinung. Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden :beer:

Und der Erfolg, nämlich dass es bei dir funktioniert, gibt dem Teil ja auch recht.
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5-ender

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Sonntag, 13. Dezember 2020, 18:24

Wenn man hochoktanigen Sprit fährt, kann man die KE komplett raushauen und eine alte,
elektronische Zündanlage verbauen, mit Fliehkraftverstellung.
Die Invent braucht die KE nicht, wenn man die Benzinpumpenansteuerung seperat steuert.

MfG Chris
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VWArchy

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Dienstag, 12. Januar 2021, 18:20

Guten Abend,

Ich würde die Diskussion über die Invent Jetronic mal gerne wieder hoch holen. Das es dieses System gibt, weiß ich ja schon länger. Im Zuge meiner 5 Zylinder Anschaffung mit der KE Jetronic habe ich mir das System jetzt mal näher angesehen...

Also für rund 450 Euro inkl. Versand bekomme ich quasi ein frei programmierbares Einspritzsteuergerät mit vordefinierten Kennfeldern für eben auch den NG2 Motor. Soweit erstmal Top und preislich unschlagbar. Die Mengenteiler Überholung kostet mindestens genauso soviel und selbst wenn sie perfekt läuft, bleibt es eine KE Jetronic.
Von dem Aspekt her, finde ich das System äußerst reizvoll. Allerdings wirft das ganze auch für mich Fragen und Kritikpunkte auf.

Vielleicht gibt es hier ja Leute die Erfahrungen mit dem System gemacht haben und diese berichten können...

1.) Die Nummer mit dem zerlegten Gemischregler im Ansaugstrang geht m. E. gar nicht. Das ist unprofessionell und so würde ich an keinem meiner Fahrzeuge arbeiten außer ich schmeiß es nächsten Monat weg.
Aber mit ein bisschen Geschick sollte sich doch ein anderer passender Luftfilterkasten finden lassen ohne K Jetronic Gemischregler.
Der vom 7A soll wohl passen... Oder vielleicht einen vom V6 installieren und anpassen...

2.) Der Kraftstoffdruck muss eingeregelt werden auf 3 bar. Dafür verwenden die so einen VAG Kraftstofffilterelement oder ähnliches. Das finde ich jetzt erstmal fragwürdig. Ist das Teil ursprünglich für eine solche Anwendung geeignet oder missbraucht man hier irgendwas für den Zweck zum Benzindruck reglen, wofür es eigentlich nicht gedacht ist. Also immerhin kommen da bei ner KJet mindestens 6 bis 8 bar an von der Pumpe und eigentlich arbeitet man bei solchen Drücken ja nicht ohne Grund mit verschraubbaren Anschlüssen. Hier wird mit Schlauchschellen gearbeitet.

Ich kenne das nur so, das man mit einem (einstellbaren) Benzindruckregler im Rücklauf arbeitet und die Rail mit dem Vorlauf der Pumpe verbindet. So würde ich es eigentlich bauen wollen wenn ich mich für ein solches System entscheide...

3.)Die Geschichte mit der Kabellage.... Also dieses beiflicken finde ich ein NoGo...
Wäre es nicht intelligenter, das Steuergerät in der Nähe des KE Jetronic Steuergerät im Innenraum zu installieren und die erforderlichen Leitungen auf kurzem Wege umzupinnen, und nicht mehr erforderliche Leitungen zu entfernen. Damit das nicht nach so einem Gebastel aussieht?

Die Ansteuerung der Kraftstoffpumpe müsste ja wahrscheinlich über das VEZ Steuergerät laufen, da der das Hall Signal auswertet und bei drehenden Zündverteiler das KSP Relais anzieht. Zumindest läufts beim Zweier 16v so...

Evtl. kann man ja doch auf das KE Steuergerät verzichten.

4.)irgendwie macht das alles nur Sinn, wenn es keine Auffälligkeiten bei der AU gibt. Wenn man die oberen 3 Punkte beherzigt, dann wird wohl auch kein TÜVer näher darüber nachdenken ob das so muß oder nicht....
Wenn ich richtig raus gelesen habe, sollte AU wohl keine Probleme bereiten...

Vielleicht hat ja jemand Lust auf einen Austausch zu dem Thema weil ich es wahnsinnig interessant finde....

Mfg Archy

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Mittwoch, 13. Januar 2021, 11:35

... und selbst wenn sie perfekt läuft, bleibt es eine KE Jetronic. ...


Zuerst mal ein paar Fragen für (m)ein besseres Verständnis: Warum beschafft man sich ein Fahrzeug aus den 90ern mit Technik der 80er und ist dann unzufrieden - sei es mit der Technik und/oder der Leistung?
Wäre es da nicht sinnvoller, sich gleich ein Fahrzeug mit höherer Leistung und/oder moderner(er) Technik zu beschaffen?
Warum schaut man nach einer Billiglösung nach dem "Russenprinzip", ist dann aber mit der "qualitativen" Ausführung unzufrieden? Es steht doch jedem frei, eine qualitativ deutlich höherwertige Lösung zu beschaffen, muss aber dann auch bereit sein, die Qualität zu bezahlen.
Oder man muss eben mit der Billiglösung leben und/oder die Ausführung entsprechend seinen Möglichkeiten und Ansprüchen anpassen.

Soll aber hier nicht das Thema sein.
Bei aller - z.T. sicher berechtigten Kritik, wenn die persönlichen Ansprüche höher sind - sehe ich bei Dir ein paar Lücken in den "Basic's":

... immerhin kommen da bei ner KJet mindestens 6 bis 8 bar an von der Pumpe ....


Nein - keine Pumpe hat "einen" Förderdruck. Der Förderdruck ist immer abhängig von der Fördermenge. Stichwort PUMPENKENNLINIE (s. Beispiel im Anhang). Jede Pumpe hat einen Förderdruck von X bar bei einem Förderstrom von Y ltr./h.
Bei der KE wird der Druck durch den Druckregler auf ca. 6,1 bis 6,5 bar [SSP Nr. 95 KE-III-Jetronic] begrenzt, indem bei höherem Druck der Rücklauf freigegeben wird. Die Pumpe läuft dann mit einer diesem Druck entsprechenden Fördermenge.
Diese Drücke sind für richtig ausgeführte Schellenverbindungen i.d.R. unkritisch. Bei Deinem Gartenschlauch (sofern vorhanden ;) ) liegen je nach Wasserversorger und bei fehlendem Druckminderer in der Hausinstallation auch schnell mal 10 bar an! Und je größer eine Schlauchleitung, um so geringer ist der zulässige Druck.
Hinzu kommt der genannte Filter, in dem ein Druckregler nach dem gleichen Prinzip wie dem des Original integriert ist, der den Sytemdruck auf 4 bar begrenzt (drei Filteranschlüsse). Damit ist man dann sowieso in einem Druckbereich wo auch beim AAH (Systemdruck 3,8 - 4,2 bar) ab Werk auf Anschlußnippel geschrumpfte PE-Leitungen ohne zusätzliche Sicherungen verwendet werden.

Wo (und ob) jetzt auf den von Dir genannten Systemdruck von 3 bar geregelt werden soll, sehe ich nicht. Der Filter-Druckregler jedenfalls kann das nicht.

Zum System "Invent Jetronic" kann ich selbst sonst nichts sagen, da es mich zwar von den technischen Grundsätzen interessiert, als Umbauoption für mich aber niemals in Frage kommt. Ich selbst mag lieber das Original - mit originalem Kasettenradio mit Kasetten und ohne "Bluetooth" oder sonstigem Schnickschnack.
8)

Optimierungspotential an der "INVENT" ist, wie Du richtig feststellst, sicher genug vorhanden. Es liegt an Dir es umzusetzen. Und nicht vergessen, von der Umsetzung zu berichten. Bin gespannt! ;)
»Peter_Pan_6666« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bosch_Kraftstoffpumpen_Kennlinien.jpg
DAS TRIO ist komplett!
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07-2019 Audi 80 Avant 2,8 V6 - EZ 12-1994 - einer der letzten 30 24 in D
08-2017 Audi Cabriolet 2,3 5E - EZ 02-1992 - der Classiker für Kenner

VWArchy

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Mittwoch, 13. Januar 2021, 18:53

Hallo Peter_Pan,

Zitat

Warum beschafft man sich ein Fahrzeug aus den 90ern mit Technik der 80er und ist dann unzufrieden - sei es mit der Technik und/oder der Leistung?


Ja so negativ als das man von einer absoluten Unzufriedenheit sprechen kann, würde ich das nicht sehen. Ich fahr seit über 20 Jahren Auto und überwiegend Fahrzeuge der 80er und 90er. Damals als Jungspund weil man sich nix anders leisten konnte, heute noch weil man nichts anderes haben möchte. Neuere Fahrzeuge hatte ich auch schon probiert und da konnte man auch von einer wirklichen Unzufriedenheit sprechen.
Ich hatte schon einige VAG Fahrzeuge aus der Zeit...mit K-Jetronic, KE-Jetronic, diverse Digifanten und natürlich auch Vergaser. Hab auch schon diverse Umbauten hinter mir...von KE zur K-Jetronic, Umbauten auf Doppelvergaser, Zündanlagen umgebaut, Einzeldrosselklappeneinspritzung mit freiprogrammierbarer Spritze... Lief auch alles und bin hier nicht so ganz unbedarft.

Zitat

Warum schaut man nach einer Billiglösung nach dem "Russenprinzip", ist dann aber mit der "qualitativen" Ausführung unzufrieden? Es steht doch jedem frei, eine qualitativ deutlich höherwertige Lösung zu beschaffen, muss aber dann auch bereit sein, die Qualität zu bezahlen.
Oder man muss eben mit der Billiglösung leben und/oder die Ausführung entsprechend seinen Möglichkeiten und Ansprüchen anpassen.


Mir ist die Lösung mal aufgefallen, weil ich ein generelles Interesse an solchen Dingen habe. Fand bzw finde die Lösung von ihrer Umsetzung eben sehr "russisch", aber der Kern der Idee ist das was ich so gut finde.
Und da triffst du den Nagel auf den Kopf "...die Ausführung entsprechend seinen Möglichkeiten und Ansprüchen anpassen." Das ist genau meine Natur. Was "an sich gutes" kaufen und dann für sich anpassen

Mit den Lücken in den Basics magst du sicherlich recht haben. Hab das deswegen wohl etwas hölzern beschrieben :lol:
Ich hab aber auch nie ne Ausbildung in dem Bereich gemacht. Alles was ich weiß, ist selbst anlernt, angelesen oder eben geschraubt und probiert. Bin eigentlich Computer-Fuzzi...von daher


Zitat

Bei der KE wird der Druck durch den Druckregler auf ca. 6,1 bis 6,5 bar [SSP Nr. 95 KE-III-Jetronic] begrenzt, indem bei höherem Druck der Rücklauf freigegeben wird. Die Pumpe läuft dann mit einer diesem Druck entsprechenden Fördermenge.
Diese Drücke sind für richtig ausgeführte Schellenverbindungen i.d.R. unkritisch. Bei Deinem Gartenschlauch (sofern vorhanden ;) ) liegen je nach Wasserversorger und bei fehlendem Druckminderer in der Hausinstallation auch schnell mal 10 bar an! Und je größer eine Schlauchleitung, um so geringer ist der zulässige Druck.
Hinzu kommt der genannte Filter, in dem ein Druckregler nach dem gleichen Prinzip wie dem des Original integriert ist, der den Sytemdruck auf 4 bar begrenzt (drei Filteranschlüsse). Damit ist man dann sowieso in einem Druckbereich wo auch beim AAH (Systemdruck 3,8 - 4,2 bar) ab Werk auf Anschlußnippel geschrumpfte PE-Leitungen ohne zusätzliche Sicherungen verwendet werden.


Ja das ist doch mal interessant. Dann ist die Lösung mit dem Filter ja gar nicht so russisch, wie sie ursprünglich auf mich wirkte. Dann könnte man die Lösung ja eigentlich so anwenden. Für die Qualität der Ausführung am Objekt wäre ja dann der Installateur verantwortlich ;)

Zitat

Wo (und ob) jetzt auf den von Dir genannten Systemdruck von 3 bar geregelt werden soll, sehe ich nicht. Der Filter-Druckregler jedenfalls kann das nicht.


Ja das der VAG Filter auf einen Systemdruck von 4 bar regelt, habe ich mittlerweile auch gesehen, als ich die Nummer gegoogelt habe. Die Software von dem Invent Steuergerät hat aber als Parameter die Einstellung, ob man mit 4 bar oder 3 bar Systemdruck arbeitet. Von daher war ich da nicht sicher. Die Software habe ich mir natürlich schon angesehen; sitze ja den ganzen Tag vor so nem Rechner...

Zitat

Zum System "Invent Jetronic" kann ich selbst sonst nichts sagen, da es mich zwar von den technischen Grundsätzen interessiert, als Umbauoption für mich aber niemals in Frage kommt. Ich selbst mag lieber das Original - mit originalem Kasettenradio mit Kasetten und ohne "Bluetooth" oder sonstigem Schnickschnack.
8)


Ja ich bin da nicht so der Originalo-Typ... Hab immer an meinen Autos Sachen verändert und irgendwelche Sachen umgebaut und nachgerüstet. Ist eben genau der Teil, der mir den Spaß an dem Auto-Hobby bereitet.
Und da deswegen bin ich auch auf der 70er/80er/90er Schiene hängen geblieben...weil man das da eben noch gut kann mit dem umbauen.

Zitat

Optimierungspotential an der "INVENT" ist, wie Du richtig feststellst, sicher genug vorhanden. Es liegt an Dir es umzusetzen. Und nicht vergessen, von der Umsetzung zu berichten. Bin gespannt! ;)


Genauso sieht es aus... Wenn ich mich zu dem Umbau entschließe, dann werde ich natürlich im Rahmen eines Umbauthreads berichten. Aber das kann bestimmt noch ein bissel dauern. Dafür sind an meiner Neuanschaffung erstmal andere Sachen wichtig. Ich denke, wenn ich irgendwas teures an der KE austauschen bzw instandsetzen muss (Stauscbeibenpoti, Mengenteiler...) dann würde ich ein solches Projekt sicherlich starten....

Einen schönen Abend wünsche ich noch.... :)

Mfg Archy

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Donnerstag, 14. Januar 2021, 11:45

Hier, in diesem Forum habe ich meinen Umbau dokumentiert.
Wenn jemand den Anschlußstutzen benötigt, einfach per PN melden. Die Dichtung gibt es zu kaufen, beim VAG-Händler...

MfG Chris
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Samstag, 16. Januar 2021, 03:18

Es gibt da auch was von den Polen.

https://kjetkillers.pl/de_DE/p/Injektion…Audi-80-2.3-/72

Hat das schon mal wer verbaut.

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5-ender

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Samstag, 16. Januar 2021, 10:56

Den Vorteil des Polen-Kit's, sehe ich in den konfektionierten Spritleitungen.
Zum Rest kann ich nicht's sagen. Der Versand ist wohl einfacher, weil aus der EU.

MfG Chris
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Sonntag, 17. Januar 2021, 10:31

Moin,

Erstmal danke an 5-Ender für den Link.
Ja also das Polen - Kit sieht schon hinsichtlich der Kraftstoffversorgung schon um einiges hochwertiger aus. Das wären mir die Mehrkosten wert. Ist noch die Frage ob das Steuergerät taugt. Da muß ich mir mal die Software näher angucken. Die Software von Invent Jetronic machte eigentlich einen ziemlich guten Eindruck.

Mfg Archy

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Sonntag, 17. Januar 2021, 18:25

Wie sieht es mit der Abstimmung aus wo drauf gespielt ist.
Kann diese so gefahren werden, oder ist da viel nachzubessern.
Egal jetzt ob Invent oder das Polenkit.
Mich würde das ganze System interessieren, aber er sollte bei -15° noch so zuverlässig starten wie bei +40.
Einbauen ist sicherlich nicht das Problem, aber Abstimmen ist wieder ne ganz andere Baustelle.
Bin die ganz Zeit am Grübeln, KE wieder auf Vordermann bringen oder eben so ein Kit.
Wie ist da die Meinung von den Profis.
Danke

5-ender

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Sonntag, 17. Januar 2021, 18:43

Ich habe bei meiner Invent das Leerlauf- und Lastgemisch etwas nachjustiert, damit die
Steuerung weniger regeln muss. Vollast habe ich auf Lambda 0,8 abgestimmt. Der Lamb-
daregelbereich steht schön auf 1,00.., wie es sein soll. Wie schon geschrieben, mit einem
Wideband-Controller überwacht, der dann ein Sprungsondensignal an die Spritze weiter-
gereicht hat. Zum Frühjahr kommt dann aber eine neue Sprungsonde in den Abgasstrang.
Der Controller, samt 4.9-Sonde, darf dann wieder ausziehen.

MfG Chris
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Sonntag, 17. Januar 2021, 21:25

Nabend...
Ja so würde ich es auch machen wie Chris mit nem Breitband Lambda Controller.
Ich hab mal nen 2L 16V fürn Golf mit Einzeldrosselklappen und Motorsteuerung von van Kronenburg KMS MD25 zusammengebaut. Da hab ich auch ein Breitband Lambdacontroller eingebaut, der hatte, weil auch von KMS, die nette Eigenschaft, direkt die hinterlegten Einspritzzeiten zu korrigieren und dass er eine Lernwerttabelle im Steuergerät gefüllt hat, die man per Mausklick auf seine Einspritzzeiten Map anwenden konnte....


@Cossieheizer
Das ist vielleicht auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit... Ich stehe mit meiner Neuanschaffung vor der gleichen Frage. Ich werde meine KE Jetronic wohl mal auf Herz und Nieren durchchecken. Falschluft prüfen, CO Tester anschließen und Drucksteller Steuerstrom messen, Drosselklappenschalter prüfen, Stauscheibenpoti messen, Kraftstoff-Systemdruck mit Benzindruckmanoneter messen und natürlich eine Kraftstoffmengenvergleichsmesung der einzelnen Einspritzdüsen.

Ich denke danach kann man erst sagen, was jetzt am Ende günstiger auskommt.

Ansonsten klar, wenn man Bock aufs Basteln hat, hat die Invent Jetronic auf jeden Fall seinen Reiz. Das kann ich der Geschichte nicht absprechen.

Mfg Archy

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