Beiträge von momoali2001

    Vielen lieben Dank für diese umfangreichen Tipps.

    Ich werde die nächsten Tage diese Schritte noch ein mal sorgfältig durchgehen und mich auf jeden Fall noch mal melden und Update geben.

    LG und schönen Tag noch an alle

    Schwankt jetzt der Drucksteller-Strom um 10mA?

    Sorry für die späten Antworten, ich finde leider wegen meiner Bachelorarbeit nicht so viel Zeit für das Schrauben.

    Update: Wie gesagt, seitdem ich den Sensor gewechselt habe, läuft der jetzt viel besser und geht nicht mehr aus. Trotzdem ist die Drehzahl nicht "perfekt".
    Ich habe heute das Multimeter dazwischen geschalten und folgendes konnte ich protokollieren:


    Phase 1: Aufwärmphase
    Während der Aufwärmphase ist der Strom konstant bei 10,09 mA. Es schwankt nicht und bleibt konstant bei diesem Wert.

    Wenn ich mal gas geben, steigt der Wert leicht an


    Phase 2: Motor ziemlich warm aber nicht Betriebstemperatur
    Hier fängt der Wert an, Schritt für Schritt von ca. 10 mA hochzuklettern bis auf 17 mA, sinkt dann aber schlagartig zurück auf 10 mA und wiederholt das ganze Prozedere.


    Phase 3: Betriebstemperatur (ca. wenn Ventilator angeht)
    Hier bleibt der Wert bei 20.3 mA stecken. Keine Änderung, keine Schwankung nichts. auch nicht wenn ich Gas gebe oder an der CO Schraube drehe. Habe dementsprechend die CO Schraube wieder zurück gedreht zur Ausgangsposition...


    Ich habe die Phasen gefilmt und bei youtube ein mal hochgeladen, vielleicht hilft das besser beim Verständnis
    Link:

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    Ich verstehe echt nicht, woran dieser komische EHS Strom noch liegen kann...

    Kleines Update.

    Ich habe mal bisschen an dem Kühlmitteltemperatursensor gespielt. Der hat Wackelkontakt... Motordrehzahl geht beim drücken des Steckers hoch und runter. Peinlich.
    So vieles getestet obwohl es ein Wackelkontakt ist.

    An der Stelle will ich auch zugeben: Vor einem Monat wusste ich nicht mal, was ein Mengenteiler macht und wie es funktioniert.
    Ich bin Lebensmitteltechnologie Student und hatte vorher nie was mit KFZ bzw. Autos zutun.
    Ich habe mir vor einigen Wochen für 850 einen (recht sauberen und gepflegten) Audi 80 gekauft. Mir war das Risiko klar aber ich war bereit, dieses Risiko auf mich zu nehmen und mir alles selber beizubringen. Ja ich bin ein Laie aber jedes Hochhaus hat mal mit einem Keller angefangen :D

    Nun habe ich den Sensor gewechselt und siehe da, läuft schon mal vieeel besser ABER trotzdem leicht unrund (700-800 Drehzahl). Die CO Schraube muss definitiv noch eingestellt werden.

    Vielen Dank euch für eure Tipps.

    Dichtungen der Einspritzdüsenhalter hast du neu gemacht?

    Zündzeitzpunkt kontrolliert? Der JN hat einen Verrteiler mit Fliehgewichten, ist die verdrehbare Verteilerwelle frei? (Manchmal rostet das durch Feuchtigkeit fest). Der Verteiler hat auch eine Unterdruckdose, kontrollieren ob die dicht ist.

    Einspritzdüsen waren tatsächlich undicht (Nebel kam aus den Einspritzventilkappen raus). Ich habe direkt neue Einspritzdüsen gekauft (die alten waren auch nicht mehr die besten) und neue Kappen. Für die Kappen habe ich leider die alten Dichtungen genutzt, da ich keine Ersatzdichtungen gefunden habe. Ich habe aber direkt an den Kappen noch mal Dichtringe rangemacht und jetzt ist alles perfekt dicht.

    Zündzeitpunkt usw. habe ich nicht kontrolliert und sollte ich sicherheitshalber trotzdem mal abchecken... Würde nicht schaden. Ansonsten alles dicht.

    Vielen Dank euch beiden für eure Tipps.

    +10mA ist auch der korrekte Mittelwert für den Drucksteller-Strom. Pendelt der Wert +-4mA oder bleibt es statisch bei +10mA? Ein statischer Wert könnte auf eine fehlerhafte Lambdasonde deuten.

    Erst mal vielen Dank für die Antwort.

    Habe den mal wieder warm fahren lassen. Heute ein komplett anderes Phänomen: der EHS Strom bleibt stationär bei 10.09 mA. Manchmal springt der Strom kurz runter aber bleibt dann hauptsächlich stationär bei 10.09 mA.

    PS: ich habe seitdem nichts geändert.


    Hast du diese probeweise mal abgeklemmt?

    Tatsächlich nicht probiert, ist mir leider nicht in den Sinn gekommen. Werde ich vorher auch noch mal probieren.


    Ansonsten neue Lambdasonde und dann noch mal schauen und messen.

    Werde mich noch mal melden :)

    Moinsen zusammen!

    Ich habe folgendes Problem (vor dem Problem hatte ich noch volles Haar): Mein Audi 80 1.8S mit der KE Jetronic (JN Motor) springt sehr schwer an und läuft im kalten Zustand extrem unrund. Die Drehzahl sinkt auf 600 bis 700 Umdrehungen und er geht sogar aus, wenn ich ihn nicht künstlich mit dem Gaspedal am Leben halte.

    Wenn ich ihn etwas auf Temperatur gebracht habe, bleibt er relativ stabil an, auch wenn die Drehzahl nicht absolut perfekt konstant bleibt.

    Hier kurz und knapp die Dinge, die ich bereits erfolgreich abgecheckt habe:

    • Kühlmitteltemperatursensor: Liefert die korrekten Ohmwerte.
    • Kaltstartventil: Ausgebaut geprüft, sprüht einen ordentlichen Nebel.
    • Thermozeitschalter: Mit Multimeter gemessen, gibt für 4 bis 5 Sekunden frei (passt laut Handbuch).
    • Kompression: Auf allen Zylindern um die 9,5 Bar (völlig im Rahmen).
    • Stauscheibenpoti: 7,8 Volt Spannung liegt an. Am anderen Pin habe ich dann gemessen: lineare Steigerung bis auf zu den 7,8 Volt ohne Springer (mit Oszilloskop gemessen)
    • Kraftstoffdruck: Systemdruck 5,5 Bar, Unterkammerdruck 5,1 Bar, Differenzialdruck exakt 0,4 Bar. Haltedruck ist da und bleibt stabil.
    • Einspritzventile: Sind nagelneu gekommen.
    • Zusatzluftschieber: Ist kalt offen und schließt bei Wärme brav.
    • Falschluft Check: Nebelmaschine an die Ansaugbrücke angeschlossen (Anschluss vom Bremskraftverstärker), zwischen Ansaugstutzen und Stauscheibentrichter mit einer Plastiktüte abgedichtet. Nirgendwo kam Nebel raus.

    Jetzt zu den Punkten, bei denen ich langsam am Verzweifeln bin:

    • EHS Strom (Motor warm): Springt auf 10mA, sinkt dann schrittweise auf 0mA, bleibt dort für 4 bis 5 Sekunden und springt wieder auf 10mA (Video dazu im Anhang).
    • Lambdasonde (Motor warm): Mit Oszilloskop gemessen. Liefert für 4 bis 5 Sekunden 0,4 bis 0,5 Volt, steigt dann auf 0,8 Volt und bleibt da auch für 4 bis 5 Sekunden. Ist die zu träge? Das überschneidet sich zeitlich mit dem pendelnden EHS Strom.
    • Ruhestellung Stauscheibe: Zur oberen Kante ca 1,9 mm (gemessen am Punkt, der dem Mengenteiler am nächsten ist).
    • Leerlauf: Dieses langsame Pendeln der Werte hört man auch leicht an der Motordrehzahl.
    • Fehlzündungen: Manchmal kommt ein lautes Ploppen aus Richtung Ansaugstutzen.
    • Zündkerzen: Sehr verrußt (schwarz), aber der Auspuffqualm riecht nicht extrem nach Benzin.
    • Benzinpumpe: Es kommt ein eindeutiges summendes Geräusch von hinten. So soll es ja sein, aber mein Bauchgefühl sagt, das Summen ist ein Stückchen zu laut. (Kraftstofffilter zu?)
    • Zündanlage: Verteilerkappe und Kabel habe ich mir noch nicht im Detail angesehen (Wassertest steht noch aus). CO Schraube müsste eigentlich auch passen.

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit genau diesem Fehlerbild und weiß, woran das liegen könnte? Besonders das Verhalten vom Drucksteller und der Lambdasonde macht mich stutzig.

    Ich bin für jeden Tipp dankbar!