hatte ich auch schon. getriebeöl blieb drin. die manschette über dem schaltknüppel (vom unterboden aus gesehen) war in fetzen, das gestänge trocken. gut gefettet, seither flutschen die gänge schon beim start aus der laternengarage.
Beiträge von scafodat
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Kühlmitteltemperatursensor MSTG käme auch noch in Frage.
dann wär sein problem nicht abhängig von der luftfeuchtigkeit.
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ich würde erst mal das LLRV ausbauen, 2 tage in spiritus legen, ausblasen, etwas MoS2 - fett reinpinseln und etwas so_ax schlossfit reinträufeln und dann die stellschraube (falls du das alte, dicke LLRV hast) freikratzen und neu mit 2K - epoxidharzkleber abdichten.
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hast du im wasserkasten geschaut, ob sich da durch altes laub ein komposthaufen gebildet hat, der den wasserablauf beeinträchtigt und die karosseriedichtmasse angegriffen hat? scheibenwischer runter, abdeckung weg, nachschauen. falls ja, dann von innen nach wassereinbruch suchen. steuergerät motronic abgesoffen? oder fahrerseite zentralelektrik abgesoffen, dichtung insuffizient? deckel abnehmen, hochklappen reicht nicht, da siehst du nicht genug. wenns da probleme gibt, siehst du innen am deckel kleine wassertröpfchen. ggf. bereich sanieren und neu abdichten.
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500 U/min im Stand sind zu wenig für den NG. wenn er unruhig läuft und manchmal gar nicht will, dann schau erst mal danach. und erst dann nach dem drehzahlmesser. bitte nicht böse sein: hast du öl und wasser drin?
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prüf erst mal deinen unterdruckschlauch am drosselklappenansteller, bevor du mit der fehlersuche ins detail gehst.
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P.S.: den geber kannst du prüfen. ist ein reed - kontakt. es gibt 2- und 3-polige geber. bei 2-poligem geber: steckkontakt abziehen, multimeter auf ohm stellen, messung zwischen den beiden PINs. linkes vorderrad aufbocken und von hand durchdrehen. anzeige muss zwischen 0 und unendlich schwanken, sonst ist der geber defekt. ersatz über VAG, weil gebraucht fast nicht mehr aufzutreiben. zu alt. version 3-polig: ist noch gängig bis B5 und sollte auf dem schrott zu finden sein. also einfach mal auf verdacht tauschen. drehung linksrum und ziehen.
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der tacho (also nur das runde instrument, das die geschwindigkeit anzeigt plus kilometerstand und tageskilometerzähler) sitzt mit 4 steckkontakten auf der grundplatine. der eine PIN davon ist mit "+15" beschriftet, also klemme 15, plus liegt nur bei aktivierter zündung an. an diesem PIN wird die lötstelle gebrochen sein. dann wackelt die stromversorgung. entlöten mit lötpumpe, neu löten mit feinem lötkolben. dann sollte es wieder gehen. und kauf dir die erwähnten bücher, falls du nicht weisst, wie man den tacho ausbaut und zerlegt, sonst wird das ein endlos-Thread hier. gruss lars
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schon klar, wollte nur nett sein...

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was genau funktioniert denn nicht? "tacho spinnt" ist ETWAS zu allgemein. falls du mit "tachogeberrad im getriebe" sowas wie einen mechanischen antrieb meinst über eine tachowelle - fehlanzeige. der tacho funktioniert elektronisch. denkbar wären also kalte lötstellen.
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hallo, meine schwankt auch, obwohl der spannungskonstanter ok ist, aber 1/4 scheint mir etwas viel. ich würd erst mal die tankanzeige justieren. wenn das nichts bringt, den spannungskonstanter überprüfen. was trankst du? E5 oder E10? gruss lars
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vielen dank, andi. hab verstanden. dann weiss ich jetzt sicher, dass wieder alles in ordnung ist. und weiss für zukünftige fehlersuchen bescheid. lg lars
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hallo,
hab seit 2 wochen probleme mit meinem NG. ich bin von beruf physiotherapeut, also nicht vom fach, und wär darum für etwas hilfe dankbar.
symptome, die ich beseitigen konnte:
leerlauf kalt 2000 U/min
leerlauf warm schwankt rhythmisch zwischen normaldrehzahl und 2000 U/min.
stecker vom stauscheibenpotentiometer abgesteckt, sägt trotzdem unverändert weiter.
durchgeführte massnahmen:
alle schläuche getauscht (der unter der ansaugbrücke hatte risse)
LLRV ausgebaut und gereinigt
lambdasonde erneuert
steuergerät KE-jetronic getauscht
kühlmitteltemperatursensor erneuert
zentralelektrik neu abgedichtet (war nötig)
jetzt hab ich noch folgende symptome (und zwar unabhängig davon, ob das LLRV angesteckt oder ausgesteckt ist):
warmstart (oder nach nur 1 km fahrt): öldeckel runter - motor aus.
kaltstart und öldeckel runter - motordrehzahl erhöht sich deutlich auf ca. 2000 U/min.
ich hoffe, mir nimmt niemand die blöde frage übel, aber warum erhöht der motor nach kaltstart die drehzahl, wenn ich den öldeckel abnehme?
nach allem, was ich hier gelesen habe, müsste er doch auch kalt ausgehen, und nicht nur warm, wenn ich den deckel abnehme.
der wagen läuft ja wieder hervorragend, aber mich beunruhigt eben das mit dem kaltstart, weil ich´s nicht einordnen kann.
wär echt nett, wenn mir da jemand etwas nachhilfe geben könnte.
gruss lars
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ok, danke für die rückmeldung, was es war.
bin nicht vom fach, versuche deshalb immer, dazuzulernen.
gruss lars -
Hat jemand schonmal die Antriebs-/ Kardanwellen kontrolliert?
Auch wenns sichs komisch anhört, aber hier könnte eine Unwucht die Vibration hervorrufen. Auch nur beim Bremsen!!!
ja, aber wie kontrolliert man die ohne demontage?
auf die bühne, motor an, gang rein, schraubenzieher an die wellen halten und schauen, ob es rattert? (auch wenn das jetzt vielleicht eine blöde frage war, sie ist dennoch ernstgemeint.)
anzugsdrehmomente achsnabenmuttern muss ich bei deinem auto leider passen, chris. bestimmt weiss es jemand anderes.
gruss lars -
hallo,
war das der fehler? das heisst, er läuft jetzt wieder?
gruss lars -
nimm Liqui Moly LM 47 Langzeitfett + MoS2, gibts auch im baumarkt.
innerhalb nur 1 tag trocknet dir die karre in den falzen nicht, da schliesst du nur die feuchtigkeit mit ein.
und die falze zu konservieren ist wichtiger als ein paar stellen, wo der alte unterbodenschutz fehlt.
so z.b. auch die sprit- und servoleitungen. wenn die dir durchrosten, ist das eine heidenarbeit, die zu tauschen. auch die bremsleitungen korrodieren gerne im bereich, wo die gummihalterung sie hält.
und da hält sich feuchtigkeit länger als 1 tag drunter, wenn du da mit dem strahler dran gehst.
unterbodenschutz aus der sprühdose sieht zwar erstmal besser aus als mit dem pinsel verteiltes langzeitfett, aber wenn dir nach einem winter der rost den schönen unterbodenschutz wieder anhebt, hast du auch nichts gewonnen, ausser ein paar hübschen fotos vielleicht.zum thema wagenheber und drunterliegen: lass es! zu gefährlich. miete eine bühne für ein paar stunden.
gruss lars -
hi chris,
nachdem wir jetzt wirklich alle lager durch haben, halte ich eine unebene anlagefläche noch für am wahrscheinlichsten.
mach dir nochmal die mühe und mach die räder runter, und dreh die bremsscheiben (vorn) mehrmals mit der hand gegen die stehende radnabe durch und puste zwischendurch immer wieder feste mit pressluft dazwischen, bis alles sehr leichtgängig ist und kein dreck mehr rausrieselt bzw. rausgepustet werden kann.
ansonsten fallen mir nur noch die domlager ein, aber die wurden glaub ich auch schon in diesem thread als mögliche fehlerquelle genannt.
blöde frage, aber bist du sicher, dass deine achsnabenmuttern korrekt angezogen sind und fest sitzen? wenn die sich etwas lösen, macht das auch vibrationen.
glaub mir, ich weiss von was ich spreche. bei meinem 1987er B3 sind die nicht mit 120 NM plus 90°, sondern mit 265 NM und GEKLEBT! oder auch nicht...
viel erfolg noch!
gruss lars -
hast du den thread nur gefunden oder auch gelesen? wurde doch alles schon geschrieben.
rad ab, anlageflächen von rad und bremsscheibe mit etwas schleifpapier grob säubern, bremsscheibe ein paar mal von hand bewegen, so dass sich der dreck zwischen bremsscheibe und radnabe herausschleift, mit pressluft auspusten, rad und radschrauben von hand ansetzen und handfest anziehen. dabei auf gute zentrierung des rads achten. radschrauben festdrehen, ablassen, drehmomentschlüssel.
und das an allen 4 rädern. das geht mit bordmitteln zur not in der hofeinfahrt.
und dann schauen, ob es noch vibriert.