Beiträge von Fabian_B4

    Hallo, ich fahre einen Audi 80 B4 mit 2.3E, EZ 01/1992.

    Der Wagen wurde die letzten Jahre leider nicht wirklich gepflegt, dementsprechend war der Zustand, als ich ihn gekauft habe. Aber: auf eigener Achse überführt, er lief wunderbar, zog gut durch, alles top.

    Dann habe ich mich also daran gemacht, alle Achsteile etc aufzufrischen, habe sehr viel Geld und Zeit da rein investiert, neue Abgasanlage und so weiter.

    Nun stehe ich kurz vor dem TÜV, und habe leider extreme Probleme.

    -Falschluft kennen wir ja alle nur allzu gut. Ich habe alle Schläuche ersetzt, sogar eine neue Ansauglufthutze direkt von Audi Tradition geholt.

    -Das Kabel des Temperatursensors am Flansch war defekt/inkorrekt geflickt, das habe ich mitsamt neuem Stecker instand gesetzt.


    Ich habe den Wagen also gestern das erste Mal seit langem das Auto mal wieder etwas warmlaufen lassen können(ca. 70 Grad Kühlwasser), und hier fingen die Probleme an: Der Motor hört sich an, als wenn er nur auf zwei oder drei Zylindern läuft. er nimmt richtig träge Gas an, und er scheint Fehl-/ Rückzündungen in Richtung Ansaugbrücke zu haben.

    Der Motorlauf verändert sich bei kaltem Motor, wenn man den Stecker vom Temperatursensor abzieht, bei warmem Motor weniger merklich. Daher würde ich diesen ausschließen?


    Wenn ich aber den Stecker vom Drucksteller abziehe, wie auch im Video gezeigt, dann läuft der Motor wieder ruhig. Ist dieser dann defekt, oder wurde da eventuell dran gepfuscht vom Vorbesitzer?


    Außerdem habe ich am Leerlaufregelventil ein saugendes Geräusch, klingt auf dem Video heftiger als in echt, ich meine aber auch, dass bei anderen 2.3E auch hörbar ist. Dieses Geräusch verändert sich ganz kurz und minimal, wenn man den Stecker abzieht, oder wieder drauf steckt. Wenn ich aber die Unterdruckschläuche hin und her bewege, verändert sich das Geräusch nicht.


    Ich habe mal zwei Videos hochgeladen, die mein Problem vielleicht genauer erklären.



    Audi 2.3E Motorschütteln, abziehen vom Drucksteller Stecker
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    Audi 2.3E extrem schlechter Motorlauf
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    Was kann ich am besten als erstes tun, um den Fehler zu beheben oder erstmal einzugrenzen?


    Vielen Dank schonmal für eure Tipps...

    Ich bedanke mich in erster Linie für die zahlreichen Tips von Peter, Flaps, goldesel und auch von den restlichen Mitschreibenden.


    Die SSP ist wirklich überragend, und das kann ich sagen, obwohl ich Zugriff auf Elsa Pro habe, falls euch das bekannt ist. Dies ist leider für die alten KFZ nicht ganz so ausführlich, daher ist die SSP wirklich top.


    Insbesondere hat mir der Hinweis über einen dritten Zündungs- und Einspritzrelevanten Sensor sehr geholfen, da ich von zweien ausgegangen war. Habe dazu auch im Forum, später auch in der SSP, eine Grafik über diese beiden Sensoren gefunden die sehr aufschlussreich war.


    Nach dem erfolglosen quertauschen des Hallgebers G40 hatte ich verzweifelt versucht, den G4 aus meinem „Spendermotor“ auszubauen, doch der war leider komplett festgegammelt. Also zum Auto hin, den G4 aus dem Motor ausgebaut, der ging einwandfrei raus, weil der auch neu war. Habe dann die Bohrung gesäubert und dann eine 1/4“ Verlängerung reingebohrt, aber eigentlich eher weil mich der Abstand zur Kurbelwelle interessiert hatte. Dazu bitte keinen Kommentar ;) . So, dann den Sensor wieder eingebaut, Fehler gelöscht und Motor gestartet. Ohne Gaspedal, ohne Ultra langes Orgeln. Also ca. 1 Minute wird es wohl gewesen sein, aber das Fahrzeug stand auch ca. 6 Monate und wer weiß was da alles in den Zylindern und oder an den Zündkerzen war.


    Nun springt er schön an, läuft sehr schön und rennt auch sehr gut, muss man echt so sagen…


    Einige Baustellen gibt es, eine fehlende KGE zum Beispiel, und auch wahrscheinlich nicht allzu schöne Zündkerzen, die werde ich auch ersetzen.


    Also scheint es mir, also sei das ein Einbaufehler meines Vorgängers gewesen zu sein, wie auch immer das bei dem Sensor geht, und für mich eine günstige Reperatur…


    Ich hoffe, dass dies auch so bleibt, werde mich aber hier noch melden wie es mit dem KFZ weitergeht.


    Warum der Wagen mit Gaspedal auf Vollgasstellung teilweise angesprungen ist, ist mir trotzdem ein Rätsel, aber das soll mir in dem Falle auch egal sein😂…


    Und das mit den Defekten, neuen Sensoren ist mir leider auch schon bekannt, bei mir tatsächlich auch der Temperaturfühler des 2.0, der neu aus der Packung einen kalten Motor für 120 Grad warm erklären wollte…


    Also:

    Vielen Dank den ganzen netten und fleißig kommentierenden Personen in diesem Beitrag.


    Liebe Grüße an euch alle.


    Und wie gesagt, falls weitere Fragen aufkommen werde ich mich hier nochmal melden. Werde wenn der Wagen fertig ist auch ein Paar Bilder einstellen.

    Ich habe jetzt noch etwas reproduzierbares herausgefunden. Ins Auto reingesetzt, Drosselklappe voll auf, also Gas durchdrücken, und dann orgeln. Dann dauert es einige Sekunden, aber dann springt der Motor an.


    Wenn ich dann die Fehler auslesen stehen jeweils G40 und G4 mit Kein Signal im Fehlerspeicher, und so wie ich gelernt habe ist dann ja nicht zwangsläufig alles kaputt, sondern einer ist kaputt und beide werden im Fehlerspeicher abgelegt…


    Es nützt mir wohl nichts, ich werde die einzelnen Leitungen der beiden Steckverbindungen zum MStg prüfen.

    Dazu vielleicht eine Frage:

    -G40 hat die Anschlüsse von + zu Pin A4, - zu A10 und Signal zu A5 ?

    -G4 hat die Anschlüsse von Masse zu Pin B15, Abschirmung auf Pin B14 und Signal auf Pin B19 ?


    Bei diesen Leitungen würde ich, natürlich nur mit abgetrennten Steckern, den Widerstand messen? Oder gibt es da eine schnellere/bessere Methode?

    Wegfahrsperre hat der gute, hat auch eine FIN mit …SA….., allerdings würde diese ja den Motor anlaufen lassen, und dann alles kappen, nach ca. 2-3 Sekunden? So ist es zum mindest bei meinem 2.0 mit WFS.


    Kann der ZAS so ein Fehlerbild erzeugen? Was mir auf jeden Fall aufgefallen ist, dass das Lenkradschloss bei Stellung 0 sofort reingeht, auch wenn man den Schlüssel nicht abzieht. Das darf ja auf jeden Fall auch nicht sein. Könnte das auf einen Fehler auch aus elektrischer Sicht hindeuten?


    Und wenn die Steuerzeiten nicht passen würden, dann würde er ja nicht von jetzt auf gleich perfekt laufen, nur um danach gar nichts mehr zu machen. Ich mache da morgen mal Videos von jeweils, also ein Video von dem Motor wie er läuft habe ich gemacht, bevor er wieder verreckt ist.

    Ah okay, hätte jetzt mit zweien gerechnet…


    Aber was soll’s, habe mal die Widerstände der Sensoren gemessen und mit denen an meinem AAH verglichen, sind so gut wie gleich. Also scheinen die in Ordnung zu sein.


    Zündfunke ist auch da, den habe ich überprüft, und Sprit kommt auch im Zylinder an.


    Ich finde es halt so kurios dass der Motor gestern lief, und auch heute habe ich ihn (ohne was zu verändern) irgendwann zum laufen bekommen. Zwei Minuten im Stand laufen lassen, ein bisschen mit der Drehzahl gespielt. Als ich eine Runde fahren wollte konnte ich das nur etwa 5 Meter, da ging die Kiste wieder aus. Auch die Zündung ließ sich dann nicht mehr einschalten. Erst nachdem ich den Pluspol kurz von der Batterie genommen habe.


    Klingt für mich alles irgendwie nach einem dicken Masseproblem, mich verwundert allerdings der Fehlerspeichereintrag den ich auslesen konnte, und dass der Motor eben schon lief heute.


    Auch die Steuerzeiten sollten in Ordnung sein, da er ja quasi läuft, und auch sonst immer lief und gut Leistung hatte. Der Zahnriemen ist auch noch nicht sonderlich alt…


    Der KW Sensor, der getauscht wurde, scheint der zu sein, der weiter unten liegt. Sieht von außen etwas rechteckig aus und ist mit einer Imbus-Schraube fixiert. Schwarzer Stecker oben an der Spritzwand müsste das sein?

    Sorry, muss mich hier korrigieren. Habe alle eben nochmal den Fehlerspeicher ausgelesen und diese Einträge bekommen.

    Habe zufällig noch einen 2.8E stehen, und wenn ich mich nicht irre, sollten die Hallgeber ja baugleich sein, richtig? Also passen tun sie auf jeden Fall. Habe die dann mal quer getauscht, aber leider keine Besserung.


    Wird dann vermutlich an einer Leitung liegen, oder? Hast du eine Ahnung wo ich die PIN-Belegung finden kann, also Hallgeber zum MStg?

    Hallo ans Forum,

    Ich hatte das Glück, einen schicken B4 Avant aus 1994 mit dem 2.6E zu erwerben. Leider läuft der Motor nicht.


    Fehlerspeicher ließ sich auslesen, NW-Geber stand drin. Der Vorbesitzer hatte daraufhin NW Geber und KW Geber getauscht.


    Nun ist der Fehlerspeicher leer. Motor startet lt. Vorbesitzer immer noch nicht.


    Ich habe das Fahrzeug abgeholt, auf einen Trailer geschoben und zuhause abgeladen. Und wie das dann so ist, muss man sich ja eben selbst überzeugen:

    So, Schlüssel gedreht, Motor läuft… gefreut wie ein kleines Kind. Mitten in der Freude dann leider die Ernüchterung: Drehzahl fällt ab, im ganz normalen Rahmen aber, weil die Kaltlaufphase abgeschlossen war, vermute ich. Wenige Sekunden später ging der Motor aus.


    Wenn ich jetzt den Schlüssel drehe, orgelt der Motor ganz normal, will auch anlaufen, orgelt dann aber nur weiter. Das wiederholt sich dann, daher würde ich hier schonmal die WFS ausschließen. Tank ist auch nicht leer. Ich habe mal den Widerstand vom OT-Geber geprüft, der scheint auch in Ordnung zu sein (1,2 K-Ohm).


    Da der Vorbesitzer schon viel gemacht hat, will ich nicht alles erneut kaufen, daher die Frage:

    - Kann er den OT-Geber „falsch“ eingebaut haben?


    Ich vermute eher ein Problem im Kraftstoffsystem, wobei hier die Pumpe auf jeden Fall fördert, und diese auch schon getauscht wurde.


    Vielleicht hat ja jemand von euch spontan einen Einfall oder kann mir sagen wo ich am ehesten nach schauen sollte.


    Komisch ist halt dass der Wagen für ca. 30 Sekunden perfekt lief und dann ausging…


    Evtl ein verstopfter Filter?

    Ist auch passiert, das Öl dafür hatte ich ja da😅

    Das einzige was ich mich jetzt noch frage ist wie wichtig das ist die Grundeinstellungen wiederherzustellen, wie Peter es beschrieben hatte.

    Ist ja ein neues Steuergerät drinnen, was ja ohne Spannungsversorgung so oder so alle gespeicherten Werte verloren haben sollte, oder?

    Ich hatte versucht, via VCDS Lite eine Kommunikation mit dem Steuergerät zu bekommen, das hat aber leider nicht funktioniert…

    Achso, kann sein das ich mich ein wenig falsch ausgedrückt habe. Geräusche aus dem Diff kommen keine, nur eben das Quietschen von der drei in die vier. Das war vorher nicht so. Dafür habe es aber jedes Mal einen Knall bei Gangwechseln, das ist mit dem neuen Getriebe weg

    Also zu der Frage zwecks des alten Getriebes nein, da habe ich nichts umgefüllt, das habe ich bereits so gekauft, demnach war das Auto auch relativ günstig. Daher dachte ich an eine „budgetorientierte“ Lösung.

    Ich schaue mal ob ich eine Heimlösung zum Thema Ölspülung finde, sonst muss ich in den sauren Apfel beißen.


    Ich habe vorher viel gelesen, aber hier muss ich Peter_Pan tatsächlich recht geben, es wird von allen Seiten irgendwas behauptet, irgendwann weiß man gar nicht mehr was denn wirklich stimmt. Und da das Auto wirklich günstig war (350€), habe ich es mir als „persönliche Herausforderung“ genommen, um einiges dazu zu lernen.


    Und 75W90 klang irgendwie plausibel, bestellt nach HSN und TSN bei AUTODOC glaube ich, aber da darf man sich ja wirklich auch nicht drauf verlassen.


    Und wie sieht das aus mit den Reinigern, die man beispielsweise von Liqui Moly kaufen kann? Sollte man sowas benutzen oder das eher meiden?


    Ich danke erst einmal allen für die guten Ratschläge, melde mich hier nochmal wenn es ein Update gibt

    Was für eine Reparaturanleitung? Habe das Buch „So wirds gemacht“.


    Die Öle sind beide vollsynthetisch, also kann ich das so wechseln, wie ich gelesen habe. Würde es leerlaufen lassen, mit Dexron auffüllen, und dann nochmal leerlaufen lassen, das sollte reichen, oder?

    Also statt mich hier zu beleidigen könnte man auch einfach helfen.


    Ja ich bin vielleicht noch nicht sehr erfahren in diesem Thema, deswegen wende ich mich doch hier im Forum an „Experten“, wobei ich von diesen eher ein anderes Level an Professionalität gewohnt bin.


    Ich bin hier, um Sachen zu verstehen und Aufschluss über mein Problem zu bekommen.

    Ich bin übrigens auch dankbar für Hinweise, also okay, ich brauche anderes Öl, das bekomme ich hin. Muss ich da was besonderes beachten, weil ja das falsche Öl im Getriebe ist zwecks „ausspülen oder sonstiges?


    Und die Thematik mit dem Steuergerät verstehe ich auch, kein Problem, in einem Forum wie diesem oder sogar hier hatte ich wie gesagt gelesen, dass das möglich ist, zum Thema Steuergerät stand dort nichts. Aber auch da werde ich zu der Lösung kommen, das richtige Steuergerät zu beschaffen.


    Das einzige was mir nicht klar ist, wie ich die „Grundeinstellungen durchführe“. Habe diesbezüglich nichts finden können. Wäre echt nett wenn mir jemand das noch erklären könnte.


    Also Getriebeöl raus und tauschen gegen Dexron VI oder III.

    Getriebesteuergerät mit dem Index DK beschaffen.

    Und Grundeinstellungen herstellen.


    Zum Thema Generation Z will ich mich mal nicht äußern, ist in meinen Augen auf mich selbst bezogen eine Beleidigung, weil ich selbst nicht dazu gehöre. Außerdem komme ich doch auf dieses Forum, um das Wissen der „älteren“ aufzunehmen, um eine wundervolle Ära der Automobilindustrie am Leben zu halten.

    Also es ist ein kostengünstiges KFZ, das ich gerne fahren möchte.

    Okay, dann gebe ich das Geld aus und weiß mehr…

    Ich werde vorher aber vermutlich mal die Stecker entfetten, und schauen, ob das was bringt. Habe gehört das macht man mit Spirtus, richtig?


    Zum ÖL-Thema ja genau, das ist neu. Ist ein SAE75 W90 drauf von Mannol. Passt das?

    Und was müsste in das Diff rein?

    Und das Quietschen ist auch nur beim „Cruisen“ also beim sachten Beschleunigen. Bei Vollgas oder wenn man komplett Gas wegnimmt schaltet er sehr ruhig hoch