Beiträge von AudiMane / ABK

    So, jetzt bin ich einige Schritte weiter.


    Der alte ZR ist runter.
    Schwingungsdämpfer ist wieder provisorisch mit einer Schraube an der Kurbelwelle befestigt.
    Die Punkt-Markierung auf der Nebenwelle ist mit der Markierung auf dem Schwingungsdämpfer gefluchtet.
    Der Verteilerfinger steht jetzt auf Frühzündung. Wieviel kann ich schlecht schätzen. Könnte!! aber mehr als 6-8 Grad sein.


    Der abgenommene ZR zeigt m.E. keine offenbaren Lädierungen,
    sodass ich mich frage, was der Grund für das Überspringen war.


    Die unbekannte (noch nicht behobene) Ursache könnte immerhin dafür sorgen,
    dass auch der neue ZR über kurz oder lang wieder überspringt.


    Beim Justieren der Zwischenwelle habe ich immerhin festgestellt, dass diese sich überraschend schwer drehen lässt.
    Ist das normal?

    Ich habe mittlerweile angefangen die nötigen Keilriemen abzunehmen als Vorbereitung für den neuen ZR.
    Der für Klima und der für die LiMa gingen gut ab.


    Probleme habe ich jetzt nur noch mit dem für die WaPu + ServoPu.
    Der Riemen entspannt sich nicht weit genug zum Abnehmen, obwohl ich alle nötigen 6 Schrauben lt. Anleitung
    incl. Spannschraube (mit den Zähnen) ganz abgeschraubt habe.


    Hat jemand damit schon mal Probleme erlebt?

    katze56633 und Maulwurfkönig
    Verständnisfrage (die Steuerzeiten sind ja offensichtlich korrekt):


    Theoretisch wäre doch eine einfache ad hoc Lösung
    den Zündzeitpunkt am Verteiler korrekt neu einzustellen.


    Sehe ich das richtig?
    (Von der Gefahr eines erneuten Überspringens mal abgesehen).


    Der RepLeitfaden geht übrigens genau auf die Besonderheiten im zeitlichen Ablauf der Modell-updates ein.
    Diese Infos braucht man. Das hat der Etzold leider nicht so drauf.

    So ....



    Ich habe einen Schalter!


    Mit einer 24er Stecknuss konnte ich am Generator über den Keilrippenriemen den Motor einige Male durchdrehen.
    Fehlende Zähne habe ich nicht finden können. Seltsam ...


    Die Markierungen am oberen Schwungradrand in Deckung gebracht: Kolben des Zyl. 1 befindet sich sichtlich im OT (Zündkerzen entfernt)
    Jetzt steht auch die Markierung am Nockenwellenrad genau unter der Markierung an der oberen hinteren Verkleidung.
    Das scheint ok. denn m.E. laufen Kurbelwelle und Nockenwelle synchron.


    Der Verteilerfinger befindet sich nun (wie lt. Foto) ca. 90 Grad auf Spätzündundung.
    Das bedeutet für mich, dass der Zahnriemen übergesprungen sein müsste (obwohl kein Zahn fehlt).
    Spannung des ZR scheint auch ok gemessen zwischen Nocken- und Zwischenwellenrad.


    Fazit:


    Ich denke ich müsste einen neuen Zahnriemen auflegen (lassen ?).


    Dazu wären als Vorbereitung einige Riemen abzunehmen
    - Keilrippenriemen für Generator
    - Keilriemen für WaPu und Flügelpumpe für Servolenkung
    - außerdem Riemen für Klimaanlage


    Details würden sich bei der Arbeit ergeben.
    Oder bräuchte ich Spezialwerkzeug?
    Ich hoffe ich bin noch auf der richtigen Spur.

    BINGO!!!


    Maulwurfkönig : Das wird wohl auch bei mir die Fehlerursache sein. Übersprung am Zwischenrad


    Schaut man sich den Verlauf des Zahnriemens an, so ist hier die Schwachstelle.
    Denn hier scheint mir einerseits die Anzahl der ineinander greifenden Zähne am geringsten (gegenüber Nockenwellenrad und Kurbelwellenrad ,der ZR wird ja bei letzteren etwa 180 Grad um diese Räder geführt)
    zum anderen ist die Möglichkeit am Zwischenrad ständig für einen optimalen Andruck zu sorgen wegen der flachen Vorbeiführung schwieriger.
    Es würde mich nicht wundern, wenn dem ZR auch einige Zähne fehlten. Werde ich untersuchen.


    katze56633 : deiner vorgeschlagenen Vorgehensweise werde ich folgen. Danke!!

    Hallo zusammen,
    ich habe jetzt mal die Zahnriemenabdeckung abgenommen
    sowie die Verteilerkappe.


    Jetzt sehe ich,
    wenn die Markierung am Nockenwellen-Zahnriemenrad mit der Pfeil-Markierung der hinteren Zahnriemenabdeckung fluchtet,
    dann steht der Verteilerfinger etwa 90 Grad vor der OT Kerbe des Verteilergehäuses.


    Ist das plausibel?
    Oder zeigt es schon an, dass da etwas im Argen ist, wie z.B. der Zahnriemen übergesprungen ist?


    Ansich sitzt er fest auf dem Nockenwellen-Zahnrad und lässt sich seitlich unterhalb gerade mal 90 Grad verdrehen.


    Im übrigen ist im Fehlerspeicher kein Eintrag abgelegt worden.


    Gibt es eine Übersicht über alle Unterdruckschläuche ?

    katze56633
    und die übrigen Mitstreiter,
    vielen Dank für die Tipps,
    denen ich nachgehen werde.


    Die Elektroden der Zündkerzen sind schwarz
    und das Gewinde der Kerze am 1. Zyl. ist ziemlich feucht.
    Einspritzung geht offensichtlich !?!?!?


    Kurz etwas zur Historie:
    Nach etwa 1 km Fahrt hörte der Motor auf zu laufen und
    startet seitdem nicht mehr. !!!!


    Lässt sich daraus etwas ableiten - zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit -
    oder könnte man etwas eher ausschließen?


    Laienhaft würde ich vermuten:
    die Steuerzeiten stimmen nicht mehr - und das plötzlich während der Fahrt.
    Sollte da etwa der Zahnriemen ein paar Zähne übergesprungen sein?
    Ist das denkbar?

    Also,nochmals zurück:
    die Kraftstoffpumpe fördert jetzt.


    Und zwar
    1. bei Zündung an (beim Surren der Pumpe)
    2. beim Starten den Anlassers.
    Vermutlich wird beim Surren der Pumpe Druck aufgebaut ????


    In sofern sind wir einen Schritt weiter.
    Ich baue die Leitung wieder zusammen.


    Frage: Wenn der Hallgeber defekt wäre, käme dann trotzdem ein Zündfunke?


    Für mich ist jetzt die Frage:
    Wird nicht genügend Benzin-Druck aufgebaut
    oder ist die Einspritzpumpe defekt?
    Oder was könnte es sonst noch sein, was zu testen wäre?

    Kraftstoffleitung ist trocken.
    Beim Motorstart kommt kein Benzin. !!!!!


    Jetzt gilt es also die Stromzuführung zu prüfen.
    Wo sind denn beim AVANT
    die Stecker um in der Gegend der Benzinpumpe Spannung zu messen?


    Im Gepäckraum bei dem Scheibenwaschwasser Behälter ist ein Gummipolster mit Kabelbinder angebracht.
    Dahinter ist irgendetwas, was ich nicht identifizieren kann. Was kann das sein?

    So ... die Birne ist ok.
    An der Fassung und am Stecker ist keine Spannung zu messen.


    Die Sicherung 1 ist ok.
    Das Relais in Steckplatz 1 ist nicht vorhanden, da keine Nebelscheinwerfer. Aber der Sockel hat eine Brückung. Scheint also ok.
    Der Kippschalter für die NSL leuchtet bei Betätigung (bei Abblendlicht). Schalter scheint ok.


    Problem scheint also an einem gebrochenen Kabel zu liegen.
    Vermutlich im Bereich des Kofferraumscharniers.


    Müsste jetzt schauen, wie ich die Sache repariert bekommen.
    Originalkabelbäume gibt es zu dem Modell wohl nicht mehr. Lediglich Reparatursätze vermute ich mal.

    Griff? Die Innenverkleidung muss raus, nicht der Kennzeichenhalter draußen samt Griff.
    Die Innenverkleidung mit einem Plastikmontagekeil oder Plastikschuhlöffel.

    Es gibt innen noch einen Griff, mit dem man die offene Klappe zum Zumachen anfasst. Den habe ich gemeint.


    Und dessen Verschraubung muss zumindest etwas gelöst werden, da die Verkleidung hier noch etwas verklemmt wird.
    Nun gut. Dein Tipp mit dem Plastikschuhlöffel hat's jedenfalls gebracht.


    Danke dafür!

    Hallo ErikS,
    aus deinem Statement und meiner Beobachtung entnehme ich,
    dass der Wasserkreislauf durch den Vorratsbehälter einsetzt,
    wenn die Temperatur und damit der Druck im System eine gewisse Schwelle überschritten hat.
    Erst dann nämlich läuft für mich sichtbar das Wasser auch durch den Vorratsbehälter - vorher nicht (obwohl der Kühler schon heiß ist).
    Ich habe einen ABK.
    Sorry, dass ich es etwas genauer wissen möchte.
    Ist das so, wie es sein sollte?
    Viele Grüße

    Vielen Dank ErikS.
    Ja, die Verbingsschläuche hatte ich auch schon entdeckt.
    Aber ich sehe erst bei erhöhter Temperatur, dass das Wasser vom Kühler zum Ausgleichbehälter
    und wieder zurück zum fließt.
    Die Frage ist, was bewirkt diesen erweiterten Fluss?