Beiträge von pengoo

    Finaler Stand:

    Seit der Korrektur des Zahnriemens (neu gemacht und richtig montiert) und dann ZZP-Einstellung per Strobo geht der Audi wie am ersten Tag! Danke euch allen für die Tipps - ich habe viel gelernt :)


    In Richtung Verständnis der Grundursache habe ich aber leider noch meine Schwierigkeiten. Der ZR wurde vor >10 Jahren in einer Werkstatt montiert und so fest wie der Zündverteiler war, wurde der da auch das letzte Mal eingestellt. Angenommen, die hätten den Riemen damals falsch aufgelegt um den einen Zahn und die Zündung dann falsch darauf eingestellt: Warum ist er jahrelang OK gelaufen und wurde dann irgendwann im letzten halben Jahr schlechter? Alternativ (aber unwahrscheinlich): wenn der Riemen umgesprungen wäre um den einen Zahn vor sechs Monaten, dann ist es nicht logisch, dass ich nach Korrektur des Riemens die Zündung neu einstellen musste. Ich blick's einfach nicht, was da passiert ist. Da muss noch irgendein dritter, überlagerter, Effekt sein...

    So, nach Längerem mal wieder ein Update:

    Inzwischen sind auch noch die Zündkabel getauscht und die Beschleunigerpumpe (Membran) habe ich ausgebaut und überprüft - keine Mängel erkannt. Pumpt auch Sprit im Stand ohne Lufi.


    Nach wie vor drücke ich mich darum, den Vergaser zu zerlegen. Also habe ich noch sicherheitshalber den Zahnriemen geprüft. Der ist von 2014, schaut noch OK aus, ist aber um einen Zahn versetzt montiert. Die Markierung am Nockenwellenrad ist um einen Zahn höher als die Kante vom Ventildeckel, wenn unten auf OT steht.


    Jetzt wird's allerdings kurios: Habe den Riemen entspannt und korrigiert um den einen Zahn. Seitdem läuft er richtig schlecht! Standgas geht gerade so, aber quasi keine Leistung - Fahren unmöglich. Vermutlich muss ich jetzt die Zündung überprüfen, richtig?


    Generell: Kann das sein, dass der Riemen falsch montiert wurde in der Werkstatt und die dann - weil er nicht richtig gelaufen ist - die Zündung "korrigiert haben"? Bin nicht sicher, ob diese Theorie plausibel wäre...

    Der Audi ist nie lange gestanden. Vielleicht mal vier Wochen oder so. Insofern würde ich einen "Standschaden" ausschließen. Für den Vergaser gibt's so Dichtungskits inkl. Membran und Düsen. Das wär's wahrscheinlich. Allerdings habe ich da wirklich Angst davor...neu einstellen kann ich nicht und wenn ich alles zerlege und das am Ende nötig wird...


    Was ich heute noch getestet habe:

    Da ist ja ein geregelter HJS-Kat mit Steuergerät und Lambdasonde drin. Über eine Zwischenplatte unter dem Vergaser wird über zwei Magnetventile (parallel angesteuert) Luft dazugegeben.

    Folgende Punkte:

    • Wenn ich bei den Ventilen den Stecker abziehe und fahre, merke ich keinen Unterschied
    • Während der Fahrt die Spannung an den Ventilen gemessen: Sind ab "Zündung an" dauerhaft bestromt und selbst bei längerer Fahrt schein da nix zu schalten. Bleiben also permanent "an".
    • Im Stand mal 12V auf den Ventilstecker gegeben => klacken & scheinen zu funktionieren
    • Lambdasonde mit dem Oszi während der Fahrt (Motor warm) gemessen: Im Standgas bzw. bei Lastwechseln pendelt der Wert hin und her. Wenn man fährt (und Gas gibt), ist der Wert quasi dauernd auf den ca. 0,9V. Wenn man den Motor ausmacht, geht er langsam zurück auf 0V.
    • Das gleiche nochmal gemessen mit den Magnetventilen abgesteckt: macht irgendwie keinen Unterschied.

    Fazit: Ich kann nicht erkennen, dass da irgendeine Lambdaregelung aktiv ist. Allerdings kann ich auch nicht sagen, ob das schon immer/lange so ist, oder erst seit kurzem. Jedenfalls scheint es für das Fahrverhalten relativ wurscht zu sein, ob und was da regelt.

    Neues Update:

    • Ohne End- und dann ohne Mittel- und Endschalldämpfer gefahren.
    • Dampfabscheider und Benzinpumpe sind getauscht (Benzinfilter schon vorher - s.o.).

    Keine Veränderung festgestellt.



    Kerzenbild würde ich als "normal" bezeichnen. Siehe Bilder.


    Als nächstes würde ich die Zündspule tauschen.

    Außerdem: Hat jemand Tipps, wie man den Nachrüst-KAT (geregelt!) stilllegen kann zum Test? Da ist so eine Adapterplatte zwischen Ansaugbrücke und Vergaser, von der Schläuche weggehen.


    Update: Der KAT war theoretisch OK (Monolith nicht gebrochen). Allerdings war der Flansch am KAT durch und das Hosenrohr auch. Inzwischen habe ich beides getauscht und der Auspuff ist wieder dicht.


    Verteilerkappe, -Finger und Kerzen sind auch getauscht. Außerdem habe ich einige Unterdruckschläuche (alle in dem dünnen Standardmaß) und das Y-Stück am Vergaser getauscht.


    Mit einer Endoskopkamera habe ich die Unterdruckdose Stufe II beobachtet während der Fahrt: Macht bei höheren Drehzahlen unter Last dann irgendwann auf und danach wieder zu => scheint auch zu funktionieren.


    Trotzdem läuft er nach wie vor nicht richtig und es fehlt irgendwie Leistung. V.a. wenn man bei mittleren Drehzahlen voll durchtritt, kommt zu wenig.

    Was kann ich noch machen zur Eingrenzung?

    Hallo Schrauberprofis!

    Mein B3 war vor dem Kat undicht und inzwischen weiß ich, dass es am Flansch vom Hosenrohr lag. Die Tulpe war nicht mehr vorhanden und da hatte scheinbar in der Vergangenheit schonmal jemand den Flansch repariert (siehe Bilder). Jedenfalls ist der mir beim Zerlegen schon entgegen gekommen.


    Ist sowas reparabel, oder muss ich das ganze Hosenrohr tauschen? Dabei hätte ich Angst, die Schrauben oder Bolzen abzureißen...daher würde ich das gerne vermeiden.

    Liebe Audi-Profis!

    Habe hier ein Familienerbstück in Gold, das seit ein paar Wochen leider nicht mehr richtig läuft. Es ist ein 1.8 mit 75PS mit nach meiner Kenntnis dem RU-Motor + Nachrüst-KAT. Er hat den Keihin-2-Vergaser.


    Wenn er warm ist, läuft er normal im Leerlauf. Fahren geht auch OK, aber nur Teillast. Bei Vollast hat er fast weniger Leistung, als wenn man "dosiert" mit Teillast beschleunigt. Ruckelt bzw. stottert dann auch bisschen bei Vollast, als wenn er immer wieder zu wenig Sprit kriegen würde. Definitiv weniger Leistung als sonst - Überholen wäre gefährlich so!


    Was ich schon gemacht habe:

    • Luftfilter neu
    • Benzinfilter neu
    • Vergaserflansch neu (war nicht durch, nur eingerissen - schien aber noch dicht)
    • Motorentlüftungsschlauch neu (war porös)
    • Lambdasonde mal testweise abgezogen (er ist am Krümmer irgendwo nicht komplett dicht und bläst da bisschen - daher der Verdacht)
    • Verteilerkappe runter (keine Feuchtigkeit, keine Risse erkannt)
    • Zündkerzen geprüft - waren unauffällig
    • "Relais" 68 zerlegt. Die drei Elkos darin geprüft und einen getauscht, weil der bisschen daneben war. Kontakte überprüft.

    Was ich als nächstes machen würde (auf Verdacht):

    • Verteilerkappe und -Finger trotzdem tauschen
    • Zündkerzen trotzdem tauschen


    Habt ihr noch Hinweise für mich zur Eingrenzung? Vielleicht bestimmte Unterdruckschläuche? Unterdruckdose 2. Stufe? Kann das mit der Zwischenplatte vom Kat zusammenhängen? In dem Bereich ist's bisschen "ölfeucht" - ist aber schon lange so. Bin echt ratlos... :thinking:

    Hallo zusammen!
    Heute habe ich die Starterbatterie getauscht und musste mit Erschrecken feststellen, dass im Bereich des rechten Kotflügels innen ordentlich Rost vorhanden ist.
    Ist das ein bekanntes Problem? Hat jemand Tipps für mich wie man das reparieren sollte?
    Dank vorab :P


    Hallo zusammen,
    mein B3 macht momentan so ein komisches "Knack"-Geräusch, wenn man beschleunigt. Fühlt sich an, als hat da irgendein Fahrwerkselement Spiel. Können das die Querlenker sein? Wenn ja: Wie kann ich prüfen welches Teil da eine Macke hat?
    Gruß
    Armin