Beiträge von Zoiglwirt

    Eins macht mich da wieder stutzig. In der Anzeige steht 1 Fahrzeughalter und du sagst im Brief sind 3 Halter eingetragen.


    Ansonsten kein quattro kein 16V, keine Klima,... für mich fehlt da ein Killerfeature.


    der "Franzose" war/ist ein B3. Hab den Zeitungsausschnitt noch daheim.

    Tourenwagenfeeling.
    mach ich grad auch bei meinen B3.
    Allerdings ists bei mir eine Freizeibeschäftigung die Restaurierung meines B3s.
    bin grad dabei die Teermatten zu entfernen, der Teer geht gut runter nur der Dreckskleber nervt gewaltig. Was noch schlimmer ist ____ Unterbodenschutz!!! Durch jede Ritze und Löcher.
    Audi hat die Teermatten vor der Lackierung verlegt so als Tip...
    Hab auch vor Überrollbügel und 2 Vollschalen reinzubauen sonst nichts(liebe es lotuslike puristisch)

    Das Getriebe ist nun mal noetig beim Citystromermotor.
    Maximale Drehzahl soll knapp unter 6000 liegen. VW empfiehlt den Bereich von ca. 2500-4000U/min zu benutzen,da der Verbrauch am guenstigstens ist.
    Zum Thema Sponsoring kann ich nichts sagen. Kann mir nicht vorstellen das irgentjemand mir Geld geben will, nur weil ich einen Emotor ins 24 Jahre alte Auto bau.

    Der Umbau auf Elektroantrieb ist bei mir eher politisch motiviert und weil ich mal eine zeitlang Elektrostapler gefahren bin. Das leise fahren gefiel mir irgendwie.


    Zum Umbau selber, bzw was ist zu machen.
    erstmal zum TÜV(Westgermany; DEKRA Osten) gehen und fragen auf was du achten sollst. Du bekommst bestimmt wie ich erst eine Antwort, das dies als Privatperson nicht möglich ist, weil ja selbst die Autohersteller das noch nicht geschafft hast....blablabla. Nachdem du dann grob erklärt hast was du dir vorstellst, erfährt man dann selbiges(Zitat aus der email vom TÜV):
    die Voraussetzungen, dass ein Fahrzeug nach dem Umbau auf Elektroantrieb weiter im Straßenverkehr betrieben werden darf, sind relativ einfach:


    - die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht müssen eingehalten werden
    - die elektromagnetische Verträglichkeit muss gewährleistet sein, es dürfen keine Funkstörungen auftreten,
    - die Funktion des Bremskraftverstärkers muss erhalten bleiben, es muss also eine elektrische Unterdruckpumpe eingebaut werden
    - falls eine Servolenkung vorhanden ist muss sie durch eine elektrische Hydraulikpumpe versorgt werden
    - das Heiz- und Defrostungssystem muss erhalten bleiben, d.h. es muss eine diesel- oder benzinbetriebene Heizung (handelsübliche Standheizung) vorhanden sein.





    Zuerst muss alles raus was mit den Verbrennungsmotor zu tun hat(Tank,Kraftstoffleitungen,Motor,Kühlsystem,Abgasanlage,Hitzschutzbleche), was bei mir bis auf den Tank passiert ist. Den Tank lass ich im Moment noch drin,weil es für mich aussieht das er den Hinterbau wie eine Domstrebe versteift.
    Bremsanlage:
    Da ja jetzt der Unterdruck vom Verbrenner fehlt muss jetzt eine Unterdruckpumpe(Mit Regler der abschaltet beim Erreichen eines bestimmten Druckes) und ein Vorratsbehälter her. Entweder besorgt man sich eine Kompletteinheit aus Amerika oder man bedient sich aus den VAG Regal.



    Servolenkung, Klima fällt bei mir aus wegen der Buchhalteraustattung von meinen Audi. Der Citystromer hatte da eine elektrische Servopumpe und für eine Klimaanlage gibts von amerikanischen Umbaushops auch eine Lösung.



    Heizung: Der Citystromer hatte eine Benzinbetriebene Standheizung. Da ich ja ohne Öl auskommen will muss da wieder eine elektrische Lösung her. Es gibt einen schweizer Hersteller der eine Kompletteinheit(Wasserkocher, Umwälzpumpe) anbietet, mit der man den orginalen Wärmetauscher nutzen kann. Mann kann auch den Wärmetauscher gegen ein elekt. Heizelement austauschen, was aber mir zuviel Gebastel ist. Der Tüv verlangt nur das die Scheiben belagfrei bleiben, ihm ist es egal wenn der Fahrer friert.



    Lichtmaschine: Neben den Siemens Elektromotor kommt noch der Siemens Umrichter

    mit rein. Welcher nicht nur den Gleichsstrom der Batterie in Wechselstrom für den Motor umwandelt sondern auch einen DC-DC Converter(12V / 60A dauerleistung) an Bord hat der die Bordspannungsbatterie nachlädt.



    Tja dann kommt halt noch die Traktionsbatterie.
    Der citystromer hatte 16 6V Bleigelakkus mit 160Ah was dann alleine über 450 kg machte.
    Bleibatterien rentieren sich heutzutage aber nicht mehr wegen ihrer geringen Zyklenzahl(Volladen-Entladen) von ca 200-300. Verbaut soll bei mir Lifepo4-Akkus die etwa eine Zyklenzahl von ca 2000-3000 haben. Geplant sind 40 Lifepo4 Zellen mit min 60Ah oder max 100Ah was ein Gewicht von ca 100kg bzw 150kg ergibt. Da ich auch die Nennspannung auf 128V (citystromer 96V) erhöhe und die Lifepo4 Unter Last die Spannung besser halten, rechne ich mit einer Vmax von min 130 km/h. Wobei ich von einen Citystromer gehört habe ,der auf Nicad mit 120V umgerüstet wurde, welcher bis 160 Sachen macht.
    Die Akkus werden in 2 Alutransportboxen aus dem Baumarkt im Motorraum und Kofferraum(anstelle des Tanks) verbaut um eine brauchbare gewichtsverteilung hinzubekommen.





    Klingt eigentlich alles ganz leicht.
    Der Hacken bei der Sache ist das liebe Geld.
    Motor und Umrichter bekomme ich wenn ich Glück habe für knapp über 1000 Euro.
    Für die Kleinteile(Unterdruckpumpe,heizung,Kabel,Halter,TÜV,etc.) kommen locker noch mal 2000 Euro dazu.
    Um den Akku aufzuladen braucht man noch ein gutes Ladegerät für ungefähr knapp unter 1000 Euro

    Dann der große Haufen für die Akkus. Wenn ich den 60Ah(ca 50km Reichweite) Akku nehme muss ich mit knapp über 3000 Euro rechnen, beim 100Ah (90-100km) Akku sind wir schon bei 5000 Euro.

    Ziemlich viel Geld, deswegen wird der Umbau nur sehr langsam vonstatten gehen(Suche nach Schnäppchen).
    Wirtschaftlich rechnet sich meiner Meinung nach so ein Umbau kaum.



    Es gibt natürlich leistungsfähigere System(ca 600kw) , aber dafür braucht man einen Goldesel. Den erwähnten grüne 3er BMW aus Kroatien kenn ich auch. Aber mehr Leistung hat der White zombie(Datsun aus dem 70ern) von John Wayland aus USA (plasmaboyracing.com). Aber alles utopisch und unbezahlbar ohne Sponsoren.


    Technisch gesehen ist das Siemens System vom Citystromer immer noch auf der Höhe der Zeit. Verschleißfreier Drehstrommotor mit Rekuperation (Energierückgewinnung). Der große Vorteil ist für mich das der kompatibel zu meinen Audigetriebe ist und da er ja schon im Citystromer verbaut war, auch bauartgeprüft ist.

    Der B3 wird dann vollelektrisch.
    Der Golf citystromer war und ist nicht gerade eine Rennsemmel(hatte ursprünglich ca 450 kg Bleibatterien an Bord),aber diverse Umrüstungen auf LiFepo4-Akkus zeigen da ein verstecktes Temperament auf.
    Es gibt klar stärkere Antriebssysteme aber die kosten natürlich deutlich mehr.
    Vorteil des Citystromersantriebes ist halt der günstige Preis(wenn ich Glück habe),PlugandPlay einbau ans Getriebe und die geringeren Probleme beim TÜV.
    Ursprünglich wollte ich einen 6A Motor verbauen aber die Motorinstandsetzung wäre zu teuer geworden und beim Elektroauto ist der Aufbau einfacher.
    Getriebe muss bei mir sein wegen den ganzen Bergen(Hügeln) hier.
    Kann ja mal Später ein Bild vom Motor reinsetzen.

    Der Motor den ich verbauen will ist ein Siemens Drehstrommotor ausm Golf 3 Citystromer, bei welchen von VW ein Golf 2 Getriebe verwendet wurde.
    Wenn der Motorflansch an mein Getriebe passt, spar ich mir eine teure Sonderanfertigung. Motorhalter ist nicht so aufwendig, da kommts nicht auf den hunderstel Millimeter an.

    das mit dem strom hat audi doch schön gelösst, kleiner wankel verbenner zum akkus laden, denn du nach bedürfnis an und aus schalten kannst.
    finde zumindest das es ne sehr gute lössung ist bis die akku technik besser geworden ist [leichter/billiger/größere aufnahme]


    von daher denk ich das audi na mit nichts hinterher steht, zwar später dafür meinr meinung durch dachter

    Bei dieser seriellen Hybridtechnik(reiner Elektroantrieb, Verbrennungsmotor als Reichweitenverlängerer),welche ich auch deiner Meinung bin das diese Art die nächsten 10-15 Jahre die beste Lösung ist, ist GeneralMotors/Opel führend weil sie schon über 2 Jahre intensiv daran forschen und entwickeln. GM will ja dieses Jahr den Chevy Volt(Opel Ampera) in Amerika ausliefern.
    Laut GM muss der Verbrennungsmotor dabei sehr einfach(und damit günstig) sein, was damit den Dieselmotor(Turbolader,Abgasreinigung,...) ausschliesst. Ob der Wankel da so eine gute Lösung ist , kann ich mir nicht vorstellen. Weil dieser ja wieder neu entwickelt werden muss und damit teuer wird. Im VW-Regal liegen ja schon etliche kleine 3-Zylinder-Motoren die mit wenig Aufwand für diesen Zweck umgebaut werden könnten. Aber im VW-Entwicklungszentrum und neuerdings auch im Porsche Entwicklungszentrum in Weissach werden sich bestimmt schon die Köpfe rauchen, was die beste Lösung sein wird um die Fahrzeuge des Konzerns(VW,AudiSeatSkoda und Porsche) auch in Zukunft noch verkaufen zu können.


    Der PSA-Konzern(Peugeot,Citroen)und Renault hatten bereits bis 2004 einen seriellen Hybrid im Programm. Den Berlingo/Partner und Kangoo gabs damals in reiner Elektroversion mit ca 100km Reichweite und zusätzlich eine Version mit einen Rangeextender der nochmal 60km Reichweite dazu bringt. Tja schade Renault und PSA. Hätten sie ihre Elektroautos weiter gebaut und immer weiterentwickelt wären sie jetzt der Marktführer im Bereich Elektroautos.

    Ich kann ja deine Liebe zu Audi verstehen, aber beim Thema Elektroantrieb ist Audi nicht mal ein laues Lüftchen. Aus Europäischer Ebene sind da Peugeot und Citroen erwähnenswerter weil die fast 10 jahre lang Elektroautos gebaut und verkauft haben.
    Die Dokumentation "Who killed the electric car?" ist zu diesen Thema Pflicht, weil darin erfährt man das es in den 90ern mal ein Elektroauto"boom" gab. Auch waren die deutschen Autohersteller nie führend in der Elektroautotechnik.
    Deutschland ist führen in der Bleiakkumulatorentechnik(ausser Gabelstapler will die nicht wirklich jemand) und Brennstoffzellentechnologie(Ubootantrieb, Der Verkaufsschlager an Länder die keine Atomuboote benützen dürfen, wollen...)


    Auch die Webseite http://www.elektroauto-tipp.de…togeschichte&file=eautog1 ist für deinen Vortrag viel besser geeignet.
    Beim Thema Elektroauto muss man unbedingt über den großen Teich schauen(http://www.diyelectriccar.com/), dort fahren Privatleute mit selbst umgebauten Autos schon bis zu 20 Jahren rum.
    John "Plasmaboy" Wayland darf man auch nicht vergessen, der beweisst das Gleichstrommotoren und Bleiakkus keine alte langsame Technik ist(dragracing viertelmeile unter 12 Sekunden) http://www.plasmaboyracing.com/




    Elektroantrieb ist der Antrieb der Zukunft, keine Frage. Die interessantere Frage ist wohl eher, woher bekommt der Motor seinen Strom, Batterie-Brennstoffzelle-VerbrennungsmotorGenerator?

    Eibach ProKit Federn mit stinknormalen Sachs Gasdruckstoßdämpfer würd ich an deiner Stelle nehmen.
    Soweit ich weiss verkauft Sandtler.de die gerade als Sonderangebot für knapp 100 Euro(Die Federn).

    Der Elektroantrieb (Motor und Steuerung ) IST ausgereift. schau einfach mal bei den Gabelstaplern rüber, da ist im Grunde genommen nix großartig anderes drin.


    Das Kernproblem liegt einzig allein nur am Stromspeicher.

    1. Energiedichte nicht so hoch wie aktueller fossiler Treibstoff, deswegen auch geringere Reichweite.
    2. Das Nachladeproblem, bzw die Zeit zum Nachladen. So schnell wie Treibstoff gehts nicht. da müsste eine extreme dicke Stromleitung her und das dazugehörige Ladegerät möcht ich mir nicht vorstellen.

    Biotreibstoff kannst auch abschminken, wir haben auf der Welt nicht genügend Agrarfläche dafür um unsere Tanks und unsere Mägen zu füllen.
    Brennstoffzelle wird seit den 60ern in den Ubooten eingesetzt, aber als Massenprodukt für Autos etwas zu teuer (soweit ich weiss muss da Platin rein).


    Ausserdem passen die Antworten nicht zur Fragestellung, um genauer zu sagen das "noch nicht". Antrieb der Zukunft(in wie weiter Zukunft).

    Antrieb der Zukunft eindeutig ja.
    Wirkungsgrad Verbrennungsmotor(20-30%) Elektromotor(80-90%)
    LithiumEisenPhosphat-Akkus brennen und explodieren nicht(Calb/Skyenergy oder A123 sind 2 führende Hersteller)und halten chemisch ca 10-15 Jahre.
    Problem ist aktuell der Preis weil die aktuellen Produktionsvolumen noch relativ gering sind.
    Eine Übergangslösung für die nächsten 10 Jahre wird der PluginHybrid sein, wie der Opel Ampera(Chevy Volt).
    Plugin-Hybrid: Ein Elektromotor treibt das Auto an und ein relativ kleiner Verbrennungsmotor springt dann ein um den Akku wieder aufzuladen. Vorteil ist man kann die vorhandene Technologie(Verbrennungsmotoren) nutzen und gleichzeitig die Massenproduktion von Akkus(es wird nicht bei LiIonen bleiben die Entwicklung geht weiter) aufzubauen.
    Problem ist aktuell das die Hersteller kaum Ingenieure haben für Elektromotoren-steuerung und Akkutechnik.
    Steckdosen gibt es auf der Welt mehr als Tankstellen.
    Stromerzeugung: Solarstrom(Projekt Desertec,...) keine Kohle oder Kernkraftwerke nötig.


    Aufladen technisch möglich durch Induktionschleifen in der Fahrbahn oder Akkuwechselsysteme.


    Alles keine unbekannte Technik sondern alles verfügbar, man muss es nur wollen(oder uns wollen lassen)


    Überlegt mal was für Verschleissteile ihr in letzter zeit ausgewechselt habt(Zündkerzen, Ölfilter,Luftfilter,...). Der Wartungsaufwand wird sich drastisch reduzieren. Das kostet wieder ein Haufen Arbeitsplätze im KFZ-Handwerk.



    Wenn euch das alles zu wirr ist, kanns ich verstehen weil ich bin müde :crazy: