Spezifikationen f. vollsynthetisches Motoröl f. 1,6 turbodiesel 80 PS B3 1988 Typ 89

  • Audi 80 1.6 td 80 PS Baujahr 1988 B3


    Die heutigen Spezifikationen oder Empfehlung für ein passendes vollsynthetisches Motoröl / Getriebeöl für den Turbodiesel B3 Typ 89, suche ich.
    In der Betriebsanleitung von 1988 stehen die Angaben VW 505 00 und API-CD. Wechselintervall 15.000Km.
    In der Viskositättabelle finde ich passend 20W-50, 20W-40 oder etwas dünner 15W-40/50.
    Für´s Getriebe habe ich G50 als Angabe gefunden.


    Hinweise zu passendem Liqui-Moly Ölen werden extra dankend berücksichtigt. https://www.liqui-moly.de/produkte.html


    Bestellen werde ich einen entsprechenden 20 Liter Kanister beim meguin-shop.de .
    Im Motor ist laut Ölzettele ein 10W-40.


    VG Jörg


  • Die Viskositätsklassen sind eher Zweitrangig, solange das Öl die VW-Norm 505 00 erfüllt. Da die schon vor einiger Zeit durch die 507 00 ersetzt wurde, gibt es vermutlich nicht mehr so viele Öle, die die alte Freigabe noch haben.
    Was die Viskosität betrifft, kommt es immer darauf an wie und unter welchen klimatischen Bedingungen das Auto bewegt wird. Bei strengen Wintern und (mehr oder weniger) normal warmen Sommern würde ich zu einem 5W40 greifen. Bei milden Wintern und heißen Sommern doch eher ein 15W50. Allerdings scheiden sich da die Geister.

  • Hier im Forum gefunden :


    https://www.audi-80-scene.de/f…ge=Thread&threadID=14715&


    https://www.audi-80-scene.de/f…age=Thread&threadID=17729


    https://www.audi-80-scene.de/f…age=Thread&threadID=23037


    da raus gefunden:


    Vollsynthetisch 5/10 W-40/50 ist in Ordnung. Ca. 3,5 Liter +0,5 Liter mir Ölfilterwechsel.
    Die Norm VW 505 00 ist noch gültig. Mich würde noch interessieren welche höhere Normen erlaubt für den TurboDiesel sind.
    Getriebeöl wäre das 75W90 in GL4 oder GL4+. Menge ca 2,5 Liter. (Erst die Einfüllschraube lösen..sonst steht man dumm da wenn sie nicht aufgeht und das Öl raus ist.) 8)

  • Hallo Scooter, das ist eine gute Info, die neue Norm 507 00. Als Kompromiss wird es dann hier im Südwesten auf ein 10W-40/50 rauslaufen.
    Von früher habe ich noch im Ohr das ein Dieselmotor im Vergleich zum Benziner ruhig etwas dickeres Öl brauchen kann. Ist da was dran ?

  • Na dick wird das Öl beim Diesel von ganz alleine. Scherz beiseite, ich glaube nicht, dass es eine andere Viskosität hat, nur andere Eigenschaften. Es muss beim Diesel halt mehr Rußpartikel in der Schwebe halten können.
    Ich hab gerade mal geguckt, finde die Seite aber leider nicht wieder. Da waren schön sämtliche VW Ölnormen und ihre Nachfolger aufgelistet. Vielleicht finde ich sie nochmal.

  • Man soll in die Motoren immer das öl einfüllen, das damals gebraucht wurde.
    Wenn ich mir deine Tabelle der Viskositäten ansehe, geht es für den sommer zu deutlich dickflüssigeren Öl (15W- 20W-).
    Das war damals so üblich, und die motoren sind dafür ausgelegt.


    Füllt man nun dünnflüssigeres Öl ein sind Motorschäden nicht unbedingt oder sofort zu befürchten. Aber ggf. leerlaufende Hydros und ein niedriger Öldruck im leerlauf sind die begleiterscheinungen. Außerdem wird der Motor das öl aus allen Dichtungen herausdrücken. Diese waren schon damals nicht für das dünflüssigen zeug ausgelegt, und besser sind die dichtungen über die Jahre sicher nicht geworden. Oder anders ausgedrückt, man gönnt den alten motoren nichts gutes wenn man die Viskosität herabsetzt.


    Nach der VW Norm 505 00 habe ich mich auch mal dumm und dämlich gesucht. Auf einem billigöl fass in der Fegro habe ich es dann gefunden. Ich vermute daher, die alten Motoren sind so anspruchsvoll nicht was das öl angeht.



    15W-40 ist noch für kleines Geld zu bekommen. Das schütte ich auch in meine 75er S-Klasse benziner rein. Das finde ich oben in deiner Tabelle von -15 Grad bis +30 Grad Celciuls. Über die besonderheiten eines Dieselöls kenne ich mich nicht aus, so was fahre ich nicht. Und noch mal genau den Wechselintervall von damals nachlesen. Wenn der Wagen als Oldtimer bewegt wird, ist eher die zeitfrage ein Problem. Oder willst du nach 300 km und einem Jahr schon wieder einen Ölwechsel durchführen?


    Falls der Wagen eine Servolenkung hat, ist ein Ölwechsel auch hier zu empfehlen....

  • MOTORÖL-PORTAL.DE
    Aus dem link von Scouter von oben zusammengestellt :


    Die VW Ölnorm 505.00 ist eine Ölfreigabe für die etwas älteren Diesel-Motoren aus dem VW-Konzern.
    Mittlerweile wurde sie durch die neue Norm VW 507 00 abgelöst.


    Bei einem Motoröl mit der Freigabe VW 505 00 handelt es sich um ein Ganzjahresöl für Dieselmotoren mit und ohne Turboaufladung.


    Bei der Norm VW 50500 ist die Viskosität des Öls nicht fest vorgegeben. Hier kann man also selbst aus einer Reihe von Viskositätsklassen wählen, und die Norm ist dabei stets erfüllt. Das größte Angebot gibt es beim 10W40 Motoröl. Daneben stehen noch 5W40 und 5W30 Öle zur Auswahl. Im Endeffekt liegt es an einem selbst, wofür man sich entscheidet. Ein 5W-Öl verhält sich im kalten Zustand leicht dünnflüssiger als ein 10W-Öl. Ein 40er bleibt im warmen Zustand im Vergleich zum 30er leicht zähflüssiger. Es kommt auf die eigene Vorliebe an. Man kann bei der Auswahl nichts falsch machen, sofern die Norm VW 505 00 dabei erfüllt ist.


    Die VW 507 00 Ölnorm
    Diese Norm wurde im Jahr 2005 eingeführt. Sie ist zusammen mit der Norm VW 504 00 bis heute die Einheitsnorm praktisch für alle Motoren des VW-Konzerns. Die Spezifikation VW 507 00 wurde für Diesel-Fahrzeuge eingeführt.


    Die VW 507.00 Norm wird für Dieselmotoren mit und ohne Dieselpartikelfilter (DPF) verwendet. Sie gilt sowohl für das kurze Wechselintervall mit einem Ölwechsel nach jeweils 15.000 km, als auch für das lange Wechselintervall bis zu 30.000 km


    Außerdem wird mit dieser Norm die Viskositätsklasse fest definiert. Ein Öl nach dieser Norm besitzt üblicherweise die Viskosität 5W-30. Mittlerweile gibt es zwar auch ein paar wenige Ausnahmen mit der Viskosität 0W-30, andere Viskositätsklassen werden aber üblicherweise nicht angeboten.

  • 8) Damit verbessert und verfeinert sich meine Suche für mein Öl für meinen Audi 80 1,6 L td B3 Typ 89 mit 80PS aus 1988 .
    Die Norm VW 507 00 , ein Ganzjahresöl für Dieselmotoren mit und ohne Turboaufladung muß erfüllt (oder übertroffen) sein.
    Vollsynthetisch wäre mein Wunsch. Wenn es preislich bei Megol oder anderen was passendes gibt. Oder teilsynthetisch.
    Der Bereich meiner Wunsch- Viskosität liegt bei 5/10 W- 40/50. -30 als obere Grenze wäre mir zu dünn. Dann begleitend schauen ob der Motor dicht bleibt mit dem Vollsynthetischen. Das erwarte ich eigentlich da in meinen ollen Mopeds das auch so funzt. Wenn nicht Dichtungs- Simmerring- Pflege- Additiv ins Öl mischen.


    Da kann ich mich jetzt in Ruhe umsehen; Der letzte Ölwechsel ist noch nicht lange her. Das KFZ hat noch heftige Startschwierigkeiten und Oldtimerkilometerbegrenzung. :rolleyes: Und der Ummeldetermin ist erst nächste Woche.
    Danke für Eure Beiträge und Info`s !
    VG Jörg

  • Liqui hat auf die spezifische Anfrage für den 1,6 td Typ 89 geantwortet :


    Sehr geehrter Herr H.,
    vielen Dank für Ihre Anfrage und dem damit verbundenen Interesse an Liqui Moly Produkten.
    Ich empfehle Ihnen unser Super Leichtlauf 10W-40. Zusätzlich ist die Zugabe von unserem Oil Additiv empfehlenswert.


    Für das Schaltgetriebe fordert der Hersteller unseren Informationen nach ein Öl entsprechend dem original VW G 052 911 mit der Viskosität SAE 75W-90.
    Demzufolge ordnen wir hierfür unser Hochleistungs-Getriebeöl (GL4+) SAE 75W-90 zu. Auch hierfür ist die Zugabe von unserem Getriebeoil Additiv empfehlenswert.

  • 5W-40 ist allerdings "dünner" als 10W-40. Bei 5W-40 gibt's vollsynthetisches Öl, 10W-40 ist normal teilsynthetisch.


    Die Castrol Öle sind bei gleicher Spezifikation viskoser von den Werten als die von Liqui Moly. Würde deshalb ein Castrol GTX oder das Magnatec nehmen. Das 10W-40 Magnatec ist "dicker" als das GTX.

  • Ich muss ja sagen, dass ich das Synthoil 5W40 ganz sexy finde, müsste auch von der Norm passen. Dabei fahre ich eigentlich nur günstige voll-/teilsynthetische Öle wie z.B. das Mannol 5W40 Elite.
    Das Liqui Moly Oil Additiv, welches dir empfohlen wurde, hab ich auch seit dem letzten Ölwechsel (knapp 1000km) drin und ich MEINE, dass mein Ölverbrauch doch noch mal merklich zurückgegangen ist und der Motor teilweise leiser läuft. Ich bin aktuell aber eh ein bisschen auf dem Additiv-Trip. :pardon:


    Edit: Das Getriebe Additiv fahren wir seit kurzem in zwei anderen Autos in der Familie und man merkt tatsächlich, dass die Gänge etwas leichter reingehen.

  • Das Liqui Moly Oil Additiv haben wir früher immer dem günstigen mineralischenStandard Motoröl 15W-40 beigemischt. Ein wesentlich ruhigerer Motor und ein leicht schaltbares Getriebe ergab damals die Verwendung des umstrittenen Slick50 in einer Boxer BMW. Nach dem Aufkommen der vollsynth. Öle und dem guten Leumund für weniger Verschleiss habe ich mich nachhaltig überzeugen lassen. Ein Motor den ich mit vollsynth. Öl gefahren hatte überraschte meinen Mech. mit einem überraschend gutem Zustand beim Öffnen. Im Verhältniss zu den KM. Später habe ich einen Schrauber und Hersteller von ( Diesel )Motorrädern kennengelernt der Mathy Öladditive verwendet und dezent anrät. Im Motoröl und im Getriebe. Er sagt er sieht beim Zerlegen welche Mechanik mit dem Zusatz gelaufen sei oder ohne. Der ultimative unabhängige Vergleichstest aller Additive fehlt mir leider noch. Und womöglich sich hoffentlich positiv ergänzender Mischungen..
    :rolleyes:

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