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  • »OldiB3Driver« ist männlich
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Sonntag, 29. Dezember 2019, 21:11

Generatorschaden - LIMA defekt - Ursachenforschung und Abhilfe

nach fast 30 Jahren steige ich dahinter, dass AUDI im Audi 80 einen dicken Hund rein konstruiert hat…

Immer wieder musste ich mich darüber wundern, warum der Generator – LIMA - bereits nach wenigen gefahrenen Kilometer so heiß wurde dass man sich fast die Finger daran verbrennen konnte.

Auch wunderte ich mich darüber, dass danach so ein großer Spannungsabfall im Bordnetz vorhanden war:

nach dem Kaltstart konnte ich an der Steckdose am Zigarettenanzünder, 14,5 Volt messen und wenn der Motor heiß war, fiel die Bordspannung auf 12,6 Volt ab.

Am 01.11.2019 hatte auf einer Autobahnfahrt einen Totalausfall des Generators.

Danach kam der Gelbe Engel vorbei und hatte ein kleines rundes Messgerät dabei und hielt das gute Teil über den Generator und stellte dabei fest dass der Generator einen Wicklungsschaden hatte.

Zum Glück hat ich zu Hause einen neuen Generator und tauschte den kaputten aus.

Danach hatte ich den selbigen merkwürdigen komischen Spannungsabfall im Bordnetz.

Auch der neue Generator wurde wiederum bockheiß und nur noch 12,6 Volt im Bordnetz.

Danach habe ich mir die Verlegung des Generatorenkabel etwas genauer angeschaut und dabei viel mir auf, dass das Ge.-Kabel direkt am Motorenblock und zwischen den Zylinderkopf Kühlwasseranschlüsse verlegt war.

Und genau das ich wie folgt abgeändert:

Das Generatorenkabel, das am Generator angeschraubt, abgeschraubt. Die vorhandenen Kabelbinder am Motorenblock durchgeschnitten, das Generatorenkabel herausgezogen und im weiten Bogen zum Bremskraftverstärker verlegt, mit der Folge jetzt war das Kabel um ca. 40cm zu kurz. Das Ge.-Kabel mit dem selbigem Kabeldurchmesser um die 40cm. verlängert und mit dem vorhandenen Ge.-Kabel zusammengeschraubt und ein Schrumpfschlauch darüber gezogen.

Über das Ge.-Kabel einen dicken Isolierschlauch drübergezogen und mit Kabelbinder an guten Stellen befestigt.

Jetzt kommt das Aha-Erlebnis:

der Generator blieb selbst nach über 200km kalt bis handwarm und liefert eine Spannung von 14,4 Volt, und der Benzinverbrauch ging auch zurück.

Und was sagt uns das?

Wird das Ge.-Kabel durch Motorenabwärme zu heiß, steigt der Widerstand im Ge.-Kabel stark an. Der Spannungsabfall lässt den Generator auf Höchstleistung arbeiten und wird dabei sehr heiß und der Kraftstoffverbrauch steigt auch an.


Das Elektrokabel des Generators sollten nicht an heiße Stellen verlegt werden.

Habe in den letzten Tagen bei anderen Audi 80 nachgeschaut und dabei festgestellt, dass die Generatoren durchwegs heiß waren.

Wenn das Ge.-Kabel vom Motorenblock weg verlegt wird, bleibt und wird der Generator, nur noch, höchstens, handwarm.
»OldiB3Driver« hat folgendes Bild angehängt:
  • AUDI 80 B3 1989.jpg
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albert_10v

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Sonntag, 29. Dezember 2019, 21:18

Hattest vermutlich korrodierte Übergangsstellen oder einen Isolationsschaden.
Kannst wieder auspacken aus deiner Isolierung.

Der Widerstand steigt zwar wenn das Zeug warm ist, er steigt aber nicht in dem Maß, dass das jetzt besonders tragisch wäre. Kannst ja nachrechnen, brauchst nichtmal höhere Mathematik dafür.

LG

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MichaP (30.12.2019)

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Sonntag, 29. Dezember 2019, 21:49

Hattest vermutlich korrodierte Übergangsstellen oder einen Isolationsschaden.
Kannst wieder auspacken aus deiner Isolierung.

Der Widerstand steigt zwar wenn das Zeug warm ist, er steigt aber nicht in dem Maß, dass das jetzt besonders tragisch wäre. Kannst ja nachrechnen, brauchst nichtmal höhere Mathematik dafür.

LG



Das Ge.-Kabel war wirklich in Ordnung - habe das Kabel sehr genau angeschaut und keinen Isolierschaden feststellen können.

Da ich ja zwei Audi 80 habe, konnte ich den selbigen Spannungsabfall, auch an anderem Fahrzeug, messen und feststellen.

Das Ge.-Kabel wurde nur mit dem Isolierschlauch überzogen, damit das verlängerte Ge.-Kabel eine besser Stabilität hat.

Den Spannungsabfall, im Fahrzeug, an der Zigarettenanzünderdose, habe ich mit folgendem Messgerät, gemessen:

https://images-na.ssl-images-amazon.com/…7L._SL1300_.jpg



an albert_10v:

vielen herzlichen Dank für deine Rückantwort - ein Dankeschön dafür.


Da ich ja kein Elektriker bin, wie wird der Spannungsabfall, berechnet?


.
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Electrophil

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Sonntag, 29. Dezember 2019, 22:17

"How hard can it be?" - Jeremy Clarkson

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shorty_94

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Montag, 30. Dezember 2019, 09:32

Der Leiterwiderstand alleine sagt noch nichts über den Spannungsabfall aus, dazu müsste der Stromfluss bekannt sein.

Um wie viel Prozent hast du die Leitung denn verlängert?
Die Längenänderung ist direkt proportional zum Spannungsabfall.
Grob überschlagen hast du das Ganze mit deiner Leitungsverlängerung verschlimmbessert, da der Leitungswiderstand aufgrund der Verlängerung mehr ansteigt, als dass er durch die Temperaturabsenkung abnimmt.

Um das quantitativ zu bestimmen, müsstest du abmessen, um wie viel Prozent die Leitung jetzt länger ist und wie die mittlere Leitertemperatur vor und nach der Änderung ist/war.

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Montag, 30. Dezember 2019, 10:09

Wenn ich das richtig sehe, hast du die Länge der Leitung nahezu verdoppelt, somit verdoppelt sich auch der Leitungswiderstand und auch der Spannungsabfall. Da es sich lediglich um eine 6mm² Leitung handelt, hat Audi das bestimmt mit Absicht so kurz gehalten. Wenn du den Querschnitt gleich auf 10, oder besser 16mm² verstärkt hättest...
Ausserdem würde ich mir eher gedanken über deine Bremsleitungen machen. Davon abgesehen, dass ich die Isolierung sicher nicht genommen hätte (ist nicht sonderlich Temperaturbeständig), tropft da Bremsflüssigkeit im Bereich des Bremskraftverstärkers/Hauptbremszylinders drauf. Und bau endlich den Kugelhahn aus dem Kühlwasserschlauch aus, einen neuen Schlauch hast du ja schon liegen.
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Montag, 30. Dezember 2019, 10:26

Der Leiterwiderstand alleine sagt noch nichts über den Spannungsabfall aus, dazu müsste der Stromfluss bekannt sein.

Um wie viel Prozent hast du die Leitung denn verlängert?
Die Längenänderung ist direkt proportional zum Spannungsabfall.
Grob überschlagen hast du das Ganze mit deiner Leitungsverlängerung verschlimmbessert, da der Leitungswiderstand aufgrund der Verlängerung mehr ansteigt, als dass er durch die Temperaturabsenkung abnimmt.

Um das quantitativ zu bestimmen, müsstest du abmessen, um wie viel Prozent die Leitung jetzt länger ist und wie die mittlere Leitertemperatur vor und nach der Änderung ist/war.




Beim heißen Motor, konnte ich nur noch eine Spannung von 12,6 Volt messen.

Nach dem weg verlegen des Generatoren Kabel, das Ge.-Kabel wurde um 40cm verlängert, war die Spannung, beim heißen Motor, bei 14,4 Volt und bleib im Fahrbetrieb konstant.

Die 40cm Kabelverlängerung, bringt, so gesehen, keine negative Volt Änderung mit sich.

Die Volt-Angabe 14,4 Volt, habe ich an der Zigarettenanzünderdose, gemessen.

Das Ge.-Kabel und Generator blieb selbst nach 200km – trotz Abwärme vom Kühler und Motor - leicht handwarm - und konnte keinen Spannungsverlust feststellen.

Zu Berücksichtigen wäre, dass die Aussentemperatur, in den letzten Tagen, nur um die 0 Grad hat - das könnte - im Hochsommer - anders Aussehen.
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Montag, 30. Dezember 2019, 11:02

Wenn ich das richtig sehe, hast du die Länge der Leitung nahezu verdoppelt, somit verdoppelt sich auch der Leitungswiderstand und auch der Spannungsabfall. Da es sich lediglich um eine 6mm² Leitung handelt, hat Audi das bestimmt mit Absicht so kurz gehalten. Wenn du den Querschnitt gleich auf 10, oder besser 16mm² verstärkt hättest...
Ausserdem würde ich mir eher gedanken über deine Bremsleitungen machen. Davon abgesehen, dass ich die Isolierung sicher nicht genommen hätte (ist nicht sonderlich Temperaturbeständig), tropft da Bremsflüssigkeit im Bereich des Bremskraftverstärkers/Hauptbremszylinders drauf. Und bau endlich den Kugelhahn aus dem Kühlwasserschlauch aus, einen neuen Schlauch hast du ja schon liegen.



Das was als gelbliches Material auf dem Isolierschlauch* zu sehen ist, ist nur etwas Hohlraumversieglung, das versehentlich, beim aufbringen, runter tropfte.

Da tropft keine Bremsflüssigkeit herunter - keine Sorge - schaue alles genau an - der Bremsflüssigkeitstand im Ausgleichsbehälter ist konstant.

Habe mir schon gedacht, wenn ich das Bild hier hochlade, dass ich mit verschiedenen Anfragen, zu kämpfen habe.

* das Material des Isolierschlauch ist hitzebeständig und zum islolieren für Heizungsleitungen gedacht.
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Montag, 30. Dezember 2019, 18:00


Beim heißen Motor, konnte ich nur noch eine Spannung von 12,6 Volt messen.

Nach dem weg verlegen des Generatoren Kabel, das Ge.-Kabel wurde um 40cm verlängert, war die Spannung, beim heißen Motor, bei 14,4 Volt und bleib im Fahrbetrieb konstant.


Dann müsste vor der Veränderung über dem originalen Kabel eine Potentialdifferenz von 1,8 V messbar gewesen sein - hast du das mal gemessen?
Ich bin auch eher der Meinung, dass du während des Generatortauschs oder durch die Kabelverlängerung unbewusst einen Übergangswiderstand beseitigt hast.

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Montag, 30. Dezember 2019, 20:25

hatte noch nie stress mit der lima im typ89. auch unter temperatureinfluss nicht. was ich mir vorstellen kann das deine riemenscheibe einne falsche ist und die lima zu hoch dreht und darum heißer wird als vergleichsweise andere?

oder, was auch ein wichtiger punkt ist, liegst du mit der leistungsaufname im grenzbereich und ziehst mehr aus der lima als sie liefern kann, kommt die ins schwitzen und dir brennen die wicklungen weg.

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Montag, 30. Dezember 2019, 22:05

* das Material des Isolierschlauch ist hitzebeständig und zum islolieren für Heizungsleitungen gedacht.

Ich weiß, benutze das Zeug regelmäßig auf Arbeit. Die normale Isolierung hat das Problem, dass sie auf Dauer hart und spröde wird. Dann zerkrümmelt dir das Zeug zwischen den Fingern. Es gibt spezielle für Solarleitungen (HT-Isolierung), die ist weitaus beständiger.
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Freitag, 10. Januar 2020, 09:57

Ich habe noch nie gesehen, das jemand sein Kabel isoliert hat.

Mach doch mal ein experiment: Nimm ein 2 Meter langes Kabel (viel länger als das Generatorkabel) und miss den Widerstand. Nun erhitzt du das Kabel im Wasserbad auf 100 Grad(heißer wirds aussen am wassergekühlten Motor nicht), und misst wieder den Widerstand. Je nach dem wie du den Widerstand misst wirst du vielleicht eine minimal messbare abweichung feststellen. Sicher nicht ganz leicht messbar, weil das ist nicht viel.

Weiter: Wenn die Leitung einen Überganswiderstand hätte, warum sollte dann der Generator heiß werden? Der muss doch nicht mehr arbeiten, weil ein übergangswiderstand da ist.
Rechenbeispiel hierzu:
Angenommen du hast 2 Volt Spannungsabfall auf dem Kabel zw. Generator und Batterie wegen übergangswiderstand. Somit liegen auf der Generator B+-Klemme 14,4 Volt an, an deiner Batterie nur 12,4
Im Bordnetz hast du zu wenig Spannung, deinem Audi geht die Power aus. Gleichzeitig steht der Gen bei 14.4 und Regelt ab, sprich muss weniger leisten weil er siene Leistung nicht ins Bordnetz einbringen kann. Das Kabel wird an der Stelle des übergangswiderstandes heiß, nicht der Generator!
Somit sollte er in dem Fall weniger warm werden.


Meine Theorie was bei dir passiert ist: Dien Anschlussklemme (Ringkabelschuh) am Generator war schlecht, hier war ein dicker Übergangswiderstand aufgrund von alterung/oxydation. Das war der Grund für deine Probleme. Gleichzeitig wird natürlich die Stelle des übergangswiderstandes richtig heiß. Da der Ringkabelschuh direkt am Generator angeschraubt ist würde darüber auch der Generator heiß.
Du hast als Lösung das Kabel verlängert, dabei den Ringkabelschuh erneuert und neu aufgecrimpt. Problem war in diesem Moment gelöst.

Die Hitze am Anschluss könnte sogar deinen alten Genrator zerstört haben. Die gleichrichterdioden mögen Hitze nicht so, wenn der Anschluss heiß wird (bei einem Übergangswiderstand können das locker paar 100 grad werden) schlägt eine der Dioden durch, dann hast n Windungsschluss.

Zitat

nach fast 30 Jahren steige ich dahinter, dass AUDI im Audi 80 einen dicken Hund rein konstruiert hat…

Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen.. Ich denke wenn ich unsere alt-Audis so anschaue waren die für die damaligen möglichkeiten wirklich sehr haltbar und durchdacht konstruiert. Ich glaube die Ing´s konnten auch damals schon was.
Nichts für ungut

Mfg :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stef1992« (10. Januar 2020, 10:02)


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Freitag, 10. Januar 2020, 12:34

Vor einigen Jahren war bei mir die Lima hin. Es war eine 60A Lima, wie sie anfangs beim B4 mit ABT Motor eingebaut wurde.
Neu kam eine 90A Lima rein, an das Kabel hab ich nicht gedacht und so das Alte dringelassen. :whistling:

Heute hab ich mal gemessen. Bei 50A hab ich von Lima zu Batterie 0,25V Spannungsabfall. Das Gleiche von Minus zur Lima. Ich denke mal, das ist 0k., oder?
Wenn der Motor kalt ist und man startet, macht noch Scheinwerfer an und Heckscheibe sowie Lüftung, ist man über 70A, eher 80A. Also war die 60A Lima tatsächlich zu schwach. :fie:

Auf dem Kabel der Lima steht 200° aufgedruckt, das darf also schon warm werden.

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Freitag, 10. Januar 2020, 16:17

Mach doch mal ein experiment: Nimm ein 2 Meter langes Kabel (viel länger als das Generatorkabel) und miss den Widerstand. Nun erhitzt du das Kabel im Wasserbad auf 100 Grad(heißer wirds aussen am wassergekühlten Motor nicht), und misst wieder den Widerstand. Je nach dem wie du den Widerstand misst wirst du vielleicht eine minimal messbare abweichung feststellen. Sicher nicht ganz leicht messbar, weil das ist nicht viel.



Das bekommt man relativ leicht per Vierleitermessung gemessen, wenn man ein Labornetzteil mit Strombegrenzung besitzt.

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