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Robz194

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Dienstag, 2. April 2019, 10:39

Audi 80 B3 Sport Edition

Hallo Leute,
ich bin ganz neu hier und möchte gern Teil eurer Community werden und auch schon gleich eine Frage. Neben meinem B4 2.3 NG habe ich mir gestern einen B3 1.8 Sport Edition geholt.
Fahrzeug hat einen Motorschaden und optisch muss das ein oder andere investiert werden (Lackierung Tür vo. re, Tür hi. re, Kamei Spoiler vorn Instandsetzung)
Natürlich alle Verschleißteile wechseln.
Ansonsten soweit noch echt gut. Unterboden schaut sauber aus. Hat 128.000 KM gelaufen und das sieht man dem Guten auch Innen an usw. 3. Hand. EZ 1992.

Meine Frage an euch. Hat sowas Wertsteigerungspotenzial? Lohnt sich das alles zu investieren oder sollte ich ihn (leider) schlachten?

Ich bin realist und bin echt mega unentschlossen was ich machen soll. Ihr seit die Experten. Was könnt ihr mir raten?

Danke schonmal im Voraus :)

Tobner

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Dienstag, 2. April 2019, 10:43

Ob es das Auto wert ist, musst du wissen. DIR muss er gefallen und DU musst deinen Spaß daran haben. Wertsteigerung wirst du vergessen können, die 1.8er sind sehr wenig gefragt. Du kannst nur versuchen, dir einen schönen künftigen Klassiker zurecht zu bauen und ihn behalten und daran Spaß haben.
Audi 80 Avant 16V Sport Edition quattro (Zur Doku)
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GiveMeFive

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Dienstag, 2. April 2019, 11:14

Verspoilerung hat schon seinen Wert (Front/Heckschürze/Theke), ebenso die originalen Sportsitze, da man das selten findet (der ein oder andere würde seinen B3 damit wohl tunen wollen, hätte Interesse an den Sitzen falls die noch nicht durchgescheuert sind^^). Motortechnsich gab es vom 1.8 einfach viele, sieht man ja am Markt. Die meisten 80er haben den 90 PS Motor, wobei beim B3 der 90 PS Motor höher im Kurs steht als beim B4.

Übetrieben heiß sind nur alle auf einen guten 2.3E (hat sich in letzter Zeit durch Youtubevideos usw. noch weiter zugespitzt), da es am Markt auch nicht viele gibt, und natürlich auch nicht soviele gebaut wurden. Der 1.8 war einfach eine günstige Massenmotorisierung, gab zuviele. Aber eben auch relativ günstig zu halten als PM, manchen reicht der 90 PS. Und für den relativen leichten B3 braucht man im Prinzip auch nicht mehr.

Rein optisch würd es sich schon lohnen, da er heraussticht (sogar auffälliger als der 90er, finde ich). Ein 1.8 ATM sollte nicht so teuer sein. Auch wenn es kein 5-Zylinder oder 16V ist, würde ich ihn aufgrund der Optik herrichten. Wertsteigerung allerdings aufgrund der Massen-Motorisierung schwierig, ob sich das lohnt. Um damit Geld zu machen lohnt es sich sicher nicht... Nur wenn man selber Spaß an dem B3 hat, wird es sich lohnen.

Stefan

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4

Dienstag, 2. April 2019, 12:25

Zitat

Übetrieben heiß sind nur alle auf einen guten 2.3E (hat sich in letzter Zeit durch Youtubevideos usw. noch weiter zugespitzt), da es am Markt auch nicht viele gibt, und natürlich auch nicht soviele gebaut wurden.

Nicht viel gebaut? Vor 10 Jahren wurde der 5 Zylinder in den Himmel gelobt und der V6 verteufelt. Was dran ist, weiß ich nicht - hier sind aber einige zufriedene V6 Fahrer soweit ich weiß. Der NG ist gut, keine Frage, aber auch der hat seine Macken.
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ErikS

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Dienstag, 2. April 2019, 12:56

So einen Wagen Instand zu setzen ist Hobby und wer denkt, damit am Ende des Tages Gewinn zu machen oder plus minus null zu bleiben, beschäftigt sich mit den falschen Autos. Dein aktueller Vorteil beim 1.8er B3 sind stabile bzw. leicht steigende Preise. Während im Gegensatz zum B4 mit seinen Einstiegsmotorisierungen die Preise purzeln hat der B3 nach aktueller Sicht dieses Tal durchschritten. Als preisliche Orientierung für eine eigene finazielle Kalkulation können Dir vielleicht die 5k Euro dienen, die ein 1.8er B3 im Mittel im guten Zustand bringen kann. Die Sport Editions Komponenten werden diesen Wert bestimmt nicht schmälern.

Wenn der Wagen original und komplett sowie gut erhalten ist, dürfte es Interessenten geben. Am Anfang wäre relevant, ob es wirklich eine Sport Edition ist. D. h. er müsste zum Beispiel am Armaturenbrett eine entsprechende Plakette tragen, mit Front- und Heckspoiler sowie Sportsitzen ausgerüstet sein, vielleicht noch Zusatzinstrumente, Sportlenkrad und -fahrwerk(?) etc. pp.. Aber das wissen die B3 Limo Spezialisten wahrscheinlich besser.

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Robz194

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Dienstag, 2. April 2019, 13:03

Danke euch schonmal für eure schnellen Antworten.
Also es ist definitiv eine "echte" Sport Edition. Er hat die Plakette im Armaturenbrett, Sportsitze, Zusatzinstrumente, ist in cerise metallic und hat auch die Front- und Heckspoiler.
Die VIN habe ich über DAT gecheckt und diese bestätigt zudem die Sport Edition.
Ich denke ich werde gut 1500€ investieren müssen damit das Auto wieder gut dar steht.
Wie werden die B3 dann gehandelt? Kann man in 2 Jahren 2.500€ dafür verlangen oder ist das eher unrealistisch?

ErikS

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Dienstag, 2. April 2019, 13:29

Den B3, Audi 80 und 90, für eine einfache Preisfindung gibt es nicht. Am Ende der Nahrungskette stehen die Einstiegmotorisierungen inklusive Diesel. Am anderen Ende stehen die leistungsstarken 5-Zylinder bzw. der 16V in Quattro Ausführung gefolgt von Quattro Modellen und 5-Zylindern. Wie geschrieben, der 1.8er Fronttriebler liegt aktuell im guten Zustand (Note 2) im Mittel bei 5.000 Euro. Im mittleren Zustand (Note 3) fällt der Wert schon gleich unter 2.000 Euro im Mittel. Der Zustand, auch der Sonderausstattung, beeinflussen den Wert sehr deutlich.

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GiveMeFive

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Dienstag, 2. April 2019, 14:59

Zitat

Übetrieben heiß sind nur alle auf einen guten 2.3E (hat sich in letzter Zeit durch Youtubevideos usw. noch weiter zugespitzt), da es am Markt auch nicht viele gibt, und natürlich auch nicht soviele gebaut wurden.

Nicht viel gebaut? Vor 10 Jahren wurde der 5 Zylinder in den Himmel gelobt und der V6 verteufelt. Was dran ist, weiß ich nicht - hier sind aber einige zufriedene V6 Fahrer soweit ich weiß. Der NG ist gut, keine Frage, aber auch der hat seine Macken.

Auf die B3 Limo bezogen vor allem ist der 2.3E selten, und auch insgesamt sind am Markt bei mobile nicht gerade viel 2.3E zu finden. Dagegen gibts sehr viele B4 90PS, war ja auch die günstigere Massenmotorisierung für den Typ.
Der 5-Zylinder kann seinen Eigenheiten/Zickereien haben, dennoch kann der V6 einfach mehr Kosten verursachen. Unabhängig davon genießt der 5-Zylinder den viel höheren Kultstatus. Die V6 wurden auch vorallem deswegen eher verteufelt, da Audi damals den bewährten, langlebigen 5-Zylinder eingestellt hat und nicht mehr überarbeitet/modernisiert hat. Weniger weil es die V6 gab oder diese schlecht sind, da diese auch gewünscht waren zum besseren Vergleich zur Konkkurrenz.... Rein mechanisch ist der 5-Zylinder über allen Zweifel erhaben, klar wenn die klassische KE Jetronik wirklich zickt ist man in einer normalen Werkstätte heute kein gern gesehener Gast mehr. Ich würde den 5-Zylinder nehmen, schon alleine einfach da es ein spezieller Motor ist. V6 findet man auch immer bei anderen Herstellern/Fabrikaten.

Digi-fant

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Dienstag, 2. April 2019, 15:00

Ich habe im Moment ja auch ein Auge auf dem Anzeigenmarkt, weil ich den B3 verkauft und den B4 gekauft habe. Darum habe ich mir eine ähnliche Frage gestellt.

Das eigentliche Problem bei den Anzeigen: alle Autos sind "top". Ohne dieses Wort kommt kein Inserat aus, es sind nur "Top"-Autos unterwergs. 400.000 runter, achte Hand, alles in Fetzen: top!

So. Und nun finde mal raus, was ein Auto, das wirklich "top" wäre, kostet, wenn selbst die letzte Möhre so beschrieben wird! Beim B4 geht die Spanne der inserierten Autos derzeit von etwa 300 bis 13.000 Euro! Da sind sicher einige Träumer dabei, deren Vorstellungen heftig überzogen sind, aber trotzdem.

Ich habe meinen B4 mit 79.000 runter für 1000 Euro gekauft. Zustand: Du ahnst es, "top"!

Dann habe ich direkt für 1000 Euro Teile (Räder, Stoßdämpfer, Federn, Bremsscheiben, Bremsklötze, Koppelstangen, Bremskraftregler, Uhr, Wischer) und Fremdarbeiten (Lacker, Hebebühne) hinein gesteckt. Ich hätte auch 3000 rein stecken können, wenn ich wollte, um immer näher an den Neuzustand zu kommen.

Ich glaube (!) dass ich mit einem möglichst perfekten Auto mit diesen Eckdaten bei 4000 Euro Marktwert lande. Der B4 ist ganz ordentlich ausgestattet, Euro 2, keine Beulen und kein Rost. Aber in dem Moment, wo es großflächige Fahrverbote bis Euro 2 gibt, kannst Du gleich wieder 1000 vom Wert abziehen. Oder, wenn er H-Kannzeichen bekommt, wieder drauf schlagen.

Meine sehr subjektive Meinung: Motor kaputt (was bei 128tkm ein Unding ist!) plus zwei Türen zu ersetzen ist ein Schlachtfahrzeug. Schon, weil der Motor dann nicht mehr original ist, wird der Wert gemindert sein. Und letztlich ist der 1.8er auch kein "Competition", das wirklich gesuchte Sportmodell. Wenn Du ihn selbst fahren willst, kann das lohnen, unter dem Gesichtspunkt des Wiederverkaufswertes eher nicht. Dafür gibt es zu viele davon und Deine 128tkm sind nach einem Motortausch auch nicht mehr interessant. Mein 1.6er B3 hat noch 1600 gebracht, im Originalzustand 3- mit 103.000 km.
Bis dann,

Micha
und der Digi-fant

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Robz194

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Dienstag, 2. April 2019, 15:21

Jap Motor Schrott bei 128.000 KM ist schon heftig aber er hatte massiven Kühlwasserverlust und wurde dann heiß gefahren.
ATM rein und dann sollte das passen.
Ich bin echt hin und her gerissen. Hatte spashalber mal das Audi Sport Emblem vom Armaturenbrett zum Verkauf angeboten. 70€ wollt mir jemand dafür geben.
Von daher bekomme ich beim schlachten bestimmt das dreifache raus was ich bezahlt habe.
Es würde mir aber in der Seele weh tun...
Zudem wollte ich ja nen Sommerprojekt haben...
Ich denke ich muss mir das alles nochmal in Ruhe durchn Kopf gehen lassen

Tobner

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Dienstag, 2. April 2019, 15:26

Auch, wenn ich (wiedermal) anecke, aber ich finde, wer ein Auto aus wirtschaftlichen kauft und schlachtet, hat in einem Modellspezifischen Forum nichts verloren.
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Robz194

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Dienstag, 2. April 2019, 15:36

Ja und genau deswegen möchte ich mich halt informieren ob es sich "lohnt" für die Zukunft solch ein Fahrzeug wieder herzurichten.
Ich hab halt Angst das ich jetzt viel Geld und Zeit investiere und nachher (wenn) ich den 80ziger mal verkaufen sollte, nichts mehr dafür bekomme.
Bitte nicht falsch verstehen ich möchte das gute Stück gewiss nicht schlachten aber falls es sich nicht lohnt was bleibt mir sonst übrig?

quotenossi

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Dienstag, 2. April 2019, 15:38

Wir fahren und schrauben seit Jahren an verschiedenen 80ern mit unterschiedlichen Motoren

Die 8V haben den Vorteil, dass sie technisch überschaubar sind und gut in Schuss halten lassen, die V6 sind sehr robust und zumindest in dem Punkt wollen mir grad nicht so wirklich viele Vorteile zumindest von PS und NG einfallen

Lichtmaschine ausm V6 frickeln ist bestimmt nicht so wirklich spaßig, einige Ersatzteile sind teuer und schwer zu bekommen

Halt Moment mal,is da der NG vielleicht im Vorteil ¿ :hmm:

Die 4 Zylinder bei den meisten Sachen schon, wobei man da auch nicht allzu viel ins Detail gehen sollte

Ich hab jetzt schon bei simplen Kleinteilen für nen ABK Rennerei :wacko:

Seis drum,verschiedene 8V,10V,12V haben wir derzeit im Programm, der Nachbar noch zusätzlich einen 16V und ein 20V Cabbie

Alle haben ihre Berechtigung und zumindest für mich machen sie auch alle für sich Spaß

Sei es,mit V6 Diesel zu scheuchen, der 90er is eh die heilige Kuh und auch meine asketische B4 Sport Edition hat durch ihre Minimalausstattung ihren Reiz :rolleyes:
Fortschritt im Strassenbau: Asphaltierte Holzwege :whistling:

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Tobner

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Dienstag, 2. April 2019, 15:43

Viel Geld wird man mit einem Audi 80 NIE bekommen, ausgenommen sind die Spitzenmodelle a la 20V quattro, S2, quattro-coupes mit 5Zylinder und dergleichen. Ein B3 fronti mit 1.8er wird nie wirklich was bringen auf dem Markt. Das ist aber meine subjektive Einschätzung.


Wenn mir jemand auch nur das Material zahlen würde, was in meinem B4 Avant stecken würde, wäre er schon längst weg. So hart das klingt.
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ErikS

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Dienstag, 2. April 2019, 15:49

Noch einmal zum Mitschreiben: So einen Wagen Instand zu setzen ist Hobby und wer denkt, damit am Ende des Tages Gewinn zu machen oder plus minus null zu bleiben, beschäftigt sich mit den falschen Autos.

Wer Wertzuwachs gesucht hat, hätte sich einen (hier außer Konkurrenz laufenden) S2 oder einen Competition anschaffen müssen. Von mir aus auch einen 2.3 oder 2.8er Quattro in guter Ausstattung und gutem Zustand. Allein dass beide beim Quattro sich preislich ähnlich bewegen aber beim Fronttriebler der 2.8er den 2.3er auch preislich abhängt, zeigt wie uneinheitlich aktuell die Marktentwicklung ist.

Das blöde Emblem braucht wahrscheinlich nur jemand als Vorlage für einen 3-D Druck oder um sich die Logos preiswert in Fernost reproduzieren zu lassen, um sie dann hier teuer an Ahnungslose zu verscherbeln.

Und wenn es Dir nicht um Geld geht, biete den Wagen doch hier im Forum mit einem gewissen Aufschlag an und schau, dass dieser bei einem Enthusiasten landet, der sich schon länger mit den Fahrzeugen beschäftigt und den Wagen wieder aufbauen wird, da er ein prall gefülltes Ersatzteillager, Platz und Möglichkeit hat, um es umzusetzen. Oder mach Dir einen schönen Sommer und mache es selbst.

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Dienstag, 2. April 2019, 15:53

Auch, wenn ich (wiedermal) anecke, aber ich finde, wer ein Auto aus wirtschaftlichen kauft und schlachtet, hat in einem Modellspezifischen Forum nichts verloren.

Die Alternative heißt ja nicht zwingend "schlachte ihn!"

Natürlich kann man den wieder fit machen. Aber dann macht man es für sich und nicht für andere. Wer immer den B3 wieder fit macht, sollte ihn auch fahren wollen. Dazu kommt, dass man durchaus auch für wenig Geld B3 ohne Motorschäden usw. bekommt. Da muss man ja nicht zwingend DIESES Exemplar wieder aufarbeiten -es sei denn, man selbst will genau so einen und nichts anderes.

Ich würde mich ansonsten fragen, ob vielleicht nicht nur die Kopfdichtung hin ist.
Bis dann,

Micha
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Mittwoch, 3. April 2019, 12:42

Einen S2 zulegen, wo die Preise im Keller waren, das wäre es gewesen. Der hat sicherlich deutlich Wertzuwachs bzw. ist sowieso jetzt schon teuer, aber billig so ein Auto zu unterhalten war es nie. Die Coupés sind auch gesucht bzw. gab es einfach auch viel weniger Coupés als Limousinen. Ein gutes 2.3E B3 Coupé ist solide/nicht so komplex wie ein S2, und wird beliebt bleiben und im gewissen Rahmen im Wert steigen. Direkt reich wird man damit aber auch nicht. Bei dem würde sich ein Motortausch allerdings sicher lohnen.
Beim 1.8er ist es vielleicht eine Option die Sport Editionen Teile einen normalen guten 1.8 zu montieren, allerdings passt die Farbe dann wieder nicht, Stoffe sind anders...Lackieren usw. und ist dann auch nicht mehr original.

Einfachste sollte ein ATM sein, die 1.8er sollten nicht zu teuer sein...gabs ja zu Hauf... Also denke Spaß haben kann mit der Sport Edition sicher haben, auch wenn es nur der 1.8er ist. Vorteil, ist eben einfach gestrickt. Nicht jeder möchte sich unbedingt einen S2 zulegen. Aber nur Geld damit machen, geht wohl nur durchs zerlegen und verkaufen der Sport Edition Bauteile...

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Mittwoch, 3. April 2019, 17:39

So ganz werde ich nicht schlau aus dem Themenstarter, sorry.
Wenn ich mir diese Diskussionen die letzten Jahre so anhöre, wird mir übel.
Angefangen hat alles damit, das irgendwelche Spekulanten auf den Trichter kamen, das man im Oldie Sektor höhere Renditen "erwirtschaften" kann als irgendwo anders.
Angestachelt durch den Hype, meint heute jeder, der ein älteres Fahrzeug bewegt, das er ´ne Goldgrube fährt.

Also um auf den Punkt zu kommen, ich habe meinen Fuhrpark angelegt, weil es mir Spaß macht mich mit den Fahrzeugen zu beschäftigen.
Ich Spaß daran habe, mir endlose Wochenenden mit Kollegen um die Ohren zu hauen, sich gegenseitig dabei zu helfen und das alte Blech auf der Straße zu halten....und nicht wie so üblich alles zu entsorgen, sobald es Probleme macht und Geld kostet.
Wenn ich vor 14 Jahren schon angefangen hätte, den kühlen Kalkulator zu spielen, hätte ich mir niemals einen Audi 80 gekauft.
Erst recht keinen mit Motorschaden und Karosseriemängeln.

Also, wenn du besagtes Fahrzeug nur wegen dem Gewinn aufbauen möchtest, bist du leider falsch hier.
Wenn ich mal grob zusammenzähle, was ich in der Zeit investiert habe, müsste ich mich eigentlich zwangseinweisen lassen, da ich das Geld nie wieder sehen werde.
Darum geht es auch nicht, ich habe nämlich nicht vor, meine Schätzchen zu verkaufen.
Und das ist der springende Punkt, du gehst falsch an die Sache ran, zu mindestens bei diesem Modell.
Kauf dir ´nen B7/ B8 S4 oder RS4, die hängen noch in der Talsohle, da machst du am meisten "Gewinn".
Leider gibt es immer mehr Leute, die nicht verstehen worum es eigentlich geht, mittlerweile auch im Audi Sektor, nämlich SPASS an der Sache selbst. ;(
Kein Geld der Welt wiegt das auf, deswegen ist´s mir auch total Wurst, wieviel ich in den Auto´ s versenke.

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Mittwoch, 3. April 2019, 18:29

Ich hab auch einen Audi 80 B3 Sport Edition in cerise metallic, allerdings mit dem 2,0E (AAD), da ich keinen 1,8er wollte. Ich hab mir die Kiste als Alltagswagen zugelegt, da mir der 2,6er quattro für die "Leistung" einfach zu viel gebraucht hat, um ihn als Alltagsauto zu fahren.
Ich find die Sport Edition schön. Ich versuche, dass ich ihn so gut wie möglich erhalte und hab auch schon sehr viel reingesteckt am Anfang. Die Belohnung dafür war, dass er im Februar TÜV ohne Mängel bekommen hat.
Mir perönlich ist es wichtig, dass das Auto gut fährt (und er ist wirklich flott) und zuverlässig ist. Auch die Optik ist natürlich wichtig, kommt aber nach der Technik.
Audi 90 quattro Typ 89 exklusive Sportserie

kürzlich gelesen:

"Schatz hier ist 80!!!"--Wieso stehen doch erst 60 auf dem Drehzahlmesser.....

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competition89 (03.04.2019)

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Mittwoch, 3. April 2019, 19:01

@competition89:
So hart urteile ich nicht. Warum auch?

Das Auto, um das es geht, hat einen Motorschaden (wobei ich immer noch nicht weiß, was genau ich darunter verstehen muss, evtl. nur die Zylinderkopfdichtung?) und kaputte Türen. Ohne Armaturenbrettplakette würden nur wenige über einen Wiederaufbau nachdenken.

Aus dem Geschriebenen leite ich nicht ab, dass da ein Geschäftemacher auf der Suche nach Rendite schreibt. Er stellt sich halt eine Frage, die ich mir auch stellen würde: baue ich DIESEN Audi wieder auf? Oder versenke ich dabei so viel Geld, dass es für mich (!) keinen Sinn ergibt? Was ja nicht zwingend heißt, ihn dann zu zerlegen, vielleicht baut ihn dann ein anderer auf. Und ich kaufe mir ein anderes Exemplar.

Die Oldtimer Markt hat ein interessantes Sonderheft "Preise" herausgebracht. Wenn man da reinguckt, wird es spaßig (finde ich).

Der B4 mit 115 PS im Zustand 2 (also etwa im Zustand eines Jahreswagens) soll 2300 Euro wert sein (-17 Prozent).

Ein B3 mit 90 PS im gleichen Zustand liegt bei 5300 Euro (+73 Prozent).

Wenn das nicht Mut macht :)

Scheint, als wäre der PM mit Buchhalterausstattung der neue Stern am Oldtimerhimmel...
Bis dann,

Micha
und der Digi-fant

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