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nk337

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Dienstag, 12. März 2019, 18:37

3ter Gang Schleift beim Einlegen....

Hallo Zusammen,

ich bin stolzer Besitzer eines Audi 80 B4 2.0 ABT mit knapp 160.000 KM Fahrleistung und Scheckheft gepflegt bis zum Schluss.

Nun jedoch zu meinem Problem was mich absolut stutzig macht.

Das Fahrzeug hatte einen undichten Geberzylinder. Also habe ich gleich den Nehmer und Geberzylinder getauscht. Original teile versteht sich natürlich da an dem Fahrzeug noch alles Orig. ist und dieser zum glück unverbastelt.
Ich also beide getauscht was eine super schwere Arbeit war, da die Bremsleitung komplett angerostet war. Eingebaut, neu befüllt und komplett entlüftet. Die die Gänge schalteten sich vor dem Ausbau Butterweich und es gab
nicht 1 Problem. Als dann das Kupplungspedal der meinung war sich selbst zurück zu ziehen, musste ich eben die 2 Dinge tauschen.

Jetzt habe ich das Problem, das der 3te Gang beim einlegen (unter der Fahrt) Kratzt. Alle anderen Gänge laufen ohne Probleme. Sobald der 3te Gang drin ist, fährt er auch wie er soll. Er kuppelt ein und Aus. Die Kupplung nach dem Tausch läuft erste Sahne und ich habe auch auf die Abstände geachtet (Kupplungspedal).

Folgendes habe ich getestet:

-Alle gänge im Stand durchgeschaltet - Ohne Probleme
-Alle gänge im Stand mit laufenden Motor durchgeschaltet - Ohne Probleme
-Dritten gang Eingelegt und dabei auf der Bremse stehend die Kupplung los gelassen, auto ging aus - Ohne Probleme

Jetzt stellt sich für mich folgende Frage:

Wie kann es sein, das davor alles super ging und nun der 3te Gang spinnt ?
Syncroringe ? und wenn ja, wieso auf einmal ?

Getriebeöl habe ich bisher noch nicht überprüft, was mit sicherheit dringend notwenig ist jedoch bezweifel ich das es daran liegt.

Hab ich beim Einbau doch irgend ein Fehler gemacht ?

Kann es an der Schaltkulisse liegen ?

Ich bin ratlos.

Danke für eure Zeit und freue mich über jeden Kommentar.

Lagebernd

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Dienstag, 12. März 2019, 19:24

Das kenn ich irgendwo her...

Auch wenn du jetzt gern was anderes hören möchtest, aber da hat sich der dritte Gang wohl verabschiedet.
Ich würde mir schon mal ein anderes Getriebe suchen.
Wenn du dich mit Getrieen gut auskennst schaffst du evt. sogar eine Reparatur.
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nk337

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3

Dienstag, 12. März 2019, 19:32

Ja das habe ich mir schon gedacht aber es ergibt einfach keinen Sinn zumindest nicht für mich denn der geber und Nehmer regelt ja doch nur die Druckplatte bzw den "Hebel" der auf diese drückt.
Wieso also hat sich dann direkt also unmittelbar der 3te verabschiedet. Eingebaut, probe gefahren und da wars dann.. =(

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4

Dienstag, 12. März 2019, 19:41

Ja das habe ich mir schon gedacht aber es ergibt einfach keinen Sinn zumindest nicht für mich denn der geber und Nehmer regelt ja doch nur die Druckplatte bzw den "Hebel" der auf diese drückt.
Wieso also hat sich dann direkt also unmittelbar der 3te verabschiedet. Eingebaut, probe gefahren und da wars dann.. =(


Geber und Nehmer hab ich auch noch erneuert, danach ging dann nicht mehr viel.
Das Getriebe haben wir geöffnet und dann gesehen, was wirklich im Eimer war.
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Dienstag, 12. März 2019, 19:44

Okay bedeutet zusammengefasst man kann mit "Sicherheit" sagen dass das Getrieb im Eimer ist oder gibt es noch irgendwie irgendwelche Testmöglichkeiten um da noch was zu "Retten".

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Dienstag, 12. März 2019, 20:51

Ich will dir keine Hoffnungen machen, Lagebernd könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig liegen,
allerdings würde ich die Flinte noch nicht in's Korn werfen.

Du könntest vielleicht mal genauer beschreiben was mit "Schleifen" gemeint ist.

Ein mahlendes Geräusch wie ein defektes Lager, oder doch eher ein Kratzen ?

Ist zusätzlich zum Akustischen etwas anderes festzustellen ?
Sprich, spürst du im Schalthebel evtl. auch dass etwas kratz/schleift wenn du den Ganz einlegst ?

Lässt sich der Sachverhalt beliebig oft reproduzieren, auch wenn du z.B mal den Schalthebel entlastest
(viele stützen unbewusst gerne die Hand darauf ab) oder den Gang betont langsam einlegst ?

Anlanysiere die Problematik ruhig etwas länger und ausgiebiger, am Besten im Alltagsbetrieb.




Kleine Anekdote:
Ich hatte letzte Woche zum Beispiel im 3. und 4. Gang ein echt wiederliches Kratzen im Getriebe -
vor Allem im Schubbetrieb - und Gang 1 und 2 liessen sich kaum einlegen. Dachte auch dass die Schaltgabel
bzw. Schaltmuffe jetzt fritte ist, mangels Getriebeöl (tropft bei mir schon länger), aber als ich das mal
zwei Tage beobachtet und analysiert habe, fielen mir erst Schleifspuren an der Kardanwelle auf und dann
war nach ner Stunde Sucherei der Fehler klar: Die Schaltkulisse war ausgelutscht und hatte sich Millimeter
für Millimeter nach unten abgesetzt bis das Schaltgestände an der Kardanwelle das Schleifen anfing.
Also: Muss nicht IMMER gleich ein Getriebeschaden sein, ausschliessen würd ich's trotzdem nicht.

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Dienstag, 12. März 2019, 23:32

Mach mal einen Getriebeölwechsel.
Das wirkt wunder.
Danach geht alles wieder wie butter.
Zumindest bei meinen.
Versuch aber erst die Einfüllschraube aufzubekommen. Dann die Ablaßschraube. Beide waren lange zu denke ich.
Und die richtige Ölsorte.
Die Additive können sich vom Öl trennen und dann stimmen die Reibwerte für die Synchronringe nicht mehr.
Mein ABC hat in allen Gängen gekratz, grausam.
Neues Öl, alles perfekt...

nk337

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Mittwoch, 13. März 2019, 08:02

Also zum Sachverhalt:

Wenn ich den Gang einlege dann ist es ganz klar Zahnrad auf auf Zahnrad jedoch eben kein flüssiges in einander greifen sondern
"Zähneputzen".

Das jedoch erst ab einer drehzahl (kein Drehzahlmesser) von ca 1800 u/min. Wenn ich dann mit Zwischengas fahre kann ich den gang
in einer gewissen drehzahlregion problemlos einlegen und es läuft "butterweich". Jedoch aber erst ab der drehzahl die für den gang
angemessen ist. Wie früher halt wo es noch keine Kupplung gab :D Wenn ihr versteht.

Wenn ich das ganze mit Tempo machen, unabhängig der drehzal, ihn quasi "Reinschlage" dann macht es kurz "KRrrrrrr" also man merkt das
einfach mit gewallt 2 Zahnräder ineinander gefügt werden.

Wenn ich aber hoch beschleunige und dann vom dem 2ten in den 3ten schalten will, die Drehzahl aber dabei absacken lasse (kurz vor leerlauf)
dann kann ich den gang auch ganz "normal" einlegen... Total verrückt und bei 90PS das so zu machen verliert man halt direkt mal 15 kmh ...

Wenn ich den 3ten Gang überspringe, läuft er ohne Probleme, es ist lediglich nur der 3te.

Ja um auf die Frage mit dem gefühl in der Handschaltung zu beantworten, man merkt am Schalthebel richtig gut wie die beiden zahnräder
die Spitzen auf einander schlagen und versuchen das zu tun was ich will. Wenn ich ihn kurz "anschleifen" lasse, dann den druck per hand
am hebel wieder rausnehme und das so 2 mal wiederhole, stellenweise auch 1 mal, dann mit viel glück springt er auch einfach ein unabhängig der
drehzahl. Jedoch einlegen kann ich ihn immer, es gab einfach nie eine Situation in der er gar nicht eingelegt werden konnte. Er springt auch unter Last nicht
raus, drin ist drin nur die Art und weise ist extrem fragwürdig. Ebenfalls ist auch der "Druckpunkt" in Ordnung. Wenn ich den Schalthebel in den 3ten Gang
ganz langsam rein bewege dann gibt es einen moment in dem er selbständig "Reinspringen" will, der ist auch unverändert und meines erachtens gut.

Die schaltkulisse ist i.O. habe schon überprüft ob die ggf. Gebrochen ist (diese Plastikaufnahme). Es gibt zwar im Schalthebel spiel, in jedem gang nach dem einlegen
aber das ist absolut im Rahmen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nk337« (13. März 2019, 08:15)


stef1992

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Mittwoch, 13. März 2019, 09:43

Moin

hatte dasselbe, auch der 3.
Gang lies sich nicht mehr ohne Knarren einlegen. Zunächst nur beim schnellen schalten, wurde dann aber rasch schlimmer bis es irgendwann fast garnicht mehr ging.
Bei mir wars der Syncronring. Habe das Getriebe selbst instandgesetzt. Bei ca 250.000KM
Der Syncronring war verschlissen und desshalb schlussendlich aus seiner Führung gesprungen.
Der tausch ist nur möglich mit viel Zeit, wellenpresswerkzeugen und einer Presse.

Der Übersetzungsunterschied zwischen dem 2. und 3. ist relativ groß, weiterhin beim Überholen auf der Landstraße dreht man den 2. bis begrenzer (ca 80) und knallt dann schnell den 3. rein, habe ich wohl schon öfter gemacht. Daher verschleißt der 3. schneller als die anderen.
Weiterhin sind Gang 3 und 4 an der oberen Welle, diese bekommen nur bei korrektem Ölstand über eine Bohrung in der Welle ausreichend Öl. Meist wird das getriebe undicht, den Ölstand kontrolliert niemand und die 2 Ringe laufen irgendwann fast trocken.

Mfg

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Mittwoch, 13. März 2019, 12:04

Zitat

Wie früher halt wo es noch keine Kupplung gab :D Wenn ihr versteht.
Eher, als es noch keine Synchronringe gab (Gruß vom Getriebe, der Gang ist drin) :)

Da werden keine Zahnräder ineinander geschoben, aber die Drehzahlunterschiede zwischen zwei Teilen ist bei dir einfach zu groß.

Selbstverständlich kann der Synchronring defekt sein.

WIe schon geschrieben, der Ölwechsel ist die billigste und einfachste Testmethode.
Danach kann du weiter überlegen...
Bitte das richtige Öl einfüllen, sonst kracht es weiter....

nk337

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Mittwoch, 13. März 2019, 19:52

Also zusammengefasst bedeutet es. Getrieböl wechseln, hoffen das es dann "Weg" ist. Ansonsten neues Getriebe einbauen.

Hab ein Getriebe für den Audi bei Audi Originalteileshop gefunden. Audi verkauft das getriebe mit zustand "Neuwertig" für 230 Euro. Das ist doch ein gutes Angebot sollte das mit
dem Öl nicht funktionieren.

Welches ÖL muss da genau rein ?

Liebe Grüße

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Mittwoch, 13. März 2019, 22:34

Nur zur Sicherheit: Welcher Getriebekennbuchstabe?



Füllmenge 2,25 Liter



Spezifikation


Getriebeöl G 052 911 A SAE 75 W 90 (Synthetiköl)

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