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waidler

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Montag, 19. Februar 2018, 11:09

Audi 80/90/100 auf E-Betrieb umbauen.

Mahlzeit Forum

Es scheint so als wäre der Gedanke so derart abwegig dass es noch keinen Fred dazu gibt. ?(
Seit ich vor ein paar Wochen auf VOX diese Doku über den Trabi-Umbau gesehen habe interessiert mich brennend ob schon mal jemand sowas mit einem alten Audi durchgesponnen hat.
Falls jemand die VOX-Geschichte nicht kennt, hier ist ein Bericht darüber.

Hat sich zufällig schon mal jemand Gedanken darüber gemacht? Geht es überhaupt? Was wären die Kosten für Teile und TÜV Abnahme? Welchen E-Motor? Welche Akku´s? Wo den Kram verbauen? etc. etc.



Gruß
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Montag, 19. Februar 2018, 11:21

Machen kann man das bestimmt...
Ed und Mike haben das ja auch schon durch, nur wer über so etwas nachdenkt sollte daran denken das man in DE den Spaß noch übern TÜV bekommen "darf" :pardon:
In meinem Bekanntenkreis ist jemand bei nem A2 sehr kläglich daran gescheitert den auf E umzubauen.

Aber im Prinzip:
- Motor raus und mittels Adapter E-Motor an das Getriebe hängen
- Tank raus
- Leitungen und Kühlung raus
- Unterdruck für die Bremse
- Heizung betreiben
- Servopumpe antreiben
- Klima (sofern gewünscht/ vorhanden) antreiben
- Die Zellen im Auto verteilen
- Steuergerät fürs Batterie- und Motor-Management

Das macht ein Hobbyschrauber nicht mal eben in seiner Werkstatt.
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waidler

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3

Montag, 19. Februar 2018, 11:45

Danke dir.

Kannst du in etwa beziffern welchen Betrag dein Bekannter in den A2 versenkt hat?
Hat er den Umbau vorab mit dem TÜV abgestimmt und wieviel nehmen die TÜV-Menschen für so eine Beratung in etwa?
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4

Montag, 19. Februar 2018, 12:00

Geld ... deutlich fünfstellig.

Und ja hat er zuvor abgesprochen ... ob das was gekostet hat weiß ich nicht.
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Montag, 19. Februar 2018, 12:55

Einen ersten Ansatz kann Dir ein Artikel aus dem Spiegel liefern, wobei Technik und Preise nicht stehen geblieben sind und ein Blick auf die Website von Elerra mich schon tief durchatmen lässt. Gerade bei Porsche sowie VW´s wie Käfer und Karmann Ghia gibt es schöne Umbauten. Bei letzteren ist zu beachten, dass sie im Vergleich zu einem Audi 80 leichter sind und normal geringere Leistungen haben. Das führt dazu, dass sie beim Elektroumbau abgeregelt werden. Einfach zur technischen Übersicht auch mal nach Audi Duo (Hybrid) googeln bzw. nach Passat und Golf der Konzernmutter.

Eine Eingangsberatung bei einer der technischen Überwachungsorganisationen erfolgt üblicherweise kostenfrei. Aufwendige Beratungen, zu welchen weitere Mitarbeiter hinzugezogen werden müssen, sind verständlicherweise kostenpflichtig. Vieles lässt sich vorab schriftlich klären, wobei es nicht förderlich ist, bei den Anfragen zwischen diversen Prüforganisationen zu wechseln.

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Montag, 19. Februar 2018, 14:05

Als Überlegung nett aber aus Kostengründen Wahnsinn. Hab da auch scjon viel auf youtube aus dem angelsächsischen Bereich gesehen. Was für mich der Knackpunkt wäre ist die Sicherheit bei so selbstgebasteltem Zeug. Mit Strom spielt man nicht hier gehts um viel Volt und (noch viel schlimmer) richtig viel Amper.
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Montag, 19. Februar 2018, 15:13

Sorgfältige Umsetzung dürfte eine der Grundvoraussetzungen für ein solches Projekt sein. Je nach ausgewähltem Fahrzeug sehe ich eine veränderte Gewichtsverteilung als Herausforderung an. Zum Thema Crashverhalten sollte man sich auch ein paar Gedanken machen.

Ich fand die Idee mit einem alten 912 nett. Bei den aktuell deutlich angezogenen Preisen selbst für diese Variante stellt sich die Frage nicht mehr und an einem Karmann Ghia, von denen mindestens zwei Umbauten in Deutschland heraumfahren, würde es mir bei einer guten Karosserie leid tun. Interessant finde ich die Idee trotzdem. Preislich steht diese bei einem normalen Audi 80 B4 in keiner sinnvollen Relation.

Jetzt habe ich anhand eines der Karmann Umbauten auch wieder einen der für mich interessanten Anbieter am Markt gefunden: die Firma Fleck .

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waidler

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Montag, 19. Februar 2018, 16:21

Mir ginge es da schon mehr ums Basteln muss ich zugeben, Lösungen suchen/finden, Dinge umsetzen. Leider ist der preisliche Rahmen für mich noch völlig unabschätzbar. Wenn man damit angefangen hat das Auto zu zerreissen gibt´s halt auch keinen weg mehr zurück, oder nur sehr schwer.
Wegen der Verkabelung würde ich mir da weniger Sorgen machen. Aber bis das Konzept mal steht (Adaptierung des Getriebes an den E-Motor, welche Lösung für BKV und Servo, wohin mit den Akkupacks etc. etc.) bin ich ja schon reif für die Klapsmühle. :P
Ich hab da mal in die Doku eines "Bastlers" auf youtube reingeguckt, der das mit einem 2er Golf durchgezogen hat. Das ist schon nicht ohne.
Hier
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Electrophil

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Montag, 19. Februar 2018, 16:51

Und die Reichweite bei diesen Umbauten ist dann in der Regel auch eher frustrierend. Da kommt man mit einem Golfkart besser weg :D
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Montag, 19. Februar 2018, 18:16

Der Maserati von den WD is schon ein klasse Auto geworden und alles andere als Bastelei

Bei dem Umbau stand eine kalifornische Firma zur Seite, welche sich auf e-umbauten von autos spezialisiert haben, vorrangig oldies

Die Komponenten wurden extra für das Auto konzeptioniert, zusammen gestellt und einiges angefertigt

Ich glaube auch nicht so wirklich, dass das ganze in Europa in irgendeiner Weise problematisch sein sollte

Das hatte alles Hand und Fuß, am ende war das auch ganz klar eine runde Sache auf der Höhe der Zeit :)

In der Sendung wurde extra drauf hingewiesen, das die Firma lediglich Material berechnet und Ed auch mit Hand anlegen lässt

Das know how lassen die sich sonst auch fürstlich bezahlen


Allerdings muss man dazu sagen, dass der Maserati vorher schon in den 1980er Jahren umgebaut wurde,wie eigentlich andere Autos auch

Allerdings war die Reichweite grad gut für ne runde um den Block und die fahrleistungen weit weg vom ursprünglichen Biturbo :D

Alles halt auch ne sache des persönlichen Anspruchs


Hierzulande wäre die Adresse halbwegs bekannt, beliebt vor allem bei älteren Zwergen


klick hier
Fortschritt im Strassenbau: Asphaltierte Holzwege :whistling:

ScottyDont

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Dienstag, 20. Februar 2018, 14:50

Ich versteh zwar den Hype um diese Technologie überhaupt nicht aber kannst dich ja erstmal an Hybrid heran wagen bevor das ganze Antriebskonzept geändert wird.

Vom Audi Duo 100 und A4 hab ich irgednwo mal Bauskizzen online gesehn. Evtl. bringt dich das ja weiter. Da wären schon mal Ansätze zu Antrieb und Technik zu finden.

Es wäre deutlich einfacher ein bereits vorhandenes E-Fahrzeug (Flurförderfahrzeug, Golf-Kart, etc) in eine B4 Karrosserie zu packen als da selbst was zu konstruieren.

Darf ich fragen warum gerade ein E-Antrieb und nicht LPG, Brennstoffzelle oder Pflanzenöl?
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waidler

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Dienstag, 20. Februar 2018, 17:23

Zitat

Darf ich fragen warum gerade ein E-Antrieb und nicht LPG, Brennstoffzelle oder Pflanzenöl?


Mir ging´s da in erster Linie ums Basteln, da schlägt halt der Elektoniker durch wenns um sowas geht. Zum zweiten ist es einfach so dass ich mit meinem Fahrprofil (7km in die Arbeit, 7km wieder zurück) prädestiniert für ein E-Auto wäre. Dazu noch Lademöglichkeit zu Hause und in der Arbeit vorhanden.
Allerdings taugt mir nichts was es in dem Bereich zu kaufen gibt. Tesla und BMW sind witzlos teuer und in einem E-up oder Renault Zoe seh ich mich einfach nicht. :cursing:
Ich muss aber zugeben dass, je mehr Videos von dem Typ mit dem Golf ich mir ansehe, mir mehr und mehr bewusst wird was da alles dran hängt.
Momentan möchte ich mir mal alles an Infos zu dem Thema holen was ich kriegen kann.
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Dienstag, 20. Februar 2018, 17:31

Der Umbau wird ebenso möglich sein wie jede andere Karosse. In der Vergangenheit wurde das schon reichlich gemacht.

Auch hier bei uns gabs das schon mal:

http://audi-80-scene.de/forum/index.php?…d&threadID=5330
B4 Limo 2,8 Quattro - der Bolide ist verkauft
B4 TDi 1,9 Chiptuned - Winterfräse und Alltagshure
Cabrio NG vulkanschwarz - Schönling auf 18"
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14

Dienstag, 20. Februar 2018, 18:48

Auch hier bei uns gabs das schon mal:
http://audi-80-scene.de/forum/index.php?…d&threadID=5330
Ich sehe nur eine Umfrage aus 2010 und in den letzten acht Jahren hat sich so einiges getan: Tesla hat im Sommer 2017 den Börsenwert von BMW übertroffen, war im September 2017 kurzfristig der wertvollste amerikanische Autobauer und hat diametral zum immer weiter steigenden Umsatz Verluste im satten einstelligen Milliardenbereich (USD) angehäuft.

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Ralf S.

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 11:13

Hallo,

hier in diesem Umbau wird nach ca. 10min aufgelistet was das alles gekostet hat.

Für das behördliche (Tüv, EMV etc.) hat er vor 7 Jahren 2400€ bezahlt.

Ich finde den Umbau sehr gut, da sehr einfach und auch gut zu verstehen ist. Ich kann mir vorstellen, dass die heutigen Vorschriften anders
sind als vor 7 Jahren. Ich sehe da z.B. keine orangenen Leitungen.

Doch den prinzipielle Aufbau kann man recht gut erkennen. Ich fand den Bericht damals spitze. :)
Gruß, Ralf

3868 (Januar 2012) | 2421 (Januar 2015) | 2096 (Januar 2016)
1775 Limo und nochmal 1823 Avant in Deutschland (Januar 2017)

Jeder kann selbst nachschauen wieviel Fahrzeuge es noch von seinem Typ in D gibt.

waidler

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 12:59

Absolut interessant, auch 7 Jahre danach. :thumbup:
1000 Stunden für die Konzeptentwicklung, 250 Stunden der Umbau und 50 Stunden für Behördengänge. :ill: Und das ist wirklich der rudimentärste Umbau den ich bislang gesehen habe. Da kann man wohl nochmal das doppelte an Umbauzeit rechnen wenn man das "ordentlich" machen will.
Jetzt wäre halt noch der Preis interessant gewesen.
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Mittwoch, 21. Februar 2018, 13:36

Nun rechnen wir das doch mal ganz hart so, wie man es übern Daumen in Rechnung stellt.

Ingenieur 1000 h + 50 h @ 80 € = 84.000 €
Werkstatt 250 h @ 70 € = 17.500 €

Macht ohne Material schlanke 101.500 € ;) und das sind nette Stundensätze. Wobei ich frech behaupte sich da fertiges Wissen einkaufen dürfte nen Bruchteil kosten, ein Profi braucht auch deutlich weniger Zeit ;)
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Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:45

hmmm im Studium haben wir mal einen Gasexpansionsmotor in ein Go-Kart gepackt und den Kompressor mit einem Mix aus Dünnschichtmodulen im Stand und Windturbinen bei Fahrt betrieben. War recht lustig, aber nicht wirklich effizient und anfällig.
In Deutschland nicht umsetzbar. Dafür hat die Lobby schon gesorgt. Bürokratische Hürden sind hier hoch und teuer. Wer 10.000,- € und mehr zu verblasen hat kann es in Deutschland als Einzelperson probieren. Wer da mit TV und Medien ran geht zahlt weniger, da eine Produktionsfirma hinter dir steht, die eben auch über eine Rechtsabteilung verfügt die rechthaberische Beamte mit Gottkomplex schnell ruhig stellt.

Da musste in die Staaten oder ein anderes Land, welches Entwicklerfreundlicher ist oder wo die Bürokratenkrate noch nicht so ausgedehnt ist wie hier.
Wäre da nicht ein Fahrrad oder eine BMW C1 mit selbstgebasteltem E-Antrieb besser für die 7 km - zumindest im Sommer?

Wenn man selbst baut, fallen die Arbeitsstunden weg, da es eben seine Freizeitstunden sind die er opfert. Er bezahlt sich ja nicht selbst.

Bastel mal, aber würde dir empfehlen kleiner anzufangen. Ein PKW ist schon eine etwas größere Baustelle.
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Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:45

@BlackNoir
Ähm ja schon, oder gleich einen fix und fertigen Sion für 16000€ holen.
Aber wo bliebe da der Spaß? Stundenlanges Fluchen, blutige Finger, 20mal alles hinschmeißen und 21mal wieder anfangen? :D
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Mittwoch, 21. Februar 2018, 14:57

Masochist, bau doch gleich ein Flugzeug aus einem Lupo oder so, leidest auch und hast weniger davon :pardon: :vain:

Also ich find das Unterfangen sogar im Theoretischen wahnsinnig, geschweige vom Praktischen. Ich arbeite im Automobilbereich und krieg jetzt schon Schulungen für E-Auto's und leide dementsprechend. Ich würd sagen, wartet einfach noch 10 Jahre und keiner weiß mehr wie man Benzin schreibt.
Das hat zwar im Audi-Forum nichts verloren aber ich würd in deinem Fall einfach ein E-Motorrad kaufen, die kriegst schon ab 8000€ und halten für 7km auf jeden fall, die gehen sogar bis 200km hab ich mal gelesen O.O
Da ich im Gebirge wohn bringen mir aber die schwach-motorisierten E-Töffs nix falls jetzt einer schreiben will "Kauf doch selbst"... :lol:
3 Zylinder in beide Richtungen und Antrieb in jedem Eck. Das ist das Rezept für einen Riesenspass, Fahrstabilität, Proleten-Lifestyle, und 3-Stellige Tankrechnungen...
Dennoch genieße ich jeden einzelnen Kilometer mit dem Ingolstätter und wünsch mir nach jeden einzelnen noch 2 mehr...
:hail: Quattro4Life

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