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wellhausen

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Freitag, 15. September 2017, 02:57

So, bisher ist noch immer keine Besserung eingetreten. Eher im Gegenteil - der Motor dreht zwischenzeitlich einfach mal hoch, läuft normal, stottert mal oder geht einfach ganz aus. Nach Abklemmen des Steuergerätes oder Austausch durch ein anderes verhält er sich dann wieder kurz normal, bis er dann wieder anfängt, die vorherig genannten Symptome zu zeigen. Außerdem scheint er eifnach mal einen Tempomaten bekommen zu haben - das Auto beschleunigt teils einfach von allein oder hält die Geschwindigkeit, ohne, dass man etwas dazu tut.
Auch ein Wechsel der Dichtung heute brachte nichts, obwohl die Alte beim Ausbau in mehrere Teile zerbröselt ist.

Da ich mir ein anderes Auto derzeit (und wohl auch in mittelferner Zukunft) nicht leisten kann, muss ich mit dem Auto auskommen.

Also, zusammenfassend noch einmal alle Wartunsarbeiten, die vorgenommen wurden und mit Motor/Einspritzung zu tun hatten:

- Zündkabel
- Zündkerzen
- Zündverteilerkappe mit Verteilerfinger
- Luftfilter
- Flansch zwischen Krümmer und Einspritzanlage
- Temperaturgeber (Motorblock)
- Isolierstück Einspritzanlage
- Motorsteuergerät
- Ölwechsel
- Drosselklappenpotentiometer
- Leerlaufsteller
- Durchmessung aller Kabel zum Motorsteuergerät

Das wäre soweit alles, was getauscht wurde. Alle anderen Teile waren beim letzten Check (bei Audi) dicht.
Ich denke, Zündkabel und -Kerzen muss man nichts weiter erklären, ebenso den Verteiler.
Zum Temperaturgeber ein kleines Detail: Die Temperatur gehr seltsamerweise nicht mehr in Richtung 90°, sondern bleibt auf einem Viertel (so 65°-70°) der Anzeige stehen und geht nur höher, wenn der Motor im Stand von allein hochdreht. Das Teil wurde aber erst getauscht, zusammen mit dem Flansch, scheint aber undicht zu sein. Spuren von Kühlwasser sind da, aber wirklich rauslaufen hab ich es noch nicht gesehen.
Was ist aber mit Motorsteuergerät, Drosselklappenpoti und Leerlaufsteller? Irgendwo meine ich in dem VAG-SSP gelesen zu haben, dass man immerhin Leerlaufwerte überprüfen und den Zündverteiler einstellen kann, Leerlaufeinstellungen aber nicht notwendig seien? Nun hieß es aber auch vorher irgendwo, dass man das Drosselklappenpoti anlernen müsste. Was ist da dran?
Welche Schwachstellen gibt es sonst noch außer den Unterdruckschläuchen? Gibt es noch mehr Teile (insbesondere Dichtungen oder andere Kunststoffteile) an der Monomotronic, die kaputt sein könnten?

Ich bin mittlerweile mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr, was ich machen soll... Mein wunderbares Traumauto hat sich indes zum Albtraum gewandelt und ich habe keine Lust, irgendwann mit der Kiste liegenzubleiben.

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Iki

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42

Freitag, 15. September 2017, 06:22

Hi,
Mal ganz kurz und knapp welches Drosselklappen Poti hast du drin? Original gibts die ja nichtmehr. Zumindest von meinem ABK nicht.
Ich hab bei mir auch nen nachbau drin und so nach knapp über 10tkm macht der auch gerne mal was er will. Allerdings war das auch ein ganz billiges von ebay, meine Symptome;

Zu hoch oder zu niedrig drehen im Stand, selten mal aussetzer, nicht immer 100% direkte Gasannahme wenn man schnell gas gibt, fehlende Schubabschaltung.

Weiss nicht wie der ABT da reagieren wird aber sicher auch so in der art. Habe damals mein Poti auch nicht angelegt ging danach alles wie von allein nachm tauschen.

Grüße

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wellhausen (18.09.2017)

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Freitag, 15. September 2017, 12:12

Das Drosselklappenpoti ist das Folgende:

http://www.ebay.de/itm/Drosselklappenpot…c4AAOSwLsBZWRdv

Das funktioniert auch, wenn man es abzieht, geht der Motor aus. Ich kann ja am Samstag mal das Alte Teil einbauen, das liegt noch im Kofferraum.

ScottyDont

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Freitag, 15. September 2017, 16:12

Oh, dachte damals du hast eins von Audi drin....nicht so ein Chinading.
Hatte das auch mal, da ist der Fühler der Leiterbahn hängen geblieben. Hat dann auch einfach von selbst Gas gegeben und ständig im Stand kurz die Drehzahl jenseits der 4000 geschossen - wie ein Pendel. Ich hatte das zerlegt, gereinigt und mit Kontaktspray benetzt. Das war 50.000 km her, seitdem nix mehr gewesen.

Prüfe mal die Leiterbahn und vergleiche den Abrieb mit der alten Platine.
Ferner kannst du noch die Fühler anschauen, evlt. ist einer abgenutzt oder wurde verbogen.
Bin sicher, dass Scouter da noch bessere Tips am Start hat.
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wellhausen (18.09.2017)

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Montag, 18. September 2017, 19:52

Ein originales konnte ich leider auf die Schnelle nicht auftreiben, aber das alte habe ich noch im Kofferraum liegen. Das wird auch am Samstag wieder eingebaut, habe leider das Werkzeug dafür nicht im Haus.

Aber ein kleines Update gibt's auch...

Nach dem Tausch des kleinen Schlauchs, der von der Luftfilterpatrone an die Monomotronic geht und einem weiteren Tausch - nämlich des Leerlaufstellers (ist das alte Teil von Bosch) - läuft der Wagen immerhin wieder etwas ruhiger.
Allerdings nur auf Gas, auf Benzin stottert er macnhaml oder geht aus, manchmal läuft er aber auch einfach normal. Heute morgen ist er nur schwer in Gang gekommen, als ich an der Arbeit wieder auf Benzin zurückgestellt habe, lief er normal und auch beim späteren Start (ca. 6 Stunden später) lief er einwandfrei.
Ein Tausch des Motorsteuergeräts führt dazu, dass er mit dem einen oben genannten Macken hat, mit dem zweiten schießt die Drehzahl einfach wieder nach oben, als wäre nichts geändert worden. Verstehen muss ich das Ganze irgendwie auch nicht. Ich denke ma, das liegt an dem DK-Poti, dann kommt das alte auch wieder rein und dann kann man ja sehen, was passiert.

Dann fehlen eigentlich nur noch ie Bremsen und ein Stück Tohr, was zwischen KAT und Mittelschalldämpfer geschweißt kommt (der Vorbesitzer hat einfach vom KAT ein Teil abgeschnitten, weil der Mittelschalldämpfer zu lang war...) und der Wagen kann zum TÜV

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 22:21

Ja, jetzt muss ich mich mal wieder in diesem Thread melden...

Er hat heute schon wieder einfach angefangen, auf Benzin auszugehen, auf Gas läuft er nach wie vor einwandfrei.
Auf Benzin nimmt er kein Gas an, er stottert fürchterlich und ruckelt extrem, wenn man das Pedal bis zum Boden durchtritt. Dann fängt er sich kurz und dreht dann gemäß dem Pedalweg hoch, fällt schlagartig und das Spiel fängt von vorne an.
Was ausgetauscht wurde, habe ich ja schon aufgelistet.

Ich bin mittlerweile echt genervt von dem Audi und habe eigentlich beim Kauf gedacht, dass ich - wie mein Bruder mit seinem Audi seinerzeit - ein Fahrzeug erwerbe, an dem ich Spaß habe und ich ein solides Auto habe, was zwar Pflege und Wartung braucht, aber nicht allzu teuer in der Unterhaltung ist. Mit der Gasanlage war das Auto perfekt, aber so...

Eine Werkstatt zu finden, die sich mit der Technik auskennt, ist schwer zu finden, mein Meister ist derzeit im Stress und kann die nächsten Wochen auch nicht.
Das Auto hat seit 5 Monaten keinen TÜV, weil nichts so läuft, wie es soll. Geld für einen anderen Wagen habe ich nicht, deswegen würde ich den Audi gerne noch für zwei Jahre über den TÜV bekommen, in zwei Jahren ist meine Ausbildung durch und dann kann auch ein neues Auto her.

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Freitag, 13. Oktober 2017, 16:15

Ich könnt' schon wieder 'ne Hypoglykämie kriegen :dash:

Drosselklappenpoti abgezogen - da läuft das Teil wieder normal. Poti wieder dran - gleich nach dem Start aus! Im Gasbetrieb erhöhter Leerlauf ohne Poti. was soll ich nur mit dem Teil machen?

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Samstag, 14. Oktober 2017, 09:54

Kann es sein, dass das Drosselklappenpoti Probleme macht, wenn der Temperatursensor für's Kühlwasser defekt ist? Der scheint mir rumzuspinnen, da ich es so in Erinnerung habe, dass das Kühlwasser immer so bis kurz vor 90° geht und bei über 90° der Lüfter anspringt. Jetzt geht der Zeiger immer nur noch bis zu dem Strich zwischen 50° und 90°.

Kann es sein, dass vielleicht die Einspritzung einen Weg hat statt den Teilen, die so drumherum sind? Was würde eine andere Monomotronic kosten?

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Samstag, 14. Oktober 2017, 09:57

Noch eine Idee, die mir grad so kam - wo gibt es noch Unterdruckschläuche, die kaputt gehen können? Und welche Möglichkeiten gibt es noch, abgesehen von denen, die ich bereits aufgeführt habe?

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Samstag, 14. Oktober 2017, 15:48

Die einzigen relevanten Unterdruckschläuche sind die zum Bremskraftverstärker (besonders der Schlauch direkt an der Ansaugbrücke), die vom Aktivkohlebehälter und die dünnen zur Ansaugluftklappe im Luftfiltergehäuse. In dem Zuge vielleicht auch mal das Taktventil vom Aktivkohlebehälter überprüfen. Ist an der Seite vom Luftfiltergehäuse angespaxt.
Die Einspritze kostet beim Freundlichen rd. 1400,-€, wenn man da noch eine bekommt. Allerdings ist da ja nicht viel dran was kaputt gehen kann. Einspritzdüse, Ansauglufttemperaturgeber, Drosselklappenansteller und das Drosselklappenpoti. Die Einzelteile bekommt man alle noch neu und sind zusammen um einiges günstiger als die kpl. Einspritze. Auf eine Gebrauchte würde ich nicht zurückgreifen. Wer weiß was du dir damit noch an Probleme ins Boot holst.
Doku B4 ABT (Einer von nur noch 23653 Stck :phat: )
Sätze, die mir die Galle überlaufen lassen:
"Das haben wir schon immer so gemacht."
"Das haben wir so noch nie gemacht."
"Dafür bin ich nicht zuständig."

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wellhausen (14.10.2017)

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Samstag, 14. Oktober 2017, 16:40

Jo, wunderbar. Danke für deine Antwort. Ist echt nicht leicht, mit diesem speziellen Audi. Ich hab jetzt mal alles aufgeschrieben und werde die Liste morgen mitnehmen. Und alles eins nach dem anderen durchchecken. Zeit ist genug vorhanden, ab 11 Uhr ist mein Meister da (ja, der macht auch Sonntags was, besonders für so spizielle Kunden wie mich 8) )

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Montag, 16. Oktober 2017, 09:38

Bisher ist noch keine wirkliche Besserung eingetreten, auch mit abgezogenem DK-Ptoi läuft er nicht.
Allerdings ist eine Sache seltsam - die Innenraumleuchte scheint einen Schlag weg zu haben. Sie geht manchmal, manchmal abwr auch nicht.
Die Tage ging sie jetzt mal wieder, der Motor hat aber rumgesponnen.
Gestern hat die Leuchte dann angefangen, rumzuspinnen (geht nicht an, wenn man den Schlüssel zieht, sondern erst, wenn man die Tür nach dem Aussteigen zugemacht hat).
Der Motor lief dann aber wieder einwandfrei... Mein Meister treibt jetzt erst einmal Schaltpläne auf, vielleicht ist das ganze ja ein Elektronikproblem.

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Montag, 16. Oktober 2017, 22:23

Heute mal Ansauglufttemperaturgeber durchgemessen. Werte sind im Normbereich. Der wackelt aber in seiner Halterung ein wenig hin und her. Sollte aber kein Problem sein, da er ja dauernd Spiel hat, das Auto aber wieder nur sporadisch ausgeht. Im Moment läuft er einwandfrei und schwankt nur nach dem Umschalten auf Gas mit der Drehzahl, bis man einmal das Pedal tritt und er hochläuft. Dann geht‘s einwandfrei.

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Sonntag, 22. Oktober 2017, 02:28

Was soll ich sagen - derzeit läuft der Schlitten wieder, als wäre nichts. Von daher schließe ich mal einen mechanischen Defekt aus, denn wenn die Mechanik irgendwo einen weg hat, sollte das Problem dauerhaft auftreten und nicht nur mal so kurzzeitig, bis es dann wieder von alleine verschwindet.

So habe ich erst einmal alle Anschlüsse, die etwas mit der Einspritzanlage zu tun haben, mit Kontaktspray eingeprüht, seitdem zeigt auch der Temperatursensor für das Kühlwasser wieder die korrekte Temperatur an - wie man es kennt, im normalen Betrieb geht er bis kurz vor 90°C, vorher immer nur zu dem 1/4-Strich auf der Anzeige, welcher wohl für 65° oder 70° steht...

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 08:05

Auch, wenn ich es nicht für gestern geplant hatte - das Auto war beim TÜV.

Naja, ich würde nicht schreiben, wenn da nichts gewesen wäre. Der Prüfer war sehr entspannt und hat sich etwas Zeit für den Audi genommen, konnte aber am Fahrwerk keine Mängel finden. Die Felgen wollte er beanstanden, da ich keine ABE für die dabei hatte - da es sich um die original Audi Speedline-Felgen handelte, was er auch noch nachgeprüft hat, war eine ABE aber auch nicht nötig. Die Gasanlage ist ebenfalls dicht, die hat er sich aber auch genau angesehen.

Nun der unerfreuliche Teil - bei der Abgasuntersuchung hat sich das Auto nicht so gut gemacht. Die Lambdawerte liegen im Soll zwischen 0,7 und 1,03. Der Audi hat aber 1,093 gehabt und lag über den vorgegebenen Werten. Die Prüfung wurde noch einmal wiederholt, aber auch diese verlief ähnlich. Auch die Regelkreisprüfung (oder wie auch immer dich sich nennt) verlief negativ.

Immerhin ist die Gewissheit da, dass der Audi soweit in Ordnung ist, Samstag geht´s noch einmal in die Werkstatt, um den Auspuff noch einmal komplett abzudichten und den Motor noch einmal zu checken, ob da auch alles dicht ist.

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Dienstag, 24. Oktober 2017, 17:22

Die Lambdawerte liegen im Soll zwischen 0,7 und 1,03.
Der Sollwert liegt aber bei 0,97 und 1,03. ;)
Der gemessene Lambdawert von 1,093 deutet auf ein Luftüberschuß im Abgas hin, was bedeutet, dass er zu mager läuft. Lese (oder lass lesen) das Steuergerät aus, ob er an seine Regelgrenze kommt. Eine sterbende Benzinpumpe könnte da u.a. dran schuld sein. Auch möglich wäre ein defekter Benzindruckregler, kaputte Einspritzdüse u.ä.
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Dienstag, 24. Oktober 2017, 21:06

Okay, dann hab ich das wohl etwas durcheinandergebracht 8)

Der Prüfer meinte, dass der wohl noch irgendwo Falschluft zieht. Der Auspuff war nicht zu 100% dicht, aber daran allein - so der Prüfer - liegt der hohe Wert nicht. Auch meinte er, die Lambdasonde regle nur sehr träge. Den Motor nochmal auch Dichtigkeit kontrollieren, meinte er abschließend und nochmal wiederkommen, dann gibt‘s auch die Plakette. Zu den 5 überfälligen Monaten hat er im Übrigen nichts gesagt :D

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 17:41

Der sagt dann schon auf der Rechnung was Sache ist.
20% mehr für die gleiche Arbeit nimmt jeder Prüfer gern.
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wellhausen (26.10.2017)

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:44

Moin.

Ich habe selbst auch zwei B4er mit der ABT-Maschine, welche auf CNG bzw. LPG laufen. Das Steuergerät für die Gasanlage benötigt zum einen das Lambdasondensignal. Die Sonde wird direkt an das Steuergerät angeschlossen und von dort geht auch ein Kabel ab, das an das Motorsteuergerät geht. Im Gasbetrieb sollte ein emuliertes Signal an das Motorsteuergerät (0,1 - 0,9 V) geliefert werden. Zum anderen wird vom Drosselklappenpoti ein Signal abgegriffen (TPS-Signal). Desweiteren wird die Stromversorgung der Einspritzdüse (in dem Stecker wo auch der Ansauglufttemperatursensor seine Pins hat) beim Umschalten auf Gas unterbrochen. Ich würde die Stecker genau anschauen (Tülle zurückschieben), nicht dass da aufgrund der notwendigen Umbauten Kontaktprobleme sind.

Wichtig ist ja erstmal, dass er auch auf Benzin vernünftig läuft. Nimm die Lambdasonde mal aus dem Kontakt vom Gas-Steuergerät raus und klemme sie direkt ans Motorsteuergerät an und miss dann mal die Spannung, sollte schön hin- und herpendeln. Fehlerspeicher kann man auch zu Hause auslesen, mit nem einfachen KL-Diagnoseinterface aus der Bucht o.Ä. So kompliziert ist die Motronic eigentlich nicht. Ich hatte allerdings bei mir Probleme mit der Gemischanpassung (im Steuergerät stand immer wieder Gemischanpassung - Regelgrenze sporadisch überschritten). Besonders im kalten Zustand ruckelte er wie doof - nachdem ich die üblichen Verdächtigen ausschließen konnte, lag es an der korridierten Masseverbindung von der Batterie zum Getriebe hin. Einfach mal anschauen oder durchmessen und ggf. mit Schleifpapier nachhelfen. Die Lambda bekommt ihre Masse ja über den Krümmer, und wenn da die Masse nicht stimmt, kann das echt zu Problemen führen.

Gruß Tom

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 14:55

Der sagt dann schon auf der Rechnung was Sache ist.
20% mehr für die gleiche Arbeit nimmt jeder Prüfer gern.
Auf den Papieren steht nur, dass die Lambdawerte nicht stimmen. Alles andere ist in Ordnung, wobei der Prüfer noch meinte, dass da wohl der ein oder andere Euro mehr in das Auto gegangen ist. Wenn der wüsste, wie viel...

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