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Katzenreh

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Sonntag, 18. September 2022, 13:22

Richtig, da reime ich mir aber immer zusammen, dass es der Frostschutz ist, der hier sich ablagert.
Denke ich auch. Die Ablagerungen zeugen sich vor allem dann wenn die Schläuche nicht richtig dicht sind und Tropfmengen an Kühlwasser austreten.
Alerdings irgendwie nur bei Aluminium und nicht bei Konststoff. Sicher auch eine chemische Reaktion oder so.
Ist ja auch egal.


Also... ich habe das mit den Düsen heute mal in Angriff genommen.
Ging schneller und unkomplizierter als ich dachte. Trotzdem habe ich als jemand der sich als Nicht-Schrauber bezeichnet Respekt davor.
Gerne mache ich sowas nicht.


Der Riss geht noch tiefer. Ersetzen?


Der Schlauch von dem mir schon einmal geraten wurde ihn zu kontrollieren sieht gut aus.

Jetzt gehts los. Das Erste was mir komisch vor kam ist:




Kann das sein dass die Düsen mit Einsatz so leichtgänig in der Ansaugbrücke sitzen dass sie sich mit geringstem Kraftaufwand, ja im Extremfall schon beim Wackeln an den Kraftstoffleitungen herausziehen lassen?
Die sehen mir jedenfalls noch wie original 1987 aus. Nicht wundern. Die auf dem Foto habe ich schon alle ein wenig gezogen. Die waren alle bis Anschlag drin. Aber es ging äußerst leicht.



Ich bekomme sie aus dem Einsatz aber nicht heraus. Ich kann den EInsatz drehen aber nicht abziehen.
An dieser Stelle stecke ich jetzt fest. Ich habe jetzt die Schraubverbindung an den Düsen mit Entblocker auf Graphitbasis eingesprüht und werde nun abwarten.

Obwohl ich vergaß. Das Blech hat sie ja gehalten. Also müssen die Dichtungen nur abdichten aber gehalten werden sie ja eigentlich.
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Sonntag, 18. September 2022, 14:24

Wenn du den Kühler tauscht, neuen Frostschutz und Thermostat, Frostschutz gern auf -37 Grad C gehen mit der Konzentration.

Das halte ich persönlich beim NG - besonders dann, wenn er keinen Zusatzwasserkühler hat - für keine gute Idee.
Durch die erhöhte Konzentration an Frostschutz wird die Kühlleistung wegen der höheren Viskosität (Wasserpumpe fördert bei gleicher Drehzahl weniger) und der geringeren spezifischen Wärmekapazität (die gleiche Wassermenge kann weniger Wärme transportieren) gleich zwei mal reduziert.
Hinzu kommt dann noch zukünftig ein Zubehörkühler, der aufgrund der geringeren Netztiefe eine geringere Kühlleistung hat.
Das mag während der kalten Jahreszeit noch kein Problem sein. In einem Sommer wie dem vergangenen muß man sich dann aber nicht wundern, wenn sich die Temperaturanzeige deutlich weiter oben als gewohnt bewegt.

Audi schreibt aus Korossionsschutzgründen einen Mindestanteil Frostschutz von 40 % vor (ca. -25 °C), was i.d.R. völlig ausreicht.

Ich fragte mich bei dem Anblick schon was das mit dem Kühlerschlauch darstellen soll.

Zubehörkühler wie z.B. von NiSSENS haben die Stutzen in der Kühlermitte (so wie in dem Bild der Anzeige). Da ist der originale Schlauch schon mal gerne zu kurz. Bei meinem Spender war auch ein NISSENS-Kühler verbaut, aber da hat der Schlauch noch gepasst. Allerdings weiß ich gerade nicht, ob das noch der originale Schlauch ist.



Kann das sein dass die Düsen mit Einsatz so leichtgänig in der Ansaugbrücke sitzen dass sie sich mit geringstem Kraftaufwand, ja im Extremfall schon beim Wackeln an den Kraftstoffleitungen herausziehen lassen?

Das liegt ganz einfach daran, dass die Dichtungen der Einsätze so "knochenhart" sind, dass sie nicht mehr abdichten und dementsprechend locker sitzen.
Eine klassische Falschluftquelle beim NG, auf die Katze quasi pausenlos hinweist. Regelmäßig im Forum mitlesen, auch wenn man selbst gerade keine Probleme hat, hilft ungemein, sein Fahrzeug besser kennenzulernen!
;)
Die Einspritzventile haben auch O-Ringe, die das Ventil im EInsatz fest hält. Krichöl o.ä. hilft da meist wenig, wenn die noch einigermaßen dicht sind. Da hilft nur "gefühlvolle Gewalt", um sie aus den Einsätzen herauszubekommen, ohne diese zu zerstören. Ich weiß gerade nicht, ob es die noch neu gibt.

Was sie Schläuche am Leerlaufregelventil ("Zigarre") angeht: auch den unteren Winkelschlauch anschauen. Meist so "butterweich", dass er sich im Betrieb durch den Unterdruck zusammenziehen. Auch eine potentielle Fehlerquelle.
Das "Krokodil" muss auf jeden Fall neu!
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Katzenreh (18.09.2022)

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43

Sonntag, 18. September 2022, 15:20

Ich hätte Chirurg werden sollen mit diesen Händen!

Für alle die die später einmal vor dem gleichen Problem stehen.
So geht es ganz gut:










Bevor ich sie nun reinige würde ich mir das Spritzbild gerne im aktuellen Zustand anschauen. Der ganze Dreck verspricht schon eine Menge.

https://www.audi-80-scene.de/forum/index…Csen#post400327

Zitat

Prüfen kann man das, indem man alle Düsen rauszieht in ein Behälter
steckt, das Benzinpumpen relais überbrückt und die Stauscheibe langsam
anhebt, danei schaut man sich an wie die Düse das Benzin abspritzt. Im
Ideal Fall ist es ein gleichmäßig Kegel.
Alles Klar.

1. Wo finde ich das Benzinpumpen Relais und wie überbrücke ich es? Ich habe im Buch nachgebschaut dort steht weder im Sicherungskasten noch am Zusatzrelaisträger irgendwas von Benzimpumpe.
Und wie überbrücke ich es? Ich vermute herausziehen und zwei der Kontakte im Sockel mit einem Kabel brücken?

2. Stauscheibe? Alles schon tausend mal gehört aber noch nie daran gearbeitet daher muss ich mir die blöße geben und mal so dumm fragen. Das Ist die Runde Scheibe auf der Wippe unter der Schildkröte die den Steuerkolben des Mengeteilers bewegt richtig? Und wieso heben? Eigentlich muss ich die doch runter drücken um den Unterdruck/Drehzahl des Motors zu simulieren oder?
Meine Werkstatt hat mir mal gesagt dass man da nicht einfach drauf herumdrücken soll weil man sonst etwas verstellen könne. Ich nehme jedenfalls an dass es das war kann auch etwas anderes gewesen sein.

3. Wenn ich Einspritzdüse X in ein Gefäß gesteckt habe und prüfen möchte was mache ich mit den anderen? Wäre vielleicht unklug die in der Ansaugbrücke zu lassen bsi diese mit Sprit voll läuft. Alle gleichzeitig prüfen ist vielleicht ein wenig unübersichtlich.


@Peter_Pan_6666

Zusatzwasserkühler hat er ja. Temperaturprobleme hat er auch in diesem Sommer nie gehabt (Stau oder Stadtverkehr bin ich allerdings nicht gefahren).
Wäre ein interessanter Vergleich das mal zu tun. Mit unserem Typ 44 NF1 stand ich dieses oder letztes Jahr mal in der Stadt im Stau. Da dauerte es nicht lange bis der bei 100°C war und der Lüfter gar nicht mehr aufhören wollte.

Aber du hast Recht. Ich hatte gestern mal die Maße vom alten Kühler genommen und mit dem den ich nun bestellt habe vergleichen. Der neue ist auch als "verstärker Kühler" für Klima und Anhängerbetrieb angegeben, hat allerdings eine geringere Netztiefe. Beim alten sind es 40mm.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Katzenreh« (18. September 2022, 15:38)


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44

Sonntag, 18. September 2022, 17:04

Eigentlich muss ich die doch runter drücken um den Unterdruck/Drehzahl des Motors zu simulieren oder?

Überleg mal, in welche Richtung sich die Ansaugluft bewegt, wenn der Motor läuft! :D
Und wie ich bereits schrieb: Regelmäßiges mitlesen und "über den Tellerrand hinausschauen" hilft ungemein!
Steffen2310 hat erst vor wenigen Tagen ein TOP Video verlinkt, wo er den Mengenteiler "auslitert". Im Prinzip die gleiche Vorgehensweise, wie das Spritzbild prüfen.
Damit werden im Prinzip 98 % Deiner Fragen beantwortet.

Was das Kraftstoffpumpen-Relais angeht:
Keine Ahnung, in welchem "Buch" Du nachgeschaut hast. Im "berühmten" ETZOLD, der für den B3 auch online verfügbar ist, findet sich das Relais auf Seite 278. Steckt auf Relaisplatz 10 im Motorraum. Sollte auch auf dem Deckel stehen. Das stimmt auch mit dem Cabriolet mit NG überein. Generell rate ich aber bei der Verwendung dieses Sammelsouriums aus Dutzenden von originalen SLP zur Vorsicht. Kann stimmen, muss aber nicht.
Wie überhaupt das ganze Buch nur eine Zusammenfassung aus mehreren DIN-A4-Ordnern der originalen RLF ist. Für einfache (Wartungs-)Arbeiten sicher ausreichend, will man aber mehr, empfehle ich die originalen RLF als Download von ErWin, auf die ich schon oft hingewiesen habe.
Für den B3 gibt es da zwar sehr wenig, aber wenn man sich die RLF vom Cabriolet dazu lädt, hat man wirklich alles, was man braucht - ausser den Stromlaufplänen (SLP).

Zusatzwasserkühler hat er ja. Temperaturprobleme hat er auch in diesem Sommer nie gehabt (Stau oder Stadtverkehr bin ich allerdings nicht gefahren).

Zusatzwasserkühler ist schon mal nicht schlecht, hilft aber im Stau wenig, da der Lüfter nur auf den Hauptkühler wirkt. Und "verstärkt" ist an dem Kühler nichts. Der hat nur den Anschluß für den Zusatzwasserkühler.
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45

Sonntag, 18. September 2022, 17:31

Na das passt ja. Das letzte Video hatte ich gesehen, das neue noch nicht.
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Katzenreh

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Montag, 19. September 2022, 17:57

Bei der 4 etwas ungleichmäßig aber ich vermute das ist kein Drama oder?
Zur Not hätte ich noch gebrauchte zum tauschen da.






Die Menge sollte ich wie in der Videobeschreibung dann wohl mal anpassen. 13%

Kann man jetzt schon etwas bezüglich des ruckelns sagen?

______________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Nachtrag:

Ich habe die Einspritzdüsen über Nacht in Entblocker eingelegt und heute Morgen noch ein wenig mit Waschbenzin und äußerlich mit einer Drahtbürste gereinigt.
Menge des des 1. Zylinders mit einer Dreivirtel Umdrehung angepasst.
Eingebaut, neu ausgelitert. Menge passt jetzt zu allen Anderen.

Einspritzdüsen bei geschlossener Stauscheibe auf Dichtheit geprüft > Dicht.
Sprühbild bei unterschiedlichen Lastzuständen durch anheben der Stauscheibe im Pumpenbetrieb überprüft.
Kraftstoff wird von allen Düsen in allen Lastzuständen vernebelt.
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Katzenreh« (20. September 2022, 15:27)


Katzenreh

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47

Donnerstag, 22. September 2022, 17:38

Hallo,
Die Dichtungen und der neue Kühler sind da.
Ich habe heute sauber gemacht wo ich später nicht mehr heran komme und wollte nun alles wieder zusammenbauen.

Problem: Die Düsen wollen nicht in den Einsätzen bleiben. Es ist schon ein Gewaltakt die dort überhaupt hinein zu bekommen aber wenn ich die Verspannung dann löse rutschen sie langsam wieder heraus.
Ich habe schon Petroleum als schmiermittel verwendet und es auch trocken versucht. Trocken rutschen sie sogar schneller wieder heraus.

Im Inneren der Einsätze ist knapp über dem Löchern an den Seiten eine Nut. Die O-Ringe Sollten sich genau in dieser Nut befinden wenn ich mit der Oberkante der Einsätze ca 2mm über dem Sechskant der Düse bin.
Von außen scheint es so zu sein. Wenn ich durch die Löcher schaue kann ich den O-Ring jedoch noch nicht sehen.
Mein Gedanke: Rutscht er nicht weit genug nach unten? Kann ich mit Motoröl oder Spülmittel schmieren?

Oder liegt das Problem woanders?





Komando zurück!

Das gibt es nicht! Da ich keine Geduld habe, habe ich es jetzt einfach mit Öl vom Ölmesstrab versucht.
Von Hand, *Plob*... ohne großen Widerstand. Und sitzt fest.

Eine der alten Dichtungen war so ähnlich schief verdrückt wie beim Treser vom herrn D.
Aber so bescheiden wie das gehen kann wenn man es nicht optimal hinbekommt wundert mich das jetzt nicht mehr.

Tipp: ich hätte es beim Rausholen auch mal mit Öl versuchen sollen. Vielleicht merke ich mir das fürs nächste Mal.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Katzenreh« (22. September 2022, 17:53)


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katze56633

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Samstag, 24. September 2022, 23:03

Zitat

Kann ich mit Motoröl oder Spülmittel schmieren?

Mineralöl - selbstverständlich -rundum satt drauf.
Material ist ja NBR, das ist Mineralöl verträglich.
Welche Größe hast du vom O-ring?
Da war noch ein Sicherungsring im Spiel, oder?

Steck doch die Kunststoffteile in den Zylinderkopf und dann die Düsen hinterher.
Alles schön einölen....

Dass die alten Düsen so schwer raus gingen, lag sicher an deinen Steinharten Dichtungen. Die müssen etwas nachgeben zum rausgehen der düsen, und das können sie nicht...

Zitat

Meine Werkstatt hat mir mal gesagt dass man da nicht einfach drauf herumdrücken soll weil man sonst etwas verstellen könne.
Wichtig ist die Ruhelage der Stauscheibe. Da sollte ein Aufkleber zu sehen sein, der das Maß beschreibt. Bitte nachmessen, das maß ist wichtig. Ggf. einstellen.


Du kannst da ruhig mal vorsichtig hoch und runter drücken. Nichts mit Gewalt.
Und richtig, der Riss in deiner Gummihutze ist glaub ich ein Problem.
Du musst halt mal genau sehen, ob das vom Guss kommt, oder ein altersbedingter Riss ist.

Wenn ja, hast du ein Problem gefunden, das Ding muss neu.

Zitat

Im Inneren der Einsätze ist knapp über dem Löchern an den Seiten eine Nut.
So genau habe ich das nicht mehr vor mir.
Das könnte aber die Luftzufuhr für die "Luftumspülten" Einspritzventile sein.

Geht da nicht ein Gummischlauch an die Bohrung?
Deine alten O-ringe sind nicht mehr O sondern eckig.
Wie immer :) .
Mach mal ein Bild von der düse mit Ringen.
Das Strahlbild sieht nicht schlecht aus, so vom Bild.

machen alle mehr oder weniger gleich auf?

Zitat






Bei der 4 etwas ungleichmäßig aber ich vermute das ist kein Drama oder?

Ich würde erst mal zusammenbauen, einregulieren und bissl fahren.....
DAs mit der Schraubzwinge ist kappes und darf nicht sein. Vorsicht, keinen Dreck in die Düse bringen.
Gibt es da nicht ein halte/ Sicherungsblech?

Und das Gewinde nicht beschädigen, sonst kann du die Ersatzdüese reinbauen. :)

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »katze56633« (24. September 2022, 23:16)


Katzenreh

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Sonntag, 25. September 2022, 21:58

Endlich fertig.

Mit den Düsen bin ich schon mitte der Woche fertig gewesen und habe vorgestern alles wieder zusammengebaut.
Die alten Gummis... Die an den Düsen selbst waren nicht wirklich hart. Der große Dicke jedenfalls nicht. Die Dünnernen sowie die an den Eisensätzen ehr schon.
Die Sicherungsringe hatte ich zum Aufschieben des neuen Dicken Gummis runter gemacht. Und ich hatte die Düse von unten mit dicker Plastikfolie umwickelt um den Ring beim drüber schieben vor beschädigungen zu schützen da dort wo der kleine Dichting drauf sitzt das Metall doch recht scharfkantig ist.



Gestern den alten Kühler ausgebaut und sauber gemacht, sauber gemacht und sauber gemacht. Heute sauber gemacht und eingebaut,
entlüftet, Grundeinstellung und Probefahrt. 75% der Zeit habe ich eigentlich nur mit sauber machen zugebracht. So viel Dreck überall. Aber jetzt sieht es wieder schön aus.
Sauber, neuer Ausgleichsbehälter, neue Schrauben, Schellen und der Kühler. Zahnriemenabdeckung, Ventildeckel und Bremskraftverstärker lackiert.



Den Kühlkreislauf habe ich über Nacht mit Zitronensäure gereinigt/ entrostet. Ich muss noch einmal ausführlicher damit herumexperimentieren aber bis jetzt habe ich den Eindruck dass Zitronensäure besser Rost löst als Essigsäure.
In Pulverform auch praktischer in der Handhabung. Das Risiko dabei die Kühler zu beschädigen bin ich eingegangen. Zuvor hatte ich eine starke Mischung Zitronensäure mit einem Stück Alufolie und verostetem Stahl in ein Glas gegeben. Dem Aluminium macht das absolut nichts aus. Blos beim anschließenden neutralisieren mit Natronlauge musste ich vorsichtig sein. Danach nochmal richtig mit der Pumpe und Regenwasser durchgepustet.
Kühlwasser ist jetzt bei -30°C.


Links neu, Rechts alt

Probefahrt...

Das Ruckeln scheint verschwunden zu sein. Hura!

Für die die es interessiert. Ja ich habe schon den Eindruck dass der Lüfter bei dem neuen Kühler jetzt häufiger anläuft.
Ich weiß nicht ob eine höhere Netzdichte "bessere Kühlleistung" versprechen soll oder ob das heute einfach standard ist, aber ich könnte mir vorstellen dass ein dichterer Kühler die Luft
schlechter durchlässt. Ansonsten bin ich mit dem neuen Kühler zufrieden. Alle Anschlüsse und Schraubverbindungen passen und auch die Haken an denen der Klimakühler auf dem Wasserkühler aufsitzt.

Den Druckstellerstrom musste ich nur von ca -5mA korrigieren und dadurch dass ich um an die Düsen zu kommen alles abbauen musste habe ich vermutlich noch die ein oder andere Undichtigkeit beseitigt.
Ansauglufthutse ist neu aber die Qualität ist schlechter als die der originalen. (keine überrauschung)

Was die reparatur nicht beseitigen konnte ist das wo ich mir nicht sicher war ob es ein mechanisches Problem ist oder vom Motorlauf kommt.
Das was ich beschrieben hatte mit... als ob man auf eienr sehr rauen Fahrbahn fährt. Eine art Rauschen.

Auf der Probefahrt hat sich aber auch dieses Geheimnis gelüftet. Als ich bis ca 155km/h gedrückt habe, wurde es immer deutlicher bis es unter der Rückbank gepoltert hat dann war es weg.
Also vorhin nochmal drunter geschaut.

Schleifspuren am Auspuffrohr. Wenn es dauerhaft kontakt hatte könnte es das sein.



Der Gummi an der neuen Kardanwelle gehört offensichtlich dort drauf wo die schwarze Farbe aufhört. Ist das so im Sinne des Erfinders?
Sollte ich versuchen den anzukleben? Ich überlege gerade ob sich dieser Teil bewegt. Wenn nicht könnte ich eine Schelle drum machen.
Er scheint das Kätzchen jedenfalls am Bauch massiert zu haben.



Ich werde morgen noch den Auspuffgummi und den Kraftstoffilter tauschen.

Vielen dank nochmal an alle die mir in dieser Sache weiter geholfen haben.
Man habe ich in den letzten Wochen was gelernt...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Katzenreh« (26. September 2022, 00:24)


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Flaps (25.09.2022)

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Montag, 26. September 2022, 11:46

Schau dir mal genau deine Motor/Getriebe lager an.
Der Gummi wird über die Jahre zusammengedrückt, die Teile "wandern" im Auto zum Boden hin....

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Montag, 26. September 2022, 15:40

Das Ruckeln scheint verschwunden zu sein. Hura!
Ich wusste ich hätte noch nichts schreiben sollen bevor ich nicht noch einmal im Alltag gefahren bin.
Also es ist wieder etwas besser geworden aber ruckelt immer noch ein wenig.
Ich werde nachher nochmal laufen lassen, im Stand am Gas ziehen und dabei an den Kabeln im Motorraum wackeln und schauen ob er darauf reagiert.
Für größere Aktionen habe ich diese Woche keine Zeit mehr und nächste Woche geht es in die Werkstatt.

Schau dir mal genau deine Motor/Getriebe lager an.
Der Gummi wird über die Jahre zusammengedrückt, die Teile "wandern" im Auto zum Boden hin....
Davon habe ich schonmal gehört. Die Getriebelager sind neu und die Motorlager... Zumindest das eine unterm Kühler konnte ich mir dieser Tage genauer anschauen aber ob gut oder schlecht das kann ich nicht einschätzen.

Den Auspuffgummi habe ich erneuert es scheint jetzt keinen Kontakt mehr zu haben und den Gummi an der Kardanwelle habe ich angeklebt. Fährt sich schon ruhiger.

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Nachtrag:
Das mit den Sicherungen ziehen hatte ich vorletzte Woche übrigens mal ausprobiert.
Als ich die 28 (glaube ich) zog wollte er nach der ersten Umdrehung des Anlassers noch kurz anspringen und dann nicht mehr.
Egal wie oft ich es versuchte, keine Chance.

Bei der 24 blieb die Kraftstoffpumpe schon beim zünden aus da hatte ich es dann auch nicht weiter probiert.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Katzenreh« (26. September 2022, 17:52)


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Montag, 26. September 2022, 20:18

Zitat

age genauer anschauen aber ob gut oder schlecht das kann ich nicht einschätzen.

Das sieht man mehr oder weniger erst, wenn man die neuen dagegen hält. Mein linkes beim AAH vorne war ordentlich dünner...
Das ist halt ein teurer Spaß....

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Samstag, 1. Oktober 2022, 20:17

Auto ist heute in die Werkstatt gegangen.
Ich denke ich habe das Problem gestern zufällig gelöst. Ich hatte wegen des 100 Zellers für einen akustischen Vorher-Nachher Vergleich einige Aufnahmen gemacht.
Mikrofon an der hinteren Stoßstange befestigt. Dabei war zu hören was im (ohnehin gut abgeschirmten) Innenraum nicht zu hören war.

Gestern Losfahren an der Ampelkreizung.

Heute früh habe ich die Zündkerzenstecker von innen mit einem Schraubenziehr ein wenig blank gekratzt.
Ich habe schon schlimmere gesehen die weniger Probleme gemacht haben aber das war nur zum probieren ob sich etwas ändert da ich noch keine neuen Kabel habe.

Heute Losfahren an der gleichen Ampelkreuzung

Ist ein Unterschied. Bis dahin hat er auf der ganzen Strecke nicht gemeckert. Im laufe des Tages habe ich noch einige Kilometer mehr zurückgelegt und es wurde mit der Zeit wieder schlimmer.
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