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AudiOle

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Donnerstag, 27. August 2020, 09:16

Die Qualität von früher

Moin Leute,
Ich bin heute auf einen interessanten Artikel gestoßen.


In dem Artikel ist beschrieben wie sich die Technik seit Mitte der achtziger entwickelt hat und welche Konsequenzen sie später hatte.


Nicht nur für Audi Fans interessant.
Gruß Christian :D





https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/autos-um-1990-fuer-die-ewigkeit-a-23298912-673f-4697-bfc1-8474399a178d

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Electrophil

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2

Donnerstag, 27. August 2020, 19:30

Über den Artikel bin ich heute auch gestolpert. :D Gut fand ich den Teil mit dem Haderlumpen
"How hard can it be?" - Jeremy Clarkson

Cabriolet 2.3 Doku | Kommentare

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AudiOle (27.08.2020), j.r. (27.08.2020)

AudiOle

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Donnerstag, 27. August 2020, 21:17

Jap. Da steht es mal schwarz auf weiss was sich alle denken.

Also nichts gegen Optimierungen und Flexibilität. Aber man kann es durchaus übertreiben.

In diesen Sinne, auf unsere 80er

j.r.

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Donnerstag, 27. August 2020, 23:25

Ich arbeite bei einem Zulieferer in der QS. Von daher fallen mir für den “Haderlumpen“ noch ganz andere Bezeichnungen ein. Der hat was ins Rollen gebracht das heute leider immer noch viele Jobs kostet.
Oder halt prekäre Arbeitsverhäitnisse produziert.
Sabbel nich, dat geit!

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AudiOle (28.08.2020)

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Freitag, 28. August 2020, 11:27

Dass Ende der 80er und Anfang der 90er die qualitativ langlebigsten Audis gebaut wurden u.a. dank Vollverzinkung und der immer leicht über die vielen Jahre evolutionär erneuerten Motorpalette ist eigentlich für die Fans kein großes Geheimnis mehr. Wenn ich an die immer noch intakte, dem Rost strotzende komplette Abgasanlage im Audi 80 B3 denke, ist das nach 30 Jahren Sommer und Wintereinsatz einfach eine Sensation und zeigt die enorme und wohl nie wieder erreichbare Langzeitqualität der Autos dieser Epoche. Die Autobauer und Zulieferer haben natürlich verständlicherweise kein Interesse mehr, Teile zu produzieren, die so lange halten. Das sehe ich an Autauschanlagen, die teils nach ein paar Jahren durch sind.

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Freitag, 28. August 2020, 12:02

Der Artikel beschreibt genau das, was ich beobachtet habe und noch allgegenwärtig ist. Und kann mich noch gut an den Aufschrei erinnern, als dieser Typ von Opel zu VW ging. Aber leider gilt das nicht nur für die Automobilindustrie, sondern auch andere produzierende Bereiche. Glaube auch, das dies in an strukturellen Formen zum Beispiel auch im Bankenwesen und in der Versicherungswirtschaft Einzug gehalten hat. Da vollzieht jemand etwas als Nadelstreifenmanager ohne Beziehung zum Grundwesen eines Betriebes, seiner Mitarbeiter und der Philosophie des Unternehmens und kopiert diese Maßnahmen mit Wechsel seiner Wirkungsstätte, -hat ja schonmal geklappt sich damit zu brüsten-, ohne Gnade und Alles und Jeder wird der Gewinnoptimierung untergeordnet.


-Das schnelle Geld halt-

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AudiOle (28.08.2020)

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7

Freitag, 28. August 2020, 12:12

Ja das ist ein Trend der letzten Jahrzehnte der sich fortsetzt.

Früher war der Meister sachkundig und hoch geschätzt.
Heute wird er von Managern nur müde belächelt.

Dieses Verhalten hat sich auch bei uns im Konzern eingegliedert.
Und ich kann euch sagen Leute, wir sind dazu auch angehalten qualitativ gut zu produzieren, mit den für uns bereitgestellten Mitteln.

Sprich: Wenn eine Charge von vielen nicht zu 100% nicht in Ordnung ist, ist dass immer noch günstiger, als mit allen Regress Ansprüchen seitens des Kunden, als durchgehend auf einem hohen Niveau zu fertigen.

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Freitag, 28. August 2020, 16:21

Hmm ja und nein.
Die Qualität der Produkte von damals möchte ich nicht in Frage stellen, aber zu denken geben, dass moderne Autos im Vergleich zu damals sehr viel komplexer sind. Der TFSI Motor meines Audi A4 B8 hat gefühlt 3x so viel Teile, wie der 10v 5Zylinder in meinem 90er. Eigentlich hat das ganze Auto 3x so viele Teile. Da soll der Automechaniker erstmal durchblicken können, wenn er an 10 verschiedenen Modellen mit 5 verschiedenen Motoren rumschrauben soll. Viele ältere Mechaniker wollen das auch gar nicht mehr lernen, sondern sind geistig mit Mitte 40 kurz vor der Rente. Jetzt habe ich mir Unterlagen von meinem A4 aufgetrieben und blicke ganz gut durch, aber es ist auch nur 1 Auto.
Dazu kommt der Sparwahn der Manager/Betriebswirte. Alles möglichst billig, Konstruktionen werden per Simulation ausgelegt, ausgiebige Tests sind zu teuer, Halbzeug möglichst gstig im Einkauf, Produktion muss es später ausbaden, oder eben der Kunde.
Ökologische Forderungen kommen on the top drauf. 5Katalysatoren und 1 Chemiewerk an Bord plus Leichtlauföl 0w-15.
Gewicht muss man sparen: Bsp 6,5kg von TFSI Gen 2 auf Gen 3. Das ganze bei einem 1,6t Auto.
Dazu kommen die Kunden: iih blöder Zahnriemen, der Wechsel kostet ja was. Lieber Steuerkette, die zwar heutzutage genauso lange hält, der Wechsel aber ein Arsch voll Arbeit ist, weil es in der Konstruktion nicht vorgesehen war, da "wartungsfrei".
Und trotzdem muss ich sagen, dass der neue Wagen 1Liter weniger Sprit braucht, deutlich komfortabler ist, alles ist solide, bessere Straßenlage hat und 45PS mehr Leistung hat. Der 90er hat dafür einfach viel mehr Charakter und ist deswegen mir lieber :love:
Also Zusammenfassung meiner Kritik an neuen Autos:
1. Zu komplex für normale Automechaniker.
2. Angeordnete Sparmaßnahmen von oben
3. Übertriebene ökologische Forderungen
4. Ansprüche von Kunden, die keine Ahnung von Technik haben
Verschiebe nichts auf Morgen, was du auf Übermorgen schieben kannst

Zitat Shorty_94: "Für Spoiler und Spurplatten ist ja in der Regel auch immer Geld übrig"

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