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Ruap12

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  • »Ruap12« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 22. Februar 2020, 10:20

Audi 80 B4 2,3E Quattro Limo 1992

Hallo Leute,
Ich hätte mal eine Frage.
Ich habe einen Audi 80 2.3E B4 Quattro 1992 mit 240tKm in gutem Zustand
Hab das Pickerl und Service jetzt neu gemacht und sonst hab ich in den letzten 2 Jahren alle Verschleißteile die so angefallen sind getauscht.
Auto hat fast keinen Rost hab den Unterboden vor einem Jahr behandelt und versiegelt und er wurde vor 3 Jahren Lackiert.
Auto wurde nur im Sommer ein paar mal gefahren und stand immer in der Garage.


Ich würde ihn eventuell verkaufen das es mit dem Platz schwierig wird und ich nicht genug zeit finde mit dem Auto zu fahren.

Jetzt meine Frage:
Wie sieht es Preislich mit dem Auto aus ich habe nicht wirklich einen Anhaltspunkt und was glaubt ihr würde der Preis in den nächsten Jahren noch steigen denn soweit ich weiß sind die 2.3 Quattro eher selten.

Mfg

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2

Samstag, 22. Februar 2020, 12:09

Das Auto ist das Wert, was dir einer dafür gibt.
Ich weiß, blöde Antwort.
Ich mache es immer so. Ich fange an mit dem was ich so denke. Wenn keiner kommt, senke ich den Preis. Plötzlich meldet sich einer. Da reichen 5 EUR. Verrückte zeiten!
Zu dem Anzeigen: Entweder spinnen im Moment alle, oder 5-Zylinder werden anders bewertet. Quattro ebenso.

Preisentwicklung in den nächsten Jahren: Am besten mal die Glaskugel benutzen.
Ich weiß, blöde Antwort.
Kostet dich das Auto im Moment standgebühren? Sind die höher als die Preisentwicklung sieht es schlecht aus mit deinem Gewinn.
Hast du eine Rep. nach den Standzeit.....
Also ob bei Audis 80 wirklich eine Preissteigerung zu erwarten ist .
Die Oldtimerpreise fallen im moment, vor allen die Zockerkisten (die für meine Begriffe ohne Sinn und Verstand) : Mercedes Pagode, VW Bus T1 etc.

Der Oldtimersektor ist der Komsumindikator: Ein Auto das keiner braucht, das Rostet, an dem kaum einer mehr die Technik versteht.....
Für meine Begriffe war es noch NIE eine Wertanlage.
Nur simples Rechnen (betont verwende ich nicht den Begriff Mathematik) kann in Zeiten des "Neoliberalen hirnvernebelns" kaum einer.....

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »katze56633« (22. Februar 2020, 12:17)


Ruap12

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Samstag, 22. Februar 2020, 12:30

Standgebühren kostet es mich momentan nicht aber ich werde demnächst umziehen und habe dann keine Garage mehr für den Audi und deswegen würde ich ihn auch verkaufen.
Aber ich möchte mal irgend eine Zahl von bis wie viel

Speckels

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Samstag, 22. Februar 2020, 12:30

Ich schließe mich katze an an. Auf eine Wertentwicklung zu warten ist bei solchen Autos unrentabel, das macht wenn überhaupt nur Sinn bei einigen wenigen Modellen. Also keine Butter und Brot Autos sondern Autos die auch damals schon noble bzw. teure Karrossen waren. Da bist du mit Aktien oder ähnlichem besser bedient.

Bleibt das Auto angemeldet hast du Kosten für Steuer, Versicherung, TÜV, Service und evtl. Unterbringung.

Falls du es anmeldest muss du vielleicht bei der Wiederinbetriebnahme Geld für Reparaturen hinlegen.

Von außerplanmäßig Kosten oder Wertminderung durch Parkrempler Kratzer usw. gar nicht erst zu sprechen.

Klar für einen gut erhaltenen Golf 1 oder ähnliches legt man heute auch schon einiges auf den Tisch. Aber zieht man die Unterhaltskosten über die Jahre ab, bleibt vom Gewinn wenig oder sogar nichts mehr übrig. Es sei den es war ein Scheunenfund oder ähnliches.

ErikS

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Samstag, 22. Februar 2020, 13:43

Nehme ich die nackten Werte und Zahlen reden wir von im Durchschnitt von 5.900 Euro für Note 2, 2.400 für Note 3 und 900 für Note 4. An der Halbierung der Preise zwischen Note 2 und 3 zeigt sich deutlich, wofür Geld ausgegeben wird. Gesucht sind gute Exemplare in einem gepflegten Zustand mit nachvollziehbarer Historie. Der Grad zwischen Verbrauchtwagen und Sammlerstück kann recht schmal sein. Ein gleichwertiger Fronttriebler ist übrigens bei Note 2 über 2.000 Euro preiswerter, bei den weiteren Abstufungen gleichen sich die Werte an.

Weiter können die Preise je nach Region und Ausstattung deutlich variieren. Lese ich Pickerl mutmaße ich, dass Du aus der alpenländischen Region kommst, wo ein Quattro noch einen zusätzlichen Mehrwert bietet. Bleiben die Winter dagegen wie in diesem Jahr, mag sich selbst diese Sichtweise ändern.

In Bezug auf Deinen Audi 80 sehe ich neben der Ausstattung sowie Unfallfreiheit diverse Nachfragen. Was bedeutet: hat fast keinen Rost? Warum wurde der Wagen lackiert und wie sieht die Lackierung aus bzw. wie wurde diese durchgeführt? Wie sah der Unterboden vor der Versiegelung aus und wie wurde versiegelt, Wachs vs. Bitumen, bzw. was bedeutet der Unterboden wurde behandelt? Der Wechsel von Verschleißteilen kann von bis sein, aber wie sieht es mit dem Zustand des Innenraums aus? Sind die Polster in Ordnung, wurden die Sitze schon einmal aufgepolstert? Hängt der Himmel und/oder wurde dieser schon einmal Instand gesetzt. Wie Du siehst, habe ich bisher noch nicht einmal die Technik und deren Zustand hinterfragt. Je länger die Liste und je besser die Dokumentation, um so größer die Möglichkeit eine gute Verhandlungsgrundlage zu haben. Meine Lieblingsfrage möchte ich nicht vergessen: Gibt es ein Gutachten?

Losgelöst von dieser Preisfrage sollten wir uns bewusst sein, dass die automobile Herrlichkeit, wie wir sie mögen, in Zeiten von Klimaschutzdebatten und der Forderung nach autofreien Innenstädten ein Auslaufmodell ist. Wie sich dies auf unser Hobby auswirkt, und nicht mehr ist es für mich, einen fast 30 Jahre alten Audi zu bewegen, vermag heute keiner zu sagen. Haben sich vor den letzten Wahlen noch alle Parteien in Deutschland neutral bis wohlwollend gegenüber dem H-Kennzeichen in seiner aktuellen Form geäußert, wird in Zeiten von Fridays for Future sehr interessant, wo der Weg hingeht. Ein jeder sollte sich daher bewusst sein, dass die Kurse fallen können.

Esst mehr Buchstabensuppe, dann kotzt Ihr schönere Worte!


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Samstag, 22. Februar 2020, 13:48

Der 2.3E quattro ist was für Liebhaber, aber als Wertanlage würde ich ihn nicht sehen oder um Geld damit zu verdienen. Es ist kein S2 oder 200 20V Turbo oder Ur-Quattro (und auch die kosten gut Geld um sie halten). Quattro ist als Augangsbasis fast unerlässlich falls jemand ein Umbauprojekt auf Turbotechnik vor hätte. Aber direkt wertvoller als 2.3E Fronti sehen ich ihn nicht, kommt dann eher auf den Zustand an. Persönlich wäre mir der 2.3E Fronti fast lieber, da er günstiger ist und ich keinen Umbau machen würde. Und 240 tkm ist nicht so viel für das Alter, aber auch nicht so wenig, dass man dadurch einen höheren Wert erzielen würde und ihn deswegen wegstellt.
Würde das Auto an jemanden verkaufen der Spaß daran hat, aber als Wertanalge wegstellen lohnt nicht. Wenn man mit so einem Auto wo aufkreuzt, hat keiner Interesse/Kenntnis sich mit der alten KE usw auseinanderzusetzen, falls daran mal was wäre. Außerdem mag die KE nicht zu lange Standzeiten.
Die Preise für 5-Zylinder und quattro haben eventuell auch durch manchen trendigen (5-Zylinder) youtuber angezogen, aber ob diese Preise letztendlich bezahlt werden wegen dem Bonus, eher nicht unbedingt. Es sind einfach auch alte Autos wo man Zeit und Geld investieren muss, bei manchen Preisvorstellungen würde ich wirklich raten ein neueres Auto mit mehr Sicherheitsausstattung/Airbags zu holen. Die Ersatzteilversorgung ist auch nicht so einfach.

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