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Korky

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Donnerstag, 13. September 2018, 13:35

NG Zylinderkopfschaden

Servus,
Da sich Wasser im Zylinder 4 meines NG's sammelte entschied ich mich den Zylinderkopf abzunehmen und Abdichtarbeiten durchzuführen. Leider musste ich veststellen, dass Material vom Zylinderkopf abgeplatzt ist. Ich vermute, dass es ursprünglich nur ein Riss war der sich mit der Zeit durch die Belastungen des Fahrbetriebs vergrößerte. Die Tiefe beträgt an die 2mm am Kühlmittelkanal. Laufbuchse und Kolben scheinen unversehrt.

Hier 2 Bilder

https://drive.google.com/file/d/1gDRlWK7…iew?usp=sharing
https://drive.google.com/file/d/1oRGDPoU…iew?usp=sharing



Meine Frage an dieser Stelle: Lohnt es sich den Kopf planen zu lassen?

Ich habe etwas recherchiert und bin dabei auf einen neuen Zylinderkopf gestoßen den autewo für ~250? vertreibt. Ich wäre bereit mir diesen zu kaufen nur stehe ich jetzt vor dem Problem dass ich nicht weiß ob man die alten Ventlie weiter verwenden sollte oder lieber neue nimmt. Neue Ventlie wären logischerweise angebracht. Verschiedene Onlinehändler bieten zwar Ventile an nur haben diese auch die Unterschiedlichsten Maße und Materialien. Hat jemand die Teilenummern und/oder die Maße für die Einlass -und Auslassventile?
Vielen Dank schonmal :rolleyes:

ErikS

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Donnerstag, 13. September 2018, 14:17

Bei der von Dir angegebenen Tiefe kommt reines Planen des Zylinderkopfes eher nicht in Frage, da Du davon ausgehen solltest, dass das Material nicht nur im sichtbaren Bereich geschädigt ist sondern tiefer abgetragen werden muss, um den Schaden zu beheben. Je nach Zustand und Laufleistung kannst Du überlegen, den Schaden durch Materialauftrag und anschließendes Planen beheben zu lassen. Diese sowie weitere Arbeiten am Zylinderkopf werden einzeln oder in Kombination von diversen Fachbetrieben angeboten. Vorher solltest Du überprüfen, ob weitere Schäden vorliegen und eine Überholung überhaubt Sinn macht. Das gilt trotz aller Garantie ebenfalls bei einem im Austausch gebraucht gekauften Zylinderkopf.

Esst mehr Buchstabensuppe, dann kotzt Ihr schönere Worte!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ErikS« (13. September 2018, 14:32)


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Korky (13.09.2018)

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Donnerstag, 13. September 2018, 15:43

Ich würde in den Zylinderkopf nichts mehr investieren.
Je nachdem wie lange du noch vor hast den Wagen zu fahren, würde ich entweder den neuen von Autewo nehmen, oder auf einen gebrauchten zurückgreifen (i. d. R. 50,- bis 80,-)

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Korky (13.09.2018)

FoxtrottKilo

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Donnerstag, 13. September 2018, 16:58

Ich würde dir ebenfalls zu einem Gebrauchten raten.

So wie der Kopf aussieht und beschädigt ist, ist nicht mit Sicherheit anzunehmen dass
nach einer Reparatur nicht an der selben oder anderer Stelle wieder Schäden entstehen.

Ein neuer Zylinderkopf, z.B. von Autewo lohnt nur wenn der Rest des Motors in entsprechend
gutem Zustand ist, also sehr wenig gelaufen hat.
Ich habe selbst letztens mit den Gedanken an einen neuen Kopf gespielt und kam mit den Benötigten
Teilen (Ventile, Federn, Hydro's, Öldüse, Nockenwelle, Verschlussschrauben, Stehbolzen etc.) auf
einen Anschaffungspreis von weit jenseits der 500 Euro inklusive Kopf.
Jedenfalls wenn ich nicht billigen Mist verbauen will.

Ein guter gebrauchter Kopf + Planen ist da sinnvoller und vernünftiger.
Für's Planen und einsetzen einer Gewindebuchse Habe ich 90 beim örtlichen Motorenbauer bezahlt.
Einen Kopf wirst du im Netz für ca. 50 bis 100 Euro bekommen, je nachdem auch direkt mit Nocken,
Ventildeckel und Abgaskrümmer. Letzteren würde ich direkt mittauschen wenn er evtl. schon zur
üblichen Rissbildung neigt.

EDIT: Hab jetzt erst den Text nach den Bildern gelesen...... Die Ventile sollten auf jeden Fall neu
eingeschliffen werden wenn du sie aus einem anderen Kopf nimmst oder gleich neu kaufst.
Die Teilenummern kannst du hier! recherchieren, ich bezweifele aber dass du das wirklich
durchziehst wenn du mal die Preise zusammenrechnest.
Falls doch, achte darauf dass du noch die Öldüse mitkaufst die den Stössel der Unterdruckpumpe schmiert,
sowie die beiden Verschlussschrauben für die Wasser- und Ölkanäle hinten am Kopf.
Diese sind bei Autewo scheinbar nicht mit dabei.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »FoxtrottKilo« (13. September 2018, 17:07)


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Korky (13.09.2018)

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Donnerstag, 13. September 2018, 19:24

Erstmal danke für die Antworten.
Der Motor hat ca. 220tkm auf der Uhr. Den wollte Ich auch noch ein paar Jährchen fahren.

Meine Überlegung wäre jetzt den neuen Kopf zu nehmen, neue Stehbolzen einsetzten, neue Venitle einsetzen (Müssen die auch in neuem Zustand eingeschliffen werden?), ALTE Ventilfedern einsetzen, neue Hydrostößel einsetzen (Habe Ich da), ALTE Nockenwelle einsetzen (Oder ist diese nur in Kombination mit dem alten Kopf verwendbar?), alte Ölduse einsetzen sowie die alten Verschlussschrauben zu verwenden.
Bei Kleinanzeigen habe ich einen Kopf mit ein paar Anbauteilen mit 203tkm gefunden und einen mit 67tkm der aber relativ weit weg ist. Ich bin mir unsicher ob der Aufwand einen gebrauchten Kopf wieder flott zu machen wesentlich geringer ist als einen neuen zu verwenden. Was denkt Ihr?
Werde morgen den Krümmer mal genauer unter die Lupe nehmen. Ich meine nämlich auch während des Fahrens ein "flatschen" der Abgase wahrgenommen zu haben, nur konnte Ich bisher kein Riss oder ähnliches lokalisieren.

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FoxtrottKilo

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Donnerstag, 13. September 2018, 20:13

Ganz einfach, wenn die Ventile nicht eh schon drin waren, musst du einschleifen ^^
Für eine exakte Passform müssen die Dichtflächen an den Ventiltellern in ihren jeweiligen Ventilsitz
im Zylinderkopf eingeschliffen werden.
Vertauschst du also hypotetisch ein Ventil mit nem anderen, sei es aus dem selben Kopf, hast du
plötzlich auf gleich zwei Zylindern weniger Kompression.
Das merkst du aber erst wenn der Kopf mit allem Geraffel drauf ist. Also tu es lieber ;)

Ausser den Lagerböcken der Nockenwelle und (ohne einschleifen) den Ventilen kannst du eigentlich zwischen
den Köpfen so gut wie alles hin und her tauschen.
Ich würde aber nicht unbedingt 4 Ventilfedern von Einem und 6 Weitere von nem Anderen Kopf nehmen.
Angenommen du bekommst die alten Verschlussschrauben aus dem Kopf ohne sie rund zu drehen, brauchst
du auf jeden Fall auch noch passende Kupferdichtringe.

Den Kopf mit den angeblichen 67.000km kannst du übrigens vergessen, mit dem Verkäufer hatte ich wegen
dem Teil schonmal geschrieben. Fazit:
Der Kopf hat nur noch Schrottwert weil dieser Eumel die Nockenwellenlagerböcke weggeworfen hat.

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c373 (13.09.2018)

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Donnerstag, 13. September 2018, 22:11

Genau das gleiche hatte ich vor kurzem auch, noch extremer.
Schau dir die Dichtfläche vom Motorblock an der Stelle gut an. Wenn diese auch beschädigt ist, würde ich sagen das wars. Das hält dann ggf. nicht. Das ganze ist doch Arbeit. Die Stelle ist nicht so ganz kritisch, zwischen den Zylinder ist die Fläche noch stärker belastet...
Ein wenig glätten mir Schmirgelpapier hat noch nie geschadet.
Ansonsten habe ich einen Kopf für 150 EUR vom Schrottler gekauft und neue Ventilschaftabdichtungen eingebaut.
Motor läuft super. Schau dir den Krümmer an, die haben gerne Risse.
Die Teile kann man für meine Begriffe mit gutem Gewissen gebraucht kaufen. Die Motoren halten doch ewig, wenn man einigermaßen pflegt...

Frage: Ist auf dem Bildern die Dichtung noch drauf?

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stef1992

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Samstag, 15. September 2018, 09:43

Ich hatte ein ähnliches Schadensbild, beim 5Zylinder KV am Zylinder 5 hinten. Bei mir war nur nich so viel Material im Kopf weggefressen.

Konnte ihn planen, neue ZKD und dann ging alles wieder. In deinem Fall würd ich mal einen Instandsetzer drüberschauen lassen, der kann dann was zu sagen.

Wenn schon n neuen Kopf nimmst, dann machst auch alles drum und dran neu, das sind dann aber ca 1000 Euro
Ansonsten entweder deinen richten lassen, oder schauen das du n guten gebrauchten finden kannst.

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