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albert_10v

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41

Donnerstag, 19. April 2018, 15:17

Solange die "noch nicht hier lebenden" ihrem alltäglichen Treiben ungehindert nachgehen, sehe ich keinen Grund, mich für irgend einen lächerlichen, zudem zweckmäßigen Schadstoffausstoß zu schämen.

pic related

PS: Ja, ja, ich weiss, wir (naja eigentlich nur die Deutschen, ob wir da jetzt dazugehören?) sind Schuld allem erdenklichen Unheil.
Und falls wen interssiert, wie man alte Autoreifen sonst noch so verwenden kann, der kann ja mal nach "necklacing" googeln.


Nein, ich seh nicht ein, warum man sich tagtäglich übelst taktieren lassen muss, wenn man eigentlich nur seiner wertschöpfenden Arbeit nachgehen möchte.
Es ist wohl wirklich kein anderes Volk so blöde wie das Deutsche, dass es sich alle erdenklichen, es selbst schädigenden, Beschränkungen selbst auferlegt.
»albert_10v« hat folgendes Bild angehängt:
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Andi (19.04.2018), FoxtrottKilo (23.04.2018)

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quotenossi

quotenossi

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42

Donnerstag, 19. April 2018, 19:22

Mach dir keine Sorgen, bei uns in Deutschland ist noch alles im grünen Bereich

Mal abgesehen von den dieseln kannst mit nem audi 80 nahezu überall rum fahren

Im Gegensatz zu fast allen Nachbarländern ^^
Fortschritt im Strassenbau: Asphaltierte Holzwege :whistling:

Andi

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43

Donnerstag, 19. April 2018, 20:26

In welchem Nachbarland sind denn alte Benziner ernsthaft eingeschränkt?

Wenn man jetzt mal von Paris, tagsüber Werktags absieht?

mfg Andi
Audi Coupe 2.3E quattro:
Eines von noch 90 in Deutschland zugelassenen...

boitel

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44

Donnerstag, 19. April 2018, 22:00

Antwerpen, in Madrid zahlen alte Benziner 25% mehr für's parken, Lissabon...

Zimmi

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45

Freitag, 20. April 2018, 09:59

Aber ich finde die Umweltzonen sehr sinnvoll.

Wofür? Glaubt irgendwer ernsthaft, dass der Feinstaub sich abhalten lässt von diesen Schildern? IMHO ist das alles Augenwischerei, es wird nur versucht, dem DDB (Deutschen DummBürger) neue Autos mit "sauberer" Technologie zu verkaufen, damit man wieder Reibach machen kann. Als die aktuell in der Diskussion befindlichen Diesel hergestellt wurden, waren die angeblich das Optimum für die Umwelt. Jetzt, kein Jahrzehnt später, werden sie im Stile einer Hexenjagd ausgemerzt. :dash: Stinkt gewaltig, die Nummer.
Und ja, ich bin für Umweltschutz. Ressourcenschonung wäre angesagt, d.h. nicht alle 2 Jahre ein neues Auto, Handy usw. (a.k.a. Statussymbol/Ego-Aufwertung) - die Konsumankurbler in Politik und Lobby gehören eigentlich weg, nicht die sogenannten "alten Stinker", denn die stinken weniger als diese Geldsäcke.
Der Audi 80 macht in Sachen Ressourcenschonung vor, wie's eigentlich gehen könnte. Meiner ist jetzt fast 30 und immer noch top in Schuss, grüne Plakette inklusive.
„Erst beim Abfassen der Steuererklärung kommt man dahinter, wieviel Geld man sparen würde, wenn man gar keines hätte.“
Fernandel (1903-1971)

asterixxx

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46

Freitag, 20. April 2018, 10:11

Aber ich finde die Umweltzonen sehr sinnvoll.

Wofür? Glaubt irgendwer ernsthaft, dass der Feinstaub sich abhalten lässt von diesen Schildern? IMHO ist das alles Augenwischerei, es wird nur versucht, dem DDB (Deutschen DummBürger) neue Autos mit "sauberer" Technologie zu verkaufen, damit man wieder Reibach machen kann. Als die aktuell in der Diskussion befindlichen Diesel hergestellt wurden, waren die angeblich das Optimum für die Umwelt. Jetzt, kein Jahrzehnt später, werden sie im Stile einer Hexenjagd ausgemerzt. :dash: Stinkt gewaltig, die Nummer.
Und ja, ich bin für Umweltschutz. Ressourcenschonung wäre angesagt, d.h. nicht alle 2 Jahre ein neues Auto, Handy usw. (a.k.a. Statussymbol/Ego-Aufwertung) - die Konsumankurbler in Politik und Lobby gehören eigentlich weg, nicht die sogenannten "alten Stinker", denn die stinken weniger als diese Geldsäcke.
Der Audi 80 macht in Sachen Ressourcenschonung vor, wie's eigentlich gehen könnte. Meiner ist jetzt fast 30 und immer noch top in Schuss, grüne Plakette inklusive.
Klar sind neue Technologien sauberer. Darum gehts ja im Moment. Und der Fortschritt geht eben Schnell. Vor kurzem gabs auch keinen Smartphones oder Flachbildschirme. Du kannst schon glauben das es mit der Gesundheit der Menschen die sich täglich im Stadtgebiet aufhalten zu tun hat. Darfst ohne grüne Plakette ja trotzdem fahren nur eben nicht in gebieten wo übermäßiges Verkehraufkommen herrscht.

Toooobi

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47

Freitag, 20. April 2018, 10:30

Der größte Teil des Feinstaubs entsteht durch Reifen- und Bremsabrieb. Neuere Diesel haben alle (Feinstaub-) Partikelfilter, was bedeutet, dass - sofern die Filter nicht kaputt o.ä. sind - die Diesel überhaupt keinen Feinstaub produzieren. Gute Filter filtern 98-99% der Partikel aus dem Abgas. Wenn also mal wieder in Stuttgart Feinstaubalarm ist bringt es rein garnichts Dieselfahrverbote einzurichten.
Benziner haben keine Partikelfilter. Was daran liegt, dass sie von vorneherein weniger Feinstaub produzieren als Diesel. Aber selbst neue Benziner kommen zum Teil mit Paertikelfilter (z.B. BMW M2). Wenn man also den Feinstaub senken will müsste man in der Theorie die Benziner aus Städten verbannen.
Wieder anders sieht es mit dem NOx aus. Oder mit dem CO2. Oder, oder, oder...
Meiner Meinung nach ist der Politik gar nicht klar was sie überhaupt will. Bessere Luft in den Städten... ok, wer will das nicht. Aber die Maßnahmen bzw. Vorhaben sind nicht Zielführend. Wollen sie das CO2 senken? Oder Stickoxide? Oder weniger Feinstaub? Keine Ahnung, hauptsache man beschließt was damit sich die grünen besser fühlen :D Wie bereits erwähnt kommt der Großteil des Feinstaubs von den Reifen und Bremsen. Selbst wenn man nur noch rein elektrische Fahrzeuge in die Städte lässt wird sich der Feinstaubgehalt in der Luft nur wenig senken, da sie auch auf Gummireifen fahren und auch Bremsen und somit auch Feinstaub produzieren (sofern sie nicht per Rekuperation bremsen).


Eine kleine Anekdote zum Schluss: Ein Professor an der TU Darmstadt hat sich die Mühe gemacht und die CO2 Bilanz eines Elektroautos mit dem eines Verbrenners zu verglichen. Und zwar von der Teileentstehung, über ein Fahrzeugleben (in der Industrie wird mit 8 Jahren gerechnet) bis hin zum "Beseitigen". Dabei kam raus, dass ein Tesla beispielsweise über sein Leben eine ähnliche CO2 Bilanz besitzt wie ein Hummer :D Problem sind die Batterien. Das Litium wird irgendwo in Srilanka von Kindern aus der Mine gekratzt und dann mit dem Schiff einmal um die Welt geschippert. Die Abgase die allein durch das Schiff ausgestoßen werden sind schon fast so hoch wie die Abgase die der Hummer in den 8 Jahren ausstößt.

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shorty_94

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48

Freitag, 20. April 2018, 12:15

Meiner Meinung nach ist der Politik gar nicht klar was sie überhaupt will. Bessere Luft in den Städten... ok, wer will das nicht. Aber die Maßnahmen bzw. Vorhaben sind nicht Zielführend. Wollen sie das CO2 senken? Oder Stickoxide? Oder weniger Feinstaub?
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Eine kleine Anekdote zum Schluss: Ein Professor an der TU Darmstadt hat sich die Mühe gemacht und die CO2 Bilanz eines Elektroautos mit dem eines Verbrenners zu verglichen. Und zwar von der Teileentstehung, über ein Fahrzeugleben (in der Industrie wird mit 8 Jahren gerechnet) bis hin zum "Beseitigen". Dabei kam raus, dass ein Tesla beispielsweise über sein Leben eine ähnliche CO2 Bilanz besitzt wie ein Hummer :D Problem sind die Batterien.


Was soll die Politik fordern, wenn der Wissenschaft gar nicht genau klar ist, welche Emissionen/Schadstoffe welche Langzeitauswirkungen auf Mensch und Umwelt hat?

Zu deiner Anekdote:
Diese Vergleiche hinken meiner Meinung nach ein wenig. Zum aktuellen Zeitpunkt mag das Elektroauto gesamtheitlich keine Vorteile bringen und der Rohstoffabbau höchst fragwürdig erscheinen. Sinnvoller wäre es trotzdem, die Antriebe im gleichen Entwicklungsstadium zu vergleichen. In Sachen Herstellung kann und wird sich noch eine Menge verbessern. Ich frag mich eher, wo in Zukunft die ganze Energie herkommen soll. Für 100% Elektroantrieb wirds nicht reichen. Je nach Einsatzzweck werden sich vermutlich verschiedene Antriebskonzepte durchsetzen.

  • »Steffen2310« ist männlich

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49

Freitag, 20. April 2018, 14:56


Eine kleine Anekdote zum Schluss: Ein Professor an der TU Darmstadt hat sich die Mühe gemacht und die CO2 Bilanz eines Elektroautos mit dem eines Verbrenners zu verglichen. Und zwar von der Teileentstehung, über ein Fahrzeugleben (in der Industrie wird mit 8 Jahren gerechnet) bis hin zum "Beseitigen". Dabei kam raus, dass ein Tesla beispielsweise über sein Leben eine ähnliche CO2 Bilanz besitzt wie ein Hummer :D Problem sind die Batterien. Das Litium wird irgendwo in Srilanka von Kindern aus der Mine gekratzt und dann mit dem Schiff einmal um die Welt geschippert. Die Abgase die allein durch das Schiff ausgestoßen werden sind schon fast so hoch wie die Abgase die der Hummer in den 8 Jahren ausstößt.
Glaube der Schlaue Herr Professor hat vergessen, dass auf diesem kleinen Schiff auch noch mehr als hundertausend Tonnen andere Fracht transportiert wurden und man den Energieaufwand nicht allein dem Material für die Akkus zuschreiben darf...
B4 2.3 NG: :sporn:
-----Meine Doku ---------Kommentare :snospam:
B3 2.3 NG: Audi 90 (verkauft)
-----Meine Doku----------Kommentare

Toooobi

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Freitag, 20. April 2018, 16:12

Sinnvoller wäre es trotzdem, die Antriebe im gleichen Entwicklungsstadium zu vergleichen. In Sachen Herstellung kann und wird sich noch eine Menge verbessern. Ich frag mich eher, wo in Zukunft die ganze Energie herkommen soll. Für 100% Elektroantrieb wirds nicht reichen.
Bin ich ganz deiner Meinung. Der Elektromotor bzw. die Technik dahinter steht noch in den Kinderschuhen. Was manche Autos mit E-Motor aber schon leisten ist echt beeindruckend. Z.B der Audi etron Vision GT mit über 800PS Systemleistung... da würde ich nicht nein sagen :D Das sollte auch gar nicht so klingen als sei ich ein E-Feind. Ich lebe wenn man so will von der E-Mobilität, genauer von Hybridautos, weil meine Abteilung und ich Triple Clutches für Hybridmodule entwickeln. Daher erlaube ich mir mal sagen zu dürfen ich weiß wie die Dinger hergestellt werden und wie viel Potential noch nicht ausgeschöpft ist.
Was ich eigentlich ausdrücken wollte war: Solange die Energiegewinnung nicht sauber ist (Stichwort Braunkohle) und die Infrastruktur auf Elektroautos ausgelegt ist (Ladestationen/Reichweite/...) ist es als Otto-Normalbürger nicht sinnvoll sich ein Elektroauto zuzulegen und von der Politik nicht sinnvoll diese aktuell so stark zu fördern. Man kann den Fortschritt in der Technik nicht erzwingen. Wenn es soweit ist, dann ist es soweit. Und bis es so weit ist, fahren wir unsre 80er :D

Zimmi

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Montag, 23. April 2018, 11:10

Klar sind neue Technologien sauberer. Darum gehts ja im Moment. Und der Fortschritt geht eben Schnell. Vor kurzem gabs auch keinen Smartphones oder Flachbildschirme. Du kannst schon glauben das es mit der Gesundheit der Menschen die sich täglich im Stadtgebiet aufhalten zu tun hat. Darfst ohne grüne Plakette ja trotzdem fahren nur eben nicht in gebieten wo übermäßiges Verkehraufkommen herrscht.

Nochmal: Lokal sind die neuen Technologien (E-Autos z.B., aber auch Diesel mit verbesserten Partikelfiltern) sauberer. Aber global schaut das ganz anders aus, wie das Ökobilanz-Beispiel aus Darmstadt zeigt. Das mag zwar nicht 100 % korrekt gerechnet sein, aber mal ehrlich: Wer hat schon mal irgendwo eine Ökobilanz für ein Auto vorgelegt bekommen? Ich kenne keinen. :shit:
Das Ganze wird IMHO als Glaubensfrage (ja genau: Glauben heißt nicht wissen!) gehandelt, und Leute, die nicht dran glauben, werden als Ketzer Umweltsau gebrandmarkt. :lol:
Mir kann niemand erzählen, dass es umweltfreundlicherist, wenn man statt (z.B.) Audi 80 einen neumodischen 350-PS-SUV fährt (und den alle 5 - 10 Jahre in die Presse schiebt, weil die Elektronik kaputt ist).

Z.B der Audi etron Vision GT mit über 800PS Systemleistung...

...und genau diese Lösungen der Automobilindustrie sind das, was mich noch in den Wahnsinn treiben wird: Wir brauchen umweltfreundliche Transportlösungen, und wir bekommen Fahrzeuge mit enorm viel Leistung und Höchstgeschwindigkeit, aber fast keinem Transportvermögen (a.k.a. Schw...verlängerungen) präsentiert. Mal ehrlich, verarXXXen kann ich mich alleine... :ill:
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Toooobi

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52

Montag, 23. April 2018, 14:03

Wir brauchen umweltfreundliche Transportlösungen, und wir bekommen Fahrzeuge mit enorm viel Leistung und Höchstgeschwindigkeit, aber fast keinem Transportvermögen (a.k.a. Schw...verlängerungen) präsentiert.
Auch das liegt wieder mal an den Batterien. Ein Elektroauto mit viel Leistung zu bauen ist nicht schwer. Du brauchst keine Turbolader/Hubraum/Zylinder etc. Elektromotoren sehen alle gleich aus. Hier im Groben der Aufbau: Du hast einen Rotor und einen Stator, also eine rotierende und eine ortsfeste Spule. Auf den Stator gibst du Strom (je nach Hersteller ist der Rotor/Abtrieb außen oder innen) und diese erzeugt ein Magnetfeld. Über die Lorentzkraft (Rechte Hand Regel) wird der Rotor in Rotation versetzt und treibt die Räder an.
Die Geschwindigkeit/Leistung ist abhängig von der Stärke des Magnetfeldes und das Magnetfeld wiederum abhängig von der anliegenden Spannung. Du kannst so eine Batterie entweder in 5 Sekunden leer ballern und hast für diese Zeit 1.000 PS oder aber du gibst nur wenig Spannung ab, hast länger was davon aber hast auch nur 100 PS. Das Tuning der Zukunft ist also kein größerer Lader, sondern ne stärkere Batterie :D Man darf also nicht nur 800 PS sehen (um beim Beispiel des Audis zu bleiben), sondern muss auch gleichzeitig die Reichweite betrachten. Dazu habe ich aber keine Angaben gefunden. Wahrscheinlich reichts gerade so um beim Presse-Event in Neuburg 10 Runden zu drehen.
Und da kommen wir genau zum springenden Punkt. Wenn du einen Sattelschlepper elektrisch antreiben willst und eine ähnliche Reichweite garantieren willst wie ein normaler Diesel Sattelzug, dann müsstest du die komplette Ladefläche mit Batterien bestücken und hättest keinen Platz mehr für deine Fracht.
Andere Ideen den Fernverkehr zu elektrifizieren waren ja Sattelschlepper mit Stromabnehmern und Oberleitung (so wie E-Loks) oder Induktives Laden mittels Ladestreifen in der Fahrbahn. Aber auch da denke ich nicht, dass es sich durchsetzt, denn überleg mal was das kostet alle Autobahnen aufzureißen und Ladestreifen in die Fahrbahn zu bauen. Die Staus und Rohstoffe mal außen vorgelassen. Und wenn der Brummi dann von der Autobahn fährt und noch 50 km Landstraße vor sich hat weil sein Ziel aufm Land liegt, dann geht ihm nach 2 km der Saft aus und er steht da...

Electrophil

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53

Montag, 23. April 2018, 15:18

dann müsstest du die komplette Ladefläche mit Batterien bestücken und hättest keinen Platz mehr für deine Fracht.
Für die großen LongHaul Trucks die ganz Europa durchqueren stimmt das wohl. Aber für kürzere Strecken scheint es langsam realistisch zu werden: https://www.youtube.com/watch?v=oJ8Cf0vWmxE

Aber im Prinzip geb ich euch recht, ein superschnelles Elektroauto nach dem anderen rauszubringen hilft nicht weiter. Bezahlbare Autos mit großer Reichweite müssen her. Genau da seh ich das Problem: Die Technik (besonders die Batterien) sind noch zu teuer um sie in ausreichender Größe gewinnbringend im untere Mittelklasse und Kleinwagen Segment einzusetzen. Man sieht ja was so ein E-Golf kostet. Selbst im Luxussegment (Tesla S) kann Tesla trotz enormer Fahrzeugkosten keinen Gewinn machen.
"How hard can it be?" - Jeremy Clarkson

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AndiL

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54

Mittwoch, 25. April 2018, 13:49

Nach den ganzen Dieselskandalen halte ich das für unwahrscheinlich, dass man mit so einer Forderung Erfolg hat. Zudem sind ja die meisten anderen Fahrzeuge im grünen Bereich. Solang du also keine Dieseldrecksschleuder fährst ist doch alles gut hahahha

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